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	<title>Zipser Burg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zipser_Burg&amp;diff=81517&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (OCLC)</title>
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		<updated>2026-04-28T12:27:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (OCLC)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Spis Castle - Slovakia.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Blick von Westen über [[Spišské Podhradie]] auf die Burganlage, 2007&lt;br /&gt;
|Bilderwunsch = &lt;br /&gt;
|Alternativname = Zipser Haus, Zipser Schloss&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Žehra]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/59/58.5/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 20/46/3.3/E&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = SK-PV&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 634&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = SK&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zipser Burg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch früher auch „Zipser Haus“ oder „Zipser Schloss“; slowakisch: &amp;#039;&amp;#039;Spišský hrad&amp;#039;&amp;#039;, {{Audio|Sk-Spišský hrad.ogg|Aussprache}}, veraltet &amp;#039;&amp;#039;Spišský zámok&amp;#039;&amp;#039;; ungarisch: &amp;#039;&amp;#039;Szepesi vár&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Szepesvár&amp;#039;&amp;#039;) ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] in der [[Ostslowakei]], in der traditionellen Landschaft [[Zips]] (slowakisch &amp;#039;&amp;#039;Spiš&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie befindet sich vier Kilometer östlich von [[Spišské Podhradie]] ([[Prešovský kraj]]) auf einem 634&amp;amp;nbsp;m hohen felsigen [[Travertin]]rücken und überragt die Stadt um etwa 200 Höhenmeter. Verwaltungstechnisch gehört sie jedoch zur Gemeinde [[Žehra]] ([[Košický kraj]]), nahe dessen Ortsteil [[Hodkovce (Žehra)|Hodkovce]] sie liegt. Die im östlichen Teil des Talkessels [[Hornádska kotlina]] gelegene Burg ist eine der größten [[Burg]]anlagen in [[Mitteleuropa]]. Ihre Außenmauern umfassen 41.426&amp;amp;nbsp;m² Fläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste größere Stadt ist [[Spišská Nová Ves]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Zipser Neudorf&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Spisska nova ves...castle.jpg|mini|Blick von Osten auf die Oberburg]]&lt;br /&gt;
Der heutige Burgberg war spätestens seit der [[Jungsteinzeit]] besiedelt und bis zum Ende des 2. Jahrhunderts ein Zentrum der [[Kelten]], genauer der [[Puchauer Kultur]]. Diese gaben die durch Erdwälle geschützte Siedlung aber anscheinend zugunsten des benachbarten Hügels [[Dreveník]] auf. Später befand sich hier eine befestigte slawische Siedlung. Im 12. Jahrhundert wurde eine Burg an der Stelle der slawischen Siedlung errichtet. Dieser Burgkomplex erstreckte sich rund um einen großen kreisförmigen Wohnturm, dessen Mauern in der Bodennähe bis zu vier Meter dick waren. Der Wohnturm stürzte Ende des 12. Jahrhunderts aufgrund einer tektonischen Störung ein, danach wurden ein neuer, starker Turm und ein romanischer [[Palas]] erbaut. Die Burg wurde Verwaltungssitz der [[Grundherrschaft]]en der [[Komitat Zips|Gespanschaft Zips]]. Als eine der wenigen Burgen hielt die Zipser Burg dem [[Mongolensturm|Mongoleneinfall]] von 1241/42 stand und wurde danach weiter befestigt. Im Zuge der Machtkämpfe im [[Königreich Ungarn]] im frühen 14. Jahrhundert versuchte 1312 der Oligarch [[Matthäus Csák]], die Burg einzunehmen, er konnte sie jedoch nur beschädigen, nicht erobern. Von 1357 bis 1361 war &amp;#039;&amp;#039;Magister&amp;#039;&amp;#039; [[Isépy|Izsép]], der Vizepalatin von [[Drugeth|Wilhelm von Drugeth]] 1339–1341, [[Burggraf]] der Zipser Burg.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Fekete Nagy, A Szepesség területi és társadalmi kialakulása, Budapest 1934, 357.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von [[Sigismund (HRR)|Sigismund von Luxemburg]] lud seine Tochter [[Elisabeth von Luxemburg (1409–1442)|Elisabeth]] den böhmischen Adeligen [[Johann Giskra]] (Jan Jiskra) ein, um die Thronfolge von [[Ladislaus Postumus]] zu sichern. Zuerst war Giskra bei der Eroberung der Zipser Burg erfolglos, durch eine Vermittlung mit dem Kastellanen im Jahr 1443 gelang ihm jedoch die Besetzung. Unter seiner Herrschaft wurde die Burg bis zu ihrem heutigen Umfang ausgebaut. Nach Giskra kamen böhmische Söldner, die sog. [[Bratríci]], nach ihrer Niederlage wurde die Burg königlicher Besitz und kam vier Jahre später an die [[Zápolya]], die die Burg zum Hauptsitz des Geschlechts ausbauen ließen. Nach der [[Schlacht bei Mohács (1526)|Schlacht von Mohács]] wählte eine Standesversammlung [[Johann Zápolya]], der 1487 auf der Zipser Burg zur Welt gekommen war, zum ungarischen König. Sein Thronkonkurrent [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] wollte aber seine Ansprüche durchsetzen und nachdem [[Hans Katzianer]], Feldherr der [[Habsburger]], die Burg im März 1528 eroberte, erhielten die [[Thurzo]] die Burganlage und ließen die mehrmals umgestaltete Burganlage im [[Renaissance]]-Stil umbauen. Nachdem die Zipser Linie der Thurzo im Jahr 1636, während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618–1648), ausstarb, bemächtigten sich 1639 die Csáky der Burg. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts kam es zu einer baulichen Verbindung der bisher einzeln stehenden Gebäude. In der Zeit der ungarischen Standesaufstände wurde die Burg während der Aufstände von [[Emmerich Thököly]] (1683) und [[Aufstand von Franz II. Rákóczi|Franz II. Rákóczi]] (1703) belagert, wobei Rákóczis Truppen erfolgreich waren. Nach der Zurückeroberung von den Rebellen verblieb nur eine kleine Garnison auf der Burg, da die Anlage durch die sich ändernde Kriegstechnik überholt und als Wohnstätte sehr unbequem war. Deshalb gaben die Csáky die Burg als Wohnsitz auf und zogen in repräsentative Schlösser in Hodkovce und später [[Bijacovce]] um. Nach 1710 brannte sie ab, und nach einem weiteren Feuer 1780 wurde sie von der letzten dort stationierten Militäreinheit verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Anlage 1945 von der [[Tschechoslowakei]] in staatlichen Besitz genommen, teilweise rekonstruiert, instand gesetzt und 1961 zum nationalen [[Kulturdenkmal]] erklärt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Spis Castle Unesco.JPG|mini|hochkant|[[UNESCO-Welterbe]]-Tafel an der Burgmauer]]&lt;br /&gt;
Seit 1993 zählt die Zipser Burg gemeinsam mit [[Spišské Podhradie]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Kirchdrauf&amp;#039;&amp;#039;), [[Spišská Kapitula]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Zipser Kapitel&amp;#039;&amp;#039;) und der Heilig-Geist-Kirche in [[Žehra]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Schigra&amp;#039;&amp;#039;) zum [[Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbe]] (2009 um [[Levoča]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Leutschau&amp;#039;&amp;#039;) und das Werk von Meister Paul erweitert).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://whc.unesco.org/en/list/620 |titel=Levoča, Spišský Hrad and the Associated Cultural Monuments |hrsg=UNESCO Memory of the World |sprache=en |abruf=2017-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende der 1990er Jahre und der Entstehung der unabhängigen Slowakei wird an der weiteren Renovierung und dem Erhalt der Ruine der Zipser Burg gearbeitet. In der teilweise rekonstruierten und konservatorisch gesicherten Ruine befindet sich heute eine Ausstellung des in Levoča ansässigen Zipser Museums (slowakisch &amp;#039;&amp;#039;Spišské múzeum&amp;#039;&amp;#039;), das zum Netzwerk des [[Slowakisches Nationalmuseum|Slowakischen Nationalmuseums]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg und ihre Umgebung wurden mehrfach als Kulisse für Märchen- und Fantasyfilme verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Spis Castle 01.JPG|Blick vom westlichen Fußweg hinauf zur Burg&lt;br /&gt;
 ZipserBurg 001.jpg|Ein Blick nach Osten auf die beleuchtete Ruine der ehemaligen Zipser Burganlage&lt;br /&gt;
 Szepescivertanlegi1.jpg|Luftbild&lt;br /&gt;
 Castle towers in Spiš Castle.jpg|Verteidigungsanlage&lt;br /&gt;
 Zipser Castle ascent.jpg|Aufstieg zur Burg&lt;br /&gt;
 SK-Zipser Burg-00.jpg|Plan der Burg&lt;br /&gt;
 Zipser Burg.webm|Drohnenflug um die Burg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ernst Hochberger&lt;br /&gt;
   |Titel=Das große Buch der Slowakei&lt;br /&gt;
   |TitelErg=3000 Stichworte zur Kultur, Kunst, Landschaft, Natur, Geschichte, Wirtschaft&lt;br /&gt;
   |Auflage=5., ergänzte und erweiterte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hochberger&lt;br /&gt;
   |Ort=Sinn&amp;lt;!-- = [[Sinn (Hessen)]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
   |Datum=2017&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-921888-15-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=188–189&lt;br /&gt;
   |Fundstelle=Unterlemma &amp;#039;&amp;#039;Zipser Burg (Spišský hrad)&amp;#039;&amp;#039; im Lemma &amp;#039;&amp;#039;Kirchdrauf (Spišské Podhradie)&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Daniel Kollár, Jaroslav Nešpor&lt;br /&gt;
   |Titel=Castles – Most Beautiful Ruins&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=DAJAMA&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-80-89226-42-9&lt;br /&gt;
   |Seiten=136–141&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Lemma &amp;#039;&amp;#039;Spišský hrad Castle&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [[Dobroslava Menclová]]: [http://www.spisskyhrad.sk/kniha/kniha.html &amp;#039;&amp;#039;Spišský hrad.&amp;#039;&amp;#039;] Slovenské vydavateľstvo krásnej literatúry, Bratislava 1957.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Spišský hrad|Zipser Burg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.spisskyhrad.sk/de.html www.spisskyhrad.sk] – Informationen zur Zipser Burg (private Website, deutsche Version)&lt;br /&gt;
* [http://www.spisskyhrad.com/ www.spisskyhrad.com] – Informationen zur Zipser Burg (Museums-Website, überwiegend slowakisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.hrady-zamky.sk/spissky-hrad/ Eintrag auf hrady-zamky.sk] (slowakisch)&lt;br /&gt;
* [http://ender.mtak.hu/deutsch/10/index.html ender.mtak.hu/deutsch/10/index.html] – Aquarelle des österreichischen Landschaftsmalers [[Thomas Ender]] (1793–1875) von der Zipser Burg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Slowakei}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4255609-0|VIAF=242195650}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Slowakei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Levoča, Spissky Hrad und damit assoziierte Kulturmonumente]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Slowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Žehra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zápolya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thurzo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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