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	<title>Zipsendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-02-24T18:30:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Meuselwitz&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/2/46/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/16/54/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 183 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.57&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/161177 |titel=Gemarkung Zipsendorf, Stadt Meuselwitz |werk=GEOindex |abruf=2026-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1795&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 04610&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03448&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Kirche Zipsendorf.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Alte Dorfkirche von Zipsendorf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zipsendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] der Stadt [[Meuselwitz]] im [[Landkreis Altenburger Land]] in [[Thüringen]]. Überregional bekannt ist der Ort als Namenspatron für den Fußballverein [[ZFC Meuselwitz|Zipsendorfer FC Meuselwitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Meuselwitz und sein Stadtteil Zipsendorf liegen an der gut ausgebauten [[Bundesstraße 180]] im &amp;#039;&amp;#039;Altenburger-Zeitzer-Lösshügelland&amp;#039;&amp;#039; und im [[Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schnaudertal.de/meuselwitz/_start3.htm Zipsendorf auf www.schnaudertal.de] Abgerufen am 27. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1901 und 1970 hatte Zipsendorf einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Gera-Pforten–Wuitz-Mumsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Staatenkarte Landkreis Altenburger Land.png|mini|links|Staatenaufteilung des Altenburger Landes bis 1920]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1156 wurde Zipsendorf erstmals urkundlich genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kahl: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 325&amp;lt;/ref&amp;gt; Das stattliche Bauerndorf besaß 1612 sieben Bauern und eine Vielzahl von Handwerkern und Gewerbe. Auch Salzhändler waren dabei. Im 18. Jahrhundert sorgten Viehseuchen, Unwetter, Krieg und Brände für große Rückschläge im Dorf. Obwohl Zipsendorf heute in Meuselwitz nahtlos übergeht, lag zwischen den Orten bis 1952 eine Verwaltungsgrenze. Zipsendorf ist einer der wenigen Orte des heutigen Landkreises Altenburger Land, die historisch nicht zu [[Sachsen-Altenburg]] gehörten. Gemeinsam mit heute ebenfalls zum thüringischen Meuselwitz gehörigen Orten [[Brossen]], [[Falkenhain (Meuselwitz)|Falkenhain]] und [[Rusendorf]] lag Zipsendorf bis 1815 im [[Amt Zeitz]], das als Teil des [[Hochstift Naumburg-Zeitz|Hochstifts Naumburg-Zeitz]] seit 1561 unter [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischer]] Hoheit stand und zwischen 1656/57 und 1718 zum [[Sekundogenitur]]-Fürstentum [[Sachsen-Zeitz]] gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0, S.&amp;amp;nbsp;86&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort im Jahr 1815 zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Zeitz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/zeitz.htm |titel=Landkreis Zeitz |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-08-30 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240701141803if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/zeitz.htm | archiv-datum=2024-07-01 | abruf=2025-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt. 1920 zählte das Dorf 3000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 setzte der Kohleabbau in Zipsendorf, das im preußischen Westteil des [[Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier]]s lag, ein. Damit ging eine Industrialisierung der Gegend einher. Die erste [[Liste der Braunkohleveredlungsanlagen im Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier|Brikettfabrik]] mit dem Namen „Vereinsglück I (Zipsendorf I)“ eröffnete 1884. Sie war bis 1967 in Betrieb. Es folgten die Brikettfabriken „Fürst Bismarck (Zipsendorf III)“ (1908 bis 1991) und „Vereinsglück II (Zipsendorf IV)“ (ab 1910). Im [[Liste der Tiefbaugruben im Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier|Tiefbau]] wurde die Braunkohle in Zipsendorf in den Gruben „Fürst Bismarck Nr. 138“ (1893 bis 1940) und „Schädegrube Nr. 148“ (1901 bis 1914) abgebaut. Im [[Liste der Braunkohletagebaue im Meuselwitz-Altenburger Braunkohlerevier|Tagebau]] war zunächst die kleinere „Schädegrube I“ (1902 bis 1934) und der „Tagebau Leonhard II (Sedan)“ (1918 bis 1926) in Betrieb. Der großflächigere Abbau setzte mit den Tagebauen „[[Tagebau Zipsendorf-West|Zipsendorf-West (Leonhard III)]]“ (1938 bis 1952) und „[[Tagebau Zipsendorf-Süd|Zipsendorf-Süd]]“ (1948 bis 1964) ein. Ihnen mussten die Nachbarorte [[Oberhaide]], [[Wuitz]] und [[Sabissa]] weichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.agreement-berlin.de/wp-content/uploads/2015/08/Mitteldeutschland_Doku-16_Altenburg-Meuselwitz.pdf Das Braunkohlerevier Altenburg/Meuselwitz, Publikation des LMBV]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1901 und 1969 hatte Zipsendorf einen Haltepunkt an der [[Bahnstrecke Gera-Pforten–Wuitz-Mumsdorf]], während die [[Bahnstrecke Zeitz–Altenburg]] den Ort ohne Halt passierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Bildung der Länder in der [[SBZ]] kam Zipsendorf mit dem Landkreis Zeitz an das neu gegründete Land [[Sachsen-Anhalt]]. Am 1. Juli 1950 wurde der Nachbarort [[Brossen]] nach Zipsendorf eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Brossen |val=BROSEN_O7401 |abruf=2025-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der 1952 erfolgten Gebietsreform in der [[DDR]] wurden Zipsendorf mit seinem Ortsteil Brossen dem neu zugeschnittenen [[Kreis Zeitz]] im [[Bezirk Halle]] zugeordnet. Am 4. Dezember 1952 wurden die Gemeinden Zipsendorf mit Brossen, Falkenhain mit der Flur von Rusendorf und das erst 1950 zum Landkreis Zeitz gekommene [[Mumsdorf]] in den [[Kreis Altenburg]] im [[Bezirk Leipzig]] umgegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Zipsendorf |val=object_283872 |abruf=2025-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1973 wurden Zipsendorf und Brossen durch Eingemeindung Ortsteile von Meuselwitz. Mit der Neugründung des Freistaats Thüringen kam Zipsendorf als Ortsteil von Meuselwitz zum thüringischen Landkreis Altenburg, der 1994 zum Landkreis Altenburger Land fusionierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zipsendorf Elisabeth 2023.jpg|mini|St.-Elisabeth-Kirche]]&lt;br /&gt;
Im Ort befindet sich zwei [[Liste der Kulturdenkmale in Meuselwitz|denkmalgeschützte]] Kirchen, die [[evangelisch-lutherisch]]e Dorfkirche Zipsendorf aus dem 16. Jahrhundert und die 1908 erbaute katholische St.-Elisabeth-Kirche.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dorfkirche Zipsendorf}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Elisabeth (Zipsendorf)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Curt Beyer]] (1920–2021), Markscheider&lt;br /&gt;
* [[Erich Dietz (Künstler)|Erich Dietz]] (1903–1990), Maler und Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Christian Friedrich Möller (Geistlicher)|Christian Friedrich Möller]] (1763–1825), Pfarrer, Schriftsteller und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Wolf-Dietrich Rost]] (* 1952), Politiker (CDU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Meuselwitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4810966-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Altenburger Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Meuselwitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1156]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Altenburger Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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