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	<title>Zinsniveau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:52:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zinsniveau&amp;diff=2249871&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wowo2008: /* Allgemeines */</title>
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		<updated>2024-03-18T14:24:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Allgemeines&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zinsniveau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Volkswirtschaftslehre]] und in der [[Geldtheorie]] der [[Arithmetisches Mittel#Gewichtetes arithmetisches Mittel|gewogene Durchschnitt]] aller relevanten [[Zinssatz|Zinssätze]] innerhalb eines bestimmten [[Zeitintervall]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die Volkswirtschaftslehre befasst sich zu [[Vergleich (Zahlen)|Vergleichs-]] und [[Analyse]]zwecken mit verschiedenen statistischen Daten, die in Form von [[Kurve (Mathematik)|Kurven]] für einen bestimmten Zeitraum mit einer festgelegten Datenreihe zusammengefasst werden. Zu dieser [[Niveaumenge]] gehört unter anderem das [[Preisniveau]], mit dem insbesondere die [[Preisniveaustabilität]] gemessen wird, das [[Heimisches Produktionsniveau|heimische Produktionsniveau]], das [[Kursniveau]] oder das Zinsniveau, das mittels [[Zinskurve]]n visualisiert werden kann. Es wird untersucht, wie die [[Zentralbank]] ihre [[Geldpolitik]] zur Steuerung des Zinsniveaus einsetzt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otmar Issing |Titel=Einführung in die Geldtheorie |Verlag=Vahlen |Datum=2014-08-06 |ISBN=978-3-8006-4315-8 |Online=https://books.google.com/books?id=OqY9BAAAQBAJ&amp;amp;newbks=0&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;pg=PA120&amp;amp;dq=zinsniveau&amp;amp;hl=de |Abruf=2023-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; was Auswirkungen auf den [[Aktienmarkt]], den gesamten [[Kapitalmarkt]] und die [[Währungsparität]] hat. Auch die [[Bankbetriebslehre]] befasst sich mit dem Zinsniveau, insbesondere mit dessen Auswirkungen auf das [[Marktrisiko]], [[Zinsänderungsrisiko]] und die [[Gewinn- und Verlustrechnung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zinsniveau betrifft den [[Zins]] als [[Preis (Wirtschaft)|Preis]] auf den [[Finanzmarkt|Finanzmärkten]], zu den der [[Geldmarkt|Geld-]], [[Kreditmarkt|Kredit-]] und [[Kapitalmarkt]] gehören. Auch hier funktioniert der [[Preismechanismus]]: Je höher das reale Zinsniveau ist, umso niedriger ist die geplante [[Geldnachfrage]] und umso höher ist die [[Umlaufgeschwindigkeit des Geldes]] und umgekehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Schmitt-Rink, Dieter Bender |Titel=Makroökonomie geschlossener und offener Volkswirtschaften |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2013-03-07 |ISBN=978-3-642-58145-8 |Online=https://books.google.com/books?id=y38FBgAAQBAJ&amp;amp;newbks=0&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;pg=PA120&amp;amp;dq=Zinsniveau&amp;amp;hl=de |Abruf=2023-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Zinsniveau ist auch außerhalb der Finanzmärkte von Bedeutung. [[Investition]]en hängen auf dem [[Investitionsgütermarkt]] vom Zinsniveau, die [[Ersparnis]] vom [[Volkseinkommen]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Schmitt-Rink/Dieter Bender, &amp;#039;&amp;#039;Makroökonomie geschlossener und offener Volkswirtschaften&amp;#039;&amp;#039;, 1992, S. 100&amp;lt;/ref&amp;gt; Je höher das Zinsniveau, umso niedriger fallen die Investitionen aus. [[Nichtbank]]en und [[Geschäftsbank]]en werden bei hohem Zinsniveau einen größeren Teil ihrer [[Liquidität]] in verzinslichen Formen anlegen. Die [[Überschussreserve]] der Geschäftsbanken als Grundlage für die [[Giralgeldschöpfung]] variiert mithin mit der Höhe des Zinsniveaus. Es wird maßgeblich vom [[Leitzins]] der [[Zentralbank]]en beeinflusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweck und Arten ==&lt;br /&gt;
Das Zinsniveau dient dem Vergleich zu anderen Zinsarten (&amp;#039;&amp;#039;kurzfristiges&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;langfristiges Zinsniveau&amp;#039;&amp;#039;, Zinsniveau auf Geld- und Kapitalmarkt), zur Vergangenheit (Zinsniveau 1980–1990), an verschiedenen Orten (&amp;#039;&amp;#039;Zinsgefälle&amp;#039;&amp;#039;) oder zum Ausland (deutsches oder amerikanisches Zinsniveau). Nach der Höhe unterscheidet man ein &amp;#039;&amp;#039;Hochzins-&amp;#039;&amp;#039; und ein &amp;#039;&amp;#039;Niedrigzinsniveau&amp;#039;&amp;#039;, womit ausgedrückt wird, ob sich die Zinsen für längere Zeit auf höherem (z. B. 10 %) oder niedrigerem (z. B. 1 %) Niveau bewegen. Weist das Zinsniveau für mehrere Laufzeiten hinweg (annähernd) dieselben Zinssätze auf, spricht man von einer indifferenten [[Zinsstruktur#Zinsstrukturkurve|„flachen Zinskurve“]]. Sie ist ein Indikator dafür, dass mit nahezu unveränderten kurzfristigem Zinsniveau gerechnet wird. Empirisch belegt ist, dass ein niedriges Zinsniveau („flache Zinskurve“) mit Preisniveaustabilität einhergeht. Je nach Kurvenverlauf des Zinsniveaus gibt es eine „normale“ Zinsstruktur mit steigenden Zinssätzen bei längeren Laufzeiten, während umgekehrt eine inverse Zinsstruktur sinkende Zinssätze aufweist. Eine inverse Zinsstruktur zeigt an, dass die [[Zentralbank]] eine restriktive Geldpolitik betreibt und deshalb auch geringe Inflationserwartungen vorliegen. Das Zinsniveau gilt als [[Indikator (Wirtschaft)|Präsenz- oder Spätindikator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Die Höhe und die Veränderungen des Zinsniveaus gehören zu den bedeutendsten [[Einflussgröße]]n in einer Volkswirtschaft, weil sie sich umfassend entweder unmittelbar oder mittelbar auf alle [[Wirtschaftssektor]]en auswirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die absolute Zinshöhe beeinflusst zunächst einzelwirtschaftlich die [[Zinsaufwendung]]en bei [[Kredit]]en und [[Zinsertrag|Zinserträge]] bei [[Finanzprodukt|Geldanlagen]], sie wirkt sich darüber hinaus volkswirtschaftlich auf [[Angebot (Volkswirtschaftslehre)|Angebot]] und [[Nachfrage (Mikroökonomie)|Nachfrage]] auf dem [[Kreditmarkt]] aus. Sollte der Zinssatz auf einem der [[internationaler Kreditverkehr|internationalen Kreditmärkte]] steigen, werden Kreditnachfrager versuchen, sich Kredite auf einem anderen Kreditmarkt zu besorgen. Das führt zu einer Annäherung der Zinsniveaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Borchert |Titel=Geld und Kredit: Einführung in die Geldtheorie und Geldpolitik |Verlag=Oldenbourg Wissenschaftsverlag |Datum=2003-04-24 |ISBN=978-3-486-27420-2 |Online=https://books.google.de/books?id=xRUVxK6HAGAC&amp;amp;pg=PA43&amp;amp;dq=zinsniveau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=zinsniveau&amp;amp;f=false |Abruf=2023-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem [[Kreditangebot]] und der [[Kreditnachfrage]] wird auf dem Kreditmarkt das Zinsniveau bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Borchert, &amp;#039;&amp;#039;Geld und Kredit: Einführung in die Geldtheorie und Geldpolitik&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 35&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig werden Kreditanbieter verstärkt auf den Märkten mit höherem Zinsniveau Kredite anbieten. Sinkende Nachfrage und steigendes Angebot auf dem Kreditmarkt mit höherem Zinsniveau bedingen nun eine Annäherung der Zinsniveaus. Die Zinsentwicklung am [[Geldmarkt]] beeinflusst auch das Zinsniveau am [[Kapitalmarkt]], da ein erhöhter Geldmarktzins zu einem Geldzufluss in diesen Markt zur Folge hat, was zu einem zinserhöhend wirkenden Geldabfluss auf dem Kapitalmarkt führt.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Borchert, &amp;#039;&amp;#039;Geld und Kredit: Einführung in die Geldtheorie und Geldpolitik&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der [[Hochkonjunktur|Boomphase]] bei erhöhtem Zinsniveau vorgenommenen [[Investition]]en erweisen sich bei relativer Preisniveaustabilität als unrentabel, es sinken [[Gewinn]]e und [[Arbeitskosten]] mit der Gefahr der Zunahme von [[Unternehmenskrise]]n. Denn zusätzliche Investitionen erhöhen die Geldnachfrage und damit das Zinsniveau.&amp;lt;ref&amp;gt;Gabler Wirtschaftslexikon, A-D, 2004, S. 2094&amp;lt;/ref&amp;gt; Folge eines steigenden Zinsniveaus ist eine Abnahme der [[Beschäftigung (Kostenrechnung)|Beschäftigung]], die sich in einer Zunahme der [[Arbeitslosenquote]] niederschlägt. Es besteht zudem auf dem Aktienmarkt eine positive [[Korrelation]] zwischen Zinsniveau und erwarteter [[Aktienrendite]]. Sind nämlich die Zinsen hoch, ist das Interesse an [[Aktie]]n gering und deren Kursniveau niedrig, was eine hohe [[Dividendenrendite]] bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dirk Rathjen |Titel=Die makroökonomischen Determinanten des DAX: Neue Ansätze in der Modellidentifikation |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2013-07-02 |ISBN=978-3-322-89633-9 |Online=https://books.google.de/books?id=x94hBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA58&amp;amp;dq=fr%C3%BChindikator+zinsniveau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=fr%C3%BChindikator%20zinsniveau&amp;amp;f=false |Abruf=2023-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu erwähnen ist ferner der Einfluss des Zinsniveaus auf die [[Staatsfinanzen]]. Ein defizitärer [[Staatshaushalt]] weist einen negativen [[Haushaltssaldo|Finanzierungssaldo]] auf, in welchem die Zinsausgaben für [[Staatsschulden]] wie [[Staatsanleihe]]n berücksichtigt sind. Erhöht sich das Zinsniveau, steigt – unter sonst gleichbleibenden Verhältnissen – der negative Finanzierungssaldo weiter an und erfordert eine zusätzliche [[Neuverschuldung]] des Staates, die auf den Kapitalmärkten zu einem weiter steigenden Zinsniveau beitragen kann. Dieser sich selbst verstärkende Prozess kann Staaten mit hoher [[Staatsschuldenquote]] durch eine ungünstige [[Zinslastquote]] in eine [[Finanzkrise]] führen, wie dies bei der [[Eurokrise]] und insbesondere der [[Griechische Staatsschuldenkrise|griechischen Staatsschuldenkrise]] der Fall war. Erreichen beispielsweise die Staatsschulden (brutto) die Höhe des [[Bruttoinlandsprodukt]]s (Staatsschuldenquote mithin 100 %) und liegen – bei einem angenommenen Zinsniveau von 6 % – die [[Steuereinnahmen]] bei 30 % des Bruttoinlandsprodukts, so sind die Steuereinnahmen bereits mit 18 % Zinsaufwand belastet ([[Zinsdeckungsgrad]]). Nach dem [[Schuldendienst]] verbleiben dem Staat dann lediglich etwa 80 % der Steuereinnahmen für seine eigentlichen Aufgaben der [[Staatsfinanzierung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pascal Gantenbein, Klaus Spremann |Titel=Zinsen, Anleihen, Kredite |Verlag=Walter de Gruyter GmbH &amp;amp; Co KG |Datum=2014-09-09 |ISBN=978-3-486-85340-7 |Online=https://books.google.de/books?id=7XTpBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PT40&amp;amp;dq=staatsschulden+zinsniveau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=staatsschulden%20zinsniveau&amp;amp;f=false |Abruf=2023-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zinsgefälle zum Ausland führt regelmäßig zu einem [[Kapitalexport]] in das Land mit dem höheren Zinsniveau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Verlag Dr Th Gabler GmbH |Titel=Bank-Lexikon: Handwörterbuch für das Bank- und Sparkassenwesen |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2013-03-08 |ISBN=978-3-322-96264-5 |Online=https://books.google.de/books?id=X3mfBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA1738&amp;amp;dq=bankwesen+zinsniveau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=bankwesen%20zinsniveau&amp;amp;f=false |Abruf=2023-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Steigt das inländische Zinsniveau, hat dies gegenüber ausländischen [[Fremdwährung]]en über [[Kapitalimport]]e einen [[Aufwertung]]seffekt zur Folge und umgekehrt. Die Erwartungen von Auf- oder [[Abwertung (Währung)|Abwertungen]] üben vielfach einen stärkeren Einfluss auf die Geldbewegungen aus als das internationale Zinsgefälle. Neuere ökonomische Erklärungsmodelle fassen das Zinsniveau als endogene Größe auf, die sich simultan zum [[Wechselkurs]] entwickelt; einer [[Kapitalflucht]] könne deshalb mit einer Erhöhung des inländischen Zinsniveaus begegnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Obinger, Uwe Wagschal, Bernhard Kittel |Titel=Politische Ökonomie: Demokratie und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2013-12-14 |ISBN=978-3-322-80884-4 |Online=https://books.google.de/books?id=5IgiBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA204&amp;amp;dq=zinsniveau+Aufwertung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=zinsniveau%20Aufwertung&amp;amp;f=false |Abruf=2023-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine expansive Geldpolitik wiederum erhöht das Preisniveau, so dass sie mit einem steigenden Zinsniveau einhergeht.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Borchert, &amp;#039;&amp;#039;Geld und Kredit: Einführung in die Geldtheorie und Geldpolitik&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 142&amp;lt;/ref&amp;gt; Umgekehrt sinken in der [[Rezession]] tendenziell die Preise, und das Zinsniveau fällt, weil die Nachfrage nach Krediten zurückgeht. Allgemein gilt, dass das nominale Zinsniveau umso höher liegt, je höher die tatsächliche oder erwartete [[Inflationsrate]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrer [[Zinspolitik]] als [[Aktionsparameter]] beeinflussen die Zentralbanken vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklung das kurzfristige Zinsniveau ihres Landes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Claus Köhler, Gerhard Merk |Titel=Geldwirtschaft. 2. Zahlungsbilanz und Wechselkurs |Verlag=Duncker &amp;amp; Humblot |Datum=1979-06-11 |ISBN=978-3-428-44405-2 |Online=https://books.google.de/books?id=xhFEXRr2m8UC&amp;amp;pg=PA130&amp;amp;dq=Zinsniveau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y%20-%20v=onepage&amp;amp;q=Zinsniveau&amp;amp;f=false#v=snippet&amp;amp;q=Zinsniveau&amp;amp;f=false |Abruf=2023-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei ist insbesondere der [[Leitzins]] als Instrument zur Beeinflussung zu nennen, der seit Januar 1999 von der [[Europäische Zentralbank|Europäischen Zentralbank]] festgelegt wird. Diese ist für die Bestimmung der Leitzinsen zuständig und hat sich für drei Aggregate entschieden, und zwar für einen Zinssatz für das [[Hauptrefinanzierungsgeschäft]], für die [[Spitzenrefinanzierungsfazilität]] und für die [[Einlagefazilität]]. Ihr Einfluss auf Zinsniveau und Wechselkurse eröffnet auch Möglichkeiten zur mittelbaren Einflussnahme auf [[Konsum]], [[Investition]]en und [[Kapazität (Wirtschaft)|Kapazitätsauslastung]], [[Export]]e und [[Import]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Niedrigzinsniveau benachteiligt alle [[Gläubiger]] wie [[Kapitalanlage|Kapitalanleger]] ([[Sparen|Sparer]] oder [[Versicherung (Kollektiv)|Versicherungen]], auch betriebliche [[Pensionsrückstellung]]en) und begünstigt alle [[Schuldner]] wie [[Kreditnehmer]] ([[Unternehmensfinanzierung]], hochverschuldete [[Staat]]en). Dies gilt umgekehrt auch für das Hochzinsniveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4235274-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geldpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zinsgeschäft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wowo2008</name></author>
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