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	<title>Zinsdeckungsgrad - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:44:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zinsdeckungsgrad&amp;diff=1229621&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2024-06-21T02:03:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 2 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zinslastquote.PNG|mini|hochkant=1.5|Zinslastquote bezüglich des Bruttoinlandsprodukts]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zinsdeckungsgrad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;debt burden level&amp;#039;&amp;#039;}} oder {{enS|&amp;#039;&amp;#039;interest service cover ratio&amp;#039;&amp;#039;}} =&amp;amp;nbsp;ISCR; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zinslastquote&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) werden [[betriebswirtschaftliche Kennzahl|betriebswirtschaftliche]] oder [[volkswirtschaftliche Kennzahl]]en genannt, die je nach Art des [[Schuldner]]s das Verhältnis der [[Zinsaufwand|Zinsaufwendungen]] eines Schuldners zu seinen [[Einnahme]]n wiedergeben sollen. Bei [[Unternehmen]] ist der Zinsdeckungsgrad eine Kennzahl, die das Verhältnis der Zinsaufwendungen eines Schuldners zu dessen [[Cashflow]] oder [[Jahresüberschuss]] wiedergibt, bei [[Staat]]en werden deren Zinsausgaben ins Verhältnis zum [[Bruttonationaleinkommen|Bruttosozialprodukt]], den [[Staatsausgabe]]n oder den [[Export]]&amp;amp;shy;erlösen gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine [[Schuldenkennzahl]], die neben anderen Schuldenkennzahlen die Schuldentragfähigkeit eines Schuldners bewertet. Der [[Gläubiger]] kann sein [[Kreditrisiko]] nur einschätzen, wenn er Kennzahlen wie die Zinslastquote ermittelt, um über eine Kreditgewährung zu entscheiden oder eine bestehende fortzuführen. Bestandteil der Quote sind alle Zinsaufwendungen, die aus zinstragenden [[Verbindlichkeit]]en resultieren (Ausnahmen: Zinsen für [[Pensionsrückstellung]]en, [[Bankgebühr]]en). Ist der Zinsdeckungsgrad hoch, dann besteht ein niedriges Kreditrisiko und umgekehrt. Umso höher der Zinsdeckungsgrad, desto leichter können die Zinsaufwendungen mit dem operativen Geschäft bedient werden. Der Zinsdeckungsgrad verschlechtert sich nicht nur bei einer Erhöhung der Schulden, sondern bei gleichbleibenden Schulden auch durch eine – nicht steuerbare – Erhöhung des Zinsniveaus. Er bringt zum Ausdruck, dass die vom Schuldner zu tragenden Zinsen durch diesen in irgendeiner Art verdient werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine die Zinslastquote ergänzende Kennzahl ist der [[Schuldendienstdeckungsgrad]], der ebenfalls für Unternehmen und Staaten ermittelt werden kann. Er bezieht neben den Zinsen auch die [[Tilgung (Geldverkehr)|Tilgungen]] für Kredite ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmen ==&lt;br /&gt;
Zinsen belasten als Aufwand die [[Gewinn- und Verlustrechnung]] und als Ausgabe die [[Liquidität]] eines Unternehmens. [[Eigenkapital]]starke Unternehmen haben weniger Zinsaufwand zu tragen als vergleichbare Eigenkapitalschwache. Erhöhungen des Zinsniveaus wirken sich deshalb bei eigenkapitalschwachen Unternehmen deutlich negativer aus als bei eigenkapitalstarken ([[Leverage-Effekt]]). Anstatt des Cashflow wird auch der [[EBIT]] den [[Zins]]zahlungen aus Krediten gegenübergestellt. Der Zinsdeckungsgrad berechnet sich wie folgt:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mbox{Zinsdeckungsgrad} = \frac{\mbox{EBIT}}{\mbox{Zinsaufwand}}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Ein Zinsdeckungsgrad von &amp;lt;math&amp;gt;&amp;lt;1&amp;lt;/math&amp;gt; bedeutet, dass das Unternehmen Zinszahlungen für Kredite nicht aus dem [[Operatives Geschäft|operativen Geschäft]] tätigt. Die [[KfW Bankengruppe]] hat ermittelt, dass die Zinslastquote deutscher Unternehmen im Vergleich zur europäischen Konkurrenz relativ hoch ist,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.kfw.de/kfw/de/I/II/Download_Center/Fachthemen/Research/PDF-Dokumente_KfW_Beitraege_zur_Mittelstands-und_Strukturpolitik/Periodikum_38_Internet.pdf | wayback=20110205140706 | text=KfW, &amp;#039;&amp;#039;Mittelstands- und Strukturpolitik&amp;#039;&amp;#039;, März 2007, S. 10 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; worin der relative Eigenkapitalmangel zum Ausdruck kommt. Aber auch der Schuldner selbst zieht den Zinsdeckungsgrad neben anderen Kennzahlen zu Rate, wenn er etwa Investitionsentscheidungen zu treffen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/EZB_Monatsberichte/2008/2008_04_ezb_mb.pdf?__blob=publicationFile| titel=Zusammenhang zwischen der Investitionstätigkeit und der Finanzlage der Unternehmen im Euroraum| titelerg=Monatsbericht| hrsg=Europäische Zentralbank| datum=2008-04| zugriff=2016-04-12| format=PDF| seiten=68 ff.| archiv-url=https://web.archive.org/web/20160412154808/https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/EZB_Monatsberichte/2008/2008_04_ezb_mb.pdf?__blob=publicationFile| archiv-datum=2016-04-12| offline=ja| archiv-bot=2024-06-21 02:03:25 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach ist empirisch erwiesen, dass Unternehmen mit einer hohen Zinslastquote zugleich niedrigere [[Investitionsquote]]n aufweisen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/EZB_Monatsberichte/2008/2008_04_ezb_mb.pdf?__blob=publicationFile| titel=Zusammenhang zwischen der Investitionstätigkeit und der Finanzlage der Unternehmen im Euroraum| titelerg=Monatsbericht| hrsg=Europäische Zentralbank| datum=2008-04| zugriff=2016-04-12| format=PDF| seiten=74| archiv-url=https://web.archive.org/web/20160412154808/https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/EZB_Monatsberichte/2008/2008_04_ezb_mb.pdf?__blob=publicationFile| archiv-datum=2016-04-12| offline=ja| archiv-bot=2024-06-21 02:03:25 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; weil der [[Schuldendienst]] einen starken Einfluss auf die Investitionstätigkeit ausübt. Kritisch ist die Schuldensituation für Unternehmen – branchenabhängig – dann, wenn der Schuldendienst 50 % des Cashflow übersteigt. Werden diese Grenzen nicht nur temporär überschritten, befindet sich ein Unternehmen in einer [[Unternehmenskrise]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staaten ==&lt;br /&gt;
Durch die hohe Verschuldung von Staaten ist deren Zinslastquote in den Vordergrund der Diskussion gerückt. Die &amp;#039;&amp;#039;budgetäre Zinslastquote&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich auf die Ausgaben des öffentlichen Gesamthaushalts, während sich die &amp;#039;&amp;#039;gesamtwirtschaftliche Zinslastquote&amp;#039;&amp;#039; aus der Gegenüberstellung der Zinsaufwendungen mit dem Bruttoinlandsprodukt ergibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=e7VoRYcH0OUC&amp;amp;pg=PA92&amp;amp;lpg=PA92&amp;amp;dq=zinslastquote+unternehmen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=US5g5TFMss&amp;amp;sig=0NwHvWmHpsUFZejxtXmmYU_jO8Y&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=apjLTv31BYzOswaB1biqDA&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=7&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CEsQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q=zinslastquote%20unternehmen&amp;amp;f=false Norbert Kloten/Peter Bofinger/Karl-Heinz Ketterer, &amp;#039;&amp;#039;Neuere Entwicklungen in der Geldtheorie und Geldpolitik&amp;#039;&amp;#039;, 1996, S. 92]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz-J. Bontrup]], &amp;#039;&amp;#039;Lohn und Gewinn. Volks- und betriebswirtschaftliche Grundzüge&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Zinsdeckungsgrad kann stärkeren Veränderungen unterworfen sein, da sich das Volumen kurzfristiger Schulden schnell verändern kann und zudem die meist variablen Schuldzinsen großen Marktschwankungen unterliegen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mbox{Zinsdeckungsgrad} = \frac{\mbox{Zinsaufwand}}{\mbox{Exporterlöse}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mbox{Zinsdeckungsgrad} = \frac{\mbox{Zinsaufwand}}{\mbox{Gesamteinnahmen}}.&amp;lt;/math&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Robert F. Heller, &amp;#039;&amp;#039;Haushaltsgrundsätze für Bund, Länder und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Formel zeigt, dass ein Staat seine [[Import]]e in Höhe des Zinsaufwands nicht mehr aus Exporterlösen finanzieren kann, was zur Reduzierung der Importe führt. Kritisch ist die Situation für einen Staat, wenn der Zins- und Tilgungsdienst 20 % bis 25 % der dauerhaft erzielbaren Exporterlöse überschreitet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=-VdbitquQR8C&amp;amp;pg=PA124&amp;amp;lpg=PA124&amp;amp;dq=schuldendienst+exporterl%C3%B6se&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=3boUfvCjiu&amp;amp;sig=nRdZtu88yb4kTvXdvxjOrCOlQVA&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=3OOvTu6KCofEsgaG1tFo&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=10&amp;amp;sqi=2&amp;amp;ved=0CHMQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=schuldendienst%20exporterl%C3%B6se&amp;amp;f=false Urs Egger, &amp;#039;&amp;#039;Agrarstrategien in verschiedenen Wirtschaftssystemen&amp;#039;&amp;#039;, 1989, S. 124].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder mehr als 20 % der Gesamtausgaben erreicht. Bei dauerhafter Überschreitung der kritischen Grenzen können Staaten in eine Staatskrise geraten. Im Gesamthaushalt der Bundesrepublik Deutschland für 2012 sind die Zinsausgaben mit 38 Mrd. Euro bei insgesamt 309 Mrd. Euro Gesamtausgaben veranschlagt, also beträgt die Zinslastquote 12,3 % der Gesamtausgaben. Im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt 2010 (2.498,8 Mrd. Euro) sind das 1,52 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreichen beispielsweise die Staatsschulden (brutto) die Höhe des [[Bruttoinlandsprodukt]]s ([[Staatsschuldenquote]] mithin 100 %) und liegen – bei einem angenommenen [[Zinsniveau]] von 6 % – die [[Steuereinnahmen]] bei 30 % des Bruttoinlandsprodukts, so sind die Steuereinnahmen bereits mit 18 % Zinsaufwand belastet. Nach dem Schuldendienst verbleiben dem Staat dann lediglich etwa 80 % der Steuereinnahmen für seine eigentlichen Aufgaben der Staatsfinanzierung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=7XTpBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PT40&amp;amp;dq=staatsschulden+zinsniveau&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=staatsschulden%20zinsniveau&amp;amp;f=false Pascal Gantenbein/Klaus Spremann, &amp;#039;&amp;#039;Zinsen, Anleihen, Kredite&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 25].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vergleich verschiedener Zinslastquoten (an den Gesamtausgaben) ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=hintergrundfarbe6&lt;br /&gt;
! Land !! 2003 !! 2005&lt;br /&gt;
|- class=hintergrundfarbe8&lt;br /&gt;
! Deutschland || 14,4 %&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Ministerium/Geschaeftsbereich/Wissenschaftlicher_Beirat/Gutachten_und_Stellungnahmen/Ausgewaehlte_Texte/Gutachten_Haushaltskrisen_im_Bundesstaat_anl.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 | titel=&lt;br /&gt;
Haushaltskrisen im Bundesstaat | titelerg=Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen | autor= | hrsg= | werk= | seiten=7 | datum=2005-04 | zugriff=2016-04-12 | sprache= | format=PDF | kommentar= | zitat= | offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 15,3 %&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Nohlen, &amp;#039;&amp;#039;Kleines Lexikon der Politik&amp;#039;&amp;#039;, C.H.Beck, München 2007, ISBN 3406510620, S. 548.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=hintergrundfarbe6&lt;br /&gt;
! Bundesland !! 2007&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.verwaltung.bayern.de/Anlage1609902/BayernsFinanzen-ausgezeichnet!.pdf | titel=Bayerns Finanzen – ausgezeichnet! | titelerg= | autor= | hrsg= Bayerisches Staatsministerium der Finanzen | werk= | seiten= | datum= | zugriff=2011-03-09 | sprache= | format= PDF; 3,7&amp;amp;nbsp;MB | kommentar= | zitat= | offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! 2009&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bayern.landtag.de/cps/rde/papp/SID-0A033D45-A33968E0/Vorgangsmappe/www/servlet/Vorgangsmappe?wp=16&amp;amp;typ=V&amp;amp;drsnr=743&amp;amp;intranet= |titel=Gesetzentwurf der Staatsregierung zur Änderung des Finanzausgleichsgesetzes |hrsg=Bayerisches Staatsministerium der Finanzen |seiten=14 |zugriff=2011-03-09 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baden-Württemberg ||{{0}}6,0 % || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bayern ||{{0}}2,9 % || 2,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Berlin || ? || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brandenburg || ? || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bremen || ? || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hamburg || ? || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hessen ||{{0}}7,0 % || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mecklenburg-Vorpommern || ? || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Niedersachsen || {{0}}9,9 % || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nordrhein-Westfalen ||{{0}}9,4 % || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rheinland-Pfalz ||{{0}}9,4 % || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Saarland || 12,9 % || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sachsen || ? || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sachsen-Anhalt || ? || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schleswig-Holstein || 11,8 % || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Thüringen || ? || ?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privathaushalte ==&lt;br /&gt;
Für [[Privathaushalt]]e eignet sich eher die gesamte Darstellung aller aus Krediten resultierenden [[Ausgabe (Rechnungswesen)|Ausgaben]], also einschließlich der Tilgungen und Tilgungssurrogate wie etwa die Ansparleistungen von [[Kapitallebensversicherung]]en, [[Rentenversicherung (Erlebensversicherung)|Rentenversicherungen]] oder [[Bausparvertrag|Bausparverträgen]], die zur Tilgung hinzugerechnet werden müssen. Anstatt des Zinsdeckungsgrads wählen deshalb [[Kreditinstitut]]e bei der [[Kreditwürdigkeitsprüfung]] eher den [[Schuldendienstdeckungsgrad]], die [[Kapitaldienstfähigkeit]] oder die [[Kapitaldienstgrenze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen ==&lt;br /&gt;
Der Zinsdeckungsgrad kann Bestandteil von [[Anleihe]]bedingungen oder [[Kreditvertrag|Kreditverträgen]] im Rahmen der [[Covenants]] sein. Dabei verpflichtet sich der Schuldner gegenüber seinen Gläubigern, eine bestimmte vertraglich festgelegte Obergrenze der Zinslastquote nicht zu überschreiten. Kommt es zur Überschreitung der Obergrenze, so liegt eine Vertragsverletzung (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Covenant breach}}&amp;#039;&amp;#039;) vor, die zunächst meistens eine Heilungsperiode (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|remedy/grace period}}&amp;#039;&amp;#039;) zur Folge hat, die dem [[Kreditnehmer]] die nachträgliche Erfüllung der vorgegebenen Kennzahlen ermöglichen soll. Gelingt dies jedoch weiterhin nicht, wird eine höhere [[Kreditmarge]] oder gar ein außerordentliches [[Kreditkündigung|Kündigungsrecht]] des Gläubigers ausgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Überschuldung]] (bei Privathaushalten)&lt;br /&gt;
* [[Staatsverschuldung]]&lt;br /&gt;
* [[Haushaltsdefizit]]&lt;br /&gt;
* [[Haushaltssaldo]]&lt;br /&gt;
* [[EU-Konvergenzkriterien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Edgar Zoller/Josef Dinauer, &amp;#039;&amp;#039;Real Estate Investment Banking: Neue Finanzierungsformen bei Immobilienfinanzierungen&amp;#039;&amp;#039;, 2003, ISBN 3409121986, Gabler Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftliche Kennzahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftliche Kennzahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsverschuldung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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