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	<title>Zinnstiftranzen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zinnstiftranzen&amp;diff=2301914&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KaiKemmann am 5. April 2021 um 13:19 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Ubersicht_verzierte_Zinnranzen_aus_der_Sammlung_Martin.jpg|thumb|Verzierte Zinnranzen aus der Sammlung Martin]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zinnstiftranzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: Nagelbinde oder Zinngurt) war ein alpenländischer Ledergürtel im 18. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis zu 20 Zentimeter breiten und mit tausenden kleinen [[Zinn]]nägeln verzierten [[Gürtel]] dienten ursprünglich als Schutz und wurden später durch verschiedene Muster zum Schmuckstück, und ein wesentlicher Bestandteil der beginnenden [[alpenländische Tracht|alpenländischen Tracht]]. Die Herstellungszeit lässt sich zwischen 1700 und 1820 festlegen (Jahresangaben auf antiken Stücken). Heute werden einzelne Exemplare in Museen  oder Heimathäusern ausgestellt. Die meisten der gezeigten Gürtel sind jedoch mit [[Federkielstickerei|Federkiel bestickt]], welche die Zinnstifttechnik um 1820 abgelöst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktion der Zinngürtel wurde um 1810 wegen der [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]] eingestellt, da Zinn und  Blei für die Herstellung von Kugeln benötigt wurde, weshalb auch viele Gürtel eingeschmolzen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Herstellung sind keine Erfahrungen mehr tradiert. Lange Zeit war die Kunst der Gürtelherstellung in Vergessenheit geraten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Kramsach]] im Tiroler Unterinntal, sowie in [[Brixen]] (Südtirol) ist es in jahrelangen Versuchen gelungen, diese alte Handwerkskunst wieder aufleben zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gürtel, Ranzen, Federkiel.&amp;#039;&amp;#039; Oberösterreichischer Landesverlag, 1974, ISBN 3-85214-121-4&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lederhosen, Gürtel, Ranzen.&amp;#039;&amp;#039; W.Ludwig Verlag, Pfaffenhofen 1986, ISBN 3-7787-3273-0&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mannsgurten.&amp;#039;&amp;#039; Erdl Verlag, Trostberg 1998, ISBN 3-925249-42-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Gürtel.&amp;#039;&amp;#039; Trachteninformationszentrum Benediktbeuern, 2008, ISBN 978-3-9808527-1-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gürtel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil (Volkstracht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde des Rokoko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zinn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lederprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpenländisches Brauchtum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KaiKemmann</name></author>
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