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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zinkpest</id>
	<title>Zinkpest - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T22:54:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zinkpest&amp;diff=171627&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:810A:87C0:257:2CD1:4653:19B7:3BB8: /* Ursachen */</title>
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		<updated>2024-09-24T20:04:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ursachen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:10 Pfennig 191x zinkpest.jpg|mini|10 Pfennig von 1917, massiv von Zinkpest befallen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zinkpest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zinkfraß&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist die umgangssprachliche Bezeichnung für [[interkristalline Korrosion]], die [[Zink|zinkhaltige]] Teile betreffen kann. Gefährdet sind alle Arten von [[Zinkdruckguss]], die mit ungeeigneten, unreinen Legierungsmischungen hergestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Problematik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders häufig tritt Zinkpest in Erzeugnissen aus der Zeit vor 1950 und aus Zeiten von Materialknappheit auf. In Deutschland war dies insbesondere die Zeit von kurz vor dem Zweiten Weltkrieg bis kurz danach. Betroffen waren feinmechanische Teile von Messgeräten, Spielwaren wie [[Modelleisenbahn]]en oder [[Modellauto]]s sowie Teile von Konsumgütern wie Radios oder Grammophone. Bekannt ist das Problem auch bei älteren Geldmünzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem betrifft auch [[Oldtimer|historische Fahrzeuge]], da insbesondere [[Vergaser]] und ähnliche Motorteile oft aus [[Zinkdruckguss]] hergestellt wurden. Da die fortschreitende Schädigung mit einer Volumenzunahme verbunden ist, können auch nachträglich eingebaute, neuwertige Ersatzteile in Mitleidenschaft gezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 TE 20 58 Zinkpest.jpg|Trix Express VT 20/58, Räder mit Zinkpest&lt;br /&gt;
 Zinkpest Räder.jpg|Zerstörtes Rad am VT 20/58&lt;br /&gt;
 Trix Lokomotive mit Zinkpest.jpg|Trix Express Lok 20/54 mit ausgeprägter Zinkpest&lt;br /&gt;
 Märklin 344 - zinkpest.jpg|[[Märklin]]-Modelleisenbahn Modell 344.6 (H0, 1947..1949), Räder mit Zinkpest&lt;br /&gt;
 Empire flying boat, Caledonia (Dinky Toys 60r).jpg|Dinky Toys, Wasserflugzeug mit Zinkpest&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1950er-Jahre wurde die Zinkpest durch reinere Ausgangsstoffe und eine genauere Einhaltung der Legierungsanteile zurückgedrängt. Qualitätsprodukte seit dieser Zeit gelten als nicht bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem massiven [[Outsourcing]] von Produktionslinien nach China kam es erneut zu Problemen, da dort aus Kostengründen oder Unwissenheit auf minderwertige Legierungen zurückgegriffen wurde. So hat die Firma [[Märklin]] einräumen müssen, dass Produkte aus der Zeit kurz nach der Verlagerung der Produktion von Zinkpest bedroht sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/unruhe-in-schwaben-zinkpest-frisst-an-maerklins-nerven/2937564.html |titel=Unruhe in Schwaben: Zinkpest frisst an Märklins Nerven |werk=Handelsblatt |datum=2008-03-24 |abruf=2018-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Konzernlagebericht 2012, erstellt zum 13. Mai 2013 und im [[Bundesanzeiger]] am 31. Juli 2014 veröffentlicht, kündigte Märklin an: &amp;#039;&amp;#039;„Mittelfristig sollen weitere Produktionslinien aus China zurück nach Europa geführt werden.“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Um Zink als Gusslegierung zu verwenden, werden hauptsächlich Aluminium und Kupfer hinzulegiert. Aluminium vermindert den Lösungsangriff der eisenhaltigen Gussform durch das Zink, während Kupfer die Festigkeit und Härte des Bauteils steigert, wenn auch auf Kosten der Maßhaltigkeit. Ebenfalls kann in geringem Maße Magnesium beigemischt werden, um die schädliche Wirkung von Anteilen wie Blei, Zinn oder Cadmium auszugleichen. Dies funktioniert aber nur bis zu gewissen Grenzwerten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephan Hasse |Titel=Giesserei-Lexikon |Auflage=19. |Verlag=Schiele &amp;amp; Schön |Ort=Berlin |Datum=2007 |Seiten=375 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Korrosionsangriff an Oberfläche .tif|mini|Korrosionsangriff an Oberfläche (Märklin T800 Modelllokomotive, ca. 1938)]]&lt;br /&gt;
Besagte Grenzwerte sind heute in der DIN EN 1774 genormt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Norm DIN EN 1774 Zink und Zinklegierungen, Gußlegierungen, In Blockform und in flüssiger Form |TitelErg=Tabelle 1: Chemische Zusammensetzung von Zinklegierungen in Blockform und in flüssiger Form |Verlag=Beuth |Datum=1997 |Seiten=5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrosionsvorgänge ==&lt;br /&gt;
Bei selektiver Korrosion greift (Luft-)Feuchtigkeit das [[Eutektikum]] an und löst dieses heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arthur Burkhardt |Titel=Technologie der Zinklegierungen |Auflage=2. |Verlag=Springer |Ort=Berlin |Datum=1940 |Seiten=11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Form der Korrosion kommt bei Legierungen vor, die eine feste Lösung bilden. Besonders davon betroffen sind Aluminium, Eisen, Kobalt und Chrom.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=William D. Jr. Callister, David G. Rethwisch |Titel=Materialwissenschaften und Werkstofftechnik: eine Einführung |Auflage=1. |Verlag=Wiley-VCH |Ort=Weinheim |Datum=2013 |Seiten=642}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die interkristalline Korrosion löst, als eine Form der selektiven Korrosion, das Gefüge entlang der Korngrenzen auf, es kommt zur Volumenvergrößerung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Boris Nogowizin |Titel=Theorie und Praxis des Druckgusses |Verlag=Schiele &amp;amp; Schön |Ort=Berlin |Datum=2011 |Seiten=13 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedingt durch die Volumenvergrößerung und die damit im Bauteilinneren entstehenden Spannungen, können sich auf der Oberfläche des Bauteils Blasen bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Holger Hoche |Titel=Schadensbeispiele: Brüche und Rissbildung an Bauteilen aus Zink-Druckguss |Sammelwerk=Praktische Metallographie |Band=51 |Nummer=12 |Datum=2014 |Seiten=869}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Temperaturschwankungen wirken sich ebenfalls negativ auf die Spannungen im Bauteil aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Phänomen gilt als unaufhaltbar.&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufblähung an der Oberfläche eines Zinkdruckgussbauteils.tif|mini|Aufgewölbte Oberfläche eines Zinkdruckgussbauteils (Märklin T800 Lokomotive, Rasterelektronenmikroskopie)]]&lt;br /&gt;
Der Vorgang ist nicht verwandt mit der [[Zinnpest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Weißrost]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zinc pest|Zinkpest|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
*  [https://trixstadt.de/trix-express-wiki/ratgeber-wechselstrombetrieb/fahrgestelle-und-gehause/ Gehäuse und Fahrgestelle von TRIX EXPRESS-Lokomotiven aus Zinkdruckguss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrosionsart nach Material]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zink]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A02:810A:87C0:257:2CD1:4653:19B7:3BB8</name></author>
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