<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zinkchlorid</id>
	<title>Zinkchlorid - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zinkchlorid"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zinkchlorid&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T18:58:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zinkchlorid&amp;diff=181550&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ChemoBot: Entferne Parameter „Suchfunktion“ aus {{Infobox Chemikalie}} und bereinige Leerzeilen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zinkchlorid&amp;diff=181550&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-23T21:36:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Entferne Parameter „Suchfunktion“ aus {{Infobox Chemikalie}} und bereinige Leerzeilen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Chemikalie&lt;br /&gt;
| Strukturformel      = [[Datei:Kristallstruktur Zinkchlorid.png|250px|Struktur von Zinkchlorid]]&lt;br /&gt;
| Kristallstruktur    = Ja&lt;br /&gt;
| Strukturhinweis     = Struktur von α-Zinkchlorid:&amp;lt;br /&amp;gt;{{Farbe |#00BFFF |Kreis=1}} [[Zink|Zn]]&amp;lt;sup&amp;gt;2+&amp;lt;/sup&amp;gt; {{0}} {{Farbe |#00FF00 |Kreis=1}}  [[Chlor|Cl]]&amp;lt;sup&amp;gt;−&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Andere Namen        = *Zink(II)-chlorid&lt;br /&gt;
* Zinkchlorür&lt;br /&gt;
* Chlorzink&lt;br /&gt;
* Salzsaures Zink&lt;br /&gt;
* Zincum chloratum (lateinisch)&lt;br /&gt;
* {{INCI|Name=ZINC CHLORIDE|ID=38955|Abruf=2020-12-28}}&lt;br /&gt;
| Summenformel        = ZnCl&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&lt;br /&gt;
| CAS                 = {{CASRN|7646-85-7}}&lt;br /&gt;
| EG-Nummer           = 231-592-0&lt;br /&gt;
| ECHA-ID             = 100.028.720&lt;br /&gt;
| PubChem             = 5727&lt;br /&gt;
| ChemSpider          = &lt;br /&gt;
| DrugBank            = DB14533&lt;br /&gt;
| Beschreibung        = weißes, körniges Pulver aus hexagonal-rhomboedrischen Blättchen&amp;lt;ref name=&amp;quot;roempp&amp;quot;&amp;gt;{{RömppOnline |ID=RD-26-00350 |Name=Zinkchlorid |Abruf=2014-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Molare Masse        = 136,29 [[Gramm|g]]·[[mol]]&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Aggregat            = fest&lt;br /&gt;
| Dichte              = 2,91 g·[[Meter|cm]]&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt; (25&amp;amp;nbsp;°C)&amp;lt;ref name=&amp;quot;GESTIS&amp;quot;&amp;gt;{{GESTIS|Name=Zinkchlorid|ZVG=1450|CAS=7646-85-7|Abruf=2016-02-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Schmelzpunkt        = 290 [[Grad Celsius|°C]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;GESTIS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Siedepunkt          = 732 °C&amp;lt;ref name=&amp;quot;GESTIS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Löslichkeit         = * sehr gut in Wasser (851&amp;amp;nbsp;g·[[Liter|l]]&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt; bei&amp;amp;nbsp;20&amp;amp;nbsp;°C)&amp;lt;ref name=&amp;quot;GESTIS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* löslich in [[Ethanol]], [[Diethylether]], [[Aceton]], [[Glycerin]] und [[Pyridin]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;roempp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| CLH                 = {{CLH-ECHA|ID=100.028.720|Name=Zinc chloride|Abruf=2016-02-01}}&lt;br /&gt;
| Quelle GHS-Kz       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;GESTIS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GHS-Piktogramme     = {{GHS-Piktogramme|05|07|09}}&lt;br /&gt;
| GHS-Signalwort      = Gefahr&lt;br /&gt;
| H                   = {{H-Sätze|302|314|410}}&lt;br /&gt;
| EUH                 = {{EUH-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| P                   = {{P-Sätze|273|280|301+330+331|305+351+338|308+310}}&lt;br /&gt;
| Quelle P            = &amp;lt;ref name=&amp;quot;GESTIS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| MAK                 = Schweiz: 1 mg·m&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt; (gemessen als [[alveolengängiger Staub]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{SUVA-MAK |Name=Zinkchlorid |CAS-Nummer=7646-85-7 |Abruf=2015-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ToxDaten            = {{ToxDaten |Typ=LD50 |Organismus=Ratte |Applikationsart=oral |Wert=350 mg·kg&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt; |Bezeichnung= |Quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Merck&amp;quot;&amp;gt;{{Merck |116763 |Name= |Abruf=2011-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zinkchlorid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ZnCl&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;) ist ein weißes, körniges Pulver, das beim Erhitzen von [[Zink]] in [[Chlor]] oder von [[Zinksulfat]] mit [[Calciumchlorid]], auch bei der Reaktion von Zink, [[Zinkoxid]] oder [[Zinkblende]] mit [[Salzsäure]] entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zinkchlorid wurde 1648 von [[Johann Rudolph Glauber]] aus [[Smithsonit|Galmei]] und 1741 von [[Johann Heinrich Pott]] aus Zink dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewinnung und Darstellung ==&lt;br /&gt;
Zur Darstellung von reinem Zinkchlorid setzt man Zink mit Salzsäure um, wobei das [[Metalle|Metall]] zuletzt im Überschuss vorhanden sein muss, behandelt die Lösung mit Chlor, um Verunreinigungen von Eisen in [[Eisen(III)-chlorid]] (FeCl&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) umzuwandeln, fällt dann das [[Eisenhydroxid]] durch [[Digerieren]] mit Zinkoxid, filtriert und verdampft, bis ein Tropfen auf einer kalten [[Porzellan]]platte erstarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei stärkerem Verdampfen entweicht Salzsäure, und das Präparat gibt dann infolge der Bildung von [[Base (Chemie)|basischen]] Zinkchloriden, komplizierter Zusammensetzungen, eine trübe Lösung. Verdampft man zur Trockne, so erhält man bei stärkerem Erhitzen ein Sublimat von wasserfreiem Zinkchlorid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im großen Maßstab erhält man Zinkchlorid durch Umsetzung zinkischer Ofenbrüche (Zinkoxid) mit Salzsäure, durch Behandeln von Zinkblende mit Salzsäure, wobei das entweichende [[Schwefelwasserstoff]]gas (H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;S) für die Schwefelsäurefabrikation verwertet wird, ferner durch Auslaugen gerösteten blendehaltigen Schwefelkieses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Wasserfreies Zinkchlorid ist weißlich, durchscheinend (Zinkbutter), schmilzt bei über 318&amp;amp;nbsp;°C, destilliert bei Rotglut, ist sehr [[Hygroskopie|hygroskopisch]] und sehr leicht löslich in [[Ethanol]]. Die Lösung wird beim Verdampfen sirupartig und liefert, mit etwas Salzsäure versetzt, farblose, sehr [[Deliqueszenz|zerfließliche]] Kristalle mit einem Molekül Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zinkchlorid schmeckt brennend, wirkt stark [[ätzende Stoffe|ätzend]], löst [[Pflanzenfaser]]n, entzieht vielen organischen Stoffen – in der Weise wie konzentrierte Schwefelsäure – Wasser, verkohlt beispielsweise Holz, führt zur Umwandlung von Alkohol in [[Ether]] (Äther), Papier in [[Pergamentpapier]] etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Man benutzt Zinkchlorid zum Imprägnieren von [[Holz]], zur Konservierung tierischer Stoffe, beim [[Raffination|Raffinieren]] von [[Öle|Öl]], bei der Herstellung von Pergamentpapier, [[Vulkanfiber]], [[Ether]], [[Stearinsäure]]; mit Chlorkalk zum Bleichen von Papier, in der Färberei als Beize für [[Anilinblau]], zur Darstellung mancher [[Teerfarbe]]n und von [[Garancin]]s, zum Beizen und Färben von [[Messing]]legierungen, zum Leimen von Papiermassen, zum Desinfizieren, bei chemischen Arbeiten als wasserentziehendes Mittel, in der [[Medizin]] als Ätzmittel, eine konzentrierte Lösung zum gleichmäßigen Erhitzen von Gefäßen auf eine bestimmte höhere Temperatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Lösung von sirupartigem Zinkchlorid, mit Zinkoxid angerührt, erstarrt und gibt eine aus basischem Zinkchlorid bestehende weiße, sehr harte Masse, die als Zahn- und Metallkitt benutzt werden kann, besonders wenn man etwas Glaspulver zusetzt. Auch Anstriche, in denen sich [[Zinkoxidchlorid]] bildet, sind empfohlen worden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinc chloride.jpg|thumb|right|Zinkchlorid]]&lt;br /&gt;
Man mischt beispielsweise 4&amp;amp;nbsp;l säurefreie Zinkchloridlösung von 58&amp;amp;nbsp;[[Grad Baumé|°Bé]] (entsprechend einer Dichte von 1,74&amp;amp;nbsp;g/cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;) mit 10&amp;amp;nbsp;l einer Lösung, welche 2 % [[Natriumcarbonat]] enthält, und setzt Zinkoxid bis zur gehörigen Konsistenz hinzu. Diese geruchlose und billige Mischung muss sofort verbraucht werden. Der Anstrich ist dauerhaft, verträgt aber keine färbenden Zusätze. Eine Lösung von Zinkchlorid vom spezifischen Gewicht 1,7, mit überschüssigem Zinkoxid gekocht, löst Seide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lötwasser und Lötsalz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus gemischten, sehr konzentrierten Lösungen von Zinkchlorid und [[Salmiak]] oder aus einer Lösung von Zinkoxid oder [[Zinkhydroxid]] in Salmiak kristallisiert Ammoniumzinkchlorid (NH&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;[ZnCl&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lötsalz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;). Eine Lösung von Zink in konzentrierter Salzsäure, welche ebenso viel Salmiak wie Zink enthält (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lötwasser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), beseitigt die [[Oxide]] von einem Metallstück (Kupfer, Eisen), ehe es [[Löten|verlötet]] oder [[Verzinnen|verzinnt]] wird.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Brill.: &amp;#039;&amp;#039;Gewerbeblatt für das Grossherzogthum Hessen.&amp;#039;&amp;#039; H. Brill., 1890, S.&amp;amp;nbsp;21 ({{Google Buch|BuchID=OQoAAAAAMAAJ|Seite=21}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann alternativ aber auch eine mit etwas Salzsäure angesäuerte etwa 30%ige Lösung von Zinkchlorid in Wasser unter Zusatz von wenig Ammoniumchlorid als Lötwasser verwenden. Es wird in der Technik als Benetzungs- und Oberflächenaktivierungsmittel zur Verzinnung bei etwa 300&amp;amp;nbsp;°C eingesetzt. Das Zinkchlorid ist in der Lage, besonders in der Hitze die auf den Oberflächen z.&amp;amp;nbsp;B. von Stahl sich befindenden Oxide (Fe&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;) durch Komplexbildung aufzulösen, von der Stahloberfläche abzuführen und nach Verzinnung einen unmittelbaren Kontakt zwischen Stahl und Zinn zu ermöglichen: Es entsteht eine feste Bindung zwischen Stahl und Zinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nebel- oder Rauchsätzen wird Zinkchlorid in fein verteilter Form erzeugt durch die Verbrennung einer Mischung aus [[Zinkoxid]], [[Hexachlorethan]] und pulverförmigem [[Aluminium]]. Neben Zinkchlorid enthält der so erzeugte Rauch auch Salzsäure und weitere [[Chlorkohlenwasserstoffe|chlororganische Verbindungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Missbräuchliche Verwendung als „Schwarze Salbe“ ===&lt;br /&gt;
In der [[Alternativmedizin]] wird eine nicht zugelassene, in Deutschland und den USA&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fda.gov/consumers/consumer-updates/do-not-use-black-salve-dangerous-and-called-many-names |titel=Do Not Use: Black Salve is Dangerous and Called by Many Names |werk=FDA |datum=2020-10-13 |abruf=2021-05-12 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verbotene „Schwarze Salbe“ als Mittel gegen [[Krebs (Medizin)|Krebs]], [[Warze|Warzen]], [[Nävus|Muttermale]] oder als [[Entzündungshemmung|Antiphlogistikum]] beworben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tobias Lau |url=https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/panorama/schwarze-salbe-gegen-krebs-alternativer-tod/ |titel=„Schwarze Salbe“ gegen Krebs: Alternativer Tod |werk=apotheke adhoc |datum=2018-07-02 |abruf=2021-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Caroline Walter und Christoph Rosenthal |url=https://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/gesundheit/aetzende-alternativmedizin-angebliche-wundermittel-gefaehrden-patienten.html |titel=Ätzende Alternativmedizin - Angebliche Wundermittel gefährden Patienten |werk=[[Kontraste]] |datum=2014-06-05 |abruf=2021-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stephen Barrett |url=https://quackwatch.org/related/cancer/eschar/ |titel=Don&amp;#039;t Use Corrosive Cancer Salves (Escharotics) {{!}} Quackwatch |werk=[[Quackwatch]] |datum=2017-11-18 |abruf=2021-05-12 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Isabell Beer |url=https://www.express.de/news/panorama/wegen-anti-krebs-salbe-dieser-frau-verwest-die-nase-im-gesicht--24155402 |titel=Wegen Anti-Krebs-Salbe: Dieser Frau verwest die Nase im Gesicht! |werk=[[Hamburger Morgenpost]] |datum=2016-06-01 |abruf=2021-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie enthält neben Zinkchlorid weitere Bestandteile wie [[Kanadische Blutwurz]], [[Spitzwegerich]], [[Ringelblume|Calendulaöl]] und [[Aktivkohle]]. Es existieren keine Belege zur Wirksamkeit, die Salbe ist ätzend, verursacht bei wiederholter Anwendung schwere Hautverletzungen bzw. [[Nekrose|Nekrosen]] und ist selbst [[Karzinogen|krebserregend]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweis ==&lt;br /&gt;
[[Natronlauge]] (NaOH) ergibt mit Zinkchlorid einen gallertartigen Niederschlag von Zinkhydroxid Zn(OH)&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, der sich im Überschuss des [[Fällungsreaktion|Fällungsmittels]] unter Bildung des tetraedischen, [[Komplexchemie|komplexen]] Tetrahydroxidozinkats(II) [Zn(OH)&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;]&amp;lt;sup&amp;gt;2−&amp;lt;/sup&amp;gt; wieder löst.&lt;br /&gt;
Mit Ammoniaklösung anstatt Natronlauge löst sich das zunächst entstehende Hydroxid zum Tetramminkomplex.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jander&amp;quot;&amp;gt;Jander, Blasius: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in das anorganisch-chemische Praktikum&amp;#039;&amp;#039;, 14. Aufl. 1995&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird [[Silbernitrat]] zu einer Lösung von Zinkchlorid gegeben, so bildet sich ein weißer Niederschlag von [[Silberchlorid]]:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jander&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{Cl^- + AgNO_3 \longrightarrow  AgCl \downarrow + \ NO_3^-}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer salzsauren, acetatgepufferten Lösung fällt das Zink mit [[Kaliumhexacyanidoferrat(II)]] als schwerlöslicher, weißlicher Niederschlag aus:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jander&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{3 \ Zn^{2+} + 2 \ K_4[Fe(CN)_6] \longrightarrow  6 \ K^+ + K_2Zn_3[Fe(CN)_6]_2 \downarrow}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zink kann auch als [[Rinmans Grün]] nachgewiesen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jander&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zinc chloride|Zinkchlorid}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Zinkhalogenide}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zinkverbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chlorid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Futtermittelzusatzstoff (EU)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChemoBot</name></author>
	</entry>
</feed>