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	<title>Zinal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freigut am 20. Juni 2024 um 14:24 Uhr</title>
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		<updated>2024-06-20T14:24:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Zinal&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Ayer 2007.png&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = &lt;br /&gt;
|BILD = Zinal depuis Le Belvédère.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Blick auf Zinal von Le Belvédère aus&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-VS&lt;br /&gt;
|BEZIRK = [[Bezirk Siders|Siders &amp;#039;&amp;#039;(Sierre)&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = [[Anniviers]]&lt;br /&gt;
|BFS = 6231&lt;br /&gt;
|PLZ = 3961&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46.135556&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 7.625833&lt;br /&gt;
|HÖHE = 1670&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = &lt;br /&gt;
|FLÄCHE = &lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = &lt;br /&gt;
|WEBSITE = [https://www.valais.ch/de/orte/val-d-anniviers/zinal/uebersicht https://www.valais.ch/de/orte/]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zinal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ferienort im [[Val d’Anniviers]] im französischsprachigen Teil des [[Kanton Wallis|Kantons Wallis]] und gehört zur Gemeinde [[Anniviers]]. Der Ort ist bekannt als Ausgangspunkt für die Besteigung von mehreren Walliser Viertausendern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Zinal liegt zuhinterst im Val d’Anniviers, einem südlichen Seitental des Rhonetals im Kanton Wallis. Durch das Dorf fliesst der Bach [[Navisence]], der bei [[Chippis]] in die [[Rhone]] mündet. Östlich über dem Dorf erheben sich der &amp;#039;&amp;#039;Roc de la vache&amp;#039;&amp;#039;, die [[Les Diablons]] sowie der &amp;#039;&amp;#039;[[Besso (Berg)|Besso]]&amp;#039;&amp;#039;, ein Vorgipfel des [[Zinalrothorn]]s. Westlich des Dorfes erheben sich die [[Corne de Sorebois]] sowie die [[Garde de Bordon]]. Weiter talaufwärts erstreckt sich der als Weide genutzte Talboden &amp;#039;&amp;#039;Plat de la Lé&amp;#039;&amp;#039;. Dahinter teilt sich nach einer Felsstufe das Tal Richtung [[Weisshorn (Wallis)|Weisshorn]] mit den von ihm ausgehenden [[Weisshorngletscher|Weisshorn-]] und [[Mominggletscher]] sowie Richtung [[Zinalgletscher]], [[Grand Cornier]], [[Dent Blanche]] und [[Ober Gabelhorn]].&lt;br /&gt;
Der gesamte Talschluss mit den schneebedeckten Viertausendern wird wegen seiner majestätischen Erscheinung auch &amp;#039;&amp;#039;Kaiserkrone (Couronne impériale) &amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zinal&amp;#039;&amp;#039;, im Ortsdialekt &amp;#039;&amp;#039;tsìnalì&amp;#039;&amp;#039; ausgesprochen (also mit einem deutschen Z-), geht auf [[Frankoprovenzalische Sprache|frankoprovenzalisch]] &amp;#039;&amp;#039;tsìnā&amp;#039;&amp;#039; und ähnlich zurück, das seinerseits von lateinisch &amp;#039;&amp;#039;canālis&amp;#039;&amp;#039; stammt. Das Wort bedeutet in der Westschweiz «Wasserleitung», «Dachrinne», «Bewässerungsgraben» und ähnlich und nimmt im Fall des Ortsnamens Bezug auf die typischen Wasserleitungen des Wallis ([[Suone]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[Glossaire des patois de la Suisse romande]],&amp;#039;&amp;#039; Band III S.&amp;amp;nbsp;493–496, Stichwort &amp;#039;&amp;#039;chenal&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zinal war früher ein [[Maiensäss]]dorf, also eine nicht das ganze Jahr bewohnte Siedlung. Das Dorf war im Mai und Juni, bevor das Vieh auf die Alpweiden geführt wurde, für einige Wochen bewohnt, dann nach Alpabzug im Oktober nochmals für einige Wochen. Im Dezember und Januar wurde schliesslich für einige Wochen das eingebrachte Heu an das Vieh verfüttert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Gasthaus wurde 1856 erbaut. Das zweistöckige Haus aus Lärchenholz enthielt einige kleine Zimmer. 1864 übernachtete [[Edward Whymper]], der Erstbesteiger des [[Matterhorn]]s, in Zinal. 1889 wurde eine dem [[Bartholomäus (Apostel)|heiligen Bartholomäus]] geweihte Kapelle erbaut. Beim Choreingang schuf der Maler Cini 1948 ein Freskogemälde und 1952 einen Kreuzweg. Wegen der ungenügenden Strassenverbindungen hatte das Dorf mit grossen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen und konnte sich touristisch erst ab 1957, nach dem Bau der Strasse, entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren wurde die Luftseilbahn nach Sorebois gebaut. Es folgten einige Skilifte. Seitdem hat sich der Ort im Sommer- wie Wintertourismus kontinuierlich entwickelt. Bis zum 31. Dezember 2008 gehörte Zinal zur Gemeinde [[Ayer (Val d’Anniviers)|Ayer]]. Danach fusionierte Ayer zusammen mit 5 weiteren Talgemeinden zur Gemeinde [[Anniviers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;8&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1970|| 1990|| 2008&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 103|| 200|| 250&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Strasse nach Zinal wurde auch für Walliser Verhältnisse spät, erst 1957, erstellt. Die topografischen Verhältnisse waren sehr anspruchsvoll. Durch die regelmässigen [[Postauto]]kurse via [[Vissoie]] zum Bahnhof [[Sierre]] ist Zinal an das Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen. Es bestehen ausserdem Direktkurse von Zinal über Grimentz zum [[Lac de Moiry|Stausee Moiry]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
1967 wurde eine [[Pendelbahn|Luftseilbahn]] auf die {{Höhe|2438|CH}} gelegene Bergstation &amp;#039;&amp;#039;Sorebois&amp;#039;&amp;#039; gebaut. Die Kabinen wurden im Jahr 2007 erneuert. Von Sorebois aus gesehen erhebt sich hinter der Kaiserkrone (Couronne impériale) das [[Matterhorn]]. Das Dorf zählt sechs Hotels sowie viele Ferienwohnungen und [[Chalet]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sommer ===&lt;br /&gt;
In der Bergwelt um Zinal sind 300&amp;amp;nbsp;km [[Schweizer Wanderwege|Wanderwege]] signalisiert. Die nationale Route Nr. 6 [[Alpenpässe-Weg]] von [[Schweizer Wanderwege#Nationale Wanderwege|SchweizMobil]] führt vom [[Turtmanntal]] über den [[Meidpass]] nach Zinal und weiter zum [[Lac de Moiry]] und über den [[Col de Torrent]] ins [[Val d’Hérens]]. Mit seinen fünf Berghütten [[Cabane du Mountet|Cabane du Grand Mountet]] [[Schweizer Alpen-Club|(SAC)]], [[Cabane Petit Mountet]], [[Cabane Arpitettaz|Cabane d’Arpitettaz]] (SAC), [[Cabane de Tracuit]] (SAC) und [[Cabane de Sorebois]]  ist Zinal Ausgangspunkt für die klassischen Routen auf das Weisshorn, das Zinalrothorn, das [[Bishorn]] und das Ober Gabelhorn der [[Weisshorngruppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August ist Zinal Zielort des [[Berglauf Sierre–Zinal|Berglaufs Sierre–Zinal]], der seit 1974 ausgetragen wird. Seit August 2020 gibt es in Zinal einen [[Foxtrail]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winter ===&lt;br /&gt;
Das Skigebiet am [[Corne de Sorebois]] umfasst 70&amp;amp;nbsp;km Pisten. Die Hauptpisten werden künstlich beschneit. Seit dem Spätherbst 2013 führt eine Luftseilbahn mit einer Gondel-Kapazität von 125 Personen von der Talstation in Grimentz ins Skigebiet von Zinal. Somit sind die beiden Skigebiete miteinander verbunden und es besteht eine Skiarena mit 120 km Pistenlänge, 2 Luftseilbahnen, 1 [[Gondelbahn]], 5 Sesselliften und 11 Skiliften. Das Skigebiet Grimentz-Zinal gehört seitdem zu den 10 grössten Skigebieten im Kanton Wallis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Plat de la Lé&amp;#039;&amp;#039; genannten Talboden oberhalb von Zinal werden im Winter insgesamt 19&amp;amp;nbsp;km [[Langlaufloipe]]n gespurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Zinal-Vieux village (7).jpg|Altes Dorfzentrum von Zinal&lt;br /&gt;
Datei:Zinal-Eglise (1).jpg|Kirche von Zinal&lt;br /&gt;
Datei:BerglandschapVanafSorebois.JPG|Blick von Sorebois&lt;br /&gt;
Datei:Val de Zinal.jpg|Das Val de Zinal mit [[Besso (Berg)|Besso]] (links)&lt;br /&gt;
Datei:Cornier.jpg|[[Grand Cornier]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ignace Mariétan]]: &amp;#039;&amp;#039;Wanderbuch Val d’Anniviers – Val d‘Hérens.&amp;#039;&amp;#039; Kümmerly + Frey, Bern 1965.&lt;br /&gt;
* {{HLS|8213|Autor=David Rey}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.valdanniviers.ch/de/homepage.html Offizielle Homepage von Zinal Tourismus]&lt;br /&gt;
* {{ethorama|EGgoXp7t684csbtROqXc}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wanderland.ch/de/routen_detail.cfm?id=317311 Wanderland Schweiz: Wanderroute Nr. 6 Alpenpässe-Weg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4314166-3|LCCN=n85344465|VIAF=135698795}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Anniviers)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Wallis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in der Schweiz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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