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	<title>Zimt-Rose - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zimt-Rose&amp;diff=658246&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Korrektur (https://www.duden.de/rechtschreibung/rosa)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zimt-Rose&amp;diff=658246&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-05-03T22:13:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur (https://www.duden.de/rechtschreibung/rosa)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Zimt-Rose&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Rosa majalis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Johann Hermann (Naturforscher)|Herrm.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Rosa&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Untergattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Rosen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Rosa&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Rosoideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Rosengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Rosaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosenartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Rosales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Illustration Rosa majalis0.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Zimt-Rose (&amp;#039;&amp;#039;Rosa majalis&amp;#039;&amp;#039;), Illustration&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zimt-Rose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Rosa majalis&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mai-Rose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] [[Rosen]] (&amp;#039;&amp;#039;Rosa&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Rosengewächse]] (Rosaceae). Ihr Trivialname Zimtrose ist wohl auf die zimtfarbene Berindung der Stämme und Äste zurückzuführen und weniger auf den Geruch der Blüten. Die frühe Blütezeit spiegelt sich im Trivialnamen Maiblume und dem [[Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;majalis&amp;#039;&amp;#039; wider.&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Hegi 1919: Illustrierte Flora von Mitteleuropa, Bd. IV/1. Hier S. 1046 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zimtrose ist in Mitteleuropa sowohl eine [[Wildrose]], als auch eine alte [[Zierpflanze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Merkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Rosa majalis&amp;#039;&amp;#039; wächst als niedriger [[Laubrhythmus|sommergrüner]] [[Strauch]], der Wuchshöhen von etwa 1 Meter bis 1,5 Meter erreicht. Mittels unterirdischer [[Stolonen|Ausläufer]] bildet die Art dichte, kolonienartige Bestände aus. Rosa majalis besitzt dünne rutenförmige, glänzend rotbraun [[Rinde|berindete]] Äste. Auch die Rinde der Stämme ist rotbraun glänzend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;roth21&amp;quot;&amp;gt;Eckehart J. Jäger: Rothmaler - Exkursionsflora von Deutschland. 21. Auflage, Springer, 2017, ISBN 978-3-662-49707-4, S.&amp;amp;nbsp;444f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ExFlÖ1994&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Adler, Karl Oswald, Raimund Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora von Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: [[Manfred Adalbert Fischer|Manfred A. Fischer]]. Ulmer, Stuttgart/Wien 1994, ISBN 3-8001-3461-6. S. 427ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosa majalis flower.jpg|mini|links|Blüte mit Blattansicht]]&lt;br /&gt;
Die [[Stachel (Botanik)|Stacheln]] der Zimtrose sind gerade bis hakig gebogen. Die Stämme besitzen im unteren Teil zusätzlich Nadel- und Stachelborsten. Die Stacheln an den blütentragenden Zweigen sind hakig bis sichelig ausgeprägt, sie können jedoch auch fehlen. Typisch ist, dass die Stacheln am [[Blattgrund]] häufig paarweise stehen.&amp;lt;ref name=roth21/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blattstellung|wechselständig]] angeordneten [[Laubblatt|Laubblätter]] sind unpaarig [[Fiederblatt|gefiedert]] und stehen an einem flaumig behaarten [[Blattstiel]]. Die [[Blattspreite]] besteht aus fünf bis sieben [[Fiederblättchen]]. Der [[Blattform#Spreitenrand|Blattrand]] ist stets einfach gesägt und besitzt keine Drüsen.&amp;lt;ref name=roth21/&amp;gt; Die Blättchen weisen eine länglich-elliptische bis eiförmige [[Blattform|Form]] auf. Ihre Länge von meist 2 bis 3 Zentimetern entspricht etwa der doppelten Breite. Die Blättchenoberseite ist frischgrün bis bläulichgrün. Sie kann unbehaart oder auch mit kurzen Haaren mehr oder weniger dicht besetzt sein. Die blass-graugrüne Blattunterseite zeigt eine mehr oder weniger dichte Behaarung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chem&amp;quot;&amp;gt; Paul Heinz List, Ludwig Hörhammer: &amp;#039;&amp;#039;Chemikalien und Drogen: Teil B: R, S&amp;#039;&amp;#039;, Springer Verlag 2013, S. 169. ISBN 978-3-642-66378-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Die schmalen [[Nebenblätter]] der nichtblühenden Triebe sind an den Rändern häufig eingerollt.&amp;lt;ref name=roth21/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosa majalis fruit.jpg|mini| Hängende Frucht mit bleibenden, aufgerichteten Kelchblättern]]&lt;br /&gt;
Die [[radiärsymmetrisch]]en und [[Hermaphroditismus#Hermaphroditismus bei Pflanzen|zwittrigen]] [[Blüte]]n stehen meist einzeln oder zu zwei bis fünf in [[Doldentraube]]n vereint. Der Blütendurchmesser beträgt etwa 5 Zentimeter.&amp;lt;ref name=roth21/&amp;gt;&amp;lt;ref name=Stingl/&amp;gt; Die drüsenlose [[Blütenstiel]]e sind etwa 1 Zentimeter lang und werden von relativ großen [[Hochblatt|Hochblättern]] umhüllt.&amp;lt;ref name=chem/&amp;gt;  Die fünf [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind meist ganzrandig und gewöhnlich ungeteilt. Selten werden bei den äußeren Kelchblättern einzelne kleine Fiedern ausgebildet.&amp;lt;ref name=chem/&amp;gt;&amp;lt;ref name=roth21/&amp;gt; Nach der Blüte verbleiben sie bis zur Fruchtreife an der [[Hagebutte]]. Typisch ist, dass sie sich bei Fruchtrötung steil aufrichten.&amp;lt;ref name=chem/&amp;gt;&amp;lt;ref name=roth21/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fünf [[Kronblatt|Kronblätter]] sind von kräftig rosa bis karminroter Farbgebung. Ihre Länge misst 2,5 bis 3 Zentimeter. Die kurzen [[Griffel (Botanik)|Griffel]] sind nicht zu einer Säule verwachsen. Über den im Durchmesser 2–3 Millimeter großen, relativ weiten Griffelkanal in der Mitte des Diskus ragen die Griffel nach außen, wobei die [[Narbe (Botanik)|Narben]] dem [[Diskus (Botanik)|Diskus]] so aufliegen, dass sie ein großes wolliges Narbenköpfchen bilden.&amp;lt;ref name=roth21/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Phänologie|Blütezeit]] beginnt bezogen auf andere Wildrosen im gemäßigten [[Klima]] relativ früh – meist im Mai. Sie erstreckt sich von Mai bis Juli.&amp;lt;ref name=roth21/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Frucht wird eine [[Hagebutte]] gebildet, die botanisch eine [[Sammelnussfrucht]] ist. Mit etwa 1 bis 1,5 Zentimeter Durchmesser besitzt sie eine kugelige bis flachkugelige oder birnenähnliche Form. Bei Reife ist sie dunkelrot, jedoch wenig fleischig. Eine Behaarung wird nicht ausgebildet. Meist ist ihre Stellung hängend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stingl&amp;quot;&amp;gt;[[Gerhard Stinglwagner]], [[Ilse Haseder]], Reinhold Erlbeck: &amp;#039;&amp;#039;Das Kosmos Wald- und Forstlexikon&amp;#039;&amp;#039; Kosmos-Verlag, 2016; Seite 728. ISBN 978-3-440-15524-0 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=chem/&amp;gt;&amp;lt;ref name=roth21/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Sie besitzen einen mit [[Rosa canina]] vergleichbaren [[Vitamin-C]]-Gehalt.&amp;lt;ref name=chem/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Züchterisch bearbeitete Majalis-Sorten können von der Wildform abweichende Merkmale, wie z.&amp;amp;nbsp;B. gefüllte Blüten aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zimt-Rose besitzt gewöhnlich einen [[Diploidie|diploiden]] [[Chromosomensatz]] mit der [[Chromosomenzahl]] 2n=14.&amp;lt;ref name=biolf&amp;gt;[http://www.ufz.de/biolflor/taxonomie/taxonomie.jsp?ID_Taxonomie=2659 Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Rosa majalis&amp;#039;&amp;#039; Herrm.] bei Biolflor, Datenbank biologisch-ökologischer Merkmale der Flora von Deutschland, abgerufen am 21. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Funde mit [[Triploidie|triploiden]] Chromosomensatz 3n=21 wurden ebenfalls vermerkt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tropicos.org/Name/27802424?tab=chromosomecounts Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Rosa majalis&amp;#039;&amp;#039; Herrm., chromosome counts]; bei Tropicos, abgerufen am 21. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosa-majalis-habit.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Rosa majalis&amp;#039;&amp;#039;, Habitus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Rosa majalis&amp;#039;&amp;#039; stammt aus Gebirgsregionen in [[Mitteleuropa|Mittel-]] und [[Osteuropa]], [[Skandinavien]] sowie [[Sibirien]]. In [[Mitteleuropa]] kommt die Zimt-Rose im [[Tiefebene|Tiefland]] und in den [[Mittelgebirge]]n nördlich des [[Schwäbische Alb|Schwäbisch]]-[[Fränkische Alb|Fränkischen Juras]] nur vereinzelt vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sebald1992&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele1994&amp;quot; /&amp;gt; Verbreitet (Vorkommen in 40 bis 90 % der Kartierflächen) ist sie in Süd- und Mittelbayern. Seltene Vorkommen finden sich in Südost-Baden-Württemberg, dort im [[Argen]]-und [[Iller]]tal sowie am [[Bodensee]]. Ebenfalls mit seltenen Beständen tritt die Zimt-Rose in Nord-Thüringen, insbesondere im [[Kyffhäuser]] auf.&amp;lt;ref name=roth21/&amp;gt; Als [[Neophyt]] und als Freilandpflanzung kommt die Zimt-Rose in allen Bundesländern Deutschlands selten vor.&amp;lt;ref name=roth21/&amp;gt; In der [[Schweiz]] sind Bestände im [[Mittelland (Schweiz)|Mittelland]] und im [[Kanton Wallis|Wallis]] verzeichnet, vereinzelte Vorkommen in den Kantonen [[Tessin]] und [[Graubünden]]. Die Wuchsorte beschränken sich dort auf die kolline, montane bis subalpine Höhenstufe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.infoflora.ch/de/flora/rosa-majalis.html#info &amp;#039;&amp;#039;Eintrag Rosa majalis&amp;#039;&amp;#039;] bei Das nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora, Flora helvetica online&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Österreich]] ist sie selten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sebald1992&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele1994&amp;quot; /&amp;gt; In den [[Allgäuer Alpen]] steigt sie nur oberhalb [[Pfronten]] bis zu einer Höhenlage von 1180 Meter auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wächst an felsigen Hängen, auf Kiesbänken im Uferbereich von Flüssen und Auenwäldern, seltener im Trockengebüsch. Sie gedeiht am besten auf sommerwarmen, frischen, wechselfeuchten, auch auf steinigen und kiesigen [[Lehm]]- und [[Ton (Bodenart)|Ton]][[Boden (Bodenkunde)|böden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sebald1992&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele1994&amp;quot; /&amp;gt; Sie ist ein Böschungsbefestiger, im Sanddorn-Lavendenweidengebüsch der Alpenflüsse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sebald1992&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele1994&amp;quot; /&amp;gt; Sie ist eine [[Charakterart]] des [[Verband (Pflanzensoziologie)|Verbands]] &amp;#039;&amp;#039;Berberidion&amp;#039;&amp;#039;, kommt aber auch in Gesellschaften des Verbands &amp;#039;&amp;#039;Prunion fruticosae&amp;#039;&amp;#039; vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung]] von &amp;#039;&amp;#039;Rosa majalis&amp;#039;&amp;#039; erfolgte durch [[Johann Hermann (Naturforscher)|Johann Herrmann]] in der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;De Rosa&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1762.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gdz.sub.uni-goettingen.de/id/PPN642698651?tify={%22panX%22:0.464,%22panY%22:0.615,%22view%22:%22info%22,%22zoom%22:0.614} Herrmann, Johannes: &amp;#039;&amp;#039;Dissertatio Inauguralis Botanico-Medica De Rosa&amp;#039;&amp;#039;], 1762, Digitalisat &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ipni.org/n/733218-1 &amp;#039;&amp;#039;Eintrag: Rosa majalis Herrm&amp;#039;&amp;#039;.] bei [[IPNI]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]] von &amp;#039;&amp;#039;Rosa majalis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Herrm.}} ist &amp;#039;&amp;#039;Rosa cinnamomea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}&lt;br /&gt;
Rosa majalis gehört innerhalb der Familie der Rosengewächse der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Rosa&amp;#039;&amp;#039; an und wird dort in der [[Untergattung]] Rosa in der [[Gattung (Biologie) #Untergliederung einer Gattung|Sektion]] Cinnamomeae {{Person|(DC.) Ser.}} geführt. Die Sektion Cinnamomeae ist mit ungefähr 80 Arten die artenreichste Sektion der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Rosa&amp;#039;&amp;#039;. Sie enthält u.&amp;amp;nbsp;a. auch die in Europa eingebürgerte [[Kartoffel-Rose]].&amp;lt;ref&amp;gt;V. Wissemann, C. M. Ritz: &amp;#039;&amp;#039;The genus Rosa (Rosoideae, Rosaceae) revisited: molecular analysis of nrITS-1 and atpB-rbcL intergenic spacer (IGS) versus conventional taxonomy&amp;#039;&amp;#039;. in &amp;#039;&amp;#039;Botanical Journal of the Linnean Society&amp;#039;&amp;#039;, 2005, Band 147/3, Seiten 275 – 290. [[DOI:10.1111/j.1095-8339.2005.00368.x]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Rosa majali&amp;#039;&amp;#039;s wird von Insekten [[Insektenbestäubung|bestäubt]]. Sie bietet keinen [[Nektar (Botanik)|Nektar]] an, hält aber ein reichliches [[Pollen]]angebot für die Bestäuber bereit. Daher wird sie gemäß der Blumenklassen nach [[Heinrich Ludwig Hermann Müller|Müller]] als &amp;#039;&amp;#039;Pollenblume&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Als Hauptbestäuber treten kurzrüsselige [[Bienen]], [[Syrphiden]], [[Käfer]], und [[Fliegen]] in Erscheinung. Die Zimt-Rose ist selbstinkompatibel nach dem [[Selbstinkompatibilität|GSI-Typ]] (Gametophytische Selbst-Inkompatibilität). Dies bedeutet, dass der Pollen gewöhnlich auf der [[Narbe (Botanik)|Narbe]] auskeimen kann, der [[Pollenschlauch]] im [[Griffel (Botanik)|Griffel]] jedoch das Wachstum einstellt, wenn das S-[[Allel]] des [[haploidie|haploiden]] Pollens mit einem der S-Allele des diploiden Griffels übereinstimmt. Auch wenn [[Selbstbestäubung]] stattfindet&amp;lt;ref name=roth21/&amp;gt;, wird die [[Selbstbefruchtung]], also der erfolgreiche Fruchtansatz, durch den GSI-Mechanismus meist verhindert.&amp;lt;ref name=biolf/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/selbstinkompatibilitaet/60881 &amp;#039;&amp;#039;Eintrag Selbstinkompatibilität&amp;#039;&amp;#039;] in Lexikon der Biologie, Spektrum.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbreitung der [[Diasporen]] wird über [[Verdauungsausbreitung]] sichergestellt. Beim Verzehr der reifen Hagebutte werden sie von Tieren (z.&amp;amp;nbsp;B. von Vögeln) mit aufgenommen, und nach Passieren des Darms unversehrt wieder ausgeschieden. [[Vegetative Vermehrung]] erfolgt über die Ausläufer.&amp;lt;ref name=biolf/&amp;gt;&amp;lt;ref name=roth21/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Lichtzahl von 7 ist die Zimt-Rose eine [[Halblichtpflanze]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Sie bevorzugt einen Standort mit meist kalkfreiem Boden, der reich an [[basen (Chemie)|basischen]] [[Kation]]en ist (basenhold).&amp;lt;ref name=roth21/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Zimt-Rose wird seit etwa 1600 in europäischen Gärten kultiviert, ohne jedoch als [[Zierpflanze]] stark verbreitet zu sein. Die gefüllt blühende Form &amp;#039;&amp;#039;Rosa majalis&amp;#039;&amp;#039; ‘Plena’ sowie Hybriden werden häufiger in Gärten kultiviert als die Wildform. Diese [[Wildrose]] ist gut [[winterhart]]. Sie ist geeignet, an feuchten Standorten, Waldrändern oder Hecken gepflanzt zu werden, um zu verwildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Charles &amp;amp; Brigid Quest-Ritson: &amp;#039;&amp;#039;Rosen: die große Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039; / The Royal Horticultural Society; Übersetzung durch Susanne Bonn; Redaktion: Agnes Pahler; S. 218, Dorling Kindersley, Starnberg 2004, ISBN 3-8310-0590-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sebald1992&amp;quot;&amp;gt; Oskar Sebald, Siegmund Seybold, Georg Philippi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Farn- und Blütenpflanzen Baden-Württembergs.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Spezieller Teil (Spermatophyta, Unterklasse Rosidae): Droseraceae bis Fabaceae.&amp;#039;&amp;#039; Eugen Ulmer, Stuttgart 1992, ISBN 3-8001-3314-8.  &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aichele1994&amp;quot;&amp;gt; Dietmar Aichele, Heinz-Werner Schwegler: &amp;#039;&amp;#039;Die Blütenpflanzen Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Eibengewächse bis Schmetterlingsblütengewächse.&amp;#039;&amp;#039; Franckh-Kosmos, Stuttgart 1994, ISBN 3-440-06192-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot;&amp;gt; {{FloraWeb|4892}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5. Seite 570.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Rosa majalis|&amp;#039;&amp;#039;Rosa majalis&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/wildrosen_duftende.htm &amp;#039;&amp;#039;Welt der Rosen&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
* {{GRIN|ID=32088|WissName=Rosa majalis|Zugriff=}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|4892}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|4892}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Rosengewaechse/rosa_ohne_seitenfied.htm#Zimt-%20Rose  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [http://www.naturfotograf.com/UV_ROSA_MAJ.html &amp;#039;&amp;#039;Rosa majalis&amp;#039;&amp;#039; in UV-Licht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rosen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
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