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	<title>Zielratte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zielratte&amp;diff=1668593&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krib: {{Lesenswert|15. Februar 2026|263846768}}</title>
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		<updated>2026-02-15T09:23:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;{{Lesenswert|15. Februar 2026|263846768}}&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Zielratte&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Stochomys longicaudatus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Tycho Tullberg|Tullberg]], 1893)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Stochomys&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[Oldfield Thomas|Thomas]], 1926&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = &amp;#039;&amp;#039;Hybomys&amp;#039;&amp;#039;-Gruppe&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Arvicanthini&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Altweltmäuse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Murinae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Langschwanzmäuse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Muridae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Bild             = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zielratte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Stochomys longicaudatus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Nagetiere|Nagetierart]] aus der Gruppe der [[Altweltmäuse]] (Murinae). Sie lebt in den Regenwaldgebieten West- bis Zentralafrikas von der [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]] und [[Uganda]] bis in den Westen von [[Nigeria]]. Sie ernährt sich primär von Früchten und Samen sowie seltener von Insekten. Obwohl sie vergleichsweise selten ist, wird sie als nicht gefährdet betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrer wissenschaftlichen [[Erstbeschreibung]] durch den schwedischen Zoologen [[Tycho Tullberg]] wurde die Zielratte aufgrund der großen Ähnlichkeiten afrikanischer Mäuse und Ratten in verschiedene Gattungen eingeordnet und gilt seit 1926 als einzige Art in der von [[Oldfield Thomas]] aufgestellten Gattung &amp;#039;&amp;#039;Stochomys&amp;#039;&amp;#039;. Der wissenschaftliche Gattungsname wie auch der [[Trivialname]] gehen dabei auf die ausgeprägten schwarzen Fühhaare im Rückenfell zurück, die der Art das Erscheinungsbild eines von Pfeilen getroffenen Tieres verleiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Äußere Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Zielratte ist eine mittel- und etwa rattengroße Art der mäuseartigen Nagetiere. Sie erreicht eine Kopfrumpflänge von 10,5 bis 16,5 Zentimetern, der Schwanz misst 18,5 bis 23 Zentimeter und das Gewicht beträgt 70 bis etwa 110 Gramm, durchschnittlich 90 Gramm. Die [[Ohrlänge]]beträgt 17 bis 24 Millimeter, die [[Hinterfußlänge]] 25 bis 33 Millimeter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt; Ihr [[Fell]] ist dicht und wollig, dabei lang und eher rau. Es ist an der Oberseite rötlich- bis schokoladenbraun, an den Flanken bräunlich grau und am Bauch weißlich bis hellgrau gefärbt, wobei die Haare an der Basis braun sind. Besonders langen, schwarzen und nach hinten weisenden Fühlhaaren an der Rückenseite vor allem des Rumpfes verdanken die Tiere auch ihren Namen, da diese an im Ziel steckende Pfeile erinnern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt; Diese Haare können teilweise weiße Spitzen aufweisen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoA&amp;quot; /&amp;gt; Durch diese Fühlhaare ist die Zielratte in ihrer Erscheinung einzigartig, da kein anderes Nagetier dieser Größe solch auffällige Haare im ansonsten kurzen Fell besitzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kopf ist vergleichsweise groß und breit mit sehr langen Schnurrhaaren, die zurückgelegt bis zur Schulter reichen, großen Augen und mittelgroßen, gerundeten Ohren, die von kurzen Haaren bedeckt sind. Alle Zehen an den Vorder- und Hinterbeinen haben gelb-weiße [[Kralle]]n. Die Vorderfüße haben fünf Zehen, wobei der erste Zeh sehr stark reduziert und mit einer zu einem [[Nagel (Anatomie)|Nagel]] umgebildeten Kralle versehen ist. Die Hinterfüße haben ebenfalls je fünf Zehen, wobei der erste und fünfte Zeh sehr kurz sind. Die Vorderfüße haben fünf [[Ballen|Fußsohlenballen]] und die Hinterfüße haben vier Interdigital- und zwei Fußsohlenballen, die alle groß und rund sind. Der Schwanz ist lang und erreicht etwa 145 % der Kopf-Rumpf-Länge. Er scheint nackt, ist aber mit feinen Härchen und vergleichsweise großen Schuppen bedeckt. Die Weibchen haben drei Paare [[Zitze]]n, eines im Brustbereich und zwei in der Leiste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoA&amp;quot; /&amp;gt; Voll geschlechtsreife Männchen haben verhältnismäßig kleine Hoden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schädel und Zähne ===&lt;br /&gt;
Der Schädel ist vergleichsweise groß und kräftig mit einer Gesamtlänge von etwa 36 Millimetern und einer Breite von etwa 18,5 Millimetern im Bereich der [[Jochbogen|Jochbögen]], 6 Millimetern zwischen den Augen und etwa 14,5 Millimetern am Hirnschädel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt; Die Überaugenwülste sind deutlich ausgeprägt und ziehen sich bis zu den hinteren Enden der Scheitelbeine, die zusammen mit einem starken supraoccipitalen Kamm die Hirnschale in einem Oval umgeben. Die [[Nasenbein]]e sind mittellang. Die [[Paukenblase]]n sind moderat und erreichen eine Länge von etwa 12 % der Schädellänge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vordere Gaumenfenster (Schneidezahnloch, Foramen incisivum) reicht nicht oder gerade bis hinter den ersten [[Molar (Zahn)|Molar]] und erreicht etwa 19 % der Schädellänge, der knöcherne Gaumen hat in der Höhe vom ersten Molar eine Breite der etwa 1,5fachen Breite des Zahnes. Der Unterkiefer ist kräftig gebaut, mit einem ausgeprägten Muskelfortsatz (Processus coronoideus) und einem hohen und gut entwickelten Alveolarjoch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zahnformel|1|0|0|3|P=0|Gesamt=16|Titel=[[Zahnformel]] der Zielratte}}&lt;br /&gt;
Die Tiere besitzen im Oberkiefer und im Unterkiefer pro Hälfte je einen zu einem [[Nagezahn]] ausgebildeten [[Schneidezahn]] (Incisivus), dem eine Zahnlücke ([[Diastema (Zoologie)|Diastema]]) sowie danach je eine Zahnreihe aus drei [[Molar (Zahn)|Molaren]] folgen. Insgesamt verfügen die Tiere damit über ein Gebiss aus 16 Zähnen. Die [[Schneidezahn|Schneidezähne]] sind gut ausgeprägt und an der Basis vergleichsweise dick. Sie sind gerade ([[Ansatzrichtung der Schneidezähne#Orthodontie|orthodont]]) oder leicht nach hinten weisend ([[Ansatzrichtung der Schneidezähne#Opisthodontie|opisthodont]]) und nicht gefurcht. Das Diastema hat eine Länge von etwa 10 Millimetern. Die Molaren sind groß, wobei die Länge der Zahnreihe etwa 19 % der Schädellänge beträgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt; Die oberen Molaren weisen nach außen, der zweite Molar ist sehr klein oder fehlend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spermien ===&lt;br /&gt;
Die Morphologie der [[Spermium|Spermien]] (Spermatozoen) ist für Mäusearten primitiv, mit einer bauchigen oder konischen Kopfform. Die Spermatozoen sind 4–5 Mikrometer lang und maximal 2 Mikrometer breit. Der Schwanz ist relativ kurz, etwa 63 Mikrometer, und setzt mittig an der Basis des Kopfes an (im Gegensatz zu den komplexeren, hakenförmigen Spermienköpfen vieler Mäusenager, bei denen der Schwanz von der Wand an der Innenseite des gebogenen Kopfes ausgeht).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breed 1995&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stochomys longicaudatus distribution map.png|mini|Verbreitungsgebiet der Zielratte]]&lt;br /&gt;
Die Zielratte ist über weite Teile West- und Zentralafrikas [[Subsahara-Afrika|südlich der Sahara]] verbreitet. Das Verbreitungsgebiete reicht von der Grenze zwischen Ghana und Togo am [[Volta (Fluss)|Volta]] im Westen, über [[Benin]], [[Nigeria]] und der Inseln [[Bioko]], das [[Kongobecken]] mit [[Kamerun]], der [[Republik Kongo]], dem Süden der [[Zentralafrikanische Republik|Zentralafrikanischen Republik]], dem Norden von [[Gabun]], der [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]] bis zu den westlichen Gebieten des [[Großer Afrikanischer Grabenbruch|Großen Afrikanischen Grabenbruchs]] im Westen von [[Uganda]], [[Ruanda]] und Burundi und nach Süden bis in den Norden von [[Angola]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt; Im Bereich des [[Ruwenzori-Gebirge]] ist die Art in den Talregionen vertreten. Vor allem in den Randgebieten des Verbreitungsgebietes kommt sie Art vor allem in Reliktwäldern vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhenverbreitung reicht regional bis 800 oder 1000 Metern Höhe, vor allem im [[Ruwenzori-Gebirge]] und am [[Kamerunberg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da viele der zur Eingrenzung des Verbreitungsgebiets verwendeten Exemplare vor Jahrzehnten dokumentiert wurden und es in weiten Teilen des Gebiets zu erheblicher Abholzungen kam, ist das heutige Verbreitungsgebiet möglicherweise kleiner. Verlässliche aktuelle Daten sind rar, aber einige Proben aus den 1990er Jahren deuten darauf hin, dass die Art in einem Großteil des Verbreitungsgebiets noch vorkommt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Tiere leben vorwiegend in [[Tropischer Regenwald|tropische Regenwälder]], vor allem in der Nähe von Flüssen mit dichter Unterholzvegetation und offenem Blätterdach. Dabei nutzen sie häufig sekundäre Lückenwaldbereiche, die durch natürliche oder anthropogene Entwaldungen entstanden sind, und sie sind entsprechend häufig im Bereich von Abholzungen zu treffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoA&amp;quot; /&amp;gt; Manchmal sind sie auch in Sümpfen und auch in [[Palmöl]]plantagen oder anderen landwirtschaftlich genutzten Flächen zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoA&amp;quot; /&amp;gt; Die Zielratte gehört zu den selteneren Nagetierarten in ihrem Lebensraum und nur etwa ein bis zwei Prozent der in ihren Lebensräumen in Nigeria in Nagetierfallen gefangenen Nager gehören dieser Art an. In der Demokratischen Republik Kongo variiert der Anteil regional zwischen 1 % im Bergland, 1,5 % im Kulturland, 4 % in Palmölplantagen und bis 9 % in Waldgebieten in Flussnähe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoA&amp;quot; /&amp;gt; Selbst in Gebieten, in denen die Art vergleichsweise häufig vorkommt, stellen sie nur maximal 10 % der gefangenen Kleinnager am Boden. Schätzungen der Bestandsdichten gehen von etwa 9 bis 74 Individuen pro Quadratkilometer aus. Die Geschlechterverteilung variiert und liegt bei etwa 1,4 bis 4 Männchen pro Weibchen, wobei das Übergewicht bei den Männchen mit einer höheren [[Mortalität]] der Weibchen erklärt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Iyongo et al. 2013&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zielratten sind nachtaktiv und halten sich meist am Boden oder in der Bodenauflage auf, können jedoch auch in das Unterholz und in niedrige Gebüsche klettern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoA&amp;quot; /&amp;gt; Sie sind wahrscheinlich nicht ortstreu und wechseln ihre Habitate abhängig von den Lebensbedingungen. Tiere, die in Nigeria gefangen wurde, gingen in der Regel nur einmal in derselben Gegend in eine zweite Falle. Nur wenige Tiere konnten mehrfach in einem Zeitraum bis maximal vier Wochen gefangen werden und verschwanden dann für mehrere Monate, bevor sie wieder in demselben Gebiet gefangen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoA&amp;quot; /&amp;gt; In Gefangenschaft lebende Tiere bauen runde Nester aus Blättern und anderen Vegetationsteilen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
Ihre Nahrung besteht in erster Linie aus Früchten und Samen, daneben nehmen sie auch grüne Pflanzenteile und Insekten zu sich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt; Aus Magenuntersuchungen wird ebenfalls geschlossen, dass die Tiere sich vor allem vegetarisch ernähren. Mehr als zwei Drittel der Nahrung stammen demnach aus Früchten und Nüssen, der Rest vor allem aus stärkereichen Samen, Wurzeln und nichthölzernen Pflanzenteilen. Hinzu kommen vereinzelt Insekten wie Grillen und Käfer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt; In Gefangenschaft lebende Tiere ernähren sich ebenfalls vor allem von Früchten und Samen, jedoch auch von Insekten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Metabolismusrate]] der Zielratte liegt bei durchschnittlich 7 [[Kalorie|Kilokalorien]] pro Stunde und Kilogramm Körpergewicht. Dabei entspricht die normale Metabolismusrate wie bei anderen Nagetieren der Ruherate (6,6 Kilokalorien pro Stunde und Kilogramm Körpergewicht) und sie steigt während der Aktivitätsphase in der Nacht auf das etwa 1,4-fache der Ruherate (9,1 Kilokalorien pro Stunde und Kilogramm Körpergewicht).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung und Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Zur Fortpflanzung liegen nur wenige Daten vor. Wahrscheinlich gibt es keine spezifischen Fortpflanzungszeiten und die Jungtiere werden über das gesamte Jahr geboren. Trächtige Weibchen sind sowohl im Januar wie auch im Juni dokumentiert, Jungtiere im Dezember, Januar und auch im Juni in Nigeria und von April bis September in der Demokratischen Republik Kongo und in Gabun wurden drei Perioden im Jahr identifiziert, in denen die Weibchen trächtig waren. Ein Zusammenhang der Fortpflanzungszeiten mit den lokalen Makro- und Mikroklimaten ist möglich und wurde diskutiert. Vom Februar bis Mai und vom September bis Dezember gibt es nach Untersuchungen zwei Perioden, in denen die Weibchen häufiger trächtig sind und mehr Jungtiere austragen als in den anderen Monaten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dauer der Tragzeit ist unbekannt und die Würfe der Zielratten sind in der Regel klein mit einem bis vier Jungtieren. Dokumentiert sind Wurfgrößen von durchschnittlich 2,4 Jungtieren und eine durchschnittliche Anzahl von 2,1 [[Embryo]]nen bei gefangenen trächtigen Weibchen. Die Jungtiere haben ein grau-braunes Rückenfell und erscheinen beim Fellwechsel fleckig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die männlichen Tiere erreichen ihre [[Geschlechtsreife]] etwa mit einem Körpergewicht von 75 Gramm. Fangdaten legen nahe, dass Zielratten für Nagetiere vergleichsweise langlebig sind, einzelne Tiere wurden bis zu 25 Monate nach ihrem Erstfang erneut gefangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fressfeinde und Parasiten ===&lt;br /&gt;
Für das [[Dzanga-Sangha-Schutzgebiet]] im Süden der Zentralafrikanischen Republik konnte nachgewiesen werden, dass die Zielratte in der Beutezusammensetzung der [[Langnasenmanguste]] (&amp;#039;&amp;#039;Xenogale naso&amp;#039;&amp;#039;) einen Anteil von etwa 8 % hat, der damit höher liegt als ihr Anteil an der Abundanz kleiner Nagetiere der Region. Bei anderen kleinen Beutegreifern liegt ihr Anteil bei etwa 4 %, wodurch naheliegt, dass Kleinraubtiere eine gewisse Präferenz für diese Art sowie andere im Unterholz lebende Nager als Beutetier haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoA&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Parasitismus|Parasiten]], die an der Zielratte nachgewiesen wurden, handelt es sich vor allem um [[Milben]] wie &amp;#039;&amp;#039;[[Afrolistrophorus stochomys]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Listrophoroides conifer]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Listrophoroides quadratus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Listrophoroides stochomys]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Lophuromyopus hybomys]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tycho Tullberg in the 1890s.jpg|mini|hochkant|[[Tycho Tullberg]], Erstbeschreiber der Zielratte]]&lt;br /&gt;
Die Zielratte ist die einzige Art der damit monotypischen Gattung &amp;#039;&amp;#039;Stochomys&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurde 1893 von dem schwedischen Zoologen [[Tycho Tullberg]] als &amp;#039;&amp;#039;Dasymus longicaudatus&amp;#039;&amp;#039; aus [[Kamerun]] [[Erstbeschreibung|wissenschaftlich beschrieben]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tullberg 1893&amp;quot; /&amp;gt; und damit ursprünglich den 1875 von [[Wilhelm Peters (Naturforscher)|Wilhelm Peters]] aufgestellten [[Zottige Sumpfratten|Zottigen Sumpfratten]] zugeordnet. In der Folgezeit wurde er allerdings verschiedenen anderen Gattungen zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der französische Zoologe [[Jacques Pucheran]] beschrieb bereits 1855 mit &amp;#039;&amp;#039;Mus (Otomys) hypoleucus&amp;#039;&amp;#039; eine Art, die mit der Zielratte [[Synonym (Taxonomie)|synonymisiert]] wird. Dieser Name war zu dieser Zeit allerdings bereits an die heute als &amp;#039;&amp;#039;[[Grammomys dolichurus]]&amp;#039;&amp;#039; bekannte Art der [[Akazienmäuse]] vergeben und damit ungültig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt; [[William Edward de Winton]] ordnete die Zielratte 1897 den [[Mäuse]]n der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Mus&amp;#039;&amp;#039; zu, da allerdings &amp;#039;&amp;#039;Mus longicaudatus&amp;#039;&amp;#039; bereits an die heute als &amp;#039;&amp;#039;[[Oryzomys longicaudatus]]&amp;#039;&amp;#039; eingeordnete Art der [[Reisratten]] vergeben war, beschrieb er sie unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Mus sebastianus&amp;#039;&amp;#039; neu und verwies darauf, dass die Art identisch sei mit Tullbergs &amp;#039;&amp;#039;Dasymus longicaudatus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;de Winton 1897&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Mus sebastianus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1897 durch [[Édouard Louis Trouessart]] als &amp;#039;&amp;#039;Mus (Epimys) sebastianus&amp;#039;&amp;#039; der Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Epimys&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet. Epimys wurde 1914 durch [[Guy Dollman]] in den Gattungsstatus erhoben, in der die Zielratte entsprechend als &amp;#039;&amp;#039;Epimys sebastianus&amp;#039;&amp;#039; eingeordnet wurde. Der britische Zoologe [[Oldfield Thomas]] erklärte die Beschreibung von &amp;#039;&amp;#039;Mus sebastianus&amp;#039;&amp;#039; von de Winton 1915 zum Junior-Synonym des ursprünglichen Artnamens und korrigierte die Bezeichnung entsprechend auf &amp;#039;&amp;#039;Epimys longicaudatus&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas 1915&amp;quot; /&amp;gt; 1926 gliederte er die Art jedoch aus und beschrieb die nun eigenständige und monotypische Gattung &amp;#039;&amp;#039;Stochomys&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas 1926&amp;quot; /&amp;gt; Durch [[John Reeves Ellerman, 2. Baronet]] wurde die Gattung 1941 zwar wieder aufgelöst und die Art gemeinsam mit vielen weiteren den [[Ratten]] als &amp;#039;&amp;#039;Rattus longicaudatus&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ellerman 1941&amp;quot; /&amp;gt; diese Zusammenfassung konnte sich jedoch nicht durchsetzen und die Zuordnung als &amp;#039;&amp;#039;Stochomys longicaudatus&amp;#039;&amp;#039; in einer eigenen Gattung ist bis heute valide.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Davis 1965&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gattung wird gemeinsam mit einigen weiteren der Tribus Arvicanthini zugeordnet und bildet darin ein gemeinsames Taxon mit den [[Defua-Ratten]] (&amp;#039;&amp;#039;Dephomys&amp;#039;&amp;#039;) und den [[Streifenmäuse]]n (&amp;#039;&amp;#039;Hybomys&amp;#039;&amp;#039;), das als &amp;#039;&amp;#039;Hybomys&amp;#039;&amp;#039;-Gruppe bezeichnet wird, wobei erstere als Schwestertaxon zu &amp;#039;&amp;#039;Stochomys&amp;#039;&amp;#039; betrachtet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt; Auch eine nähere Verwandtschaft zu den [[Afrikanische Buschratten|Afrikanischen Buschratten]] (&amp;#039;&amp;#039;Aethomys&amp;#039;&amp;#039;) wird diskutiert, da diese der Zielratte vor allem in Bezug auf die Zahnmerkmale entsprechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoA&amp;quot; /&amp;gt; Die eigenständige Gattung wird aufgrund des genetischen Abstands der Gattungen voneinander als gerechtfertigt betrachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oldfield Thomas beschrieb 1915 mit &amp;#039;&amp;#039;S. l. longicaudatus&amp;#039;&amp;#039; als Nominatform und &amp;#039;&amp;#039;S. l. ituricus&amp;#039;&amp;#039; zudem zwei Unterart der Zielratte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas 1915&amp;quot; /&amp;gt; die bis heute als valide betrachtet und vor allem durch morphometrischen Daten des Schädels bestätigt sind. &amp;#039;&amp;#039;S. l. ituricus&amp;#039;&amp;#039; ist dabei vor allem in der [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]] verbreitet, während &amp;#039;&amp;#039;S. l. longicaudatus&amp;#039;&amp;#039; in den westlichen Gebieten des Verbreitungsgebietes vorkommt, wobei molekularbiologisch Daten eher eine Trennung der Populationen im westlichen Verbreitungsgebiet nahelegt, zudem deuten Unterschiede in der Morphometrie auf eine potenzielle und noch nicht beschriebene dritte Unterart hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Stochomys&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von griechischen Wort &amp;#039;&amp;#039;stochos&amp;#039;&amp;#039; für „Ziel“ und &amp;#039;&amp;#039;mys&amp;#039;&amp;#039; für „Maus“ ab und bedeutet übersetzt entsprechend „Zielmaus“. Er bezieht sich auf die langen Fühlhaare, die aus dem Fell der Tiere herausragen. Auf diesem Merkmal beruht sich auch das Synonym &amp;#039;&amp;#039;Mus sebastianus&amp;#039;&amp;#039;, das sich auf den Heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] bezieht, der von Bogenschützen getötet und mit Pfeilen gespickt dargestellt wird. Der Artname &amp;#039;&amp;#039;longicaudatus&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „langer Schwanz“, abgeleitet von lateinischen &amp;#039;&amp;#039;longus&amp;#039;&amp;#039; für „lang“ und &amp;#039;&amp;#039;caudatus&amp;#039;&amp;#039; für auf den Schwanz (&amp;#039;&amp;#039;cauda&amp;#039;&amp;#039;) bezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Die Zielratte ist weit verbreitet und zählt laut [[IUCN]] nicht zu den bedrohten Arten. Begründet wird dies mit der weiten Verbreitung und der vermutlich großen Population sowie der Tatsache, dass diese wahrscheinlich nicht so stark zurückgeht, um in eine höhere Gefährdungskategorie eingestuft zu werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt; Die Art ist abhängig von feuchten Regenwaldgebieten, entsprechend ist für den Erhalt der Art in spezifischen Gebieten der Erhalt des Regenwaldes notwendig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoA&amp;quot; /&amp;gt; Obwohl die Zielratte auch in gestörten Lebensräumen wie landwirtschaftlich genutzten Flächen oder Palmölplantagen vorkommt, ist unklar, ob sie sich dort länger etabliert. Das Geschlechterverhältnis mit einem deutlichen Übergewicht der Männchen vor allem in diesen Habitaten deutet zumindest auf Probleme der Etablierung von Populationen in diesen Lebensräumen hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Einschätzung der IUCN gibt es jedoch keine größeren Bedrohungen für diese Art als Ganzes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Uebbing 2019&amp;quot;&amp;gt;Severin Uebbing: &amp;#039;&amp;#039;Stochomys longicaudatus (Rodentia: Muridae).&amp;#039;&amp;#039; Mammalian Species 51 (974), 9 August 2019; S. 26–33. {{DOI|10.1093/mspecies/sez004}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Genus Stochomys.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Don E. Wilson]], [[Thomas E. Lacher, Jr.|Thomas E. Lacher, Jr]], [[Russell Mittermeier|Russell A. Mittermeier]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World: Rodents II. Band 7.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, 2017, ISBN 978-84-16728-04-6; S. 773.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;MoA&amp;quot;&amp;gt;D.C.D. Happold: &amp;#039;&amp;#039;Genus Sochomys – Target Rat&amp;#039;&amp;#039; In: Jonathan Kingdon, David Happold, Michael Hoffmann, Thomas Butynski, Meredith Happold und Jan Kalina (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammals of Africa Volume III. Rodents, Hares and Rabbits.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury, London 2013, S. 554–556; ISBN 978-1-4081-2253-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Breed 1995&amp;quot;&amp;gt;William G. Breed: &amp;#039;&amp;#039;Spermatozoa of murid rodents from Africa: morphological diversity and evolutionary trends.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Zoology 237 (4), 1995; S. 625–651. {{DOI|10.1111/j.1469-7998.1995.tb05019.x}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Iyongo et al. 2013&amp;quot;&amp;gt;L. W. M. Iyongo: &amp;#039;&amp;#039;Effets de lisière et sex-ratio de rongeurs forestiers dans un écosystème fragmenté en République Démocratique du Congo (Réserve de Masako, Kisangani).&amp;#039;&amp;#039; Tropicultura 31, 2013; S. 3–9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tullberg 1893&amp;quot;&amp;gt;[[Tycho Tullberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Ueber einige Muriden aus Kamerun.&amp;#039;&amp;#039; Stockholm, 1893. ([https://www.biodiversitylibrary.org/item/50681#page/11/mode/1up Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;de Winton 1897&amp;quot;&amp;gt;[[William Edward de Winton]]: &amp;#039;&amp;#039;Descriptions of two new Muridae from Central and West Africa.&amp;#039;&amp;#039; Annals and Magazine of Natural History, Ser. 6 19, 1897; S. 463–466. ([https://www.biodiversitylibrary.org/page/19267943#page/491/mode/1up Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas 1915&amp;quot;&amp;gt;[[Oldfield Thomas]]: &amp;#039;&amp;#039;New African rodents and insectivores, mostly collected by Dr. C. Christy for the Congo Museum.&amp;#039;&amp;#039; Annals and Magazine of Natural History, Ser. 8 16, 1915; S. 146–152. ([https://www.biodiversitylibrary.org/page/22131243#page/158/mode/1up Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thomas 1926&amp;quot;&amp;gt;[[Oldfield Thomas]]: &amp;#039;&amp;#039;The generic position of certain African Muridae hitherto referred to Aethomys and Praomys.&amp;#039;&amp;#039; Annals and Magazine of Natural History, Ser. 9 17, 1926; S. 174–179. {{DOI|10.1080/00222932608633387}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Davis 1965&amp;quot;&amp;gt;D.H.S. Davis: &amp;#039;&amp;#039;Classification problems of African Muridae.&amp;#039;&amp;#039; Zoologica Africana 1, 1965; S. 121–145. ([https://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080/00445096.1965.11447305 Volltext]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ellerman 1941&amp;quot;&amp;gt;[[John Reeves Ellerman, 2. Baronet|J. R. Ellerman]]: &amp;#039;&amp;#039;The families and genera of living rodents. Vol. II. Family Muridae.&amp;#039;&amp;#039; Trustees of the British Museum (Natural History), London 1941; &amp;#039;&amp;#039;Rattus&amp;#039;&amp;#039; auf S. 149 ff. ([https://www.biodiversitylibrary.org/item/34532#page/163/mode/1up Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;{{IUCN|Year=2026|ID=20863|AssessmentID=22455058|ScientificName=Stochomys longicaudatus|YearAssessed=2016|Assessor=F. Cassola|Download=31. Januar 2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Severin Uebbing: &amp;#039;&amp;#039;Stochomys longicaudatus (Rodentia: Muridae).&amp;#039;&amp;#039; Mammalian Species 51 (974), 9. August 2019; S. 26–33. {{DOI|10.1093/mspecies/sez004}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Genus Stochomys.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Don E. Wilson]], [[Thomas E. Lacher, Jr.|Thomas E. Lacher, Jr]], [[Russell Mittermeier|Russell A. Mittermeier]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World: Rodents II. Band 7.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, 2017, ISBN 978-84-16728-04-6; S. 773.&lt;br /&gt;
* D.C.D. Happold: &amp;#039;&amp;#039;Genus Sochomys – Target Rat&amp;#039;&amp;#039; In: Jonathan Kingdon, David Happold, Michael Hoffmann, Thomas Butynski, Meredith Happold und Jan Kalina (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammals of Africa Volume III. Rodents, Hares and Rabbits.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury, London 2013, S. 554–556; ISBN 978-1-4081-2253-2.&lt;br /&gt;
* [[Michael D. Carleton]], [[Guy Musser|Guy G. Musser]]: &amp;#039;&amp;#039;Order Rodentia.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Don E. Wilson]], DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammal Species of the World. A taxonomic and geographic Reference.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. 3. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2005, ISBN 0-8018-8221-4, S. 745–752.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2026|ID=20863|AssessmentID=22455058|ScientificName=Stochomys longicaudatus|YearAssessed=2016|Assessor=F. Cassola|Download=31. Januar 2026}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|15. Februar 2026|263846768}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Langschwanzmäuse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krib</name></author>
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