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	<title>Ziegenlippe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ziegenlippe&amp;diff=64097&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-30T19:44:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Ziegenlippe&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Xerocomus subtomentosus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]]&amp;lt;!--1753--&amp;gt; : [[Elias Magnus Fries|Fr.]]&amp;lt;!--1821--&amp;gt;) [[Lucien Quélet|Quél.]] 1888&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Filzröhrlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Xerocomus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Xerocomoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Steinpilzverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Boletaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Boletineae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Steinpilzartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Boletales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = 2012-06-15 Xerocomus subtomentosus (L.) Fr 228138 crop.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziegenlippe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filzige Röhrling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus subtomentosus&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Boletus subtomentosus&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=speciesfungorum /&amp;gt;&amp;lt;ref name=mycobank /&amp;gt; ist ein essbarer [[Pilze|Pilz]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Steinpilzverwandte]]n (Boletaceae). Einige Autoren ordnen die Art auch der Gattung [[Steinpilze]] (&amp;#039;&amp;#039;Boletus&amp;#039;&amp;#039;) zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2012-06-15 Xerocomus subtomentosus (L.) Fr 228139 crop2.jpg|miniatur|Die Röhren und Röhrenmündungen der Ziegenlippe sind intensiv gelb gefärbt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2012-06-15 Xerocomus subtomentosus (L.) Fr 228140 228141 crop.jpg|miniatur|Die typisch filzige Huthaut eines frischen Fruchtkörpers (oben) und die felderig aufgerissene Oberfläche eines trockengeschädigten Fruchtkörpers (unten)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Hut ist polsterförmig, im Alter verflacht er etwas, wird aber nie völlig flach. Er erreicht einen Durchmesser zwischen drei und zehn Zentimetern. Die Färbung ist sehr variabel. Sie reicht von gelb- über grünlich- bis bräunlicholiv; auch braungelbe oder dunkel olivbräunliche Töne kommen vor. Junge Exemplare sind bereits relativ dunkel und verblassen später nur wenig. Die Oberfläche ist anfangs oliv-gelb bereift und bleibt lange samtig-filzig. Die Huthaut reißt kaum auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Röhren sind leuchtend goldgelb gefärbt, erst im Alter sind sie etwas grünlichgelb getönt. Zu Beginn sind sie recht klein, im Alter können sie bis zu zwei Millimeter weit werden. Druckstellen laufen blau an. Das Sporenpulver ist olivbraun gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stiel wird drei bis acht Zentimeter lang und zwischen 0,5 und 2&amp;amp;nbsp;Zentimeter dick. Er ist schlank bis robust gebaut und zylindrisch geformt, kann aber an der Basis etwas verdickt sein. Die Färbung reicht von hellgelb bis blass bräunlichgelb. Im mittleren bis oberen Teil ist er oft bräunlich oder rötlich überhaucht. Im oberen Teil sind oft bräunliche Linien auf der Oberfläche zu erkennen, die auch ein Netzmuster bilden können; sie werden durch Flocken oder Adern gebildet. Selten ist der Stiel ganz glatt. Das [[Myzel]] an der Basis ist weißlich bis blassgelb gefärbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fleisch ([[Trama]]) ist hellgelb. Im Stiel wird die Färbung nach unten hin kräftiger oder ockergelb bis braunrötlich. Es verfärbt sich bei Verletzung kaum; selten wird es deutlich blau. Das Fleisch besitzt keinen bestimmten Geruch und schmeckt mild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Spore]]n sind spindelig geformt und messen 11 bis 16 × 4 bis 5,5&amp;amp;nbsp;Mikrometer; das Verhältnis zwischen Länge und Breite beträgt meist mehr als 3,2.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tayloretal&amp;quot;&amp;gt;Andy F. S. Taylor, Alan E. Hills, Giampaolo Simonini, Ernst E. Both, Ursula Eberhardt: {{Webarchiv|url=http://www.sciencebuff.org/content/files/BMS-Publications/both2006.pdf |wayback=20100703161125 |text=&amp;#039;&amp;#039;Detection of species within the &amp;#039;&amp;#039;Xerocomus subtomentosus&amp;#039;&amp;#039; complex in Europe using rDNA–ITS sequences.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-25 03:23:11 InternetArchiveBot }} (PDF; 444&amp;amp;nbsp;kB) Elsevier 2005. {{doi|10.1016/j.mycres.2005.11.013}}. Seite 285.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die keuligen [[Basidie]]n sind 25 bis 35(40) × 7 bis 10&amp;amp;nbsp;Mikrometer groß. Die [[Zystide]]n sind spindelig bis flaschenförmig und an der Spitze abgerundet; sie messen 35 bis 60 × 7 bis 11 Mikrometer. Die Hutdeckschicht besitzt aufgerichtete Hyphenenden mit gelbbräunlichen Endzellen. Diese sind lang und dünn (40×15&amp;amp;nbsp;Mikrometer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Die Ziegenlippe hat viele Erscheinungsformen und ist daher nicht immer leicht zu erkennen. Ähnlich ist der [[Rotfußröhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;Xerocomellus chrysenteron&amp;#039;&amp;#039;), wenn er wenig Rottöne aufweist. Dieser hat jedoch eine mehr graubraune, zum Teil mit Rissen durchzogene Kappe, weniger leuchtende Poren und einen säuerlichen Geschmack. Außerdem unterscheidet er sich durch das kräftig rot gefärbte Stielfleisch. Der [[Schmarotzerröhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;Pseudoboletus parasiticus&amp;#039;&amp;#039;) wächst auf dem [[Dickschaliger Kartoffelbovist|Dickschaligen Kartoffelbovist]]. Weitere ähnliche Arten sind der [[Brauner Filzröhrling|Braune Filzröhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus ferrugineus&amp;#039;&amp;#039; [[Synonym (Taxonomie)|syn.]] &amp;#039;&amp;#039;Xerocomus spadiceus&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;[[Xerocomus chrysonemus]]&amp;#039;&amp;#039;; siehe dazu den Abschnitt [[#Systematik|Systematik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Beech trees in Mallard Wood, New Forest - geograph.org.uk - 779513.jpg|miniatur|Die Ziegenlippe wächst gerne in wärmebegünstigten Buchenwäldern.]]&lt;br /&gt;
Die Ziegenlippe ist ein [[Mykorrhiza]]-Pilz von Laubbäumen&amp;lt;ref name=ladurnersimonini /&amp;gt;&amp;lt;ref name=kibby /&amp;gt;, der bevorzugt in verschiedenen [[Rotbuchenwald|Rotbuchenwäldern]], vor allem [[Rotbuchenwald#Hainsimsen-Buchenwald (Luzulo-Fagenion)|Hainsimsen-]] und [[Rotbuchenwald#Waldmeister-Buchenwald (Galio odorati-Fagetum)|Waldmeister-Buchenwälder]], anzutreffen ist. Seltener kommt sie in [[Carpinion betuli|Eichen-Hainbuchenwäldern]] sowie in Parks, Gärten und ähnlichen [[Biotop]]en vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fruchtkörper erscheinen in Mittel- bis Nordeuropa im Sommer und Herbst, selten bereits im Frühjahr. Der Schwerpunkt liegt zwischen Juli und Oktober. Sie wachsen dabei eher einzeln stehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Ziegenlippe ist [[Florenelement|meridional bis boreal]], eventuell auch boreo-subtropisch verbreitet. Sie ist in Nordamerika, Europa, Nordafrika, Zentralasien, Japan und vermutlich auch in Indonesien zu finden. In Europa ist die Art überall außer in den nördlichsten Regionen anzutreffen. In Deutschland ist sie recht gleichmäßig verbreitet, wobei sie im Süden offenbar etwas häufiger ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Im Formenkreis um die Ziegenlippe werden manchmal einige weitere Arten abgegrenzt, die sich durch unterschiedliche Hutfarben, Stielbeschaffenheiten, chemische Reaktionen und Mykorrhiza-Partner unterscheiden sollen. So wurde zunächst gelegentlich der [[Brauner Filzröhrling|Braune Filzröhrling]] (&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus ferrugineus&amp;#039;&amp;#039; [[Synonym (Taxonomie)|syn.]] &amp;#039;&amp;#039;X. spadiceus&amp;#039;&amp;#039;) unterschieden. Viele Autoren sahen ihn jedoch nur als Variation der Ziegenlippe an, da Übergänge in den oben genannten Unterscheidungsmerkmalen beobachtet wurden. Molekulargenetische Untersuchungen zeigten jedoch, dass es sich tatsächlich um unterschiedliche Arten handelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tayloretal&amp;quot;/&amp;gt; Sie unterscheidet sich von der Ziegenlippe durch einen braunen, schneller verkahlenden Hut, helleres Fleisch und eine variablere Oberflächenbeschaffenheit des Stiels. Außerdem ist das [[Myzel]] an der Stielbasis kräftiger gelb gefärbt.&amp;lt;ref&amp;gt;German Josef Krieglsteiner (Hrsg.), Andreas Gminder, Wulfard Winterhoff: &amp;#039;&amp;#039;Die Großpilze Baden-Württembergs.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze: Leisten-, Keulen-, Korallen- und Stoppelpilze, Bauchpilze, Röhrlings- und Täublingsartige.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3531-0, S. 329.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin wurde die Art &amp;#039;&amp;#039;[[Xerocomus chrysonemus]]&amp;#039;&amp;#039; entdeckt. Sie unterscheidet sich vor allem durch ein Länge-Breite-Verhältnis der Sporen, das meist höchstens 2,3 beträgt. Er besitzt blasses bis intensiv gelbes Fleisch und goldgelbes Basalmycel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tayloretal&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heidi Ladurner, Giampaolo Simonini: &amp;#039;&amp;#039;Xerocomus s. l.&amp;#039;&amp;#039; Edizioni Candusso, Italien 2003, ISBN 88-901057-2-0.&lt;br /&gt;
* Geoffrey Kibby: &amp;#039;&amp;#039;British Boletes. With key to species.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Eigenverlag, London 2013.&lt;br /&gt;
* [[German Josef Krieglsteiner]] (Hrsg.), [[Andreas Gminder]], [[Wulfard Winterhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Großpilze Baden-Württembergs]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ständerpilze: Leisten-, Keulen-, Korallen- und Stoppelpilze, Bauchpilze, Röhrlings- und Täublingsartige.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2000, ISBN 3-8001-3531-0.&lt;br /&gt;
* [[Ewald Gerhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;BLV Handbuch Pilze&amp;#039;&amp;#039;. BLV, München 2006, ISBN 3-8354-0053-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=kibby&amp;gt;Kibby: &amp;#039;&amp;#039;British Boletes.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=ladurnersimonini&amp;gt;Ladurner, Simonini: &amp;#039;&amp;#039;Xerocomus s. l.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=mycobank&amp;gt;{{cite web |url= http://www.mycobank.org/MycoTaxo.aspx?Link=T&amp;amp;Rec=121483 |title=Xerocomus subtomentosus |work=MycoBank, the fungal website – mycobank.org |language=en |accessdate=2011-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=speciesfungorum&amp;gt;{{cite web |url= https://www.speciesfungorum.org/Names/SynSpecies.asp?RecordID=216300 |title=Synonyme von Xerocomus subtomentosus |work=Species Fungorum – speciesfungorum.org |language=en |accessdate=2011-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Xerocomus subtomentosus|Ziegenlippe (&amp;#039;&amp;#039;Xerocomus subtomentosus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Speisepilzhinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinpilzartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilzart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisepilz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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