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	<title>Ziegenhardt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ziegenhardt&amp;diff=223840&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2024-10-08T17:54:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                  = Ziegenhardt&lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Waldbröl&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen                = &lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 50/51/56/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 07/37/27/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 215&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                    = &lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 161&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = 2004-12-02&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 51545&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2             = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 02291&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                  = &lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = waldbröl-lage-ziegenhardt.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung    = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziegenhardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft in der Stadt [[Waldbröl]] im [[Oberbergischer Kreis|Oberbergischen Kreis]] im südlichen [[Nordrhein-Westfalen]], [[Deutschland]] innerhalb des [[Regierungsbezirk Köln|Regierungsbezirks Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt am [[Waldbrölbach]], einem Nebenfluss der oberen [[Bröl]] auf einer Höhe von etwa {{Höhe|215|DE-NHN}} und ist circa 4,8&amp;amp;nbsp;km südwestlich vom Stadtzentrum Waldbröls entfernt. Die Gemarkung Ziegenhardt grenzt im Westen an die Gemeinde [[Nümbrecht]], etwa 0,5&amp;amp;nbsp;km nördlich liegt [[Rottland (Waldbröl)|Gut Rottland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 478]] ([[Hennef]] – Waldbröl) streift den Ort im Süden. Linienbusse verbinden Ziegenhardt mit Waldbröl, Hennef (Sieg) und Nümbrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vor 1825: Landesherrliches Pachtgut ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ziegenhardt Brölstraße.jpg|mini|Blick von Süden auf die Häuser an der Brölstraße&amp;lt;ref&amp;gt;Historischer Ortskern: Die heutige Gaststätte (links) befindet sich im ehemaligen Haus des Mühlenpächters, rechts daneben der 1900 zum Wohnhaus ausgebaute ehemalige Pferdestall (1950 erweitert), dahinter (im Bild nicht sichtbar) das alte Backhaus.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Um 1450 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, als die Brüder &amp;#039;&amp;#039;Teilgin u. Guert von der Zegenhart&amp;#039;&amp;#039; gegen Peter Hungerkusen klagen. 1486 wird auch die dortige Mühle genannt: Eberhard Graf von Wittgenstein und seine Frau Margarethe verpachten &amp;#039;&amp;#039;hoff und mole in der tzegenhart&amp;#039;&amp;#039; an den bergischen Erbmarschall [[Bertram von Nesselrode]] und seine Frau Margarethe.&amp;lt;ref&amp;gt;Corbach, Waldbröl, S. 468, Ersterwähnung nach: Hist. Archiv der Stadt Köln, Zivilprozesse, Nr. 142.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dieser Zeit wurden Hof und Mühle durch den jeweiligen Landesherrn in Zeitpacht vergeben. Anfangs durch die Grafen zu Wittgenstein und die Grafen von Sayn als Herren von Homburg, 1609 bis 1788 durch die Pfalzgrafen von Neuburg und Kurfürsten von der Pfalz als Herzöge von Berg und 1816 letztmals durch den König von Preußen. Die Pachtzeit betrug 6, 12 oder 16&amp;amp;nbsp;Jahre, seit 1741 24&amp;amp;nbsp;Jahre. Im 18. Jahrhundert waren Hof und Mühle durchgehend an die Familie Schenck verpachtet, 1815 an Wilhelm Christian Burghardt, der in diese Müllerfamilie eingeheiratet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Burghardt, Ziegenhardt, S. 2–7. Die erste Seite des Pachtvertrags von 1788 ebd. S. 88–89, der Pachtvertrag von 1816 vollständig ebd. S. 78–80&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1825 bis um 1900: Eigentum der Familie Burghardt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:zie klus.jpg|mini|Stammhaus Burghardt (19. Jh.) mit dem Mühlenteich („Kluus“), links die Mühle]]&lt;br /&gt;
1825 ersteigerten die Brüder Wilhelm und Anton Burghardt die preußische [[Staatsdomäne|Domäne]] &amp;#039;&amp;#039;Hof und Mühle zu Ziegenhard&amp;#039;&amp;#039; für 750 Taler.&amp;lt;ref&amp;gt;Burghardt, Ziegenhardt, S. 8, nach: HStA Düsseldorf, Reg. Köln, Domänen, Nr. 3940.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Erbteilungen unter ihren Nachkommen und Verwandten (Schenck, Schmidt, Wirges) wurde der Hof fortgesetzt parzelliert und am Ende des 19. Jahrhunderts teilweise an zugezogene Familien (Steckelbach, Ottersbach) verkauft. Da die Landwirte der umliegenden Orte nicht mehr, wie vor 1806, gezwungen waren, ihr Korn in Ziegenhardt mahlen zu lassen, wurde die Mühle im 19. Jahrhundert zunehmend bedeutungslos. Wilhelm Burghardt war Uhrmacher, sein Sohn richtete im alten Pächterhaus eine Gaststätte ein, die noch heute an der Brölstraße vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau der ältesten mit Dampf betriebenen [[Schmalspurbahn]] Deutschlands zwischen Hennef und Waldbröl wurde 1870 in Ziegenhardt eine Bedarfshaltestelle eingerichtet. Der Betrieb dieses „Brölbähnchens“ der [[Rhein-Sieg-Eisenbahn]] wurde 1953 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Mylenbusch: Die Geschichte der oberbergischen Eisenbahnen, o. O. 1963, S. 17–21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Johann_Wilhelm_Burghardt.jpg|Johann Wilhelm Burghardt (1824–1900), Stammvater der Burghardt zu Ziegenhardt&amp;lt;ref&amp;gt;Uhrmacher und Gastwirt zu Ziegenhardt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anton_Burghardt.jpg|Anton Burghardt (1838–1919) Stammvater der Burghardt zu Waldbröl&amp;lt;ref&amp;gt;Geboren in Ziegenhardt, Viehhändler und Gastwirt in [[Waldbröl]]; links seine Ehefrau Lisette Wirges aus [[Brenzingen]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
August Burghardt.jpg|August Burghardt (1869–1942), Schmiedemeister zu Ziegenhardt&amp;lt;ref&amp;gt;August Burghardt erhielt seine Ausbildung im [[Kürassier-Regiment „Graf Gessler“ (Rheinisches) Nr. 8]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Christian Burghardt.jpg|Christian Burghardt (1870–1945) aus Ziegenhardt&amp;lt;ref&amp;gt;Postbeamter in Köln.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert: Handel und Handwerk ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ziegenhardt.jpg|mini|Blick von Norden auf die 1965–2000 errichtete Häuser am Kirchweg]]&lt;br /&gt;
Da das Eigentum an landwirtschaftlichen Flächen nicht mehr für den Unterhalt einer Familie ausreichte, waren die Bewohner seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts gezwungen, ein Handwerk auszuüben oder Tätigkeiten in auswärtigen Betrieben aufzunehmen. So entstanden in Ziegenhardt eine Schmiede, zwei Lebensmittelläden, eine Schuhmacherwerkstätte, nach 1950 ein Traktoren- und Autohandel mit Tankstelle, ein Elektroinstallationsgeschäft. Mehrere Männer waren als Gleisbauarbeiter, Schaffner und Busfahrer bei der Rhein-Sieg-Eisenbahn tätig. Hannes Steckelbach und sein Sohn Gottfried waren weithin bekannte Viehhändler. Die Jahre 1935–1960 waren eine besondere Blütezeit, zunächst durch die wirtschaftlichen Aktivitäten des Reichsarbeitsministers [[Robert Ley]] auf dem benachbarten [[Rottland (Waldbröl)|Gut Rottland]], dann durch mehrere Familien, die vor den angloamerikanischen Bombenangriffen auf Köln geflohen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katholische Volksschule (1857–1967) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:zie schu.jpg|mini|Ehem. Kath. Volksschule (Foto um 1970)]]&lt;br /&gt;
1857 wurde im Stammhaus Burghardt an der Brölstraße der erste Klassenraum der neu gegründeten katholische Volksschule eingerichtet, erst 1888 wurde ein eigenes Schulgebäude errichtet. Der Schulbezirk umfasste neben Ziegenhardt die Orte Bech, Pulvermühle, Ober- und Niedergeilenkausen, Propach, Neuenhähnen, Wippenkausen, Bladersbach, Niederhausen, Rossenbach, Homburgerhahn und Rottland.&amp;lt;ref&amp;gt;Dannenberg-Wolter, Volksschule, S. 3–4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Häufig wurden in der einklassigen Schule mehr als 50 Kinder unterrichtet,&amp;lt;ref&amp;gt;Über das Schulleben um 1930 unter Jakob Meurer, der 1913–1939 in Ziegenhardt als Lehrer tätig war, berichtet anschaulich Clemens Kugelmeier: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Hell und Dunkel. Ein Überlebensweg durch ein Vierteljahrhundert. I. Crescendo&amp;#039;&amp;#039; (Egelsbach 1999, ISBN 3-8267-4456-X). S. 18–26.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber erst 1957 wurde ein moderner Anbau errichtet. Im Verlaufe der Auflösung der sogenannten „Zwergschulen“ wurde 1967 auch die Schule in Ziegenhardt geschlossen und das Gebäude zehn Jahre später privatisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Kugelmeier/Nies, S. 5–7; Festblatt zur Erweiterung 1959&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kath. Kirche St. Konrad von Parzham (seit 1936) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ziegenhardt, Kirche St. Konrad.jpg|mini|Kath. Kirche St. Konrad von Parzham]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hl Antonius Ziegenhardt.jpg|mini|[[Skulptur]] des [[Antonius von Padua|Hl. Antonius]] in der Kirche zu Ziegenhardt&amp;lt;ref&amp;gt;Der mündlichen Überlieferung nach befand sich die in Holz geschnitzte Figur des Hl. Antonius zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Stammhaus der Familie Burghardt an der Brölstraße (Abb. oben), dann im Haus Ottersbach und wurde 1936 in der Kirche aufgestellt.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Ziegenhardt galt neben Brenzingen schon im 18. Jahrhundert als „Hort des Katholizismus“ in der sonst fast vollständig lutherischen Gemeinde Waldbröl.&amp;lt;ref&amp;gt;1722 ließ der Pächter, Müller Hermann Schenck, seinen neugeborenen Sohn in Holpe taufen, da in Waldbröl kein katholischer Geistlicher vorhanden war; Taufbuch der kath. Pf. Holpe, Personenstandsarchiv Brühl.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1901 vermachte eine wohlhabende Kölner Witwe 6000 Mark und ihre überwiegend in Ziegenhardt liegenden Grundstücke der katholischen Pfarrgemeinde Waldbröl mit der Auflage, diese bei einem späteren Bau einer Kirche in Ziegenhardt zu verwenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Wahrscheinlich war diese Witwe Wilhelmine Preuß geb. Schenk eine Nachfahrin der Ziegenhardter Müllerfamilie Schnek; Kugelmeier/Nies, S. 8–9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Initiative des Waldbröler Pfarrers Küppers und seines Kirchenvorstands konnte 1936 der dem heiligen [[Konrad von Parzham]] geweihte Kirchbau in nur acht Monaten fertiggestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Grundstück kam durch Tausch mehrerer Parzellen der Witwe Preuß mit den Familien Burghardt und Ottersbach zustande; Kugelmeier/Nies, S. 9–20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Totenzettel des Ziegenhardter Schmiedemeisters August Burghardt von 1941 heißt es: „Seit 1926 gehörte er dem Kirchenvorstand an. Sein Hauptstreben war, mit dafür zu sorgen, daß das untere Kirchspiel eine Kirche bekam, was 1936 auch gelang. Die dann errichtete Konradkirche in Ziegenhardt war sein Stolz und seine Freude.“&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Josef Burghardt: &amp;#039;&amp;#039;Familienforschung&amp;#039;&amp;#039;, 5. Aufl., Meschede 2003, S. 21. ISBN 3-926089-03-2&amp;lt;/ref&amp;gt;. Kirchenrechtlich gehören zu diesem „unteren Kirchspiel“ neben Ziegenhardt die Orte Bech, Bladersbach, Hillesmühle, Neuenhähnen, Niedergeilenkausen, Niederhausen, Obergeilenkausen, Pulvermühle, Rossenbach, Rottland und Segenborn.&amp;lt;ref&amp;gt;Kugelmeier/Nies, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei der drei Glocken im Turm der Ziegenhardter Kirche stammen aus Schlesien, die größere aus Marschwitz/Marsovice (1611 von Jakob Getz gegossen), die kleinere aus [[Środa Śląska|Neumarkt]] (1734 von Jacob Krampferd aus Breslau). Die dritte Glocke (von 1803) war bis 1916 die Schiffsglocke eines deutschen Kriegsschiffs und wurde 1936 von Wilhelm Weiper gespendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Weiper hatte sie 1916 von Wilhelmshaven nach Hennef gebracht; Kugelmeier/Nies, S. 23–24. Dietrich Rentsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Denkmäler des Rheinlandes, Oberbergischer Kreis 2,&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 1967, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenchor „Cäcilia“ ===&lt;br /&gt;
Der in den frühen 1940er Jahren gegründete Kirchenchor wurde 1970 mit dem Waldbröler Kirchenchor „St. Cäcilia“ vereinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kugelmeier/Nies, S. 25–29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Schule, der Kirche und der Borromäus-Bibliothek (in der Kirche)&amp;lt;ref&amp;gt;Kugelmeier/Nies, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörte er zum kulturellen Leben des Ortes und des Pfarrbezirks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jährlicher Höhepunkt ===&lt;br /&gt;
Seit schon vielen Jahren verbringt die Katholische Pfarrjugend Christ König, Bonn-Holzlar ihr jährlich stattfindendes Pfingst-Zeltlager in Ziegenhardt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Dorfgemeinschaft Ziegenhardt&lt;br /&gt;
* Friedhofsverein Ziegenhardt e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Dichter „W. C. Burghard“ (1824–1909) ==&lt;br /&gt;
Der 1824 in Ziegenhardt geborene Wilhelm Christian Burghardt, ein Sohn des oben genannten Anton B., erlernte den Beruf eines [[Landvermesser]]s, was für sein Lebensumfeld sehr ungewöhnlich war. Da er unverheiratet blieb, konnte er sich intensiv dem Schreiben von Gedichten und kleinen Prosastücken zuwenden. Seinen ersten Band „Gedichte“ veröffentlichte er unter einem Pseudonym, da er sich – neben moralisierender Lyrik – unverhohlen zur [[Deutsche Revolution 1848/49|Revolution von 1848/49]] bekannte. Seine weiteren vier Veröffentlichungen (1853–1866) entstanden in Ziegenhardt, bevor er 1872 nach dem Tod seines Vaters zu seinem Bruder Anton nach Waldbröl zog, wo dieser eine – heute noch existierende – Metzgerei und Gaststätte führte. Dort wohnte er bis zu seinem Tod 1909. Seine Werke erschienen ab 1853 unter dem Autorennamen „W. C. Burghard“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke&amp;lt;ref&amp;gt;In der [[USB Köln]], teilw. auch in der [[ULB Bonn]].&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.burghardt-koeln.de/eud_leit.pdf Eudämonistischer Leitfaden durch das Leben]&amp;#039;&amp;#039;, Ziegenhardt 1853, gedruckt Waldbröl 1853.&amp;lt;ref&amp;gt;Verlag und Druck von W. A. Rosenkranz. In Commission bei T. Habicht in Bonn. (Im Vorwort: „Ziegenhard, den 11. Jan. 1853“). 29 S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://s2w.hbz-nrw.de//urn/urn:nbn:de:hbz:5:1-69309 Gedichte]&amp;#039;&amp;#039;. Zweites Heft, Ziegenhardt 1858, gedruckt Mülheim a. Rh. 1858.&amp;lt;ref&amp;gt;Im Vorwort: &amp;quot;Ziegenhardt, im November 1858&amp;quot;. Verlag vom Verfasser. Druck von W. A. Rosenkranz in Mülheim am Rhein. 52 S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, Viertes bis Sechstes Heft, Siegburg 1866, 1878 u. 1883.&amp;lt;ref&amp;gt;Verlag vom Verfasser. Druck von C. F. Dämisch in Siegburg. 46, 26 u. 24 S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erzählungen und Gedichte&amp;#039;&amp;#039; (= Heft VII der Reihe „Gedichte“), Siegburg 1887.&amp;lt;ref&amp;gt;Verlag vom Verfasser. Druck von C. F. Dämisch in Siegburg. 14 S.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.burghardt-koeln.de/ged_8_9.docx Gedichte, Achtes und Neuntes Heft]&amp;#039;&amp;#039;, handschriftlich, Waldbröl 1903–1904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gottfried Corbach: &amp;#039;&amp;#039;Ziegenhardt. Aus der Geschichte einer alten Mühle&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift des bergischen Geschichtsvereins 79 (1962), S. 210–220.&lt;br /&gt;
* Gottfried Corbach: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Waldbröl&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1973, S. 468–480: &amp;#039;&amp;#039;Die Mühle in Ziegenhardt&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 3-921232-03-1.&lt;br /&gt;
* Ursula Kugelmeier u. Karl-Josef Nies: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der katholischen Gemeinde Ziegenhardt. Festschrift anläßlich des 40-jährigen Jubiläums der St.-Konrad-Kirche 1976&amp;#039;&amp;#039;. (Druck Hans Flamm, Nümbrecht) 1976. Als „1. erweiterte Auflage“ hg. von Ursula Wieler-Kugelmeier 1986 ([http://www.burghardt-koeln.de/zie_vo_3.pdf online]).&lt;br /&gt;
* [[Franz Josef Burghardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Burghardt zu Ziegenhardt&amp;#039;&amp;#039; (Kölner Genealogische Blätter, Heft 14/15), Meschede 1995. ISBN 3-926089-05-9.&lt;br /&gt;
* Klaus Dannenberg u. Emmerich Wolter (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.burghardt-koeln.de/zie_vo_1.pdf 1857–1957. Hundert Jahre katholische Volksschule Ziegenhardt]&amp;#039;&amp;#039;, Waldbröl 1957.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[http://www.burghardt-koeln.de/zie_vo_2.pdf Festblatt zur Einweihung des Erweiterungsbaus der kath. Volksschule Ziegenhardt]&amp;#039;&amp;#039;, (Flamm-Druck Waldbröl) 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Burghardt&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Deutsches Geschlechterbuch]], Bd. 217 (2004), S. 1–29.&lt;br /&gt;
* Norbert Burghardt: &amp;#039;&amp;#039;Westwind und Stacheldraht: Kindheits- und Jugenderinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, Norderstedt 2016. ISBN 978-3-7412-9919-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.burghardt-koeln.de/hof_zieg.pdf Geschichte des Hofes Ziegenhardt] (9,3 MB) Teil I aus &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Burghardt zu Ziegenhardt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [http://www.burghardt-koeln.de/ein_zieg.pdf Einwohnerlisten des Hofes Ziegenhardt 1777-1994] (2,9 MB) aus &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Burghardt zu Ziegenhardt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [http://www.burghardt-koeln.de/wcburg/chronik.doc Aus den Werken von W. C. Burghardt] (MS Word; 36&amp;amp;nbsp;kB) mit Kommentaren aus Teil III der &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Burghardt zu Ziegenhardt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Waldbröl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Waldbröl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1450]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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