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	<title>Zicherie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T11:37:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zicherie&amp;diff=2316839&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink gemeindeverzeichnis.de</title>
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		<updated>2026-02-09T16:33:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink gemeindeverzeichnis.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Zicherie&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Flecken&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Brome&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/34/18/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/56/23/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 70&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 294&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2020&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.samtgemeinde-brome.de/wp-content/uploads/2021/06/einwohnerzahlen_311220.pdf |titel=Bevölkerungsfortschreibung 01.07.20 - 31.12.20 für die Samtgemeinde Brome |hrsg=Samtgemeinde Brome |format=PDF; 44 KB |abruf=2024-08-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 38465&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05833&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zicherie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil des [[Flecken (Ort)|Fleckens]] [[Brome]] im Osten des [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Gifhorn|Landkreises Gifhorn]]. Zur Zeit der [[Innerdeutsche Grenze|innerdeutschen Grenze]] bildete er mit dem direkt benachbarten Dorf [[Böckwitz]] jenseits der Grenze ein bekanntes Symbol der [[Deutsche Teilung|deutschen Teilung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Zicherie liegt rund 70 Meter über [[Normalnull]] unmittelbar an der Grenze zu [[Sachsen-Anhalt]]. Geologisch liegt es auf der Calvörder Scholle. Die Umgebung ist mit Feldern und einem Waldstück im Süden der [[Gemarkung]] ländlich geprägt. Im Norden der Gemarkung Zicherie liegt der 90,7 Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;Büchenberg.&amp;#039;&amp;#039; Zicherie hat 294 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Klötze]]r Ortsteil Böckwitz liegt unmittelbar östlich von Zicherie, dazwischen befindet sich der schmale &amp;#039;&amp;#039;Grenzgraben.&amp;#039;&amp;#039; Brome liegt etwa drei Kilometer entfernt Richtung Norden. [[Kaiserwinkel]] liegt rund sechs Kilometer südwestlich, [[Croya]] drei Kilometer südwestlich. Nach [[Tülau|Tülau-Fahrenhorst]] sind es in westlicher Richtung rund vier Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zum Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zicherie Ehrenmal.JPG|mini|Dorfzentrum mit Ehrenmal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zicherie ist ursprünglich eine [[Wenden|wendische]] Siedlung. Der Name stammt offenbar von [[Altkirchenslawische Sprache|altslawisch]]en &amp;#039;&amp;#039;sékyra&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: Axt). 1563 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Zichirie&amp;#039;&amp;#039;, 1670 als &amp;#039;&amp;#039;Zecherey&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Dietrich Bödeker: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 300.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde als [[Rundling]] erbaut. 1548 gelangte der Ort von [[Schulenburg (Adelsgeschlecht)|Fritz VII. von der Schulenburg]] über Umwege an das Adelsgeschlecht [[Bartensleben (Adelsgeschlecht)|Bartensleben]]. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde mehr als die Hälfte der Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in das 19. Jahrhundert war Zicherie durch [[Hallenhaus|niedersächsische Hallenhäuser]] geprägt. Der Ort wurde durch neue Bauten zum [[Haufendorf]]. 1838 wurde am Büchenberg eine [[Ziegelei]] eingerichtet, deren Betrieb nach dem Erschöpfen der Tonvorkommen 1927 eingestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Boldhaus: &amp;#039;&amp;#039;Von Aalfang bis Zonengrenze. Ein kleines Brome-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Museums- und Heimatverein Brome e.&amp;amp;nbsp;V., Brome 2009, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1872 wurde der „Schützenverein Zicherie-Böckwitz“ gegründet, 1920 der „Fußballclub Zicherie“. Bis etwa 1946 existierte nordwestlich des Ortes eine [[Windmühle]]. Heute stehen dort Wohnhäuser, der Straßenname ist &amp;#039;&amp;#039;Mühlenweg.&amp;#039;&amp;#039; Im Ersten Weltkrieg starben in Kampfhandlungen 16 Zicherier, im Zweiten Weltkrieg 22.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Dietrich Bödeker: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 310.&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Zicherier waren damals mit Menschen im direkt benachbarten Böckwitz verwandt oder verschwägert. Die Kinder aus Zicherie besuchten die Böckwitzer [[Volksschule]], die einzige Gaststätte mit großem Saal stand ebenfalls in Böckwitz. Der Fußballverein der beiden Dörfer war dagegen in Zicherie angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zicherie als Ort an der innerdeutschen Grenze ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zicherie Stein.JPG|mini|Gedenkstein an der Grenze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einrichtung und dem Ausbau der innerdeutschen Grenze wurden Zicherie und Böckwitz trotz räumlicher Nähe getrennt. Die Zicherier Schüler durften mit der Einrichtung der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] die Böckwitzer Schule nicht mehr besuchen. In den ersten Jahren nach 1945 waren Kontakte noch möglich, nach der [[Währungsreform]] 1948 jedoch erschwert. 1950 wurde sogar der gemeinsame Schützenverein der beiden Dörfer wiedergegründet. 1952 wurde die Grenze als Reaktion der DDR auf den Abschluss des [[Deutschland-Vertrag]]es zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den drei westlichen Besatzungsmächten weitgehend abgeriegelt, einige grenznahe Häuser in Böckwitz wurden abgerissen. Nachbarschaftliche Beziehungen waren nun nicht mehr möglich. Zicherie und Böckwitz wurden so aus westdeutscher Sicht zum Symbol für die Teilung Deutschlands. Der Schützenverein hatte fortan nur noch Mitglieder aus Zicherie, der FC Zicherie musste ohne die Spieler aus Böckwitz 1953 seinen Spielbetrieb einstellen. 1958, am Vortag des fünften Jahrestages des [[Aufstand des 17. Juni|Aufstands vom 17. Juni 1953]], wurde in Zicherie ein [[Findling]] mit der Aufschrift „[[Deutschland ist unteilbar]]“ aufgestellt. Das [[Kuratorium Unteilbares Deutschland]] errichtete ein „Zonenrandhaus“. Am 17. Juni 1959 versammelten sich Tausende Menschen in Zicherie, um auf die Unmenschlichkeit der Grenze aufmerksam zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Dietrich Bödeker: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 313.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lichtenstein2011.JPG|mini|Gedenkstätte für [[Kurt Lichtenstein]] südlich von Zicherie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Oktober 1961 versuchte der westdeutsche Journalist [[Kurt Lichtenstein]], vom Gebiet im Süden der damaligen Gemeinde Zicherie kommend, mit DDR-Landarbeitern zu sprechen. Er wurde als erster Mensch nach dem Bau der [[Berliner Mauer]] von [[Grenztruppen der DDR]] erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Juli 1964 besuchte der damalige [[Bundespräsident (Deutschland)|Bundespräsident]] [[Heinrich Lübke]] den Ort und die Grenzanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ost-West Grenze Zicherie.jpg|mini|Blick von Zicherie nach Böckwitz (1979)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zicherie wuchs nach 1945 in Richtung [[Bundesstraße 244|B 244]] und nach Süden. Zahlreiche Neubürger waren Flüchtlinge aus den benachbarten Ortschaften jenseits der Grenze. 1952 wurde ein Schulgebäude errichtet. Die Schule wurde 1969 geschlossen; die Schüler besuchten fortan die Schule in Brome. Das Schulgebäude wurde zur „Politischen Bildungsstätte ‚Haus [[Altmark]]‘“ umgebaut. Sie wurde in öffentlicher Trägerschaft 1977 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Dietrich Bödeker: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 314.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fortan fanden hier Tagungen und Jugendfreizeiten statt. Nach der Grenzöffnung wurde das Haus 1997 geschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Waldrand südlich von Zicherie wurden seit etwa 1970 durch ein Beton- und [[Mörtel]]werk Sand und [[Kies]] abgebaut. Ein Gasthaus an der Böckwitzer Straße und die beiden Gemischtwarenläden wurden inzwischen geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 wurde rund 400 Meter am Waldrand südlich des Ortes an der [[Bundesstraße 244]] ein Hotel mit Gaststätte und öffentlich zugänglichem [[Wildgehege]] eingerichtet. Die Gaststätte wurde 2016 geschlossen. 1981 wurde ein Besucher des Schützenfestes von DDR-Grenztruppen verhaftet, weil er die Grenze um knapp 20&amp;amp;nbsp;Meter überschritten hatte. Er musste daraufhin eine zweijährige [[Zuchthaus]]strafe verbüßen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hier haben sie mich abgeführt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Grenzwanderung.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweiger Zeitung Spezial, Braunschweig 2009, S. 20–21.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Böckwitzgrenze.jpg|mini|Blick von Zicherie nach Böckwitz (2011)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits sieben Tage nach dem [[Fall der Berliner Mauer]] begann der Abbau der Mauer zwischen den beiden Dörfern, am 18. November 1989 konnte die Straße von Zicherie nach Böckwitz erstmals wieder befahren werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/1346963_DDR-Grenzdorf-Wir-lagen-uns-alle-in-den-Armen.html &amp;#039;&amp;#039;DDR-Grenzdorf: „Wir lagen uns alle in den Armen.“&amp;#039;&amp;#039;] [[Volksstimme|volksstimme.de]] vom 25. September 2014, abgerufen am 15. Juli 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schützenverein wurde zum dritten Mal gegründet. Etwa 1,5&amp;amp;nbsp;Kilometer südlich von Zicherie blieb auf östlicher Seite ein Teil der [[Innerdeutsche Grenze#Grenzsicherungsmethoden|Grenzanlagen]], erweitert um Demonstrationsobjekte, als „Grenzlehrpfad“ bestehen. [[Hans-Dietrich Genscher]] pflanzte dort 1998 zur Einweihung einen [[Ahorne|Ahorn]], der später jedoch vertrocknete bzw. abstarb, heute steht hier eine Eiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als vor der Grenzziehung gibt es heute keine gemeinsamen Einrichtungen außer dem Schützenverein Zicherie-Böckwitz, dem aber 2007 nur noch acht Böckwitzer angehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/618618/ Reportage des Deutschlandfunks zu Zicherie und Böckwitz 2007], abgerufen am 5. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schüler besuchen unterschiedliche Schulen, die Feuerwehren dürfen die Landesgrenze nicht überqueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung und administrative Zuordnung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; width:4em;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1811&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1821&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1848&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1871&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1905&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1910&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1925&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1933&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1939&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1950&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1961&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1971&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 1984&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 2011&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:3em&amp;quot;| 2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
| 97&lt;br /&gt;
| 138&lt;br /&gt;
| 169&lt;br /&gt;
| 185&lt;br /&gt;
| 247&lt;br /&gt;
| 246&lt;br /&gt;
| 243&lt;br /&gt;
| 226&lt;br /&gt;
| 218&lt;br /&gt;
| 464&lt;br /&gt;
| 304&lt;br /&gt;
| 264&lt;br /&gt;
| 303&lt;br /&gt;
| 254&lt;br /&gt;
| 294&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?hannover/isenhagen.htm |titel=Landkreis Isenhagen im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert | offline=2026-02-04 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20221231201303if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?hannover/isenhagen.htm |archiv-datum=2022-12-31| abruf=2026-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=gifhorn.html |name=Die Gemeinden des Landkreises Gifhorn |abruf=2025-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bödeker&amp;quot;&amp;gt;Johann Dietrich Bödeker: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 309.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 gab es in Zicherie 19 landwirtschaftliche Betriebe, 15 weniger als 1971.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bödeker&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1965 wurde die Gemeinde Zicherie Teil der [[Samtgemeinde Brome]]. Am 1. März 1974 wurde die Gemeinde in den Flecken Brome eingemeindet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 226}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am 15. März 1974 wurde sie zusammen mit Brome Teil der um die Samtgemeinde [[Rühen]] erweiterten Samtgemeinde Brome.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Dietrich Bödeker: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 311.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Zicherie verfügt über ein [[Dorfgemeinschaftshaus]] und einen Friedhof mit Kapelle. Der Ort gehört zur [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherisch]]en Kirchengemeinde „Brome I“ und zur katholischen Pfarrgemeinde [[St. Michael (Wolfsburg-Vorsfelde)|St. Michael Wolfsburg]] mit [[Filialkirche]] im nähergelegenen [[Parsau]]. Das Freibad, die beiden Lebensmittelgeschäfte und das Gasthaus wurden geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zicherie liegt nur wenig östlich der [[B&amp;amp;nbsp;244]], die bis 1990 zwischen [[Wittingen]] und [[Helmstedt]] an der innerdeutschen Grenze entlangführte. Durch [[Kreisstraße]]n ist es mit Tülau-Fahrenhorst (K26), Böckwitz (K27) und Kaiserwinkel (K85) verbunden. Bis 1974 wurde der Bahnhof Tülau-Fahrenhorst an der [[Bahnstrecke Wittingen–Oebisfelde]], der rund 2,5 Kilometer westlich von Zicherie lag, im Personenverkehr bedient. 2013 wird Zicherie montags bis freitags von Bussen der [[Verbundtarif Region Braunschweig|VLG]]-Linie 163 und der VB-Linie 165 von Brome aus erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Dietrich Bödeker: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Brome und der obere Vorsfelder Werder, Geschichte des Raumes an Ohre, Drömling und Kleiner Aller.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 1985, ISBN 3-87884-028-4, S. 295–314.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Thies (Journalist)|Heinrich Thies]]: &amp;#039;&amp;#039;Weit ist der Weg nach Zicherie. Die Geschichte eines geteilten Dorfes an der deutsch-deutschen Grenze.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann &amp;amp; Campe, Hamburg 2005, ISBN 3-455-09529-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.grenzerinnerungen.de/bilder/vor-der-wende/zicherie-bockwitz Fotos von der Grenze bei Zicherie/Böckwitz 1979 mit Vergleichsfotos 2004]&lt;br /&gt;
* [http://unsere-geschichte.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,7156886,00.html?dr=1 Augenzeugenbericht von der Öffnung der Grenze am 16. November 1989]&lt;br /&gt;
* [http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/618618/ Reportage des Deutschlandfunks zu Zicherie und Böckwitz 2007]&lt;br /&gt;
* [http://www.focus.de/politik/deutschland/20-jahre-wende/tid-16138/zicherie-boeckwitz-wahre-einheit-fuehlt-sich-anders-an_aid_452586.html Bericht im Magazin &amp;#039;&amp;#039;Focus&amp;#039;&amp;#039; über Zicherie und Böckwitz 2009]&lt;br /&gt;
* [https://www.braunschweiger-zeitung.de/gifhorn/article150437364/Das-zerrissene-Dorf-Buerger-aus-Zicherie-Boeckwitz-suchen-Einheit.html epd-Bericht über Zicherie und Böckwitz 2010] (kostenpflichtig)&lt;br /&gt;
* [https://www.ndr.de/geschichte/Ein-Land-zwei-Perspektiven-Das-geteilte-Dorf,teilung116.html &amp;#039;&amp;#039;Innerdeutsche Grenze: Das geteilte Dorf&amp;#039;&amp;#039;] von Michael Latz auf ndr.de, abgerufen am 6. November 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Brome}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7501637-0|LCCN=n96030571|VIAF=147914231}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brome]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gifhorn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innerdeutsche Grenze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Gifhorn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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