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	<title>Zibet - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T16:45:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zibet&amp;diff=542031&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Quelltext: Kein geschütztes Leerzeichen vor % (Wikipedia:Schreibweise_von_Zahlen), Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2024-11-29T07:59:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Quelltext: Kein geschütztes Leerzeichen vor % (Wikipedia:Schreibweise_von_Zahlen), Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:African civet.jpg|mini|Afrikanische Zibetkatze]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Civetglands.png|mini|Sitz der Perianaldrüsen bei männlichen und weiblichen Zibetkatzen]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zibet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im 16. Jahrhundert über italienisch &amp;#039;&amp;#039;zibetto&amp;#039;&amp;#039;, „Zibet, Zibetkatze“, von mittellateinisch &amp;#039;&amp;#039;zibethum&amp;#039;&amp;#039;, „Zibetkatze, Sekret der Zibetkatze“,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 159 (&amp;#039;&amp;#039;Zibethum:&amp;#039;&amp;#039; „Sekret der Zibethkatze“).&amp;lt;/ref&amp;gt; von arabisch &amp;#039;&amp;#039;zabād&amp;#039;&amp;#039; „Schaum“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Hrsg. von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 881.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein stark und im natürlichen Zustand äußerst unangenehm faulig riechendes, öliges, dickflüssiges Sekret aus den walnussgroßen, paarigen [[Drüse]]nsäcken, &amp;#039;&amp;#039;Perianaldrüsen&amp;#039;&amp;#039; unterhalb des Afters verschiedener [[Zibetkatzen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den männlichen Tieren liegen sie zwischen Hoden und Penis. Die weiblichen Tiere haben auch eine solche Drüse, diese wird hier aber dauernd entleert, verdünnt durch das Urinieren, darum eignen sich Weibchen weniger zur Gewinnung des Zibets. Der Zibet dient den nachtaktiven Schleichkatzen zur Markierung ihres Reviers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolfgang Mücke, Christa Lemmen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Mücke, Christa Lemmen |Titel=Duft und Geruch: Wirkungen und gesundheitliche Bedeutung von Geruchsstoffen |Verlag=Hüthig Jehle Rehm |Datum=2010 |ISBN=3-609-16436-0 |Seiten=68 |Online={{Google Buch |BuchID=qUuV1--xoDEC |Seite=68}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die männlichen Tiere produzieren viel mehr Zibet und auch einen von besserer Qualität, auch ist ihre Sterblichkeitsrate in Gefangenschaft niedriger.&lt;br /&gt;
Die Gewinnung erfolgt bei den, sehr oft in grausamer Käfighaltung gehaltenen, gefangenen Tieren durch [[Kürettage]] (Auskratzen mit einem speziellen Holzlöffel) der Drüsensäcke, und manchmal anschließender Füllung der geleerten Drüsen mit ranziger Butter mit etwas Zibet. Früher überlebten die Tiere vielfach die erste Entnahme nicht oder starben schnell. Zur Steigerung der Ausbeute werden die abgedunkelten Gehege auf etwa 45&amp;amp;nbsp;°C aufgeheizt. Heutzutage gibt es auch modernere Farmen, die besser ausgestattet sind und etwas tiergerechter arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://apothecarysgarden.com/wp-content/uploads/2014/04/civet-farming-wspa-1998.pdf &amp;#039;&amp;#039;Civet farming&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 3,9&amp;amp;nbsp;MB), bei Apothecary&amp;#039;s Garden, abgerufen am 6. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann etwa 8–10 Gramm oder mehr pro Tier in etwa zehn Tagen erhalten werden. Zibet ist eine honigartige, schaumig-weiche, gelbliche und salbenartige Masse, die dann nachdunkelt. Er kann auch durch Einsammeln von den Bäumen, wo die Tiere ihn absetzen, gewonnen werden. Kommerziell wird Zibet hauptsächlich in [[Äthiopien]], von der [[Afrikanische Zibetkatze|Afrikanischen Zibetkatze]], gewonnen. Er wird aber auch in geringen Mengen von [[Asiatische Zibetkatzen|Asiatischen Zibetkatzen]] gewonnen. Der gewonnene Zibet wird dann in Büchsen oder in Afrika auch in Ochsen- oder Büffelhörnern gelagert.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald H. Roth: &amp;#039;&amp;#039;Wildlife Resources.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 1997, ISBN 3-540-61357-9, S.&amp;amp;nbsp;383.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Falbe, Manfred Regitz: &amp;#039;&amp;#039;RÖMPP Lexikon Chemie.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;T–Z.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. Thieme, 1999, ISBN 3-13-735110-3, S.&amp;amp;nbsp;5059.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Zibet wird in drei verschiedenen Qualitäten gehandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach entsprechender Verdünnung entfaltet der stinkende Zibet einen angenehm [[moschus]]artig, ledrig wohlriechenden Duft, der sehr gern zur [[Parfüm]]herstellung verwendet wird. Besonders in Kombination mit Moschus, [[Bibergeil]] und [[Ambra|Amber]] kommt er richtig zur Geltung und prägt insbesondere schwere orientalische [[Duftnote]]n. Der Zibet ist in der Parfümerie auch ein sehr gutes Fixierungsmittel. In Kosmetikprodukten wird Zibet in der Liste der Inhaltsstoffe als {{INCI|Name=VIVERRA CIVETTA |ID=41300 |Abruf=2021-12-11}} aufgeführt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden zur Gewinnung dieses Rohstoffs fast nur noch künstlich hergestellte Ersatzduftstoffe verwendet. Der natürliche Zibet besteht zu mehr als der Hälfte aus Fett und enthält unter anderem [[Zibeton]] (3–5 %), [[Indol]] in Spuren, [[Skatol]] (0,1 %), [[Dimethylindol]] und [[Buttersäure]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolfgang Mücke, Christa Lemmen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zibet kann auch für verschiedene medizinische Anwendungen verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duftstoff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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