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	<title>Zeyrek-Moschee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:48:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeyrek-Moschee&amp;diff=1284849&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Geschichte */ BKL Fix</title>
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		<updated>2026-03-17T18:23:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Molla Zeyrek Camii.jpg|mini|hochkant=1.5|Die Moschee von Osten. Von links nach rechts: die Apsis der &amp;#039;&amp;#039;Christus-Pantokrator-Kirche&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Kaiserliche Kapelle&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Kirche der Theotokos Eleousa&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeyrek-Moschee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{trS|Molla Zeyrek Camii}}) ist eine [[Moschee]] in [[Istanbul]]. Sie besteht aus einem Gebäudekomplex dreier verbundener ehemaliger [[Orthodoxie|orthodoxer]] Kirchen, bei denen es sich um die Kirchen des ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pantokratorkloster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelt. Dieses wurde zwischen 1118 und 1143 unter [[Johannes&amp;amp;nbsp;II. Komnenos]] als Grablege errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Typikon of Emperor John II Komnenos for&lt;br /&gt;
the Monastery of Christ Pantokrator in Constantinople  {{Webarchiv |url=http://www.doaks.org/resources/publications/doaks-online-publications/byzantine-studies/typikapdf/typ038.pdf |text=doaks.org |wayback=20130703065734}} (PDF; 206&amp;amp;nbsp;kB); Ann Wharton Epstein: &amp;#039;&amp;#039;Formulas for Salvation: a Comparison of Two Byzantine Monasteries and Their Founders.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Church History.&amp;#039;&amp;#039; Band 50, 1981, S. 385–400.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Grablege des Johannes befinden sich in der mittleren, dem [[Erzengel]] [[Michael (Erzengel)|Michael]] geweihten kaiserlichen Grablege auch die Ruhestätten weiterer [[Komnenen|komnenischer]] und [[Palaiologen|palaiologischer]] Herrschaftsmitglieder und Kaiser von Byzanz. Das Pantokratorkloster bildet den Höhepunkt des Architekturschaffens der komnenischen Epoche im [[Byzantinisches Reich|byzantinischen Reich]] und in [[Konstantinopel]]. Besonders kennzeichnend sind in dem nach der [[Hagia Sophia]] zweitgrößten religiösen Gebäude, das in Istanbul aus dieser Zeit heute noch erhalten ist, die für die [[byzantinische Kunst]] der komnenischen Epoche typischen Umgänge sowie vielkuppelige Anlagen, die insbesondere in den Klosterkirchen des [[Athos]], den religiösen Stiftungen [[Makedonien]]s, in [[Russland]], sowie den [[Stefan Uroš II. Milutin|milutinischen]] Klostergründungen der [[Mazedonische Schule|Mazedonischen Schule]] vorbildlich wurden. Als herausragender [[Reliquie]]nschrein wurde im Pantokratorkloster seit 1206 die [[Ikone|Schutzikone]] Konstantinopels, die [[Hodegetria]] aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Komplex befindet sich im Stadtbezirk [[Fatih (Istanbul)|Fatih]], etwa einen Kilometer südöstlich der [[Eski-İmaret-Moschee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zwischen 1118 und 1124 ließ die byzantinische Kaiserin [[Piroska von Ungarn|Eirene Komnena]] ein dem [[Christus Pantokrator]] gewidmetes Kloster an dieser Stelle errichten. Das Kloster bestand aus einer großen [[Kreuzkuppelkirche]] mit drei [[Apsis|Apsiden]] und einem zweigeschossigen [[Narthex]], einer Bibliothek und einem 1136&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl-Heinz Leven]]: &amp;#039;&amp;#039;Byzantinische Kaiser und ihre Leibärzte. Zur Darstellung der Medizin der Komnenenzeit durch Niketas Choniates.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, 1991, S. 73–104, hier: S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; eingerichteten Krankenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner Frau, kurz nach 1134, errichtete Kaiser [[Johannes II. (Byzanz)|Johannes&amp;amp;nbsp;II.]] Komnenos nördlich der Pantokrator-Kirche eine etwas kleinere Kirche fast gleichen Typs und widmete sie der [[Eleusa|Theotokos Eleousa]]. Im gleichen Jahr wurde ein [[Typikon]] herausgegeben, dass heute noch existiert. Dieses Dokument liefert uns eine lebendige Darstellung der Organisation des Klosters und der Zeremonien, die in der Kirche stattfanden. Beide Kirchen wurden vor 1136 durch eine dem [[Michael (Erzengel)|Erzengel Michael]] geweihte Kapelle verbunden, die den Dynastien der [[Komnenen]] und [[Palaiologen]] als kaiserliches Mausoleum ([[Heroon]]) diente. Neben vielen byzantinischen Würdenträgern wurden Kaiser Johannes&amp;amp;nbsp;II. und seine Frau Eirene, Kaiserin [[Bertha von Sulzbach]] (auch bekannt als Eirene, und Ehefrau von Kaiser [[Manuel I. (Byzanz)|Manuel&amp;amp;nbsp;I. Komnenos]]), und Kaiser [[Johannes V. (Byzanz)|Johannes&amp;amp;nbsp;V. Palaiologos]] hier begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Lateinisches Kaiserreich|Lateinischen Kaiserreichs]], nach dem [[Vierter Kreuzzug|Vierten Kreuzzug]], war der Komplex der Sitz des [[Venedig|venetianischen]] [[Klerus]]. Die [[Ikone]] der [[Gottesgebärerin|Theotokos]] [[Hodegetria]] war hier untergebracht. Das Kloster war auch Residenz des letzten lateinischen Kaiser, [[Balduin II. (Lateinisches Kaiserreich)|Balduin&amp;amp;nbsp;II.]] Nach der [[Palaiologen|palaiologischen]] [[Restauration (Geschichte)|Restauration]] wurde es wieder von orthodoxen Mönchen bewohnt. Der bekannteste unter ihnen war [[Gennadios Scholarios]], der erste ökumenische [[Liste der Patriarchen von Konstantinopel|Patriarch von Konstantinopel]] (1454–1464) unter türkischer Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Anfangsjahre der Regierung von [[Andronikos&amp;amp;nbsp;II. Palaiologos]] (1282–1325) wurde das Kloster als Gefängnis für politische Gegner genutzt. Der Sohn des serbischen Königs [[Stefan Uroš&amp;amp;nbsp;II. Milutin]] (1282–1321), [[Stefan Uroš III. Dečanski|Stefan&amp;amp;nbsp;III. Dečanski]] wurde hier mit seinen Söhnen, darunter [[Stefan Uroš&amp;amp;nbsp;IV. Dušan]] (1313–20) festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der [[Belagerung von Konstantinopel (1453)|Eroberung von Konstantinopel]] wurde das Gebäude in eine Moschee umgewandelt, das Kloster wurde für eine Weile eine [[Madrasa]]. Die [[Osmanisches Reich|Osmanen]] benannten sie nach [[Mullah|Molla]] Zeyrek, einem Geistlichen, der hier lehrte. Wegen ihrer besonderen Bedeutung zu byzantinischer Zeit gehört die Zeyrek-Moschee zu den wenigen Gebäuden, deren frühere Bestimmung nicht in Vergessenheit geriet. Unter anderem beschreibt [[Pierre Gilles]] in seinem klassischen Werk über Konstantinopel aus dem 16. Jahrhundert die Pantokrator-Kirche. Die von der Madrasa genutzten Räume verschwanden später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis vor ein paar Jahren war das Gebäude in einem desolaten Zustand und wurde von der [[UNESCO]] auf die Liste der gefährdeten Denkmäler gesetzt. In den letzten Jahren wurde eine umfangreiche, wenn auch immer noch unvollendete, Restaurierung durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Osten des Gebäudekomplexes liegende osmanische [[Konak (Architektur)|Konak]] (&amp;#039;&amp;#039;Zeyrek Hane&amp;#039;&amp;#039;), wurde ebenfalls renoviert und ist nun ein Restaurant mit Teegarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=41/01/11/N |EW=28/57/26/E |type=landmark |region=TR-34}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das komnenische Gründungskloster bestand aus einer dreifachen Kirche mit diskreten, aber verbundenen Gebäuden, die dem Christus Pantokrator (Süd-Kirche), der Erzengel-Michael-Kirche (mittlere Kirche) und der Mutter-Gottes-Kirche (Nord-Kirche) geweiht wurden. Diese Struktur ist bis heute in der Zeyrek-Kilise-Mosche erhalten. Archäologische Untersuchungen zeigen, dass die Pantokrator-Kirche zuerst, danach die Mutter-Gottes-Kirche Eleusa und zuletzt die Erzengel-Kirche gebaut wurden. Letztere war als imperiale Grabkirche der Komnenen gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander van Millingen: &amp;#039;&amp;#039;Byzantine Churches of Constantinople.&amp;#039;&amp;#039; MacMillan &amp;amp; Co, London 1912, S. 219ff. ([https://archive.org/details/byzantinechurche014623mbp/page/n309/mode/2up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Semavi Eyice]]: &amp;#039;&amp;#039;Istanbul. Petite Guide a travers les Monuments Byzantins et Turcs.&amp;#039;&amp;#039; Istanbul Matbaası, Istanbul 1955.&lt;br /&gt;
* Thomas F. Mathews: &amp;#039;&amp;#039;The Byzantine Churches of Istanbul. A Photographic Survey.&amp;#039;&amp;#039; Pennsylvania State University Press, University Park 1976, ISBN 0-271-01210-2.&lt;br /&gt;
* [[Richard Krautheimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Early Christian and Byzantine Architecture&amp;#039;&amp;#039;. 4. überarbeitete Auflage Penguin Books, Harmondsworth 1986.&lt;br /&gt;
* Robert Ousterhout: &amp;#039;&amp;#039;Master Builders of Byzantium.&amp;#039;&amp;#039; Princeton 2008, ISBN 978-1-934536-03-2.&lt;br /&gt;
* Lawrence E. Butler: &amp;#039;&amp;#039;The Pantocrator Monastery – An imperial foundation&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of the Allen Memorial Art Museum.&amp;#039;&amp;#039; (Oberlin College), 37, 1979–1980, S. 88–90.&lt;br /&gt;
* Slobodan Curcic: &amp;#039;&amp;#039;Medieval royal tombs in the Balkans: an aspect of the ‘East or West’ question&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Greek Orthodox Theological Review.&amp;#039;&amp;#039; 29, No. 2, 1984, S. 175–194.&lt;br /&gt;
* Robert Ousterhout: &amp;#039;&amp;#039;Architecture, Art and Komnenian Ideology at the Pantokrator Monastery&amp;#039;&amp;#039;. In: Nevra Necipoğlu (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Byzantine Constantinople: Monuments, Topography and evryday life&amp;#039;&amp;#039;. 2001, ISBN 90-04-11625-7, S. 133–150.&lt;br /&gt;
* Sofia Kotzabassi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Pantokrator Monastery in Constantinople&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Byzantinisches Archiv.&amp;#039;&amp;#039; 27). De Gruyter, 2013.&lt;br /&gt;
* M. Sághy, Robert Ousterhout (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Piroska and the Pantokrator.&amp;#039;&amp;#039; Budapest 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zeyrek Mosque|Zeyrek Camii}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Historische Bereiche von Istanbul}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4801837-5|LCCN=no2019068546|VIAF=16155769080827880007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zeyrekmoschee}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moschee in Istanbul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moschee in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Istanbul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Byzantinisches Bauwerk in Istanbul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgewidmetes Kirchengebäude|Istanbul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Michaeliskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Byzantinisches Kirchengebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1140er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Bereiche von Istanbul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fatih (Istanbul)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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