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	<title>Zettelbank - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:33:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zettelbank&amp;diff=1459799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Geheimnisenthüller: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-11-13T17:45:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Bei einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zettel-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wechselbank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelte es sich um Vorläufer von heutigen [[Zentralbank|Notenbanken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Diese [[Kreditinstitut]]e, deren Tätigkeit in der Ausgabe und Annahme von [[Zettel]]n, [[Wechsel (Urkunde)|Wechseln]] oder [[Kassenanweisung]]en bestand, waren [[Emittent (Finanzmarkt)|Emittent]] von [[Währung]]en. Damit waren Zettelbanken also keine mit dem [[Zahlungsverkehr]] befassten [[Girobank]]en. Der [[Geschäftszweck]] einer Zettelbank bestand vielmehr darin, [[Sichteinlage|Sicht-]] oder [[Spareinlage]]n von jedermann anzunehmen und hierüber einen Bankschein („Bankzettel“) auszustellen, der bei Vorlage zur [[Barauszahlung]] an den [[Inhaber]] des Zettels führte. Die Bankzettel kursierten faktisch wie [[Bargeld]], weil sie vom jeweiligen Inhaber eingelöst werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Krünitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Ökonomisch-technologische Encyklopädie&amp;#039;&amp;#039;. 1837, [https://books.google.de/books?id=GCw7AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA732&amp;amp;dq=Zettelbank&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjrt-KuxfHYAhVM66QKHSCRAmk4FBDoAQg2MAM#v=onepage&amp;amp;q=Zettelbank&amp;amp;f=false S. 732]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Rechtsform]] der Zettelbanken war meist die einer [[Private Bank|Privatbank]], so dass der [[Staat]] keinen gesellschaftsrechtlichen Einfluss auf sie ausüben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch galten die Zettel als [[Urkunde]]n, deren [[Deckung (Wirtschaft)|Deckung]] aus [[Edelmetall]]en bestand. Dieses System setzte sich auch später als [[Goldstandard]] fort. Trotzdem kamen im 18. Jahrhundert in Deutschland auch Institute auf, die [[Kassenanweisung]]en ohne Edelmetalldeckung ausgaben, also nur auf [[Kredit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Gartenlaube (1894) b 349 2.jpg|mini|Ein „Creditif-Zedel“ aus dem Jahre 1663]]&lt;br /&gt;
Als erste Zettelbank gilt die Privatgenossenschaft der &amp;#039;&amp;#039;Circulations- und Zettelbank zu Genua&amp;#039;&amp;#039;, 1345 gegründet, erst 1407 funktionsfähig unter dem Namen „[[Banco di San Giorgio|Casa di San Giorgio]]“ und 1808 liquidiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Heinrich Rau: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der politischen Ökonomie: Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. 1855, S. 387&amp;lt;/ref&amp;gt; Als die Österreicher [[Genua]] im Jahre 1746 eroberten, geriet die genuesische Zettelbank in Schwierigkeiten, weil das gesamte zur Deckung der Zettel nötige Vermögen von den Eroberern konfisziert worden war. Die am 31. Januar 1609 eröffnete [[Amsterdamer Wechselbank]] ({{nlS|Amsterdamsche Wisselbank}}) war die erste städtische Wechselbank in Westeuropa.&amp;lt;ref&amp;gt;Sina Rauschenbach: &amp;#039;&amp;#039;Judentum für Christen: Vermittlung und Selbstbehauptung Menasseh ben Israels in den gelehrten Debatten des 17. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr folgte im November 1656 die schwedische [[Palmstruch-Bank]],&amp;lt;ref&amp;gt;Neil Irwin: &amp;#039;&amp;#039;The Alchemists: Inside the secret world of central bankers&amp;#039;&amp;#039;. 2013, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt; die als Privatbank ab dem 16. Juli 1661 weltweit das erste [[Papiergeld]] ausgab. Die [[Schwedische Reichsbank]] entstand im September 1668 als Zettelbank, die 1897 das Monopol auf die [[Emission (Wirtschaft)|Emission]] von Banknoten erhielt. Die Zettel waren also die Vorläufer des [[Banknote]]n-Geldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurfürst [[Johann Wilhelm (Pfalz)|Johann Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] schlug in [[Deutschland]] am 2. März 1705 die Gründung der [[Banco di gyro d’affrancatione]] vor, sie galt als erste Zettelbank des Reichs und gab die ersten Zahlungsmittel in Form von [[Bancozettel]]n in Deutschland aus („Churfürst Pfälzisch Gülich und Bergischer Banco Zettel“). Das Wort „Affrancation“ stand für Schuldenbefreiung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Zedler Online|56|167|307|307|Wiener Banco}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder [[Kreditablösung]]. Die Bank sollte der „Abhelfung der durch den Krieg veranlassten Geldverlegenheiten und zur Befriedigung der vielen Gläubiger“ dienen. Wilhelm bestimmte, dass die Depositen- und Zettelbank ihren Sitz in der „heylig Römischen Reichs freyer statt Cöllen“ haben sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Fuchs (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik zur Geschichte der Stadt Köln&amp;#039;&amp;#039;. Band 2. 1991, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst am 30. April 1706 wurde eine „Bankinstruction“ mit Benennung der [[Organ (Recht)|Organe]] erlassen, am 5. Mai 1706 verlangte Willem von den Deputierten statt der ursprünglich geforderten Zeichnung von je 106.000 Talern den in 10 Jahren zahlbaren zehnfachen Betrag.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich von Poschinger: &amp;#039;&amp;#039;Bankwesen und Bankpolitik in Preußen&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. 1878, S. 71; {{archive.org|bankwesenundbank1v3posc |Blatt=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1706 gelangten die ersten Bancozettel in Umlauf.&amp;lt;ref&amp;gt;Margrit Fiederer: &amp;#039;&amp;#039;Geld und Besitz im bürgerlichen Trauerspiel&amp;#039;&amp;#039;. 2002, [http://books.google.de/books?id=ZnCIUgP7XesC&amp;amp;pg=PA30&amp;amp;lpg=PA30&amp;amp;dq=Banco+di+gyro+d%60affrancatione&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=4p1trByjf-&amp;amp;sig=3IBoodZAuT21ar1kPdyl2MLwTbI&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=Banco%20di%20gyro%20d%60affrancatione&amp;amp;f=false S. 30]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bank erweiterte das [[Kölner Bankwesen]] und residierte auf der [[Hohe Pforte (Köln)|Hohe Pforte]] Nr. 23–25, wo der Kölner Hofbankier Johann Heinrich Sybertz (oder Siebertz) die Bancozettel zu „Cölln auf der Hohen Pforten“ einlöste.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Pick: &amp;#039;&amp;#039;Papiergeld: Ein Handbuch für Sammler und Liebhaber&amp;#039;&amp;#039;. 1967, S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1713 entschied das [[Reichskammergericht]], dass die Banco-Zettel als [[Zahlungsmittel]] akzeptiert werden mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Dezember 1705 erließ [[Joseph I. (HRR)|Kaiser Josef I.]] das Statut der &amp;#039;&amp;#039;Wiener Stadt-Banco&amp;#039;&amp;#039;. Die von [[John Law]] im Mai 1716 in [[Paris]] gegründete Zettelbank „Banque Royale“ gab ab 1718 Zettel aus, die bereits 1720 durch [[Bankrott]] wertlos waren. Im Jahre 1765 entstand in [[Preußen]] die &amp;#039;&amp;#039;Königliche Giro- und Lehnbanco&amp;#039;&amp;#039;, die ab 1766 Banknoten emittierte, diese Aufgabe jedoch 1771 vorläufig einstellte, um sie 1793 wieder aufzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Privatnotenbank]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Fengler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Notenbanken vor Einführung der Mark-Währung&amp;#039;&amp;#039;. Gietl, Regenstauf 1992, ISBN 3-924861-05-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[s:Bekanntmachung, betreffend den Aufruf und die Einziehung der Einhundert-Mark-Noten der Cölnischen Privatbank in Cöln|Bekanntmachung, betreffend den Aufruf und die Einziehung der Einhundert-Mark-Noten der Cölnischen Privatbank in Cöln]]&amp;#039;&amp;#039;. 1887 ([[Wikisource]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.finanz-lexikon.de/zettelbank_3793.html &amp;#039;&amp;#039;Zettelbank&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Finanz-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4042669-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreditinstitutstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralbank| Zettelbank]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Geheimnisenthüller</name></author>
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