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	<title>Zethau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zethau&amp;diff=600471&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Birkho: Parameterfehler in Infobox beseitigt</title>
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		<updated>2025-12-03T18:01:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameterfehler in Infobox beseitigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Siehe auch: [[Zedau]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Zethau&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Mulda/Sa.&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 50/46/31/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 13/22/40/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 516 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = 16.06&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 803&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2011-05-09&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.statistik.sachsen.de/download/080_Zensus_2011_Gemeindeteile/GT_14522390.pdf |titel=Kleinräumiges Gemeindeblatt für Mulda/Sa. |hrsg=[[Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen]] |datum=2014-09 |zugriff=2015-01-30 |format=PDF; 0,23&amp;amp;nbsp;MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1994-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 09619&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 037320&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zethau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Sachsen|sächsischen]] Gemeinde [[Mulda/Sa.]] im [[Landkreis Mittelsachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Zethau liegt etwa zwölf&amp;amp;nbsp;Kilometer östlich von [[Eppendorf]] im [[Erzgebirge]]. Die Ortslage erstreckt sich über etwa 5&amp;amp;nbsp;Kilometer entlang des Zethauer Baches, welcher nördlich bei Mulda in die [[Freiberger Mulde]] mündet. Im südwestlichen Teil des Ortes zweigt vom Bach der im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert angelegte [[Zethauer Kunstgraben]] ab. Durch den Ort verläuft die Kreisstraße 7732, welche nordöstlich an der [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen ab der S 200#S 210|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;210]] Großhartmannsdorf–Mulda beginnt und nach Obersaida führt. Über eine Kommunalstraße besteht zudem Anschluss an Voigtsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Großhartmannsdorf]]&lt;br /&gt;
 | NORD=     [[Helbigsdorf (Mulda)|Helbigsdorf]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST=  [[Mulda/Sa.|Mulda]]&lt;br /&gt;
 | WEST=     [[Obersaida]]&lt;br /&gt;
 | OST=      &lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Dörnthal (Olbernhau)|Dörnthal]]&lt;br /&gt;
 | SUED=     [[Voigtsdorf (Dorfchemnitz)|Voigtsdorf]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=  [[Wolfsgrund (Dorfchemnitz)|Wolfsgrund]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsentwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dscf11527 Zethauer Kunstgraben.jpg|miniatur|hochkant| [[Zethauer Kunstgraben]] zwischen Helbigsdorfer Siedlung und Zethau]]&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ceten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in einem Lehnbrief datiert aus dem Jahr 1324.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gemeinde-mulda.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=76226 Zur Geschichte von Zethau], abgerufen am 11. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[August Schumann]] nennt 1826 im Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen Zethau betreffend u. a.: {{Zitat|[…] hat überhaupt gegen 160&amp;amp;nbsp;Häuser, an 1100&amp;amp;nbsp;Bewohner, eine [[Erbgericht]] mit [[Gastwirtschaft|Gastnahrung]], Schlächterei, Branntweinurbar und Brauerei, 5&amp;amp;nbsp;Mahl-, 1&amp;amp;nbsp;Bret- und einige Oelmühlen, die Wohnung eines herrschaftlichen Revierjägers, 2&amp;amp;nbsp;Schmieden u.&amp;amp;nbsp;s.&amp;amp;nbsp;w. Die Flur soll 69&amp;amp;nbsp;Hufen befaßen, welche heir 3mal so groß, als in der [[Lommatzscher Pflege]] sind, […] Die Bauern sind ohnedem schon – besonders durch den starken [[Flachsfaser|Flachsbau]] und den Butterhandel nach [[Dresden]] – meist im Wohlstande, was sich auch in ihren Gehöften häufig ausspricht; 2&amp;amp;nbsp;Bauern haben Schneller oder kleine Kalköfen, und das Kalkstreuen auf die Aecker ist sehr beliebt; man holt das Materiale gern zu Schlitten von [[Hermsdorf/Erzgeb.|Hermsdorf]] herab. […] Bergbau wird anjetzt in Zethau nicht getrieben, 1738 aber war noch der neue Segen Gottes im Umtrieb.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Staatslexikon Sachsen|13|535|bis=537}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfkirche ===&lt;br /&gt;
Eine Urkunde sowie die Kirchenglocken von 1471 und 1485 führen zu der Schlussfolgerung, dass bereits 1484 eine [[Kirchengebäude|Kirche]] und eine eigenständige [[Parochie]] bestanden. Als erstes Kirchengebäude wird ein kleines Gebäude am Standort der heutigen vermutet, wie es eine Skizze desselben nahelegt. Nach Blitzeinschlägen in den Jahren 1665 und 1713 war das Gebäude so baufällig, dass ein Neubau erforderlich wurde. Am 26.&amp;amp;nbsp;April 1728 erfolgte die [[Grundsteinlegung]], der 37 Meter hohe Turm wurde bereits am 3.&amp;amp;nbsp;September 1729 fertiggestellt. Etwa Ostern 1735 wurde die alte Kirche abgetragen, Ende August desselben Jahres stand der Rohbau des Nachfolgebaus. Am 19.&amp;amp;nbsp;November 1736 erfolgte schließlich die Weihe der „Elisabethkirche - Kirche zur heiligen Ruhe Gottes“. Den Namen erhielt sie nach Elisabeth von Schönberg, welche neben weiteren Dingen den [[Taufstein]] gestiftet hatte. Der [[Kanzelaltar]] ist eine Stiftung des damaligen Lehnrichters Jonas Walter. 1845 erfuhr der Bau diverse Erneuerungen sowie Vergoldungen an Altar, Kanzel und Orgel. Am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 1896 wurde das [[Kirchenglocke|Geläut]] aufgrund von [[Harmonik|Disharmonie]] abgenommen und am 13. August desselben Jahres durch ein neu gegossenes ersetzt. &lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|1917]] und wiederum [[Zweiter Weltkrieg|1942]] wurden Glocken als [[Metallspende des deutschen Volkes|zu Kriegszwecken]] abgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bezirk&amp;quot; &amp;gt;{{Internetquelle|url=https://kirchenbezirk-freiberg.de/kirchort/zethau|titel=Kirche Zethau|abruf=2023-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Stil des [[Barock]] errichtete Bau ist max. 37&amp;amp;nbsp;Meter hoch, 35,5&amp;amp;nbsp;Meter lang und max. 12&amp;amp;nbsp;Meter breit. Die [[Orgel]] aus dem Jahre 1788 stammt von [[Adam Gottfried Oehme]]. Zuvor besaß die Kirche ein kleineres Instrument, das 1670 von [[Gottfried Richter (Orgelbauer)|Gottfried Richter]] aus [[Döbeln]] gebaut worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Internetquelle|url=https://www.kirche-grosshartmannsdorf.de/wir-ueber-uns/kirche-und-orgel-zethau |titel=Kirche und Orgel Zethau|abruf=2023-11-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gotteshaus bietet Platz für 430 Kirchenbesucher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bezirk&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltung ===&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1994&amp;amp;nbsp;wurde Zethau nach Mulda eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.statistik.sachsen.de/download/010_GB-Gebiet/GST_AEND_1994.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gebietsänderungen ab 1. Januar 1994 bis 31. Dezember 1994&amp;#039;&amp;#039; auf der Internetpräsenz des &amp;#039;&amp;#039;Statistischen Landesamts des Freistaats Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, S. 3] (PDF; 64&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 11. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Einwohnerzahl ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{HOV}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1834 || 1237&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871 || 1374&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1890 || 1333&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910 || 1323&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925 || 1309&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939 || 1229&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1946 || 1513&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950 || 1558&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964 || 1305&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1990 || 1025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1993 || 983&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|13|534|bis=538}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Parochie Zethau.&amp;#039;&amp;#039; in: G. Buchwald (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Sächsische Kirchengalerie, Ephorie Freiberg.&amp;#039;&amp;#039; Strauch Verlag, Leipzig 1901, Sp. 267–296 ([https://digital.slub-dresden.de/id255006608/429 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{BKD|3|126|136|Zethau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kirche-grosshartmannsdorf.de/zethau-kirche.php Kirche und Orgel von Zethau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7840174-4|VIAF=249422829}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mittelsachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mulda/Sa.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldhufendorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Birkho</name></author>
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