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	<title>Zeruph - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:03:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RonMeier: /* Literatur */ ISBN</title>
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		<updated>2025-10-13T16:53:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; ISBN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeruph&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|צֵרוּף&amp;amp;lrm;}}), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tziruf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tzeruf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ẓeruf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Verfahren der jüdischen [[Hermeneutik]], neben anderen wie [[Gematria]], [[Temura]] und [[Notarikon]]. Im engeren Sinne wird unter „Zeruph“ eine Methode der [[Spiritualität|spirituellen]] Buchstabenkombination verstanden, die in manchen Traditionen der [[Kabbala]], auf der Vorstellung basiert, dass [[Hebräisches Alphabet|Buchstaben]] [[JHWH|göttliche]] Kräfte repräsentierten. Durch das Permutieren heiliger [[Name#Gottesnamen|Namen]] oder Worte versuchen einige Kabbalisten, tiefere Einsichten in die [[Schöpfung]] zu erlangen oder mystische Erfahrungen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortbedeutung ==&lt;br /&gt;
Zeruph, hebräisch צרוף, leitet sich ab vom hebräischen Verbum צרף  (sprich „Tsarap“h), was einerseits „reinigen, läutern“, andererseits „hinzufügen, zusammenstellen“ bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Langenscheidts Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch&amp;#039;&amp;#039;, S. 490.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist das [[Verbalsubstantiv]], also „Läuterung“ bzw. „Zusammenfügung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hebräische Wort צֵרוּף (Zeruph oder Tzeruf) stammt von der [[Radikal (semitische Sprachen)#Hebräische Sprache|Wurzel]] צ־ר־ף (tz–r–f), die allgemein bedeutet: „zusammensetzen“, „verschmelzen“, „läutern“ oder „veredeln“. Im klassischen Hebräisch bezeichnet „צֵרוּף“ z.&amp;amp;nbsp;B. auch das Reinigen von Metall im Feuer (im Sinne von Schmelzen, Veredeln). So im [[Buch der Sprüche]], ({{B|Spr|17|3}}): „Der Schmelztiegel ist für Silber und der Ofen für Gold, aber der Herr prüft die Herzen.“  Das Verb לְצָרֵף (le-tsaref) wird hier für das Reinigen oder Schmelzen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Griechisch heißt dies Verfahren τὸ &amp;amp;#x1F00;ναγραμματισμός oder auch &amp;amp;#x1F00;νακ&amp;amp;#x03CD;κλοσις, lateinisch &amp;#039;&amp;#039;revolutio&amp;#039;&amp;#039;, also ‚Umwälzung‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Verfahren ==&lt;br /&gt;
Beim Zeruph schreibt man alle möglichen Permutationen ohne Wiederholungen eines Wortes untereinander.&amp;lt;ref&amp;gt;Tzeruf (Kabbalah). Encyclopedia of World Problems and Human Potential, auf encyclopedia.uia.org [https://encyclopedia.uia.org/human-development/tzeruf-kabbalah]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziel ist es, zu einem Neuen Worte zu kommen, welches das Ausgangswort erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Erich Grözinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Denken. Band 2: Von der mittelalterlichen Kabbala zum Hasidismus.&amp;#039;&amp;#039; Campus, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-593-37513-3, S. 379 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
* חלק – das Teil, Los, Bruchteil etc. Zeiteinheit.&lt;br /&gt;
* לקח – nehmen; Lehrstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ganze wird auch kreisförmig dargestellt. Die einzelnen Worte, die jeweils eine andere Wortbildzahl, aber denselben Zahlenwert haben, sind die Havioth, (הואת) = griech.: ο&amp;amp;#x1F50;σίαι, also Seinsweisen eines Wortes. Dass das Verb „nehmen“ mit dem Worte „Teil“ etymologisch verwandt ist, steht zu vermuten. Hier handelt es sich um die [[Metathese (Phonetik)|Metathesis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marc‑Alain Ouaknin: &amp;#039;&amp;#039;Symbole des Judentums.&amp;#039;&amp;#039;  Christian Brandstätter, Wien 1995, ISBN 3-85447-587-X.&lt;br /&gt;
* [[Franz Dornseiff]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Alphabet in Mystik und Magie.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heft 7, Stoicheia: Studien zur Geschichte des antiken Weltbildes und der griechischen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;). 2. Auflage. B. G. Teubner, Leipzig / Berlin 1925. (Reprint ISBN 978-3-8262-0400-5)&lt;br /&gt;
* Daniel A. Elias: &amp;#039;&amp;#039;Tzeruf Basics: A Kabbalah Meditation.&amp;#039;&amp;#039; Tzeruf, 2012, ISBN 978-0-9792826-0-7.&lt;br /&gt;
* [[Abraham ben Samuel Abulafia]]: &amp;#039;&amp;#039;Sefer Ha-Tzeruf - The Book of Permutation.&amp;#039;&amp;#039; David Smith, LLC, 2016, ISBN 978-1-988631-66-0. (englische Übersetzung, des um 1280–1290 erschienenen Werkes)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mystik (Judentum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RonMeier</name></author>
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