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	<title>Zerpenschleuse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zerpenschleuse&amp;diff=274652&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Bevölkerung */</title>
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		<updated>2026-04-04T13:11:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wandlitz&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Zerpenschleuse.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/51/08/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/31/40/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BB&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 39 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 34.0&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 58.7&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 17.41&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 886&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2013-09-30&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 16348&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 033395&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Brandenburg&lt;br /&gt;
| Bild                   = Zerpenschleuse Kirche 04.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = [[Dorfkirche Zerpenschleuse|Zerpenschleuse Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zerpenschleuse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1605 im Zusammenhang mit dem Ausbau des [[Finowkanal]]s entstanden, ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Wandlitz]] im [[Landkreis Barnim]] des Bundeslandes [[Brandenburg]]. Bis zum Jahr 2003 war Zerpenschleuse eine selbstständige Gemeinde innerhalb des [[Amt (Kommunalrecht)|Amtes]] [[Groß Schönebeck]]. Mit den Kommunalwahlen im Jahr 2003 wechselte der Ort in die Großgemeinde Wandlitz. In Zerpenschleuse leben auf 17,41 km² 886 Einwohner, was einer Bevölkerungsdichte von 50,9 Einwohnern je km² entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet der ehemaligen Gemeinde Zerpenschleuse umfasst eine Fläche von 1742 Hektar. Der heutige Ortsteil von Wandlitz liegt im [[Eberswalder Urstromtal]], am nördlichen Rand der [[Barnim]]-Hochfläche, einem Teil des sogenannten [[Niederbarnim]], 38&amp;amp;nbsp;Kilometer nördlich des Stadtzentrums von [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhe des Ortsgebietes über [[Normalhöhennull]] (NHN) steigt nach Norden nur leicht an. Der höchste Punkt mit 58,7 Meter über NHN ist eine Erhebung im nördlichen Waldgebiet an der Nordgrenze der Gemeinde zum [[Schorfheide (Gemeinde)|Schorfheider]] Ortsteil [[Groß Schönebeck]]. Mit 37,0 Meter über NHN ist die Wasserfläche des Oder-Havel-Kanals an der Ostgrenze am &amp;#039;&amp;#039;Klanfließ&amp;#039;&amp;#039; der niedrigste Punkt des Ortes. Die Höhe der Ortsmitte an der Brücke der B&amp;amp;nbsp;109 über den &amp;#039;&amp;#039;[[Langer Trödel|Langen Trödel]]&amp;#039;&amp;#039; beträgt 40 Meter über NHN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
Zerpenschleuse wird im Osten und Südosten durch die Gemeinde [[Marienwerder (Barnim)|Marienwerder]] mit dem Ortsteil Ruhlsdorf begrenzt sowie im Westen und Südwesten durch die Stadt [[Liebenwalde]] mit den Orten und heutigen Stadtteilen [[Hammer (Liebenwalde)|Hammer]] und [[Kreuzbruch (Liebenwalde)|Kreuzbruch]]. Im Norden grenzt die Gemeinde [[Schorfheide (Gemeinde)|Schorfheide]] an Zerpenschleuse, hier mit den Ortsteilen Groß Schönebeck, [[Klandorf]] und [[Böhmerheide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zerpenschleuse bildete ursprünglich eine [[Exklave]] der Gemeinde Wandlitz, es bestand keine direkte Verbindung zu anderen Wandlitzer Ortsteilen. Durch Gebietstausche mit Liebenwalde, bei der einige kleinere weitere Exklaven aufgelöst wurden, konnte ein schmaler Korrider entlang der Bundesstraße 109 geschaffen werden, der Zerpenschleuse mit dem übrigen Gemeindegebiet verbindet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Zerpenschleuse Langer Trödel 03.jpg|mini|Am &amp;#039;&amp;#039;Langen Trödel&amp;#039;&amp;#039; (Finowkanal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturraum ===&lt;br /&gt;
Zerpenschleuse befindet sich am Nordrand des [[Naturpark Barnim|Naturparks Barnim]] und der Südgrenze des [[Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin|Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin]]. Die unmittelbaren Siedlungsflächen des Ortes sind aus den Schutzgebieten ausgespart. Sie konzentrieren sich entlang der Bundesstraße 109 und dem Finowkanal, dem &amp;#039;&amp;#039;Langen Trödel.&amp;#039;&amp;#039; Im Norden und Süden des Ortsgebietes befinden sich größere Waldflächen. Die zentralen Bereiche entlang des Oder-Havel-Kanals und des Finowkanals in Ost-West-Richtung sind meist Freiflächen. An Wasserflächen besitzt der Ort Zerpenschleuse außer den beiden Kanälen nur einige kleine Gräben und Fließe, wie das &amp;#039;&amp;#039;Klanfließ&amp;#039;&amp;#039; an der Ostgrenze und den &amp;#039;&amp;#039;Flößergraben&amp;#039;&amp;#039;. Seen gibt es auf dem Ortsgebiet nicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Geologie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Klima === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Erste Ansiedlungen durch den Bau des Finowkanals im 17. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zerpenschleuse Schifferhäuser 01.jpg|mini|Ehemalige Schifferhäuser]]&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Ortes Zerpenschleuse nahm ihren Anfang mit dem Finowkanal, dessen Bau [[Joachim Friedrich (Brandenburg)|Kurfürst Joachim Friedrich]] 1603 verordnet hatte und der in den Jahren 1605 bis 1620 ausgeführt wurde. Er sollte auf 39,4 Kilometer Länge die [[Havel|Alte Havel]] bei Liebenwalde mit den Mölln-Seen westlich des heutigen [[Finowfurt]] verbinden. Beim Bau des Kanals wurde auch die &amp;#039;&amp;#039;Hammerdammer Schleuse&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Diese war bereits Ende des 17. Jahrhunderts nicht mehr vorhanden, jedoch entstand 1660 in der Nähe dieser Schleuse eine [[Kaliumcarbonat|Pottaschebrennerei]] und 1683/84 auf einer [[Wüstung]] des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] eine [[Glashütte]], um die sich entlang des Finowkanals eine kleine Ansiedlung bildete. Die alte Kanalschleuse wurde nun &amp;#039;&amp;#039;Zerpellschleuse&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Zerpenschleuse&amp;#039;&amp;#039; genannt, möglicherweise nach dem Umstand, dass die Schiffer hier Scherben für die Glashütte entluden. Andere Vermutungen der Namensherkunft gehen von einem Eigennamen aus, wonach der Erbauer der Schleuse oder ein Schleusenmeister Zerpe oder Zerpen geheißen habe. Ein Hinweis darauf wäre, dass der Name &amp;#039;&amp;#039;Zerpenschleuse&amp;#039;&amp;#039; erstmals schon 1650 in dieser Schreibweise auftauchte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zerpenschleuse&amp;quot;&amp;gt;Das Jahr 1684 gilt damit als urkundlich belegtes Gründungsdatum des Ortes.[http://www.zerpenschleuse.de/ Website von Zerpenschleuse]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuwachs durch Handwerk und Handel ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1727 entstand auf dem Gelände der Glashütte ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] des Amtes Liebenwalde mit einem [[Schänke|Schenkkrug]] und einer [[Sägewerk|Schneidemühle]]. Der Finowkanal wurde ab 1743, da er während des Dreißigjährigen Krieges und danach verfallen war, neu ausgebaut und 1746 wieder in Betrieb genommen. 1747 zählte die Siedlung um die Glashütte 28 erwachsene Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cdu-wandlitz.de/index.php?ka=5&amp;amp;ska=28&amp;amp;idn=8 Geschichte der Ortsteile des Gemeindeverbandes Wandlitz, Ortsteil Zerpenschleuse]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wird heute als Alt-Zerpenschleuse bezeichnet. Das Vorwerk wurde 1765 durch den König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] dem Amtmann Kienitz in [[Erbbaurecht|Erbpacht]] gegeben, mit der Auflage, [[Spinnen (Garn)|Spinnerfamilien]] als [[Kolonisation|Kolonisten]] anzusiedeln. Im gleichen Jahr hatte schon der Kriegsrat und damalige [[Gutshof|Domänenpächter]] Berg die nach ihm benannte &amp;#039;&amp;#039;Kolonie Berg&amp;#039;&amp;#039; mit 29 Ansiedlern nördlich der Glashütte gegründet. Ab 1774 entstand dann mit der Ansiedlung von 22 Kolonistenfamilien aus verschiedenen Gegenden Deutschlands an der Straße Richtung Berlin der dritte Ortsteil von Zerpenschleuse, die &amp;#039;&amp;#039;Kolonie Kienitz.&amp;#039;&amp;#039; Das Gut wurde 1784 von den Kienitzschen Erben verkauft und kam nach mehrmaligem Besitzerwechsel in den Besitz des Kreises, der die Ländereien parzellierte. 1801 hatte das Erbpachtgut 91 Häuser mit 668 Einwohnern, deren Zahl bis 1805 auf 852 Einwohner anstieg. Auf Alt-Zerpenschleuse entfielen davon 276 Einwohner, darunter 50 Schiffer, die im Jahr 1805 eine [[Gilde (Kaufleute)|Gilde]] gründeten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zerpenschleuse&amp;quot; /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.eiszeitstrasse.de/Seiten/reiseroute/zerpenschleuse1.htm |wayback=20080517155712 |text=Information zur Eiszeitstraße |archiv-bot=2024-06-20 17:32:25 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen der gestiegenen Einwohnerzahl erhielt der Ort 1822 ein Schulhaus mit einem Klassenzimmer und einer Lehrerwohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung der Kirche und des Pfarrhauses 1832 durch einen Brand, folgten 1834 der Neubau eines Schul- und Küsterhauses und 1845 bis 1849 der Bau eines [[#Kirche|neuen Gotteshauses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1845 besaß Zerpenschleuse eine [[Forstamt|Försterei]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Försterei&amp;quot; /&amp;gt; und eine [[Schützenverein|Schützengilde]]. Die beiden Kolonien Berg und Kienitz blieben neben Alt-Zerpenschleuse selbstständige Landgemeinden, wurden aber schon gemeinsam als &amp;#039;&amp;#039;Neu-Zerpenschleuse&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. 1856 hatte die gesamte Siedlung 1724 Einwohner, die in 150 Häusern lebten. Allein die Kolonie Kienitz bestand 1860 aus 53 Wohn-, 62 Wirtschafts- und 4 öffentlichen Gebäuden, unter den Wirtschaftsgebäuden eine Windmühle und ein Krug. Den drei Siedlungsteilen und dem Gut angeschlossen waren 56 [[Hektar]] Ackerland, 18 Hektar Wiesen und 1 Hektar Wald. Neben der Schützengilde gründeten sich im 19. Jahrhundert weitere Vereine wie 1874 der Männergesangverein &amp;#039;&amp;#039;Concordia&amp;#039;&amp;#039; und 1888 ein Männerturnverein. Die Bildung der Freiwilligen Feuerwehr erfolgte 1905. Im Jahr 1874 wurden Alt-Zerpenschleuse, Neu-Zerpenschleuse und das Gut erstmals verwaltungsmäßig als Amtsbezirk &amp;#039;&amp;#039;Zerpenschleuse&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst. Erst 1919 wurde Alt-Zerpenschleuse (Glashütte) mit den beiden Kolonien Berg und Kienitz zur Gemeinde Zerpenschleuse vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zerpenschleuse im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruhlsdorf Bahnhof 01.jpg|mini|links|Altes Bahnhofsgebäude]]&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts kam es zum Bau zweier Infrastruktur-Projekte, die sich sehr unterschiedlich auf die Entwicklung des Ortes auswirkten. Zunächst bekam Zerpenschleuse durch die [[Trassierungselement|Trassierung]] einer Bahnlinie nach Groß Schönebeck östlich der Siedlung einen Eisenbahnanschluss an die Reichshauptstadt [[Berlin]], auch wenn der Bahnhof der [[Niederbarnimer Eisenbahn]] – später &amp;#039;&amp;#039;[[Heidekrautbahn]]&amp;#039;&amp;#039; genannt – in 1,3 Kilometer Entfernung vom Ortszentrum auf Ruhlsdorfer Gemeindegebiet errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zerpenschleuse Oder-Havel-Kanal 02.jpg|mini|[[Fußgängerbrücke Zerpenschleuse|Fußgängerbrücke]] zum Bahnhof über den Oder-Havel-Kanal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zerpenschleuse Forststraße 02.jpg|mini|Ehemaliger Damm der Forststraße über den &amp;#039;&amp;#039;Langen Trödel&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Diesem positiven Effekt stand der von 1907 bis zur Eröffnung 1914 erfolgte Bau des Hohenzollernkanals – des heutigen [[Oder-Havel-Kanal]]s – entgegen. Dadurch verlor der Finowkanal seine Hauptfunktion als Wasser-Transportweg, die Bedeutung Zerpenschleuses für die [[Binnenschifffahrt]] sank rapide. In den Jahren 1924/25 wurden die beiden [[Schleusenkammer]]n unmittelbar vor der Schnittstelle der beiden Kanäle südöstlich des Ortes zugeschüttet und der Finowkanal damit unterbrochen. Das so entstandene [[Stillgewässer|stehende Gewässer]] des alten Kanals wird seither von Zerpenschleuse bis Liebenwalde als &amp;#039;&amp;#039;[[Langer Trödel]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. 1935 wurde die [[Zugbrücke]] an der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;Uckermärkischen Heerstraße,&amp;#039;&amp;#039; heute &amp;#039;&amp;#039;Schorfheidestraße&amp;#039;&amp;#039; ([[Bundesstraße 109|B&amp;amp;nbsp;109]]), abgerissen und durch einen Damm ersetzt. 1944/45 erfolgte der Abriss der Zugbrücke über den Kanal an der Glashütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1905 gründete sich die [[Freiwillige Feuerwehr]] Zerpenschleuse. Für das 120-Jahre-Jubiläum bereiten verschiedene Vereine und Feuerwehren aus anderen Ortsteilen einen großen Umzug vor.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt für die Gemeinde Wandlitz&amp;#039;&amp;#039;, Nachrichten aus den Ortsteilen: Zerpenschleuse; Ausgabe vom 22. Februar 2025, S.&amp;amp;nbsp;34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Zerpenschleuse wurde Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] am 24. April 1945 von [[Sowjetunion|sowjetischen]] Truppen besetzt. Die im Krieg zerstörte Eisenbahnbrücke über den Oder-Havel-Kanal wurde 1948 als [[Bogenbrücke]] aus [[Stahlbeton]] wieder aufgebaut. Das Ministerium für Finanzen der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] erwarb 1952 das frühere Landschulheim Zerpenschleuse und ließ es zu einem Kinderwochenheim &amp;#039;&amp;#039;Seid bereit&amp;#039;&amp;#039; ausbauen. Bereits nach fünf Jahren schloss das Heim und das Gebäude wurde der [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] zur Nutzung übergeben. Von 1956 bis 1959 bildeten sich sowohl im Handwerk als auch in der Landwirtschaft [[Genossenschaft|Produktionsgenossenschaften]] heraus, wie die [[Produktionsgenossenschaft des Handwerks|PGH]] &amp;#039;&amp;#039;Kraftfahrzeuginstandsetzung&amp;#039;&amp;#039;, die LPG &amp;#039;&amp;#039;Freier Bauer&amp;#039;&amp;#039; ([[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft#Gründung der LPG|Typ III]]) und die LPG &amp;#039;&amp;#039;Morgensonne&amp;#039;&amp;#039; ([[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft#Gründung der LPG|Typ I]]). In der ehemaligen Gaststätte &amp;#039;&amp;#039;Zur feuchten Ecke&amp;#039;&amp;#039; entstand 1959 ein [[Konsum (Handelskette)|Lebensmittelkonsum]]. Im gleichen Jahr eröffnete die erste [[Kinderkrippe]] des Ortes. 1969 bzw. Die beiden LPGen vereinigten sich 1971 mit der LPG [[Stolzenhagen (Wandlitz)|Stolzenhagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Beitritt der DDR zur [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] wurde in Zerpenschleuse am 3. Juli 1991 die Ortsschule geschlossen. Die schulpflichtigen Kinder gehen seitdem in [[Klosterfelde (Wandlitz)|Klosterfelde]], Marienwerder und Liebenwalde zur Schule. Ab 1992 begann die Restaurierung der Dorfkirche. Bei der Modernisierung der &amp;#039;&amp;#039;Heidekrautbahnstrecke&amp;#039;&amp;#039; wurde 1999 die Brücke über den Oder-Havel-Kanal gesprengt und durch eine neue Stahlbogenbrücke ersetzt. 2002 wurde mit dem Ausbau der Nebenstraßen in der &amp;#039;&amp;#039;Liebenwalder Straße&amp;#039;&amp;#039; begonnen. Ein Jahr danach wurde am 19. September 2003 der Grundstein für eine Mehrzweckhalle am Sportplatz gelegt. Dies war mit die letzte Amtshandlung der selbstständigen Gemeinde Zerpenschleuse. Die bis dahin zum Amtsbereich von Groß Schönebeck gehörende Gemeinde trat mit den Kommunalwahlen am 26. Oktober 2003 als Ortsteil der Großgemeinde Wandlitz bei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zu den anderen Ortsteilen von Wandlitz ist die Einwohnerentwicklung in Zerpenschleuse seitdem auf heute etwa 900 Bewohner leicht rückläufig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zerpenschleuse&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohner dieses Wandlitzer Ortsteils werden &amp;#039;&amp;#039;Schlüser&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zerp&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt für die Gemeinde Wandlitz, Nachrichten aus den Ortsteilen&amp;#039;&amp;#039;, 19. Ausgabe, 6. Juli 2022, S.&amp;amp;nbsp;31: &amp;#039;&amp;#039;Zerpenschleuse&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| 2013 || align=right | 883&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle 1875–2002:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-02_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Barnim&amp;#039;&amp;#039;], S.&amp;amp;nbsp;18–21.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 2009–2013:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/2014_12_31_controlling_einwohnerstatistik_2014.pdf Einwohnerstatistik Gemeinde Wandlitz, S.&amp;amp;nbsp;10.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Vor der großen Gemeindereform hießen die für die Geschicke des Ortsteils zuständigen gewählten Personen &amp;#039;&amp;#039;Ortsteilbürgermeister&amp;#039;&amp;#039;. Zwischen 2006 und 2008 hatte Mike Bensemann (CDU) diese Funktion inne.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heidekraut Journal.&amp;#039;&amp;#039; Dezember 2006, S.&amp;amp;nbsp;14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Ortsbeirat]] hat beratende Funktion für die [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeindevertretung]] von Wandlitz bezüglich der Entscheidungen des Gremiums, die den Ortsteil Zerpenschleuse betreffen. Der Ortsbeirat Zerpenschleuse besteht in der Regel aus drei Bürgern, darunter die Ortsvorsteherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste der Ortsvorsteher:&lt;br /&gt;
* Margot Ziebarth ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], 2008 bis 2014)&lt;br /&gt;
* Nadine Kieprowski (September 2014 bis April 2019)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wandlitz.de/amtsblatt/index.php?seite=4#gazette_21362 Amtsblatt für die Gemeinde Wandlitz Nr. 1432014 vom 18. Oktober 2014], S.&amp;amp;nbsp;19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Marco Scafaro (Juni 2019 bis 2024)&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Still: [https://www.moz.de/lokales/bernau/amtsantritt-gegen-das-gefuehl_-abgehaengt-zu-sein-49040806.html &amp;#039;&amp;#039;Amtsantritt: gegen das Gefühl, abgehängt zu sein.&amp;#039;&amp;#039;] In: MOZ.de, 9. Juli 2019. Abgerufen am 24. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Margot Ziebarth (seit Juli 2024)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ris.wandlitz.de/bi/au020.asp?AULFDNR=14&amp;amp;altoption= Ortsbereirat Zerpenschleuse]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Wappen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Städtepartnerschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bau- und Bodendenkmale ===&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Siehe [[Liste der Baudenkmale in Wandlitz#Zerpenschleuse|Liste der Baudenkmale in Zerpenschleuse]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dorfkirche Zerpenschleuse}}&lt;br /&gt;
==== Vor- und Baugeschichte, Kurzbeschreibung ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Zerpenschleuse Kirche 03.jpg|mini|hochkant|[[Dorfkirche Zerpenschleuse|Evangelische Dorfkirche]] aus dem 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die einzige Kirche des Ortes wurde als [[Fachwerkhaus|Ziegelfachwerkbau]] 1844/45 errichtet und am 24. Dezember 1848 mit einem [[Gottesdienst]] eingeweiht. Sie ersetzte einen Vorgängerbau, ebenfalls in Fachwerk-Bauweise, der 20 Meter östlich der heutigen Kirche stand und bei einem Brand im Jahr 1832 zerstört worden war. Die Bauwerksreste kamen 1846 zur [[Versteigerung]].&lt;br /&gt;
Die neue Kirche mit rechteckigem [[Grundriss]] steht am Friedenplatz 5, mit der Längsseite parallel zum &amp;#039;&amp;#039;Langen Trödel&amp;#039;&amp;#039;, südlich des alten Kanals. Der [[Kirchturm]] befindet sich an der Ostseite. Die Kirche gehört zum [[Evangelische Kirche|evangelischen]] [[Sprengel (evangelisch)|Kirchensprengel]] Groß-Schönebeck.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sprengel&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kirche-gross-schoenebeck.info/pages/zerpenschleuse.php |wayback=20161227100210 |text=Großschönebeck, Kirche Zerpenschleuse}}, abgerufen am 27. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Innenausstattung ====&lt;br /&gt;
Die ziemlich einheitlich gehaltene Innenausstattung des [[Kirchengebäude]]s stammt im Wesentlichen aus der zweiten Bauzeit, als Zerpenschleuse überwiegend von Handwerkern und Schiffern bewohnt war. Besonders erwähnenswert ist das [[Altarbild]] mit der Darstellung der [[Geburt Christi]], Kopie eines Gemäldes eines flämischen Meisters aus dem 17. Jahrhundert. Außerdem hing im Hauptschiff ein wenig beachtetes Gemälde, das bei Renovierungsarbeiten an dem Gotteshaus Anfang der 2000er-Jahre abgenommen worden war. In den [[Archivalien]] fand sich ein Hinweis, dass dieses Bild eine Dauerleihgabe des Berliner [[Bodemuseum]]s ist, dem es während der Umbauarbeiten zurückgegeben wurde. Die dortigen Kunstexperten fanden heraus, dass das Bild &amp;#039;&amp;#039;Die Anbetung der drei Heiligen Könige&amp;#039;&amp;#039; höchstwahrscheinlich aus der Malschule des [[Peter Paul Rubens]] stammt und damit etwa 400 Jahre alt ist. Das Museum ließ von der Zerpenschleuser [[Restaurator]]in Corinna Bensemann eine modern adaptierte Kopie herstellen, die nun seit Beginn des Jahres 2008 in der Dorfkirche hängt. Das Original verblieb im Bode-Museum.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rubens in Zerpenschleuse?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bürger- und Besucherinformation.&amp;#039;&amp;#039; Sommer 2008, S.&amp;amp;nbsp;15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1845 gegossenen [[Glocke]]n wurden während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] zur Metallgewinnung eingeschmolzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhaltungsarbeiten fanden bis auf die Reparatur der [[Kirchturmuhr]] 1957 in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeit nicht statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sanierung 1992–2008 ====&lt;br /&gt;
Erst ab 1992, nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]], erfolgte eine aufwändige Rekonstruktion und Hüllensanierung des Kirchenbaus mit starker Anlehnung an den ursprünglichen Zustand. Die [[Orgel]] wurde ebenfalls überarbeitet und ist spielbar. Darüber hinaus komplettiert seit Anfang des 20. Jahrhunderts ein [[Harmonium]] die Ausstattung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sprengel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hof der kleinen Tiere ===&lt;br /&gt;
Am Rand von Zerpenschleuse gibt es eine besondere Sehenswürdigkeit – eine Art Tiergarten mit besonders kleinen Tieren. Ein privater Landwirtschaftsbetrieb hält und züchtet seltene und kleinwüchsige Tiere. Dazu gehören beispielsweise [[Dexter-Rind]]er, [[Ouessantschaf]]e (Bretonische Zwergschafe, die die kleinste Schafrasse der Welt sein soll&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ouessantzucht.de/seite2.html |wayback=20160305050933 |text=Infos über die Oussant-Schafe auf einer Züchter-Homepage; abgerufen am 12. Januar 2010 |archiv-bot=2024-06-20 17:32:25 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;), Minischweine, Zwergziegen und Zwerghühner. Nach vorheriger Anmeldung führen die Tierzüchter auch gern Besucher durch ihre Anlage, die insgesamt 50 Hektar umfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Schumann: &amp;#039;&amp;#039;Ein Besuch lohnt sich auf dem Hof der kleinen Tiere.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heidekraut Journal.&amp;#039;&amp;#039; Juni/Juli 2009, S.&amp;amp;nbsp;19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
Im September 2008 wurde auf dem Langen Trödel erstmals ein [[Drachenboot]]rennen ausgetragen, an dem sich 15 Mannschaften beteiligten.&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht 2008, Gemeinde Wandlitz &amp;#039;&amp;#039;Im Blickpunkt: Zerpenschleuse.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;21.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahren fanden diese Wettrennen wiederholt statt, für das Jahr 2019 war es auf den 7. September angesetzt. In den folgenden zwei Jahren fiel das Rennen [[COVID-19-Pandemie in Deutschland|coronabedingt]] aus. Die Sportgemeinschaft (SG) &amp;#039;&amp;#039;Minerva&amp;#039;&amp;#039; hat für das Jahr 2022 zum nunmehr 22. Drachenbootrennen eingeladen (3. September).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zerp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hinzu kommt ein jährliches Osterfeuer, wofür der kommunale [[Rotteplatz]] genutzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt für die Gemeinde Wandlitz&amp;#039;&amp;#039;, 15.&amp;amp;nbsp;Jg., Ausg.&amp;amp;nbsp;1/2019, S.&amp;amp;nbsp;45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 2022 wird ein jährliches Backfest vorbereitet, zu dessen Grundlage der Bau eines großen freistehenden holzbetriebenen [[Backofen]]s geplant wird. Die Einwohner und Interessenten sind zu Spenden und Eigenleistungen aufgerufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zerp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport und Vereine ===&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1924 wurde der Zerpenschleuser Fußballverein &amp;#039;&amp;#039;Minerva&amp;#039;&amp;#039; gegründet, zwei Männermannschaften und eine Jugendmannschaft konnten aufgestellt werden. &lt;br /&gt;
* Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] waren bis umn 1950 jegliche Vereine verboten, sodass der Sportverein Minerva 1951 neu eingetragen wurde. Wegen Mangel an Beteiligung erfolgten zwischen 1962 und 1980 keine Aktivitäten, dann begann mit Fußball und Tischtennis ein neues Vereinsleben unter dem historischen Namen. Schließlich blieb der Sportverein auch im neuen Deutschland bestehen, mit viel Eigeninitiative konnte 2004 neben dem bestehenden Sportplatz eine eigene Sporthalle errichtet werden. Die sportlichen Aktivitäten umfassen Fußball, [[Kung-Fu]], Freizeit- und Seniorensport sowie Frauengymnastik.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zerpenschleuse.de/index.php?view=article&amp;amp;catid=40:vereine&amp;amp;id=92:sg-minerva-zerpenschleuse&amp;amp;format=pdf Homepage von SG Minerva; abgerufen am 21. Januar 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Ortsteil gibt es den &amp;#039;&amp;#039;Feuerwehrverein Zerpenschleuse e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kinderfest in Zerpenschleuse – ein schöner Tag für Groß und Klein&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt für die Gemeinde Wandlitz&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe vom 5. Juli 2025, S.&amp;amp;nbsp;32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im September 2024 gründete sich der &amp;#039;&amp;#039;Kulturverein Schlüse e. V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.online-handelsregister.de/handelsregisterauszug/br/FrankfurtOder/VR/7087/Schluese-eV Schlüse e.V. im Handelsregister Frankfurt (Oder)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Musik === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- zum Beispiel Orchester, Chöre --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bauwerke === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Parks === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Naturdenkmäler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Kinderbetreuung ===&lt;br /&gt;
In dem Ortsteil existiert die [[Kindertagesstätte]] &amp;#039;&amp;#039;Eichhörnchen&amp;#039;&amp;#039;, deren marodes Gebäude per Gemeindebeschluss von 2009 durch einen Neubau zu ersetzen war. Am 30. Juni 2011 konnte das neue Gebäude eingeweiht werden. Es besteht aus einem zentralen rund 50&amp;amp;nbsp;m² großen Mehrzweckraum mit um ihn herum angeordneten vier Gruppenräumen. Außerdem gibt es eine [[Sauna]], ein Wassertretbecken, einen Kräutergarten, eine Holzwerkstatt sowie eine Kinderküche. Die Einrichtung, welche in Trägerschaft des Arbeiter-Samariter-Bundes Regionalverband Barnim e.&amp;amp;nbsp;V. ist, hat eine Kapazität von 62 Kindern. Die Besonderheit der Kita ist das Gesundheitskonzept nach Sebastian Kneipp. Seit dem 26. September 2006 ist die Kindertagesstätte eine vom Kneippbund e.&amp;amp;nbsp;V. anerkannte Kindertageseinrichtung und integriert somit die 5 Säulen (Lebensordnung, Wasser / natürliche Reize, Heilpflanzen / Kräuter, Bewegung und Gesunde Ernährung) der Kneippschen Lehre in ihren Alltag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch das östliche Ortsgebiet von Zerpenschleuse verläuft die [[Regionalbahn]]strecke [[Liste der Eisenbahnlinien in Brandenburg und Berlin#RB 27|RB&amp;amp;nbsp;27]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Heidekrautbahn]]&amp;#039;&amp;#039;) der [[Niederbarnimer Eisenbahn]] (NEB) in Nord-Süd-Richtung von Groß Schönebeck nach [[Berlin-Karow]]. Der [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Ruhlsdorf-Zerpenschleuse&amp;#039;&amp;#039; der Linie befindet sich allerdings schon auf dem Gebiet des Ortes [[Ruhlsdorf (Marienwerder)|Ruhlsdorf]], der heute zur Nachbargemeinde [[Marienwerder (Barnim)|Marienwerder]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ost nach West verlaufen zwei Kanäle durch den Ort, der &amp;#039;&amp;#039;[[Oder-Havel-Kanal]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Langer Trödel|Lange Trödel]]&amp;#039;&amp;#039; als Rest des [[Finowkanal#Erster Finowkanal|älteren Finowkanals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 167]] von [[Eberswalde]] nach [[Liebenwalde]] durchquert das Ortsgebiet und trifft hier auf die [[Bundesstraße 109|B&amp;amp;nbsp;109]] aus Berlin, die sich in Richtung [[Prenzlau]] als [[Landesstraße]] [[Liste der Landesstraßen in Brandenburg#L 100|L&amp;amp;nbsp;100]] fortsetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Öffentliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bildung === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- zum Beispiel Schulen etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Adolf Röper (1894–1979), Schiffseigner in Zerpenschleuse&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grabsteine&amp;quot;&amp;gt;[http://heidekrautjournal.de/fileadmin/Heidekraut_Online/Ganze_Ausgaben/Heidekraut-Journal-Nr-9-Dezember-2006.pdf &amp;#039;&amp;#039;Für den Erhalt historischer Grabsteine.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Heidekraut Journal,&amp;#039;&amp;#039; 2006, Heft 9, S.&amp;amp;nbsp;12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Richard Fratz († 20.&amp;amp;nbsp;Jh.), Zerpenschleuser Bürger und Stifter des Trauerhallenanbaus auf dem neuen Friedhof&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grabsteine&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Peter Tischbein († 20.&amp;amp;nbsp;Jh.), praktischer Arzt und Initiator der ersten öffentlichen Badestelle in Zerpenschleuse&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grabsteine&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Heinz Knappe]] (1924–1997), Schriftsteller, in Zerpenschleuse geboren&lt;br /&gt;
* [[Michael Schweighöfer]] (* 1952), Schauspieler, lebt in Zerpenschleuse&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Polzehl]] (* 1953), Kommunalpolitiker (SPD), in Zerpenschleuse geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wandlitz.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=71680 Zerpenschleuse auf der Website der Gemeinde Wandlitz]&lt;br /&gt;
* [http://www.zerpenschleuse.de/ Zerpenschleuse]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Försterei&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amts-Blatt der Königlichen Regierung zu Potsdam und der Stadt Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1845, S.&amp;amp;nbsp;124.&lt;br /&gt;
[http://books.google.de/books?id=3ksNAAAAIAAJ&amp;amp;pg= online bei Google Books] (unter Vermischte Nachrichten)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Wandlitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1105056112|VIAF=54146825554007632474}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Barnim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Barnim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wandlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1603]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003]]&lt;/div&gt;</summary>
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