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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zerberusbaum</id>
	<title>Zerberusbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T21:09:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zerberusbaum&amp;diff=533451&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 26. März 2026 um 10:54 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-26T10:54:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Zerberusbaum&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cerbera odollam&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Joseph Gärtner|Gaertn.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cerbera&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Plumerieae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Rauvolfioideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hundsgiftgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Apocynaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Enzianartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Gentianales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = YosriPongpongPokok.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zerberusbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cerbera odollam&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Selbstmordbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pong Pong Tree&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Milchbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schellenbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;See-Mango&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der Familie der [[Hundsgiftgewächse]] (Apocynaceae). Er ist an den Küsten [[Indien]]s, Madagaskar und im Westpazifik  beheimatet. Sehr ähnlich ist &amp;#039;&amp;#039;[[Cerbera manghas]]&amp;#039;&amp;#039;, wobei hier der Blütenschlund rötlich und länger ist, im Gegensatz zu gelblich. Die Früchte erscheinen hier meist paarig und sie sind purpurfarben.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Barry Tomlinson: &amp;#039;&amp;#039;The Botany of Mangroves.&amp;#039;&amp;#039; Second Edition, Cambridge Univ. Press, 2016, ISBN 978-1-107-08067-6, S.&amp;amp;nbsp;174–177.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wildsingapore.com/wildfacts/plants/coastal/cerbera/manghas.htm &amp;#039;&amp;#039;Pink-eyed pong pong tree&amp;#039;&amp;#039;] auf wildsingapore.com, abgerufen am 21. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Cerbera odollam.jpg|mini|Blüten und Laubblätter des Zerberusbaums]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cerbera odollam 07637.JPG|mini|Unreife Früchte am Zweig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pong pong tree 8.jpg|mini|Baum mit junger Frucht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cerbera odollam seed.jpg|mini|Große Samen der &amp;#039;&amp;#039;Cerbera odollam&amp;#039;&amp;#039; mit dickem und furchigem Endokarp, genannt Mintolla (Längsschnitt und Totalansicht)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cerberin structure.svg|mini|Strukturformel von Cerberin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Cerbera odollam&amp;#039;&amp;#039; wächst als [[Immergrüne Pflanze|immergrüner]] [[Baum]] oder [[Strauch]] und erreicht Wuchshöhen von bis zu 15 Meter. Die [[Lage- und Richtungsbezeichnungen|terminalen]] Äste sind in [[Wirtel]]n angeordnet. Die Pflanze führt einen giftigen [[Milchsaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gestielten, ledrigen, glänzenden, bespitzten bis zugespitzten, einfachen und ganzrandigen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind spiralig angeordnet und [[Blattform#Gestalt der Spreite|lanzettlich]] bis verkehrt-eilanzettlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die süß duftenden, zwittrigen, relativ großen und stieltellerförmigen [[Blüte]]n sind weiß, mit gelblichem Schlund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mangoförmigen, bis 10&amp;amp;nbsp;cm großen, glatten und wachsigen Früchte sind bei Reife rötlich. Die einzeln erscheinenden [[Steinfrucht|Steinfrüchte]], mit zweiteiligem [[Perikarp]], enthalten einen schwimmfähigen großen Samen mit einem holzigen, fibrösen und furchigen, dicken [[Endokarp]], das ähnlich aussieht wie ein Bindfadenknäuel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Der Zerberusbaum kommt in Indien an den Küsten vor, des Weiteren in [[Südostasien]], [[Australien]] und einigen Pazifikinseln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt; In [[Singapur]] wird er als [[Straßenbaum]] und in Parks angepflanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Der Zerberusbaum wurde 1791 von [[Joseph Gaertner]] in &amp;#039;&amp;#039;De Fructibus et Seminibus Plantarum&amp;#039;&amp;#039; Band 2 Seite 193 als &amp;#039;&amp;#039;Cerbera odollam&amp;#039;&amp;#039; erstbeschrieben. Das Epitheton hatte Gaertner von [[Hendrik Adriaan van Rheede tot Draakenstein]]s &amp;#039;&amp;#039;Hortus Indicus Malabaricus&amp;#039;&amp;#039; übernommen. In Kerala wird der Baum &amp;quot;otholam&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
=== Wirkstoffe ===&lt;br /&gt;
Die giftigen Samen von &amp;#039;&amp;#039;Cerbera odollam&amp;#039;&amp;#039; enthalten mehrere [[Cardenolide]], darunter [[Neriifolin]], [[Cerberin]], [[Cerberosid]], [[Tanghinin]] und [[Thanghinosid]]. Hauptsächlich beruht die Wirkung der Pflanzeninhaltsstoffe dabei auf Cerberin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung ===&lt;br /&gt;
Der Zerberusbaum wird für Mord und Suizid weitaus öfter genutzt als jede andere Pflanze, auch als andere [[Herzglykoside|Herzglykosid]]-Pflanzen. Im südindischen Bundesstaat [[Kerala]] wurden in den Jahren zwischen 1989 und 1999 mehr als 500 Todesfälle registriert, die eindeutig der Wirkung der Pflanze zugeschrieben werden können. Die in vielen Fällen zum Mord eingesetzte Pflanze wird oftmals von den Pathologen, Gerichtsmedizinern und Ärzten nicht erkannt, es ist daher von einer großen Dunkelziffer auszugehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.newscientist.com/article/dn6701-suicide-tree-toxin-is-perfect-murder-weapon/ &amp;#039;&amp;#039;‘Suicide tree’ toxin is ‘perfect’ murder weapon&amp;#039;&amp;#039;]  James Randerson, &amp;#039;&amp;#039;[[New Scientist]].&amp;#039;&amp;#039; 26. November 2004, Yvan Gaillard, Ananthasankaran Krishnamoorthy, Fabien Bevalot: &amp;#039;&amp;#039;Cerbera odollam: a ‘suicide tree’ and cause of death in the state of Kerala, India.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Journal of Ethnopharmacology]].&amp;#039;&amp;#039; Vol. 95, Issues 2–3, 2004, S.&amp;amp;nbsp;123–126, {{doi|10.1016/j.jep.2004.08.004}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Regel werden die zerkleinerten Samen süßer oder stark gewürzter Nahrung beigemengt. 75 % der Opfer sind dabei Frauen. Bei ihnen handelt es sich in den meisten Fällen um junge Ehefrauen, welche die Erwartungen ihrer Schwiegerfamilie nicht erfüllen können. Die verwandte auf [[Madagaskar]] heimische Art &amp;#039;&amp;#039;Cerbera manghas&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Cerbera venenifer&amp;#039;&amp;#039;) wurde lange Zeit als [[Gottesurteil]] eingesetzt. In den vorigen Jahrhunderten war sie dadurch für den Tod von über 3000 Menschen pro Jahr verantwortlich. Neben der Verwendung als Gift findet das Holz des Baumes in [[Sri Lanka]] Verwendung für die Fertigung von Masken, welche anschließend auffällig bemalt werden. Abkochungen von Pflanzenteilen wurden zudem auf den [[Fidschi]]-Inseln als Abführmittel eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trockenfrucht von &amp;#039;&amp;#039;Cerbera odollam&amp;#039;&amp;#039;, auch „Mintola“ oder „Mintolla“ genannt, wird zudem als Dekorationselement für verschiedene Zwecke verwendet und gehandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Terence Moore: &amp;#039;&amp;#039;The New Captured Harvest: Creative Crafts from Nature.&amp;#039;&amp;#039; Trafalgar Square Pub., 1995, ISBN 978-1-57076-022-8, S.&amp;amp;nbsp;140 u.&amp;amp;nbsp;156.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Symptomatik ===&lt;br /&gt;
Neben Übelkeit und Speichelfluss zählen Würgreiz, Magen-Darm-Beschwerden und heftiger Durchfall zu den Symptomen. Außerdem kommt es neben der allgemeinen Erschöpfung auch zu den Herz und Atmung betreffenden Symptomen, die für Vergiftungen mit Herzglykosiden charakteristisch sind. Zu nennen wären hier [[Arrhythmie]]n, [[Arterielle Hypertonie|Hypertonie]], [[Koma]] und schlussendlich der [[Herzstillstand]]. Der Tod tritt nach etwa 6 Stunden ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pharmakologie ===&lt;br /&gt;
Die als Herzgifte wirkenden Inhaltsstoffe der Pflanze sind als äußerst giftig eingestuft (Ia). Wie andere [[Herzglykoside]] hemmen sie die [[Natrium-Kalium-Pumpe|Na&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;/K&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-ATPase]]. Diese für den Aufbau von Ionengradienten notwendige membranständige [[Ionenpumpe]] ist für die axonale Reizleitung und für aktive sekundäre Transportprozesse von essentieller Bedeutung. Die Hemmung der Natrium-Kalium-ATPase führt zur Unterbrechung der neuromuskulären Reizleitung und somit zum Herzstillstand. Der Wirkungsmechanismus der Cerbera-Cardenolide entspricht dem anderer Herzglykoside.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Hilfe ===&lt;br /&gt;
Kommt es zur Aufnahme von Pflanzenmaterial, im Besonderen der Samen oder isolierten Herzglykosiden, so sind sofortige Gegenmaßnahmen nötig. Zum einen umfassen diese das Auslösen von Erbrechen, zum anderen eine Entgiftung wie sie bei Vergiftungen mit Herzglykosiden üblich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Wink, Ben-Erik van Wyk, Coralie Wink: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der giftigen und psychoaktiven Pflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2008, ISBN 3-8047-2425-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cerbera odollam|Zerberusbaum (&amp;#039;&amp;#039;Cerbera odollam&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [http://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Cerbera+odollam &amp;#039;&amp;#039;Cerbera odollam&amp;#039;&amp;#039;] bei Useful Tropical Plants, abgerufen am 19. April 2018.&lt;br /&gt;
* [http://www.wildsingapore.com/wildfacts/plants/coastal/cerbera/odollam.htm &amp;#039;&amp;#039;Yellow-eyed pong pong tree&amp;#039;&amp;#039;] auf wildsingapore.com, abgerufen am 21. April 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot;&amp;gt;Rafaël Govaerts (Hrsg.): [https://wcsp.science.kew.org/namedetail.do?name_id=37142 &amp;#039;&amp;#039;Cerbera&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;World Checklist of Selected Plant Families&amp;#039;&amp;#039; des Royal Botanic Gardens, Kew.] Zuletzt eingesehen am 17. November 2018. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundsgiftgewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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