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	<title>Zentralmassiv - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zentralmassiv&amp;diff=78240&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: vorher richtig</title>
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		<updated>2025-11-21T20:14:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;vorher richtig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert das Gebirge, den geologischen Begriff siehe [[Geologie des Zentralmassivs]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME=Zentralmassiv&lt;br /&gt;
|KARTE=Zentralmassiv.jpg&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=Lage des Zentralmassivs in Frankreich&lt;br /&gt;
|BILD=Massif Central1.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=[[Monts Dore]]&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH= [[Auvergne]] ([[Frankreich]])&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ=&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Puy de Sancy]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 1885&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=FR&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 45/31/41/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 2/48/50/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= FR&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE= &lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 85000&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}} &lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zentralmassiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|&amp;#039;&amp;#039;Massif central&amp;#039;&amp;#039;, [[Okzitanische Sprache|okzitanisch]] &amp;#039;&amp;#039;Massís central&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein [[Gebirge]] in der Mitte des südlichen [[Frankreich]], das mit einer Fläche von 85.000&amp;amp;nbsp;km² ungefähr 15&amp;amp;nbsp;Prozent des Landes einnimmt. Es trägt seinen Namen aufgrund seiner zentralen Lage in [[Südfrankreich]]. Es erreicht eine durchschnittliche Höhe von 700&amp;amp;nbsp;Metern und im [[Monts Dore]] eine maximale von 1885&amp;amp;nbsp;Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur ist die geografische Abgrenzung des Zentralmassivs nicht einheitlich, verschiedentlich wird auch nur die [[Vulkan]]gegend so bezeichnet. In der Geologie erstreckt sich die Definition auf das [[Variszische Orogenese|variszische]] Grundgebirge. Geomorphologisch ist die Grenze zu den umliegenden Landschaften im Osten und Süden relativ deutlich, wenn man den Gebirgszug der [[Cevennen]] dazuzählt, da das Gelände zu diesen abrupt ansteigt. Als nördlichster Ausläufer gilt das [[Beaujolais]] bis kurz vor [[Mâcon]], der südlichste Punkt ist die Montagne Noire an der Grenze zum Département [[Département Aude|Aude]] – beide gipfeln immerhin noch in über 1000&amp;amp;nbsp;Meter Höhe. Im Norden und Westen ist der Übergang fließender, das Relief treppt dort in mehreren Stufen ab. [[Limousin]], [[Marche (Frankreich)|Marche]] und [[Bourbonnais]] heißen die Landschaften, in denen das Massiv an die Kalkflächen und [[Alluvialboden|Alluvialebenen]] grenzt, die wie ein Halbmond um die Höhenzüge gruppiert sind, von denen das [[Plateau de Millevaches]] mit ebenfalls knapp 1000&amp;amp;nbsp;Metern Höhe die am weitesten westlich gelegene Hochstufe ist. In diesem Artikel wird die Fläche innerhalb dieser Abgrenzungen als Zentralmassiv bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zentralmassiv ist keineswegs eine geografische Einheit, sondern lässt sich auf Grund von Unterschieden im Klima und in den Bodenverhältnissen in mehrere stark differenzierte Regionen unterteilen. Anzuführen wären hier die [[Auvergne]], das Land der Vulkane, die hohen, rauen [[Cevennen]], die kargen und doch schon mediterranen Kalkplateaus, [[Causse]]s genannt, und schließlich, so weit im Süden, dass man es häufig nicht mehr dazuzählt, der bergige Teil des [[Languedoc-Roussillon]]. So unterschiedlich wie die natürlichen Voraussetzungen stellen sich auch Geschichte, Kultur und Wirtschaft des Massivs dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Zentralmassiv ist westlich der [[Rhone]] gelegen und wird in etwa begrenzt von den Städten Limoges, Clermont-Ferrand, Lyon, Nîmes, Béziers, Toulouse, Cahors, Périgueux und Angoulême; somit erstreckt sich das Massiv auf die [[Region (Frankreich)|Regionen]] [[Auvergne-Rhône-Alpes]], [[Nouvelle-Aquitaine]] und [[Okzitanien (Verwaltungsregion)|Okzitanien]]. Es umfasst dort ganz oder teilweise die [[Département]]s&lt;br /&gt;
* Auvergne-Rhône-Alpes: [[Département Ardèche|Ardèche]], [[Département Loire|Loire]], [[Département Rhône|Rhône]], [[Département Allier|Allier]], [[Département Cantal|Cantal]], [[Département Haute-Loire|Haute-Loire]] und [[Département Puy-de-Dôme|Puy-de-Dôme]],&lt;br /&gt;
* Nouvelle-Aquitaine: [[Département Corrèze|Corrèze]], [[Département Creuse|Creuse]], [[Département Haute-Vienne|Haute-Vienne]] und [[Département Dordogne|Dordogne]] (teilweise),&lt;br /&gt;
* Okzitanien: [[Département Aveyron|Aveyron]], [[Département Lot|Lot]] (teilweise), [[Département Tarn|Tarn]], [[Département Gard|Gard]], [[Département Hérault|Hérault]] und [[Département Lozère|Lozère]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten im Massiv oder an seinem Rand gelegenen Städte sind [[Saint-Étienne]], [[Clermont-Ferrand]] und [[Limoges]]. Hier finden regelmäßig mehrere Etappen der [[Tour de France]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie des Zentralmassivs ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Geologie des Zentralmassivs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früheste [[Geologie|geologische]] Spuren lassen sich etwa auf 550&amp;amp;nbsp;Mio. Jahre datieren. In dieser Zeit des beginnenden [[Kambrium]]s scheint das Zentralmassiv zu einem großen Schwellensystem gehört zu haben, das zwei Meere voneinander trennte. Es ist hier Abtragungsschutt erhalten, teilweise von [[Granit|granitischen]] [[Intrusion (Geologie)|Intrusionen]] durchdrungen. Im [[Ordovizium]], im Zeitraum vor etwa 480 bis 440&amp;amp;nbsp;Mio. Jahren, senkte sich ein Graben ein und verbreiterte sich zu einem breiten Ozean, in dem vor allem mächtige Lagen [[Tonminerale|toniger]] [[Sedimente und Sedimentgesteine|Tiefseesedimente]] abgelagert wurden. Vor 420&amp;amp;nbsp;Mio. Jahren, an der Schwelle von [[Silur]] zum [[Devon (Geologie)|Devon]], schob sich [[Gondwana]] wieder an Mitteleuropa heran. Der Meeresboden wurde zum größten Teil [[Subduktion|subduziert]], und teilweise wurden Sedimentdecken auch verfrachtet. Damit erhob sich ein riesiges [[Faltengebirge]], das [[variskisch|variszisch]]e Gebirge. Es zog sich über den gesamten (heutigen) östlichen Rand Nordamerikas, das damals an Europa grenzte, quer über Mittel- bis Osteuropa und war vermutlich wesentlich gewaltiger als die heutigen Alpen. Sedimente wurden in große Tiefen verfrachtet und [[Metamorphose (Geologie)|metamorphosiert]]. [[Magma]] stieg an der [[Subduktionszone]] empor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald sich das variszische Gebirge erhob, fing es schon an, zu [[Erosion (Geologie)|erodieren]]. Mächtige Schuttschichten lagerten sich im Vorland ab, das die Flüsse [[Mäander (Flussschlinge)|mäandrierend]] in einen Sumpf verwandelten. Das spielte sich im [[Karbon]] ab. Es entstanden in diesem Sumpf weite üppige Karbonwälder. In diesen Gegenden bildeten sich Kohleschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Alpidische Orogenese|alpidischen Faltung]] im [[Tertiär (Geologie)|Tertiär]] trat eine zweite Erhebung des Geländes ein: Die Kollision der afrikanischen mit der eurasischen Platte führte dazu, dass der Meeresboden, auf dem sich Kalkschichten von mehreren hundert Metern Mächtigkeit gebildet hatten, mitsamt dem Granitsockel erneut nach oben gedrückt wurde. Diese Kalkplateaus bilden die heutigen [[Causse|Causses]], die erdgeschichtlich jüngeren Regionen des Zentralmassivs. Diese sind hauptsächlich im [[Erdmittelalter]] entstanden – insbesondere in der Jurazeit – und steigen von Nordwesten nach Südosten treppenförmig an: Während sie im [[Périgord]] und [[Quercy]] nur etwa 200&amp;amp;nbsp;Meter Höhe erreichen und daher nicht zum eigentlichen Zentralmassiv gerechnet werden, liegen sie im [[Département Lozère]] über 1000&amp;amp;nbsp;Meter hoch. Mehrere Flüsse, insbesondere der [[Tarn]], haben Schluchten von enormer Tiefe zwischen sie eingegraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang eines Geländeeinbruchs im Norden, der [[Limagne]], trat im späten Tertiär erneut Lava zu Tage. Diese heute erloschenen Vulkane bilden eine mächtige Kette steiler Basaltkuppen westlich von [[Clermont-Ferrand]], die so genannte &amp;#039;&amp;#039;[[Chaîne des Puys]]&amp;#039;&amp;#039;. Bekanntester Vulkan ist der [[Puy de Dôme]], der dem Département den Namen gegeben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relief und Teilgebirge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Puy de Dome, Massif Central, France.jpg|mini|Der [[Puy de Dôme]], bekanntester Vulkan des Zentralmassivs und Hausberg von Clermont-Ferrand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nordwesten zwischen Limoges und [[Clermont-Ferrand]] wird zunächst durch das allmählich ansteigende Gelände des Haut-Limousin bestimmt, das auf dem [[Plateau de Millevaches]] im [[Mont Bessou]] (977&amp;amp;nbsp;m) gipfelt. Daran schließt sich die Auvergne an, deren wichtigste Erhebungen die [[Chaîne des Puys]] mit dem [[Puy de Dôme]] (1465&amp;amp;nbsp;m), das Massiv der [[Monts Dore]] mit dem [[Puy de Sancy]] (1886&amp;amp;nbsp;m, höchste Erhebung des Zentralmassivs) und der Cantal mit dem [[Plomb du Cantal]] (1858&amp;amp;nbsp;m) sind. Östlich von Clermont-Ferrand setzt sich die Auvergne fort: im Norden mit der [[Montagne de la Madeleine]] (1292&amp;amp;nbsp;m), gefolgt von den [[Monts du Forez]] (1634&amp;amp;nbsp;m) und den Bergländern des [[Livradois]] und des [[Vélay]]. Der Ostrand wird von Norden nach Süden vom [[Beaujolais]], dem [[Lyon]]nais und dem [[Vivarais]] (bis 1754&amp;amp;nbsp;m) gebildet, an die sich die [[Cevennen]] anschließen. Diese gipfeln im [[Lozère (Berg)|Mont Lozère]], mit 1699&amp;amp;nbsp;m der höchste nicht-vulkanische Berg des Zentralmassivs. Westlich davon liegen die Causses, deren höchste Erhebung auf dem [[Causse Méjean]] immerhin 1250&amp;amp;nbsp;m beträgt. Die [[Rouergue]], das [[Albigeois]], die [[Monts de Lacaune]], die [[Monts de l’Espinouse]] und die [[Montagne Noire]] bilden den südlichsten Teil, der noch bis über 1200&amp;amp;nbsp;m ansteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höchste Berge ==&lt;br /&gt;
Berge im Zentralmassiv über 1500&amp;amp;nbsp;m:&lt;br /&gt;
# [[Puy de Sancy]] (1885&amp;amp;nbsp;m), höchster Punkt der [[Monts Dore]] und des Départements [[Département Puy-de-Dôme|Puy-de-Dôme]]&lt;br /&gt;
# [[Plomb du Cantal]] (1855&amp;amp;nbsp;m), höchster Punkt des Départements [[Département Cantal|Cantal]] und der [[Monts du Cantal]]&lt;br /&gt;
# [[Puy Ferrand]] (1854&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
# [[Puy de Peyre-Arse]] (1806&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
# [[Puy Mary]] (1783&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
# [[Mont Mézenc]] (1753&amp;amp;nbsp;m), höchster Punkt der Départements [[Département Haute-Loire|Haute-Loire]] und [[Département Ardèche|Ardèche]]&lt;br /&gt;
# [[Sommet de Finiels|Pic de Finiels]] (1699&amp;amp;nbsp;m), der höchste Gipfel des [[Mont Lozère|Mont Lozère-Massivs]]&lt;br /&gt;
# [[Mont d’Alambre]] (1691&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
# [[Puy Griou]] (1690&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
# [[Pierre-sur-Haute]] (1631&amp;amp;nbsp;m), höchster Punkt der [[Monts du Forez]] und des Départements [[Département Loire|Loire]]&lt;br /&gt;
# [[Suc de Taupernas]] (1609&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
# [[Suc de Montfol]] (1601&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
# [[Suc de la Lauzière]] (1582&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
# [[Mont Aigoual]] (1567&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
# [[Truc de Fortunio]] (1552&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
# [[Signal du Luguet]] (1551&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
# [[Mont Gerbier-de-Jonc]] (1551&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
# [[Les Valadous]] (1548&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
# [[Les Sépoux]] (1535&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
# [[Suc de Sara]] (1520&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
# [[Grand Tanargue]] (1511&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Das Zentralmassiv wird durch die [[Cevennenbahn]] und die [[Autoroute A 75]] erschlossen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Das Zentralmassiv liegt zum größten Teil in der gemäßigten Klimazone, nur der Südrand wird bereits der subtropischen Klimazone mediterraner Ausprägung zugerechnet. Das Klima äußert sich in beiden Zonen als die jeweilige Variante der höheren Lagen, d.&amp;amp;nbsp;h., es ist insgesamt kühler und feuchter als das Standardklima. Die Temperaturen nehmen in der Tendenz mit Höhenlage und Nordexposition ab, wohingegen die Niederschläge mit Höhenlage und Westexposition zunehmen. Durch das vielgestaltige Relief existieren viele kleinräumige Klimate, insbesondere dort, wo Geländesenkungen oder Flusstäler geschützte Lagen geschaffen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kältepol]]e im Zentralmassiv sind daher die höchsten Punkte in den Massiven des [[Monts Dore]] und dem [[Monts du Cantal|Cantal]] sowie das [[Plateau de Millevaches]] aufgrund seiner exponierten Nordwestlage. Wärmeinseln sind die Limagne mit Clermont-Ferrand, [[Riom]] und [[Montluçon]] im Norden, das Bassin von [[Brive-la-Gaillarde|Brive]] im Südwesten und die Ost- und Südflanken der Randgebirge, die in das [[Französisches Rhonetal|Rhonetal]] und das [[Languedoc]] übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend stellen sich Temperaturgang und Niederschlag im Jahresverlauf dar:&lt;br /&gt;
* Limoges liegt am Nordwestrand des Massivs auf knapp 400&amp;amp;nbsp;Metern Höhe und weist ein noch maritim geprägtes Klima mit reichlichen, auf das Winterhalbjahr konzentrierten Niederschlägen und geringer [[Jahresamplitude]] auf.&lt;br /&gt;
** Durchschnittstemperatur: 11,8&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
** Temperaturmaximum: 19,8&amp;amp;nbsp;°C im August&lt;br /&gt;
** Temperaturminimum: 5,2&amp;amp;nbsp;°C im Januar&lt;br /&gt;
** Niederschlagsmaximum: Spätherbst&lt;br /&gt;
* Clermont-Ferrand liegt fast auf derselben geografischen Breite, mit 332&amp;amp;nbsp;Metern etwas niedriger und im geschützten [[Grabenbruch]] der Limagne. Das Klima ist zentraleuropäischen Typs mit feuchten, warmen Sommern und noch milden Wintern. &lt;br /&gt;
** Durchschnittstemperatur: 12,3&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
** Temperaturmaximum: 20,8&amp;amp;nbsp;°C im August&lt;br /&gt;
** Temperaturminimum: 4,6&amp;amp;nbsp;°C im Januar&lt;br /&gt;
** Niederschlagsmaximum: Frühjahr/Sommer&lt;br /&gt;
* [[Le Puy-en-Velay|Le Puy]] ist aufgrund seiner deutlich höheren, wenn auch südlicheren Lage von 832&amp;amp;nbsp;Metern bereits von rauerem Klima geprägt. &lt;br /&gt;
** Durchschnittstemperatur: 9,1&amp;amp;nbsp;°C&lt;br /&gt;
** Temperaturmaximum: 17,6&amp;amp;nbsp;°C im August&lt;br /&gt;
** Temperaturminimum: 1,6&amp;amp;nbsp;°C im Januar&lt;br /&gt;
** Niederschlagsmaximum: Sommerhalbjahr&lt;br /&gt;
Sämtliche Angaben beziehen sich auf die Durchschnittswerte der Jahre 1997–2002.&lt;br /&gt;
[[Datei:Castelbouc Gorges du Tarn.jpg|zentriert|mini|600x600px|Das Dorf [[Castelbouc]] und die gleichnamige Burg am Tarn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Michna: Massif Central. Marginalität in der Mitte Frankreichs. (= Problemräume Europas, Bd. 12) Köln 1993. 51pp.&lt;br /&gt;
* A.&amp;amp;nbsp;G. Smith, A.&amp;amp;nbsp;M. Hurley, J.&amp;amp;nbsp;C. Briden: &amp;#039;&amp;#039;Paläokontinentale Weltkarten des Phanerozoikums.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1982, ISBN 3-432-92841-6&lt;br /&gt;
* Jean Dercourt: &amp;#039;&amp;#039;Géologie et géodynamique de la France : Outre-mer et européenne.&amp;#039;&amp;#039; Dunod, Collection: Sciences Sup, 2002, ISBN 2-10-006459-2&lt;br /&gt;
* Rudolf Hohl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklungsgeschichte der Erde.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1989, ISBN 3-325-00100-9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cévennes. Roches, géologie et paysages du Parc National des Cévennes. Revue du Parc National des Cévennes.&amp;#039;&amp;#039; 1985&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Parc National des Cévennes.&amp;#039;&amp;#039; Guides Gallimard, Paris 2007, ISBN 2-7424-1761-3&lt;br /&gt;
* Hubert Bril: &amp;#039;&amp;#039;Découverte géologique du Massif Central.&amp;#039;&amp;#039; Orleans 1997, ISBN 7-159-04150-X&lt;br /&gt;
* Johannes Baier: &amp;#039;&amp;#039;Die Chaîne des Puys in der Auvergne&amp;#039;&amp;#039;. - In: Fossilien 37(2): 46–56; 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Massif Central|Massif Central}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4067636-5|VIAF=235916600}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentralmassiv| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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