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	<title>Zentralmarkthalle Leipzig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T13:36:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zentralmarkthalle_Leipzig&amp;diff=2479692&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andreas Wolf 01: Kategorie ergänzt</title>
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		<updated>2025-11-11T13:35:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Leipzig Markthalle Südwest.jpg|miniatur|hochkant=1.2|Die Zentralmarkthalle von Südwesten]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zentralmarkthalle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Leipzig]] war eine Versorgungseinrichtung für Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs, die südlich der Innenstadt über mehr als fünfzig Jahre existierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leipzig Markthalle Karte 1902.jpg|miniatur|links|hochkant=0.85|Die Zentralmarkthalle auf einem Stadtplan von 1902]]&lt;br /&gt;
Die Zentralmarkthalle lag etwa 100 Meter südlich des [[Roßplatz]]es, der heute einen Teil des [[Innenstadtring (Leipzig)|Innenstadtring]]s darstellt und sich bis zur Straßenbahnhaltestelle [[Wilhelm-Leuschner-Platz (Leipzig)|Wilhelm-Leuschner-Platz]] erstreckt. Sie besaß Straßenfronten zur Brüder- und zur Markthallenstraße. Die Markthallenstraße hieß vorher Windmühlengasse, und der Teil der Brüderstraße an der Markthalle entstand erst mit deren Bau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Straßenverläufe lassen sich heute noch an ihrer Pflasterung auf dem jetzigen Brachgelände zwischen Peterssteinweg und Grünewaldstraße (früher Kurprinzstraße) erkennen und tragen auch noch diese Namen.  Der Haupteingang der Zentralmarkthalle lag zum Roßplatz hin. An den Straßenfronten hatte sie weitere sechs Zugänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erinnert oberirdisch an die Halle noch ein kleiner technischer Bau auf dem Gelände, der eine Verbindung zu dem noch existierenden Untergeschoss der Halle darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Markthalle entstand in den Jahren 1889 bis 1891 nach Plänen des Stadtbaudirektors [[Hugo Licht]], nachdem die Stadt nach einem Beschluss vom 9. Dezember 1887 die notwendigen Grundstücke erworben hatte. Am 26. Mai 1891 wurde die Halle eingeweiht. Sie diente zunächst dem Groß- wie dem Einzelhandel und beendete für Leipzig den bisherigen Marktbetrieb auf offenen Marktplätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wurde aufgrund unzureichender Raumverhältnisse der Großhandel aus der Halle herausgenommen. Er bezog bis zur Fertigstellung der für diesen Zweck vorgesehenen [[Großmarkthalle Leipzig|Großmarkthalle]] im Südosten der Stadt im Jahre 1930 ein Interim. Zur Unterscheidung von der Großmarkthalle hieß die bisherige Markthalle nun Zentralmarkthalle.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df roe-neg 0002625 001 Blick vom Neuen Rathaus auf den Wilhelm-Leuschner-Platz.jpg|miniatur|Die 1950 noch vorhandenen Reste der Zentralmarkthalle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbruch Untergeschoss der Zentralmarkthalle Leipzig 2024.jpg|miniatur|Abbruch der Rest des Untergeschosses der Zentralmarkthalle im Jahr 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Luftangriffe auf Leipzig|Bombenangriff vom 4. Dezember 1943]] traf die Halle und ihr Umfeld schwer. Die östliche Achse und die Kellerräume konnten ab dem 9. Dezember wieder für den Handel genutzt werden. Bereits wenige Monate nach Kriegsende konnte über fast ein Drittel der Nutzfläche wieder betrieben werden. Nach dem Neubau von Wohnhäusern an der Windmühlen- und der Grünewaldstraße in den 1950er-Jahren wurde die zum Teil noch in Trümmern liegende Halle als Schandfleck angesehen und in Gänze im Rahmen des [[Nationales Aufbauwerk|Nationalen Aufbauwerkes]] abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzter Zeit existieren Vorschläge, im Zuge der Gestaltung des Areals zwischen Peterssteinweg und Grünewaldstraße in Verbindung mit Inbetriebnahme des [[City-Tunnel Leipzig|City-Tunnels]] und Errichtung des Denkmals zur [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Friedlichen Revolution]] auch wieder eine Markthalle vorzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau und Betrieb ==&lt;br /&gt;
Die Zentralmarkthalle war über einem unregelmäßigen Vieleck erbaut &amp;#039;&amp;#039;(siehe Grundriss)&amp;#039;&amp;#039;. Die Südfront zur Brüderstraße war 140 Meter lang, die zur Markthallenstraße 100 Meter und die Haupteingangsfront 35 Meter. Die Gesamtfläche betrug 7500 Quadratmeter. Die Halle war aus gelbem Ziegelmauerwerk über einer Sockelzone aus schwarzer Basalt-Lava errichtet, das mehrere [[Satteldach|Satteldächer]] trug und deren Giebel die Fassadenstruktur bestimmten. Die Tragekonstruktion des Daches war aus Eisen. An der Südwestecke stand ein 34 Meter hoher, in seinem Baustil an italienische Baukunst erinnernder Turm. Dieser trug eine Uhr und Schlagglocken, die die Marktzeiten einläuteten, sowie ein Wasserreservoir zum Betrieb von sechs [[Hydraulik|hydraulischen]] Warenaufzügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss, das ein Restaurant, einen Kaffeeausschank, einen Lichthof und verschiedene Verwaltungsräume enthielt, hatten 600 Verkaufsstände Platz und auf der Galerie weitere&amp;amp;nbsp;160. Auch Tierarztzimmer und eine Pilzberatungsstelle fehlten nicht. Im Erdgeschoss wurden Fleisch, Fisch, Kartoffeln, Gemüse, Konserven verkauft, während auf der Galerie Molkerei- und Backwaren sowie Holz-, Korb-, Topf-, Seiler- und Böttcherwaren angeboten wurden. Im Keller konnten die Händler gekühlte Lagerflächen anmieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als in der Markthalle noch Großhandel betrieben wurde, öffnete die Halle täglich außer sonn- und feiertags um 4 Uhr, später für den Einzelhandel um 6 Uhr. Von 13 bis 17 Uhr wurde eine Pause eingelegt; Betriebsschluss war dann um 21 Uhr. Den Betriebsumfang kann man damit charakterisieren, dass in den Anfangsjahren an Hauptmarkttagen über 200 Pferdewagen die Halle befuhren und ebenso viele hand- oder hundegezogene Wagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;110&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leipzig Markthalle Grundriss.jpg|Der Grundriss zum Erdgeschoss&lt;br /&gt;
Markthalle Leipzig um 1900.jpg|Die Markthalle vom Roßplatz aus&lt;br /&gt;
Leipzig Markthalle Supraporte.jpg|Supraporte über dem Hauptportal&lt;br /&gt;
Leipzig Markthalle Innen.jpg|Blick in die Halle&lt;br /&gt;
Leipzig Markthalle Postkarte.jpg|Postkarte zur Markthalle Leipzig&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Leipzig von A bis Z.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;PRO&amp;#039;&amp;#039;LEIPZIG, Leipzig 2005, ISBN 3-936508-03-8, S. 383&lt;br /&gt;
* [[Heinz-Jürgen Böhme]]: &amp;#039;&amp;#039;»... nichts als ein bedeckter Marktplatz« – Die Zentralmarkthalle&amp;#039;&amp;#039;,  In: &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Blätter&amp;#039;&amp;#039; Nr. 59, Passage Verlag Leipzig 2011, S. 24–37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtmuseum.leipzig.de/media/wmZoom/S0006/S0006848.jpg &amp;#039;&amp;#039;Die Leipziger Markthalle&amp;#039;&amp;#039;], Zeitungsausschnitt vom Eröffnungstag im [[Stadtgeschichtliches Museum Leipzig|Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig]], Inv.Nr.4993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51.334707|EW=12.376458|type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markthalle in Deutschland|Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Hugo Licht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1950er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelhandelsbauwerk in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Südvorstadt (Leipzig)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andreas Wolf 01</name></author>
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