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	<title>Zentralfront - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T16:50:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zentralfront&amp;diff=978142&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-11-22T14:15:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zentralfront&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Центральный фронт}}) war ein mehrmalig aufgestellter [[Front (Großverband)|Großverband]] der [[Rote Armee|Roten Armee]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], der nach dem Vormarsch der Fronttruppen an die Grenzen von [[Geschichte von Belarus#Zweiter Weltkrieg|Weißrussland]] am 20. Oktober 1943 in Belorussische Front (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Weißrussische Front&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentralfront – 1. Formation (Juli/August 1941) ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toccolours&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; margin-left: 1em; font-size: 85%; width: 25em; max-width: 33%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Oberbefehlshaber&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[David M. Glantz]]: &amp;#039;&amp;#039;Barabrossa derailed – The Battle for Smolensk 10 July-10 September 1941.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Solihull 2010, S. 156.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Generaloberst]] [[Fjodor Issidorowitsch Kusnezow|F. I. Kusnezow]] (24. Juli 1941)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Generalleutnant]] [[Michail Grigorjewitsch Jefremow|M. G. Jefremow]] (7. August 1941)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Chef des Stabes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Oberst]] [[Leonid Michailowitsch Sandalow|L. M. Sandalow]] (24. Juli 1941)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Generalleutnant [[Grigori Grigorjewitsch Sokolow|G. G. Sokolow]] (7. August 1941)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Mitglied des Kriegsrates&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Panteleimon Kondratjewitsch Ponomarenko|P. K. Ponomarenko]] (24. Juli 1941)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Juni 1941 wichen die Reste der in der [[Kesselschlacht bei Białystok und Minsk]] geschlagenen »[[Westfront (Rote Armee)|Westfront]]« an die [[Bjaresina|Beresina]], die [[Düna|Dvina]] und den [[Dnepr]] zurück. In der ersten Julihälfte gingen dort (von Süden nach Norden) die [[21. Armee (Rote Armee)|21.]], [[13. Armee (Rote Armee)|13.]], [[20. Armee (Rote Armee)|20.]], [[19. Armee (Rote Armee)|19.]] und [[22. Armee (Rote Armee)|22. Armee]] in Stellung. Außerdem sammelten sich im Bereich der 13. Armee noch Reste der [[4. Armee (Rote Armee)|4. Armee]] und Mitte Juli traf im Raum [[Smolensk]] noch die [[16. Armee (Rote Armee)|16. Armee]] ein. Nach dem Beginn der neuen deutschen Offensive (→ &amp;#039;&amp;#039;[[Kesselschlacht bei Smolensk]]&amp;#039;&amp;#039;) am 10. Juli 1941 wurde es offensichtlich, dass die Führung von sieben Armeen über eine Frontbreite von mehreren Hundert Kilometern unpraktikabel war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher erging am 23. Juli der Befehl der [[Hauptquartier des Kommandos des Obersten Befehlshabers|Stawka VGK]], den Südflügel der »Westfront« mit Wirkung zum 24. Juli um Mitternacht abzuteilen. Zum neuen Oberbefehlshaber der »Zentralfront« wurde [[Generaloberst]] [[Fjodor Issidorowitsch Kusnezow|Fjodor I. Kusnezow]] ernannt, der bis dahin die 21. Armee befehligt hatte. Das Hauptquartier der Front wurde aus dem Stab der 4. Armee gebildet, die aufgelöst wurde. Als Truppen unterstanden der Zentralfront zunächst die 13. Armee (verstärkt um die Einheiten der aufgelösten 4. Armee) und die 21. Armee. Am 1. August erhielt sie aus der Reserve des Oberkommandos die neu aufgestellte [[3. Armee (Rote Armee)|3. Armee]]. Das Hauptquartier lag in [[Gomel]].&amp;lt;ref&amp;gt;David M. Glantz: &amp;#039;&amp;#039;Barabrossa derailed – The Battle for Smolensk 10 July-10 September 1941.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Solihull 2010, S. 153&amp;amp;nbsp;f, 293&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Unterstützung verfügte die »Zentralfront« über 136 Flugzeuge, von denen 75 einsatzfähig waren. Diese wurden von [[Generalmajor]] [[Grigori Alexejewitsch Woroscheikin|Grigori A. Woroscheikin]] befehligt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges der Sowjetunion]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Berlin (Ost) 1963, S. 83&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auftrag der »Zentralfront« bestand zunächst in dem Aufbau einer stabilen Verteidigung am [[Sosch]] zur Deckung von Gomel. Weiterhin sollte sie ihrem Namen nach den Raum zwischen der »[[Südwestfront (Rote Armee)|Südwestfront]]« und der »Westfront« decken.&amp;lt;ref&amp;gt;David M. Glantz: &amp;#039;&amp;#039;Barabrossa derailed – The Battle for Smolensk 10 July-10 September 1941.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Solihull 2010, S. 157&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst stand der Front lediglich die deutsche [[2. Armee (Wehrmacht)|2. Armee]] gegenüber, der sie hartnäckigen Widerstand entgegensetzen konnte. Erst als nach der [[Schlacht bei Roslawl]] (1.–7. August 1941) der rechte Flügel der »Zentralfront« entblößt wurde, gestaltete sich ihre Lage kritisch. Aus dieser Richtung wurde sie bald darauf auch von der deutschen [[2. Panzerarmee (Wehrmacht)|Panzergruppe 2]] angegriffen. In der sich entwickelnden [[Schlacht bei Gomel]] (8.–21. August 1941) erlitten die Armeen der Front erhebliche Verluste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stawka VGK hatte bereits am 14. August am rechten Flügel der Front die neue »[[Brjansker Front]]« ([[Generalleutnant]] [[Andrei Iwanowitsch Jerjomenko|Andrei I. Jerjomenko]]) geschaffen, der auch die 13. Armee unterstellt wurde. Um die Kampfhandlungen in diesem Abschnitt zu zentralisieren, beschloss die Stawka VGK am 24. August 1941 die Auflösung der »Zentralfront« und die Unterstellung ihrer Truppen unter die »Brjansker Front« (die 3. und 21. Armee wurden dabei zusammengefasst). Diese Regelung trat in der Nacht zum 26. August (Mitternacht) in Kraft. Der Oberbefehlshaber der »Zentralfront« wurde gleichzeitig zum Stellvertreter Jerjomenkos ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;A.M. Wassilewski: &amp;#039;&amp;#039;Sache des ganzen Lebens&amp;#039;&amp;#039;, berlin (Ost) 1977, S. 125f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentralfront – 2. Formation ==&lt;br /&gt;
Am 15. Februar 1943 wurde erneut eine &amp;#039;&amp;#039;Zentralfront&amp;#039;&amp;#039; aktiviert, die aus der Umbenennung der [[Donfront]] unter Generaloberst K. K. Rokossowski hervorging und durch Reserve-Armeen verstärkt wurde. Generalmajor [[Konstantin Fjodorowitsch Telegin|K. F. Telegin]] verblieb als [[Mitglied des Militärrats]] und&lt;br /&gt;
Generalleutnant [[Michail Sergejewitsch Malinin|M. S. Malinin]] als [[Chef des Stabes]] in ihren bisherigen Positionen.&lt;br /&gt;
Der Zentralfront unterstanden während der [[Schlacht von Kursk]] im Juli 1943 folgende Großverbände:&lt;br /&gt;
* [[48. Armee (Rote Armee)|48. Armee]] (Generalleutnant [[Prokofi Loginowitsch Romanenko|P. L. Romanenko]])&lt;br /&gt;
* [[13. Armee (Rote Armee)|13. Armee]] (Generalleutnant [[Nikolai Pawlowitsch Puchow|N. P. Puchow]])&lt;br /&gt;
* [[70. Armee (Rote Armee)|70. Armee]] (Generalleutnant [[Iwan Wassiljewitsch Galanin|I. W. Galanin]])&lt;br /&gt;
* [[65. Armee (Rote Armee)|65. Armee]] (Generalleutnant [[Pawel Iwanowitsch Batow|P. I. Batow]])&lt;br /&gt;
* [[60. Armee (Rote Armee)|60. Armee]] (Generalleutnant [[Iwan Danilowitsch Tschernjachowski|I. D. Tschernjachowski]])&lt;br /&gt;
* [[2. Panzerarmee (Rote Armee)|2. Panzerarmee]] (Generalmajor [[Alexei Rodin]])&lt;br /&gt;
* [[16. Luftarmee]] (Generalleutnant [[Sergei Iwanowitsch Rudenko|S. I. Rudenko]])&lt;br /&gt;
Die zweite Formation der &amp;#039;&amp;#039;Zentralfront&amp;#039;&amp;#039; wurde am 20. Oktober 1943 zunächst in Weißrussische Front und am 17. Februar 1944 in [[1.&amp;amp;nbsp;Weißrussische Front]] umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1. Weißrussische Front ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1szy białoruski.jpg|mini|Standarte der 1. Weisrussischen Front im [[Zentralmuseum der russischen Streitkräfte]] in Moskau]]&lt;br /&gt;
Die am 17. Februar 1944 umbenannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Weißrussische Front&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sollte im Sommer 1944 auf [[Bobrujsk]] und [[Brest (Belarus)|Brest]]–[[Lublin]] vorstoßen. Die Front nahm im Juni 1944 unter Generaloberst [[Konstantin Rokossowski]] in Weißrussland an der [[Operation Bagration]] (Bobruisker Operation und der [[Rogatschew-Schobliner Operation]]) teil, welche zur Zerschlagung der deutschen 4. und [[9. Armee (Wehrmacht)|9. Armee]] führten.&lt;br /&gt;
Die Front umfasste zunächst die [[3. Armee (Rote Armee)|3.]], [[47. Armee (Rote Armee)|47.]], [[48. Armee (Rote Armee)|48.]], [[61. Armee (Rote Armee)|61.]], [[65. Armee (Rote Armee)|65.]], [[69. Armee (Rote Armee)|69.]], [[70. Armee (Rote Armee)|70. Armee]] sowie die [[16. Luftarmee]]. Später kamen die [[1. Gardepanzerarmee|1.]] und [[2. Garde-Panzerarmee]], die [[3. Stoßarmee|3.]] und [[5. Stoßarmee]], die [[8. Gardearmee (Russische Streitkräfte)|8. Gardearmee]] und als Reserve die [[28. Armee (Rote Armee)|28.]] und [[33. Armee (Rote Armee)|33. Armee]] sowie die polnische [[2. Polnische Armee|2. Armee]] hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marschall [[Georgi Konstantinowitsch Schukow]] wurde im November 1944 rechtzeitig zum Kommandeur der 1.&amp;amp;nbsp;Weißrussischen Front ernannt, um die letzten entscheidenden Offensiven gegen das [[NS-Staat|Deutsche Reich]] zu führen: die [[Weichsel-Oder-Operation]] (hier die [[Warschau-Posener-Operation]]) sowie die [[Schlacht um die Seelower Höhen|Schlacht an der Oder]] und die [[Schlacht um Berlin|Berliner Operation]].&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung von [[Polen]] und [[Ostpreußen]] von Januar bis März 1945 führte die sowjetische Armee in den ersten beiden Aprilwochen ihre schnellste Umgruppierung des ganzen Krieges durch. Während der Durchführung dieser Umgruppierung entstanden Lücken im Frontverlauf, durch die die bei Danzig eingeschlossenen Reste der deutschen [[2. Armee (Wehrmacht)|2.&amp;amp;nbsp;Armee]] über die Oder entkommen konnten. Marschall Schukow konzentrierte seine 1. Weißrussische Front, die entlang der [[Oder]] von [[Frankfurt (Oder)|Frankfurt]] im Süden bis an die [[Ostsee]] aufmarschiert war, in einem Gebiet vor den [[Seelower Höhen]] ([[Seelow]]). Die [[2.&amp;amp;nbsp;Weißrussische Front]] unter Armeegeneral Rokossowski rückte nördlich davon in die vorher verlassenen Stellungen nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Morgengrauen des 16. April begann die [[Schlacht um Berlin|Berliner Operation]], die Schlussoffensive des Krieges zur Eroberung von Berlin mit Angriffen der 1.&amp;amp;nbsp;Weißrussischen Front und im Süden der [[1. Ukrainische Front|1.&amp;amp;nbsp;Ukrainischen Front]] unter Marschall [[Iwan Stepanowitsch Konew|Konew]]. Anfangs hatte die 1.&amp;amp;nbsp;Weißrussische Front große Schwierigkeiten beim Durchbruch durch die deutschen Verteidigungslinien auf den Seelower Höhen, aber nach drei Tagen erbitterter Kämpfe war sie durchgebrochen und erreichte die Außenbezirke von Berlin. Am 22.&amp;amp;nbsp;April war sie in die nördlichen und östlichen Vororte von Berlin eingedrungen. Die Einschließung von Berlin war am 25.&amp;amp;nbsp;April abgeschlossen, als Einheiten der 1.&amp;amp;nbsp;Weißrussischen und der 1.&amp;amp;nbsp;Ukrainischen Front bei [[Ketzin]] im Westen Berlins aufeinander trafen. Nach schweren Straßen- und [[Häuserkampf (Militär)|Häuserkämpfen]] fuhr General [[Helmuth Weidling]], der Kommandeur der Berliner Garnison, am 2.&amp;amp;nbsp;Mai zu General [[Wassili Iwanowitsch Tschuikow]] und übergab Berlin bedingungslos um 15&amp;amp;nbsp;Uhr [[Sommerzeit #Mitteleuropäische Sommerzeit|MESZ]]. Am 8.&amp;amp;nbsp;Mai ergaben sich nach einer [[Kapitulation]]sunterzeichnung in Berlin die deutschen Streitkräfte den [[Alliierte]]n bedingungslos, womit der Krieg in Europa beendet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Truppenstärke 1945 ===&lt;br /&gt;
Im Juni 1945 verfügte die 1. Weißrussische Front in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] über&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Albert Hoffmann, Siegfried Stoof: &amp;#039;&amp;#039;Sowjetische Truppen in Deutschland und ihr Hauptquartier in Wünsdorf 1945–1994: Geschichte, Fakten, Hintergründe&amp;#039;&amp;#039;. Köster, Berlin 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 768.000 Soldaten&lt;br /&gt;
* 3.155 Panzer&lt;br /&gt;
* 20.130 Geschütze und [[Katjuscha (Raketenwerfer)|Katjuschas]]&lt;br /&gt;
* 44.332 Kraftfahrzeuge&lt;br /&gt;
* 59.000 [[Panjepferd|Panjewagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frontkommando ==&lt;br /&gt;
=== Zentralfront (1. Formation) ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kommandeur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Generaloberst [[Fjodor Issidorowitsch Kusnezow]] (Juli–August 1941)&lt;br /&gt;
* Generalleutnant [[Michail Grigorjewitsch Jefremow]] (August 1941)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitglied des Militärrats&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Sekretär des ZK der Weißrussischen KP [[Panteleimon Kondratjewitsch Ponomarenko]] (Juli–August 1941)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chef des Stabes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Oberst L. M. Sandalow (Juli–August 1941)&lt;br /&gt;
* Generalleutnant G. G. Sokolow (August 1941)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zentralfront (2. Formation) ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kommandeur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Generaloberst Konstantin Konstantinowitsch Rokossowski (Februar – Oktober 1943) (seit April 1943 Armeegeneral)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitglied des Militärrats&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Generalmajor K. F. Telegin (Februar – Oktober 1943) (seit August 1943 Generalleutnant)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Generalstabschef&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Generalleutnant M. S. Malinin (Februar – Oktober 1943) (seit September 1943 Generaloberst)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1.&amp;amp;nbsp;Weißrussische Front ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kommandeur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Generaloberst [[Konstantin Konstantinowitsch Rokossowski]] (Februar – November 1944)&lt;br /&gt;
* Marschall Georgi Schukow (November 1944 – Kriegsende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitglied des Militärrats&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Generalleutnant [[Konstantin Fjodorowitsch Telegin|K. F. Telegin]] (Februar 1944 – Kriegsende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Generalstabschef&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Generaloberst [[Michail Sergejewitsch Malinin|M. S. Malinin]] (Februar 1944 – Kriegsende)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeittafel 1. Weißrussische Front ==&lt;br /&gt;
=== 1944 ===&lt;br /&gt;
* 17. Februar: Aufstellung durch Umbenennung der Weißrussischen Front&lt;br /&gt;
* 26. Juni: Nach Angriffen der 1.&amp;amp;nbsp;Weißrussischen Front wird Bobrujsk umzingelt und 40.000 Mann des deutschen [[XXXXI. Panzerkorps (Wehrmacht)|XXXXI.&amp;amp;nbsp;Panzerkorps]] (Teil der [[9. Armee (Wehrmacht)|9.&amp;amp;nbsp;Armee]]) eingeschlossen.&lt;br /&gt;
* Anfang August: Truppen der Front bilden einen Brückenkopf über die [[Weichsel]]&lt;br /&gt;
* 14. September: Die 1.&amp;amp;nbsp;Weißrussische Front nimmt mit Unterstützung polnischer Kräfte [[Praga (Warschau)|Praga]], eine Vorstadt von [[Warschau]].&lt;br /&gt;
* November: Marschall [[Georgi Konstantinowitsch Schukow|Georgi Schukow]] wird Oberbefehlshaber der 1. Weißrussischen Front&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1945 ===&lt;br /&gt;
* 14. Januar: Die 1. Weißrussische Front eröffnet Angriffe aus zwei Weichselbrückenköpfen im Süden Warschaus, von denen einer 400.000 Mann und 1.700 Panzer enthält.&lt;br /&gt;
* 24. Januar: Die 1. und die 2. Weißrussische Front stoßen nach [[Pommern]] vor. Die deutsche [[2. Armee (Wehrmacht)|2. Armee]] wird abgeschnitten.&lt;br /&gt;
* 25. Januar: Die 1. Weißrussische Front schließt die Festung [[Posen]] mit 66.000 deutschen Verteidigern ein und setzt ihren 80&amp;amp;nbsp;km Tagesvorstoß fort.&lt;br /&gt;
* 31. Januar: Die 1. Weißrussische Front erreicht die Oder nördlich von [[Küstrin]] und richtet einen [[Brückenkopf]] auf dem westlichen Ufer ein, der weniger als 60&amp;amp;nbsp;km von Berlin entfernt liegt.&lt;br /&gt;
* 1. Februar: Die 1. Weißrussische Front schließt die Festung Küstrin ein.&lt;br /&gt;
* 2. Februar: Die 1. Weißrussische Front erreicht die Oder südlich von Frankfurt an der Oder.&lt;br /&gt;
* 6. Februar: Die 1. Weißrussische Front verteilt sich entlang des Ostufers der Oder zwischen Frankfurt und Küstrin.&lt;br /&gt;
* 23. Februar: Die 1. Weißrussische Front nimmt Posen nach einer monatelangen Belagerung.&lt;br /&gt;
* 4. März: Die 1. Weißrussische Front bricht bei [[Stargard]] durch und stößt gegen [[Stettin]] vor und baut gleichzeitig südlich von Frankfurt einen neuen Brückenkopf über die Oder auf.&lt;br /&gt;
* 27. März: Die 1. Weißrussische Front nimmt an schweren Straßenkämpfen in [[Danzig]] teil.&lt;br /&gt;
* 28. März: Die 1. Weißrussische Front nimmt [[Gotenhafen]] nördlich von Danzig.&lt;br /&gt;
* 29. März: Die Festung Küstrin fällt&lt;br /&gt;
* 30. März: Sowjetische Truppen nehmen Danzig.&lt;br /&gt;
* 16. April: Die 1. Weißrussische und die 1. Ukrainische Front starten den Großangriff gegen Berlin aus der [[Oder-Neiße-Linie]].&lt;br /&gt;
* 17. April: Die 1. Weißrussische Front wird durch zähen deutschen Widerstand auf den [[Schlacht um die Seelower Höhen|Seelower Höhen]], drei Kilometer westlich der Oder, mit großen sowjetischen Verlusten an Truppen und Panzern aufgehalten.&lt;br /&gt;
* 18. April: Die 1. Weißrussische Front setzt die Zerschlagung der deutschen Stellungen auf den Seelower Höhen in einem Abnutzungskampf fort.&lt;br /&gt;
* 19. April: Die 1. Weißrussische Front bricht durch die deutsche Verteidigung auf den Seelower Höhen durch und stößt sehr schnell nach Berlin vor.&lt;br /&gt;
* 22. April: Die 1. Weißrussische Front dringt in die nördlichen und östlichen Vororte Berlins ein&lt;br /&gt;
* 25. April: Einheiten der 1. Weißrussischen und der 1. Ukrainischen Front treffen bei [[Ketzin/Havel|Ketzin]] westlich Berlins aufeinander. Berlin ist nun von acht sowjetischen Armeen komplett eingeschlossen.&lt;br /&gt;
* 30. April: Schukow weist die Vereinbarung eines [[Waffenstillstand]]es mit den Verteidigern von Berlin zurück und verlangt eine bedingungslose Kapitulation&lt;br /&gt;
* 2. Mai: General [[Helmuth Weidling|Weidling]], der Kampfkommandant von Berlin, trifft General [[Wassili Iwanowitsch Tschuikow|Tschuikow]] und akzeptiert seine Forderung einer bedingungslosen Kapitulation Berlins. Die Berliner Garnison stellt um drei Uhr nachmittags den Kampf ein.&lt;br /&gt;
* 8. Mai: Die Ratifikationszeremonie der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht]] wird vor den Alliierten in [[Berlin-Karlshorst|Karlshorst]] vollzogen.&lt;br /&gt;
* 10. Juni: Die 1. Weißrussische Front wird aufgelöst. Ihr Oberkommando wird in das [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland|Kommando der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland]] umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Albert Hoffmann, Siegfried Stoof: &amp;#039;&amp;#039;Sowjetische Truppen in Deutschland und ihr Hauptquartier in Wünsdorf 1945–1994: Geschichte, Fakten, Hintergründe&amp;#039;&amp;#039;. Köster, Berlin 2013. ISBN 978-3-89574-835-6.&lt;br /&gt;
* [[John Erickson (Historiker)|John Erickson]]: &amp;#039;&amp;#039;The Road to Stalingrad&amp;#039;&amp;#039;, 1975. (Yale University Press 1999, ISBN 978-0-300-07812-1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Fronten der Roten Armee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband (Rote Armee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband im Zweiten Weltkrieg (Sowjetunion)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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