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	<title>Zentrale Parteikontrollkommission - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:10:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zentrale_Parteikontrollkommission&amp;diff=923648&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73: /* Betroffene der ZPKK-Verfahren */ + Wikilink</title>
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		<updated>2026-02-27T07:09:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Betroffene der ZPKK-Verfahren: &lt;/span&gt; + Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zentrale Parteikontrollkommission&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz ZPKK) war eine am [[16. September]] [[1948]] von der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] geschaffene Einrichtung beim [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Zentralkomitee|ZK der SED]]. Entsprechungen hatte die ZPKK auf allen Ebenen der Partei in Form der Parteikontrollkommissionen. Sie bestanden bis zur Umbenennung der SED während der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|friedlichen Revolution in der DDR]] im Dezember 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Auftrag ===&lt;br /&gt;
Zuständig war die &amp;#039;&amp;#039;Zentrale Parteikontrollkommission&amp;#039;&amp;#039; unter anderem für den [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Ende der Mitgliedschaft|Ausschluss aus der Partei]] sowie für die Verhängung von weiteren Parteistrafen, so etwa der Rüge oder der Strengen Rüge. Sie wachte über die „Einheit und Reinheit“ der Partei. Die ZPKK arbeitete eng mit staatlichen Stellen zusammen, u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;amp;nbsp;mit dem [[Ministerium für Staatssicherheit]], dem Generalstaatsanwalt, der [[Zentrale Kommission für Staatliche Kontrolle|Zentralen Kommission für Staatliche Kontrolle]] (ZKSK) und der Hauptverwaltung der [[Deutsche Volkspolizei|Deutschen Volkspolizei]] (HVDP). Jeweilige Untersuchungsergebnisse mussten dem Sekretariat des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Zentralkomitee|ZK der SED]] zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Sie konnte Personen auch [[postum]] rehabilitieren. Beispiele dafür sind [[Felix Halle]], der 1937 im Zuge der [[Stalinsche Säuberungen|Stalinschen Säuberungen]] erschossen wurde, sowie [[Robert Havemann]], der 1966 aus der [[Akademie der Wissenschaften der DDR]] ausgeschlossen wurde. 23 Jahre nach seinem Tod wurde [[Rudolf Herrnstadt]] während der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|friedlichen Revolution in der DDR]] parteioffiziell am  29. November 1989 rehabilitiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fricke&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Karl Wilhelm Fricke]] |url=https://www.deutschlandfunk.de/erst-spion-dann-unperson-100.html |titel=Erst Spion, dann Unperson|werk= [[Deutschlandfunk]]|datum=2008-03-17|abruf=2024-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
In der SED – so geschah es auch in den anderen sozialistischen Parteien der Ostblockstaaten – begannen auf Geheiß [[Stalinismus|stalinistischer]] Kader die ersten Säuberungen. Formale Grundlage war ein Beschluss des Vorstandes der SED vom 29. Juli 1948 „Für die organisatorische Festigung der Partei und für ihre Säuberung von feindlichen und entarteten Elementen“. Mitglieder der Partei, deren Einstellung oder Werdegang der Führung nicht konform erschien, mussten vor den jeweiligen ZPKK erscheinen. Im Jahr 1949 hob die [[1. Parteikonferenz der SED]] die [[Parität (Politik)|paritätische Besetzung]] zentraler Parteifunktionen mit Ausnahme der der Parteivorsitzenden auf, woraufhin [[Otto Buchwitz]] als ehemaliger Sozialdemokrat 1950 aus dem Vorsitz der ZPPK ausscheiden musste. In den Folgejahren bis etwa 1953 waren viele langjährige Mitglieder der Arbeiterbewegung unter denen, die zur Rechenschaft gezogen wurden, dies geschah in der Regel mittels konstruierter Beschuldigungen. So wurden unter anderem Vorwürfe wegen „[[Sozialdemokratie|Sozialdemokratismus]]“, „[[Titoismus]]“, „[[Trotzkismus]]“, wie auch früherem Engagement in der „[[Kommunistische Partei-Opposition|KPDO]]“ vorgetragen oder es reichte schon die Tatsache aus, „[[Westemigrant]]“ beziehungsweise mit  dem [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] Diplomaten [[Noel Field]] in irgendeiner Weise in Kontakt gewesen zu sein. Aus vielen der Verfahren gegen die Beschuldigten resultierten  erzwungene Selbstkritiken, Degradierungen, Entlassungen, zum Teil auch Haftstrafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betroffene der ZPKK-Verfahren ===&lt;br /&gt;
Stellvertretend für viele Betroffene folgt eine Auswahl bekannter Namen:&lt;br /&gt;
[[Alexander Abusch]], [[Anton Ackermann]], [[Leo Bauer]], [[Gitta Bauer]], [[Edith Baumann (Politikerin)|Edith Baumann]], [[Walter Beling]], [[Paul Bertz]], [[Theodor Beutling]], [[Paul Böttcher]], [[Philipp Daub]], [[Franz Dahlem]], [[Alfred Drögemüller]], [[Adolf Ende|Lex Ende]], [[Max Fechner]], [[Rudolf Feistmann]], [[Bruno Fuhrmann]], [[Erica Wallach|Erica Glaser]], [[Friedrich Giessner]], [[Erich Gniffke|Erich W. Gniffke]], [[Bruno Goldhammer]], [[Rudolf Herrnstadt]], [[Hans Jendretzky]], [[Erich Jungmann]], [[Willi Kreikemeyer]], [[Ewald Kaiser]], [[Norbert Kugler]], [[Wolfgang Langhoff]], [[Paul Merker]], [[Kurt Müller (Politiker, 1903)|Kurt Müller]], [[Willi Prinz|Wilhelm Peter Prinz]], [[Erich Reschke]], [[Anna Leibbrand|Anna Schlotterbeck]], [[Friedrich Schlotterbeck]], [[Werner Schwarze (Spanienkämpfer)|Werner Schwarze]], [[Robert Siewert]], [[Fritz Sperling (Politiker)|Fritz Sperling]], [[Bernhard Steinberger]], [[Georg Stibi]], [[Hans Schrecker]], [[Hans Teubner]], [[Walter Uhlmann]], [[Jacob Walcher]], [[Erica Wallach]], [[Maria Weiterer]], [[Wilhelm Zaisser]], [[Leo Zuckermann]] u. v. a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorsitzende der Zentralen Parteikontrollkommission ==&lt;br /&gt;
* 1948–1950 paritätisch [[Hermann Matern]] (bis 1946 KPD) und [[Otto Buchwitz]] (bis 1946 SPD)&lt;br /&gt;
* 1950–1971 Hermann Matern&lt;br /&gt;
* 1971–1989 [[Erich Mückenberger]]&lt;br /&gt;
* Ende 1989 [[Werner Eberlein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
Parteikontrollkommissionen gab es auch in anderen [[Kommunistische Partei|kommunistischen Parteien]], siehe z. B. [[Zentrale Kontrollkommission der KPdSU]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;DDR Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;M–Z&amp;#039;&amp;#039;. 3. Aufl. Köln 1985, S. 967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gegen den Strom. Die Geschichte der KPD(Opposition).&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2001. ISBN 3-87975-836-0&lt;br /&gt;
* Thomas Klein: &amp;#039;&amp;#039;„Für die Einheit und Reinheit der Partei.“ Die innerparteilichen Kontrollorgane in der Ära Ulbricht&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Köln 2002. ISBN 3-412-13401-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.argus.bstu.bundesarchiv.de/dy30zpkk/index.htm Zentrale Parteikontrollkommission der SED - ARGUS - Bundesarchiv] (abgerufen am 11. Januar 2018).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (SED)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer politischen Organisation 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1989]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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