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	<title>Zentralbahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zentralbahn&amp;diff=207560&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hanspeter Dolder: Anzahl Beschäftigter angepasst auf Jahr 2024</title>
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		<updated>2026-03-12T15:41:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anzahl Beschäftigter angepasst auf Jahr 2024&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt eine schweizerische Eisenbahngesellschaft. Zur Verwendung des Begriffs &amp;#039;&amp;#039;Zentralbahn&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Centralbahn&amp;#039;&amp;#039; in anderem Zusammenhang vgl. [[Zentralbahn (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Verkehrsbetrieb&lt;br /&gt;
| Name             = zb Zentralbahn AG&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;vor 2005:&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Luzern-Stans-Engelberg-Bahn (LSE)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Logo             = Zentralbahn logo.svg&lt;br /&gt;
| Rechtsform = [[Aktiengesellschaft (Schweiz)|Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| Gründung         = 1897, (Namensänderung 2005)&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Stansstad]], [[Schweiz]] (zuvor: Luzern)&lt;br /&gt;
| Geschäftsführer  = Michael Schürch (seit 2016),&amp;lt;br /&amp;gt; Renato Fasciati (2011–2016),&amp;lt;br /&amp;gt; [[Josef Langenegger]] (2005–2011)&lt;br /&gt;
| Verwaltungsrat   = Toni Häne ([[Verwaltungsrat (Schweiz)|Präsident]] seit 2016),&amp;lt;br /&amp;gt;Anna Barbara Remund (Präs. 2011–2016), Ferdinand Keiser (1999–2011), Werner Odermatt (bis 1999)&lt;br /&gt;
| Angestellte  = 446 / 404 [[Vollzeitäquivalent|FTE]] / 10 Lernende &amp;lt;small&amp;gt;(2024)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.zentralbahn.ch/ www.zentralbahn.ch]&lt;br /&gt;
| Eigentümer = [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]: 66 %, [[Bundesebene (Schweiz)|Bund]]: 16,1 %,&amp;lt;ref&amp;gt;direkt und indirekt insgesamt 82,1 %. Die Schweizerische Eidgenossenschaft hält auch 100 % von SBB&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kanton Nidwalden|Nidwalden]]: 11,8 %, [[Kanton Obwalden|Obwalden]]: 5 %, [[Engelberg|Gemeinde Engelberg]]: 1 %, Private: 0,1 %&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zentralbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine schweizerische [[Eisenbahngesellschaft]], die aus der Integration der [[Brünigbahn]] der [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]] in die Gesellschaft [[Luzern-Stans-Engelberg-Bahn]] (LSE) per 1. Januar 2005 entstand. Sitz der Gesellschaft ist [[Stansstad]]. Sie betreibt ein [[Meterspur]]netz, das aus der Brünigbahn ([[Luzern]] – [[Interlaken]] Ost), der Luzern-Stans-Engelberg-Bahn und seit 2021 aus der [[Meiringen-Innertkirchen-Bahn]] besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Streckennetz Zentralbahn.png|mini|400px|Streckennetz der Zentralbahn]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Zb Zentralbahn AG 2005.jpg|mini|Aktie der zb Zentralbahn AG vom 18. Mai 2005]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luzern-Interlaken Express am Lungerersee.jpeg|mini|Luzern–Interlaken-Express am [[Lungerersee]], 2012]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ZB HGe 101 Meiringen - Brünig-Hasliberg.jpg|mini|«Golden Pass»-Komposition am Brünigpass, seit Dez. 2013 nicht mehr im Einsatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:090926 Brienz IMG 4509.JPG|mini|Zugkreuzung in Brienz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:090926 Meiringen IMG 4544.JPG|mini|Bahnhof Meiringen, 2009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:090927 Luzern IMG 4690.JPG|mini|Ehemaliges Vierschienengleis längs der Eschenstrasse in Luzern, 2009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:090927 Hergiswil IMG 4680.JPG|mini|Zug mit Steuerwagen 25 in Hergiswil, so im Einsatz bis 2010]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Engelberg.jpg|mini|Endstation Engelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1888 wurde von der &amp;#039;&amp;#039;[[Chemins de fer du Jura bernois|Jura–Bern–Luzern]]&amp;#039;&amp;#039; (JBL) die Brünigbahn von Brienz über den [[Brünigpass]] bis nach [[Alpnachstad]] eröffnet und damit [[Brienzersee]] und [[Vierwaldstättersee]] verbunden. Ein Jahr später wurde die Bahn bis Luzern verlängert, 1916 auf der anderen Seite bis nach Interlaken Ost. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Strecke elektrifiziert und 1941/42 der elektrische Betrieb aufgenommen. Die JBL ging später in der [[Jura-Simplon-Bahn]] (JS) auf, und diese wurde 1903 verstaatlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Oktober 1890 wurde dem Initiativ-Komitee die [[Konzession]] für eine Bahnlinie von [[Stansstad]] nach Engelberg erteilt. Am 27. Januar 1897 konnte sich die Bahngesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Elektrische Bahn Stansstad–Engelberg&amp;#039;&amp;#039; (StEB) konstituieren&amp;lt;ref&amp;gt;Im Handelsregister ist fälschlicherweise das Konzessionsdatum als erstes Statutendatum eingetragen, siehe [https://nw.chregister.ch/cr-portal/auszug/auszug.xhtml?uid=CHE-105.943.754 Handelsregister des Kantons Nidwalden, Eintrag zb].&amp;lt;/ref&amp;gt; Eröffnet wurde die Strecke am 5.&amp;amp;nbsp;Oktober 1898. Weil das Unternehmen die Zinsen für das Fremdkapital nicht bezahlen konnte, verlangten 1957 einige Obligationäre die Zwangsliquidation. Diese konnte durch Aufkauf der Mehrheit der Obligationen durch die Ersparniskasse Nidwalden abgewendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Strecke in Stansstad am Vierwaldstättersee endete, reichte die Regierung von Nidwalden 1951 ein Konzessionsgesuch für eine Verbindungsbahn nach [[Hergiswil NW|Hergiswil]] mit Anschluss zur [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]] [[Brünigbahn]] ein. Diese Konzession wurde 1956 erteilt, und 1959 bewilligten die Eidgenössischen Räte einen Bundesbeitrag, was erlaubte, die Bauarbeiten aufzunehmen. 1964 konnte die Verbindung Stansstad–Hergiswil mit Einbindung in den Bahnhof der Brünigbahn eröffnet und eine Komplettsanierung der bestehenden Strecke mit Anpassung an die Brünigbahn-Normalien abgeschlossen werden. Nun konnten direkte Züge ab [[Luzern]] unter Mitbenutzung des Brünigbahn-Abschnitts geführt werden. Die auch finanziell sanierte StEB nahm mit der Wiederinbetriebnahme den Namen &amp;#039;&amp;#039;Luzern-Stans-Engelberg-Bahn&amp;#039;&amp;#039; (LSE) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Juni 2004 hat der [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] die SBB ermächtigt, die Brünigbahn an die LSE zu verkaufen. Die Konzession der LSE wurde daraufhin auf die Brünigbahn ausgedehnt. Da die Brünigbahn der SBB keine eigenständige Gesellschaft war, liegt keine echte [[Fusion (Wirtschaft)|Fusion]] vor, sondern ein aufwändiger Zusammenschluss. In einem ersten Schritt änderte die LSE im Dezember 2004 ihren Namen in zb Zentralbahn AG. Daraufhin wurde eine [[Kapitalerhöhung]] vorgenommen, bei welcher die SBB [[Aktien]] zeichneten und diese durch das faktische Abtreten der Brünigbahn (Infrastruktur und Rollmaterial) liberierten. Die dadurch entstandene neue Gesellschaft operiert zwar selbständig, ist allerdings zu zwei Dritteln im Besitz der SBB. Die weiteren Aktionäre sind der [[Bundesebene (Schweiz)|Bund]] (16,1 %), die Kantone [[Kanton Nidwalden|Nidwalden]] (11,8 %) und [[Kanton Obwalden|Obwalden]] (5 %) sowie die Gemeinde [[Engelberg]] (1 %). Nur 0,1 % der Aktien sind in Privatbesitz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zentralbahn.ch/de/gesch%C3%A4ftsbericht-2021 &amp;#039;&amp;#039;Geschäftsbericht 2021&amp;#039;&amp;#039;], auf der Website der Zentralbahn, abgerufen am 4. Juli 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründe für die Fusion waren damals die anstehenden, grossen Investitionen in Rollmaterial und Infrastruktur, welche jede Bahn alleine nicht hätte tragen können. Da zudem auch die Spurweite von genau einem Meter und der Streckenabschnitt zwischen Luzern und Hergiswil identisch sind, war diese Fusion quasi ein logischer Schritt, wollte man nicht die Existenz einer der beiden Bahnen riskieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Renato Fasciati |Titel=Zehn Jahre Zentralbahn – von der Provinzbahn zu einer der modernsten Meterspurbahnen Europas |Sammelwerk=[[Eisenbahn-Revue International]] |Nummer=8–9 |Datum=2015 |Seiten=410–415}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ähnlich benannte Bahngesellschaft wurde bereits 1902 in die SBB integriert: die [[Schweizerische Centralbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2010 wurde der zwischen Grafenort und Boden erbaute 4043 Meter lange [[Tunnel Engelberg]] dem Verkehr übergeben. Durch den Neubau konnte die Fahrzeit von Luzern nach Engelberg um 14 auf 47 Minuten reduziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zentralbahn.ch/tunnelengelberg Der Tunnel Engelberg], auf der Website der Zentralbahn, abgerufen am 4. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.eingestellte-bahnen.ch/316801/1344811.html |text=Eingestellte Bahnen der Schweiz |wayback=20160216223210}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. November 2012 wurde der Neubauabschnitt zwischen dem [[Bahnhof Luzern]] und Kriens Mattenhof dem Verkehr übergeben. Herzstück ist der 1325 Meter lange doppelspurige &amp;#039;&amp;#039;Allmendtunnel&amp;#039;&amp;#039;. Er ersetzt die rund 1,4 Kilometer längere, oberirdische Einfahrt zum Bahnhof Luzern mit vier Bahnübergängen. Ausserdem wurde mit der neuen unterirdischen Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Luzern Allmend/Messe&amp;#039;&amp;#039;, die am 9. Dezember 2012 eröffnet wurde, der Süden Luzerns mit [[Swissporarena]] und Messegelände besser erschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zentralbahn.ch/tieflegung |titel=Tieflegung Luzern |werk=Zentralbahn |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130722211804/http://www.zentralbahn.ch/tieflegung |archiv-datum=2013-07-22 |abruf=2012-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wurden in den letzten 10 Jahren fast alle Bahnhöfe und das gesamte Streckennetz komplett erneuert. Dabei spielte auch das [[Alpenhochwasser 2005|Jahrhunderthochwasser im Jahr 2005]] eine mitentscheidende Rolle, konnte doch damals 80 % des gesamten Streckennetzes nicht mehr befahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2014 kam es am Bahnübergang &amp;#039;&amp;#039;Allmend&amp;#039;&amp;#039; in [[Wolfenschiessen]] zu einem tödlichen Unglück. Ein Kleinbus mit israelischen Touristen wurde beim Überqueren von einem Zug erfasst. Drei der acht Insassen starben; die anderen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Übergang war lediglich mit einem [[Andreaskreuz (Verkehrszeichen)|Andreaskreuz]] markiert und nicht mit einer [[Bahnschranke|Schranke]] gesichert. Auf dem Gebiet der Gemeinde Wolfenschiessen gab es zum Zeitpunkt des Unglücks noch 32 dieser Kreuzungen. Bis Ende 2015 mussten solche Übergänge in der Schweiz entweder aufgehoben oder gesichert sein. Das Schweizer [[Bundesamt für Verkehr]] hatte ursprünglich eine Frist bis Ende 2014 gesetzt. Aufgrund von Eingaben von Bahnunternehmen war diese bis Ende 2015 verlängert worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Aschwanden: [http://www.nzz.ch/panorama/toedlicher-bahnuebergang-war-thema-in-regierung-1.18360550 &amp;#039;&amp;#039;Ein Bahnübergang wird zur Todesfalle.&amp;#039;&amp;#039;] [[Neue Zürcher Zeitung]], 11. August 2014, abgerufen am 12. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2005 bis 2011 war [[Josef Langenegger]] Geschäftsführer der Zentralbahn. Er war massgeblich an der Fusion der Brünigbahn mit der Luzern-Stans-Engelberg-Bahn beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bahnonline.ch/bo/archiv/2010/09/16/zentralbahn-geschaeftsfuhrer-josef-langenegger-tritt-zurueck/ &amp;#039;&amp;#039;Josef Langenegger: Zentralbahn-Geschäftsführer tritt 2011 zurück&amp;#039;&amp;#039;], Artikel vom 16. September 2010 auf bahnonline.ch, abgerufen am 15. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2011 bis 2016 war Renato Fasciati Geschäftsführer der Zentralbahn. In dieser Zeit wurden mehrere Infrastrukturprojekte umgesetzt, und es wurde neues Rollmaterial in Betrieb genommen. Seit Juli 2016 ist Michael Schürch an der Spitze des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per 1. Januar 2021 übernahm die Zentralbahn die [[Meiringen-Innertkirchen-Bahn|MIB]] und damit den Betrieb der Strecke Meiringen–Innertkirchen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Zentralbahn |url=https://www.zentralbahn.ch/sites/default/files/201130_MM_zb_MIB.pdf |titel=Zentralbahn übernimmt MIB |format=PDF |sprache=de |abruf=2020-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Umstellung auf 15&amp;amp;nbsp;kV 16,7&amp;amp;nbsp;Hz und durchgehende Züge [[Interlaken|Interlaken Ost]]–[[Innertkirchen]] werden mittels Studie geprüft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zentralbahn.ch/de/zentralbahn-und-kwo-verhandeln-%C3%BCber-verkauf-der-mib |titel=Zentralbahn und KWO verhandeln über Verkauf der MIB. |datum=2020-09-10 |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201001203022/https://www.zentralbahn.ch/de/zentralbahn-und-kwo-verhandeln-%C3%BCber-verkauf-der-mib |archiv-datum=2020-10-01 |abruf=2020-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rollmaterial ==&lt;br /&gt;
[[Datei:090926 Interlaken Ost IMG 4443.JPG|mini|Gepäcktriebwagen De 4/4 (im Hintergrund ein ICE 1) in Interlaken Ost]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmalspur-Rangierlok Gm 105 001-2 der Zentralbahn.jpg|mini|HGm 105 001-2 (HGm 2/2)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Zentralbahn keine von Grund auf neu gegründete Gesellschaft war, wurde das Rollmaterial der Vorgängerbahnen übernommen. Erste «Neufahrzeuge» der ZB wurden die noch von den SBB bestellten zehn [[Stadler Spatz|Spatz-Triebzüge]] (Typ ABe 4/8) für Talstrecken von [[Stadler Rail]]. Diese gingen ab Ende 2004 sukzessive in Betrieb und trugen bereits ab Werk das Corporate Design der Zentralbahn. Ebenfalls 2005 konnte eine neue dieselelektrische Zahnradlokomotive vom Typ [[Stadler HGm 2/2]] in Betrieb genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die noch von der LSE bestellten drei [[Niederflurwagen (Schmalspur)#Stadler Niederflurgelenksteuerwagen|Gelenksteuerwagen (Typ ABt)]] von Stadler wurden ab 2006 in Betrieb genommen. Die optisch stark an die Spatz-Triebzüge angelehnten Fahrzeuge wurden für den Betrieb durch den [[Luzern-Stans-Engelberg-Bahn#Tunnel Engelberg|Stocktunnel]] (umgangssprachlich «Tunnel Engelberg») beschafft, dessen Fertigstellung sich allerdings mehrere Jahre verzögerte. Bis zur Inbetriebnahme des Tunnels im Dezember 2010 wurden die Gelenksteuerwagen in der Regel zusammen mit den &amp;#039;&amp;#039;Spatzen&amp;#039;&amp;#039; auf den S-Bahnlinien ab Luzern eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Betrieb auf der ehemaligen LSE-Strecke nach Engelberg werden die neueren Fahrzeuge aus dem bestehenden Rollmaterialpark verwendet und teilweise modernisiert (Brandschutzmassnahmen). Seit Dezember 2010 verkehren nach Engelberg Lokpendelzüge mit [[HGe 4/4 II]], [[Niederflurwagen (Schweiz, Schmalspur)#Stadler Niederflurgelenksteuerwagen|Gelenksteuerwagen (941–943)]] und den neueren Wagen von der LSE, nach Ablieferung der neuen Triebzüge für den Brünig sind auch noch die beiden Panoramawagen dazu gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2009 bestellte die Zentralbahn vier siebenteilige Triebzüge &amp;#039;&amp;#039;Adler&amp;#039;&amp;#039; vom Typ [[ZB ABeh 150|ABeh 150]] (126 m lang) und sechs dreiteilige &amp;#039;&amp;#039;Fink&amp;#039;&amp;#039; vom Typ [[ZB ABeh 160|ABeh 160]] bei Stadler Rail. Die insgesamt rund 141 Millionen Schweizer Franken teuren Triebzüge haben einen Adhäsionsantrieb und einen getrennten Zahnradantrieb. Der &amp;#039;&amp;#039;Adler&amp;#039;&amp;#039; besteht aus zwei dreiteiligen Triebzügen mit je einem Führerstand und einem dazwischen gereihten, nicht angetriebenen Speisewagen. Der kommerzielle Einsatz der ersten abgelieferten Züge begann am 22. September 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2013 sind sämtliche &amp;#039;&amp;#039;Adler&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Finken&amp;#039;&amp;#039; der ersten Bestellung im Einsatz. Während die &amp;#039;&amp;#039;Adler&amp;#039;&amp;#039; für den Luzern–Interlaken-Express eingesetzt werden, kommt der &amp;#039;&amp;#039;Fink&amp;#039;&amp;#039; sehr vielseitig zum Einsatz: einerseits zu Pendlerzeiten als Entlastungszug, dann während des Tages als Verstärkung zum &amp;#039;&amp;#039;Adler&amp;#039;&amp;#039; über den Brünig sowie am Abend für den Luzern–Engelberg-Express nach Engelberg. Dadurch, dass die &amp;#039;&amp;#039;Spatzen&amp;#039;&amp;#039; zu einem späteren Zeitpunkt mit Schwabkupplungen ausgerüstet wurden, verkehren beide Fahrzeuge auch zusammen im S-Bahn-Verkehr. Durch das neue Rollmaterial konnten mit dem Fahrplanwechsel 2014 ein integraler Viertel-Stunden-Takt zwischen Luzern und Hergiswil, neue Direktverbindungen zwischen Luzern und Stans bzw. Sarnen, sowie verkürzte Reisezeiten zwischen Luzern und Interlaken eingeführt werden. Im Herbst 2014 konnte die Zentralbahn zudem fünf weitere &amp;#039;&amp;#039;Finken&amp;#039;&amp;#039; bestellen, welche ab Herbst 2016 die über 40-jährigen Module, welche aktuell die &amp;#039;&amp;#039;Spatzen&amp;#039;&amp;#039; im S-Bahnverkehr zu Pendlerzeiten verstärken, ersetzen werden. Sie werden als [[ZB ABeh 161|ABeh 161]] bezeichnet und sind nahezu baugleich. Eine weitere Bestellung von zwei &amp;#039;&amp;#039;Adlern&amp;#039;&amp;#039; als Ersatz für die HGe-GSW-Pendel sowie sieben &amp;#039;&amp;#039;Finken&amp;#039;&amp;#039; ist 2021 bei [[Stadler Rail|Stadler]] eingegangen. Am 6. September 2025 wurden nochmals fünf Adler und drei Finken bestellt. Zuerst sollen die zehn Finken gefertigt und ab 2026 abgeliefert werden. Anschliessend ist die Ablieferung von vier Adler mit Multifunktionswagen für die Strecke nach Engelberg vorgesehen. Für den IR über den Brünig ist geplant, bis 2029 drei Adler mit Speisewagen in Betrieb zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes Bahnunternehmen in Westeuropa rüstete die Zentralbahn 2019 eine Fink-Komposition mit einer kontinuierlich arbeitenden laserbasierten Gleisvermessung nach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zentralbahn.ch/de/zunahme-der-internationalen-g%C3%A4ste |titel=Zunahme der internationalen Gäste. |datum=2019-06-21 |sprache=de |abruf=2022-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies ermöglicht erstmals einen bedarfsgerechten Unterhalt des Gleisbaus&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Piazza |url=https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/nidwalden/nid-obwalden-der-zentralbahn-laserzug-bewaehrt-sich-ld.2165036 |titel=Zentralbahn-«Superzug» bewährt sich |sprache=de |abruf=2022-07-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zaugg AG Eggiwil wurde 2024 die Schneefrässchleuder Xrotm 052 beschafft als Ersatz für die revisionsfällige Schneeschleuder Xrotm 051. Die neue Schneefrässchleuder bewältigt Schneehöhen bis 2870&amp;amp;nbsp;mm und kann die Fräsaggregate auf 5800&amp;amp;nbsp;mm Breite ausfahren. Für den Fahrtrichtungswechsel wird das Fahrzeug mit einem zentralen Hydraulikzylinder angehoben und um 180° gedreht, für diesen Vorgang steht eine Fernsteuerung zur Verfügung. Die Serie HGe 101 und die HGm 104 003 können von der Schneefrässchleuder vielfachgesteuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zahnstangenabschnitte ==&lt;br /&gt;
Auf dem Netz der Zentralbahn befinden sich fünf Zahnstangenabschnitte, vier auf der Brünigbahn und der Abschnitt Mettlen–Boden auf der Strecke nach Engelberg:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zentralbahn.ch/sites/default/files/Infrastrukturdaten%20zb%20NEU.pdf &amp;#039;&amp;#039;Infrastrukturdaten zb Zentralbahn AG.&amp;#039;&amp;#039;] Zentralbahn, Stansstad, 1. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Abschnitt !! von km !!  bis km !! Länge !! max. Neigung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Giswil – Kaiserstuhl || 29,444 || 31,812 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2 368 m || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 102 ‰&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lungern – Chäppeli || 35,900 || 37,590 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1 690 m || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 105 ‰&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Chäppeli – Brünig-Hasliberg || 38,773 || 39,962 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 1 189 m || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 110 ‰&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brünig-Hasliberg – Meiringen || 40,270 || 44,122 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 3 852 m || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 128 ‰&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mettlen – Boden || 18,871 || 22,668 || style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 3 797 m || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 105 ‰&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Summe Zahnstangenabschnitte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;amp;nbsp;896 m&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
ZB Interregio mit HGe 101 bei Niederried.jpg|Interregio am Brienzersee, so im Einsatz bis 2013&lt;br /&gt;
ZB Stadler SPATZ.jpg|Stadler &amp;#039;&amp;#039;Spatz&amp;#039;&amp;#039; in Luzern&lt;br /&gt;
ZB ABe 130 002 im Bahnhof Sarnen OW.jpg|ABe 130 002 (Spatz) in Sarnen&lt;br /&gt;
ADLER Lungerersee 5 komprimiert.jpg|Stadler &amp;#039;&amp;#039;Adler&amp;#039;&amp;#039; am Lungerersee&lt;br /&gt;
Fink am Brünig Brünig Safari komprimiert.jpg|Stadler &amp;#039;&amp;#039;Fink&amp;#039;&amp;#039; am Brünig&lt;br /&gt;
Meiringen02.JPG|De 110 005 im Bahnhof Meiringen, 2006&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Berger, Hans Waldburger, Christoph Berger: &amp;#039;&amp;#039;Bahnen nach Engelberg. 100 Jahre Schienenverkehr vom Vierwaldstätter See ins Klosterdorf.&amp;#039;&amp;#039; Minirex, Luzern 1998, ISBN 3-907014-10-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zentralbahn.ch/ Offizielle Website der Zentralbahn]&lt;br /&gt;
* [http://www.ausbau-zentralbahn.lu.ch/ Projekt: Ausbau Zentralbahn in Luzern und Hergiswil]&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/news/schweiz/barrierefreie-haltestellen-wie-die-zentralbahn-fast-vollstaendig-barrierefrei-wurde &amp;#039;&amp;#039;Barrierefreie Haltestellen – Wie die Zentralbahn fast vollständig barrierefrei wurde&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF.ch]]. &amp;#039;&amp;#039;27. September 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste ZB-Fahrzeuge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Bundesbahnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahngesellschaft (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite 1000 mm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahnradbahn in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Verkehr (Kanton Obwalden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Kanton Obwalden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1897]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hanspeter Dolder</name></author>
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