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	<title>Zensurbalken - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T23:28:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zensurbalken&amp;diff=229614&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pessottino am 17. Oktober 2023 um 22:07 Uhr</title>
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		<updated>2023-10-17T22:07:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tatrangeworkjan2005005d.jpg|mini|Zensurbalken zur Anonymisierung]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zensurbalken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein visuelles Gestaltungsmittel, das zum Zweck der Zensur Ausschnitte aus einer Abbildung [[Schwärzung|schwärzt]]. Er war ursprünglich ein meist schwarzer Balken, mit dem die primären und besonders augenfälligen [[Menschliche Geschlechtsunterschiede|sekundären Geschlechtsmerkmale]] bei Abbildungen von unbekleideten oder nur teilweise bekleideten Personen, meist [[Frau]]en, abgedeckt wurden. Dies geschah, um die öffentliche [[Moral]] nicht zu verletzen und mögliche juristische bzw. ordnungsrechtliche Folgen wegen [[Erregung öffentlichen Ärgernisses]] und/oder [[Jugendschutz|Jugendgefährdung]] etc. zu vermeiden. Speziell zur Anonymisierung als Balken über den Augen dient der [[Augenbalken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hradec Králové, malba v podchodu u Futura (02).jpg|mini|[[Streetart]]-Werk mit Zensurbalken ([[Hradec Králové]], 2011)]]&lt;br /&gt;
Insbesondere waren solche schwarzen Balken bei entsprechenden Abbildungen auf [[Filmplakat]]en und in den Aushängen von [[Kino]]s üblich, sowie auch bei [[Printmedien]] aller Art, hier insbesondere auch auf [[Titelseite]]n. Auch die Schaukästen von [[Varieté]]s, [[Bar (Lokal)|Bar]]s, [[Nachtlokal|Nacht-]] und [[Striptease]]lokalen deckten die Brüste und den Schambereich ihrer ausgestellten [[Tanz#Tänzer|Tänzerinnen]] gerne mit Sternchen aus Gold oder Silberfolie, mit roten Herzchen oder mit den schwarzen Balken ab. Mit der Zeit wurden die Zensurbalken aber auch zum Blickfang und Hinweis, der Interesse wecken und ausdrücken sollte: „Bitte alle hergucken, hier gibt es was zu sehen, was eigentlich öffentlich nicht gezeigt werden darf!“ Seitdem nach der [[Sexuelle Revolution|sexuellen Revolution]] der 1960er-Jahre eine nackte [[Weibliche Brüste|Brust]] oder gar ein vollständig nackter Mensch kaum noch als öffentliches Ärgernis verstanden wird, ist der Zensurbalken aus den Schaukästen etc. und Printmedien beinahe ganz verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtlicher Hintergrund in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Da das deutsche [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetz]] mit dem {{Art.|5|gg|juris}} eine staatliche (Vor-)[[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]] explizit verbietet, wurde auf Initiative des Staates hin 1949 die [[Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft]] (FSK) gegründet, 1956 die [[Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften]] (BPjS). Die von diesen Stellen angeordneten Maßnahmen – insbesondere Abdeckungen mit Balken oder ähnlichem, Kürzungen, Unhörbarmachen durch Pfeiftöne, sowie Schnitte etc. – waren bislang in Relation zu der jeweiligen Gesamtzahl der erschienenen Werke bei Büchern, Comics und Schallplatten eher selten, bei Filmen und Videos sind sie hingegen häufiger belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Roland Seim, Josef Spiegel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Ab 18“ – zensiert, diskutiert, unterschlagen. Beispiele aus der Kulturgeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Bd. 1: „Der dritte Grad“&amp;#039;&amp;#039;. 7. Nachdr. zur 3., verb., überarb. und aktualisierten Aufl. – Orig.-Reprint des Katalogbuches von 1995/1998, Telos-Verlag, Münster/Westf. 2004, ISBN 3-933060-01-X.&lt;br /&gt;
* Roland Seim, Josef Spiegel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der kommentierte Bildband zu „Ab 18“ – zensiert, diskutiert, unterschlagen. Zensur in der deutschen Kulturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Nachdr. der 2., verb. und erw. Aufl., Telos-Verlag, Münster/Westf. 2004 (= „Ab 18“ – zensiert, diskutiert, unterschlagen; Bd. 2), ISBN 3-933060-05-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Censor bars|Zensurbalken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pornografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zensur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anonymität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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