<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zelve</id>
	<title>Zelve - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zelve"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zelve&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T02:25:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zelve&amp;diff=1582498&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Atirador: typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zelve&amp;diff=1582498&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2019-05-11T07:24:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ZelveWohnungen.jpg|mini|Wohnhöhlen in Zelve]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Map of Cappadocia.jpg|mini|Zelve und andere sehenswerte Orte in Kappadokien]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zelve&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Eski Zelve&amp;#039;&amp;#039;, deutsch &amp;#039;&amp;#039;Alt-Zelve&amp;#039;&amp;#039;) ist ein fast vollständig aus [[Höhlenarchitektur in Kappadokien|Höhlen]] bestehender Ort in der [[Türkei|türkischen]] Region [[Kappadokien]] in der Provinz [[Nevşehir (Provinz)|Nevşehir]]. Der nicht mehr bewohnte Ort ist heute ein Freilichtmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zelve war wohl schon zu [[Römisches Reich|römischer]] Zeit besiedelt und diente im Laufe der Zeit auch [[Byzantinisches Reich|Byzantinern]], [[Seldschuken]], [[Osmanisches Reich|Osmanen]], [[Griechen]] und [[Türken]] als Unterkunft. Neben diversen Kirchen ist auch eine Moschee vorhanden. Erst 1953, nachdem durch Erdbeben und Erosion immer mehr der Höhlen einstürzten, wurden die letzten Bewohner in ein mit staatlicher Hilfe neu gebautes Dorf mit Namen Yeni Zelve &amp;#039;&amp;#039;(Neu-Zelve&amp;#039;&amp;#039;, heute &amp;#039;&amp;#039;Aktepe)&amp;#039;&amp;#039; umgesiedelt. 1967 wurde das Gelände zum Museum erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Areal besteht aus drei Tälern, deren Wände komplett mit [[Wohnhöhle|Höhlen]] durchzogen sind, die von den Bewohnern in den weichen [[Tuff]]stein gehauen wurden. Darunter sind Wohnungen, Wirtschaftsräume, Kirchen und ein großer Klosterkomplex. Fast alle Räume sind untereinander durch Gänge und Stollen verbunden, die zum Teil durch die für kappadokische Höhlen typischen Rollsteine verschließbar sind. Die Begehung ist nicht einfach, bei den äußeren Zugängen handelt es sich manchmal um steile Treppen oder auch nur um Griffschalen, die in senkrechte Wände geschlagen sind. Die inneren Verbindungen sind enge Gänge, die teilweise auch senkrecht durch den Felsen gehen und ebenfalls nur über Tritt- und Griffmulden zu besteigen sind. Auch die für Kappadokien typischen [[Feenkamin]]e und [[Taubenhaus|Taubenschläge]] mit bemalten Einfluglöchern sind in Zelve anzutreffen.&lt;br /&gt;
Vom mittleren zum ersten (südlichen) Tal führt ein heute noch begehbarer, über hundert Meter langer Tunnel durch den Felsen. Ein Felsblock zwischen erstem und zweitem Tal, auf dem sich die &amp;#039;&amp;#039;Geyikli Kilise&amp;#039;&amp;#039; (Kirche mit dem Hirsch) befand, ist 2002 eingestürzt. Seitdem sind Teile des Geländes für Besucher gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchen sind nicht so prächtig ausgestattet wie in [[Göreme]], weshalb sie in die Zeit des [[Byzantinischer Bilderstreit|Bilderstreits]] oder kurz davor (8. bis 9. Jahrhundert) datiert werden. Sie zeigen einfache Malereien und aus dem Fels herausgearbeiteten Reliefschmuck. Häufig ist ein [[Skulptur|skulptiertes]] Kreuz zu sehen in Verbindung mit [[archaisch]]en Symbolen.&lt;br /&gt;
Im nördlichen, dem dritten Tal, liegt eine Doppelkirche, bestehend aus der &amp;#039;&amp;#039;Balıklı Kilise&amp;#039;&amp;#039; (Kirche mit dem Fisch) und der &amp;#039;&amp;#039;Üzümlü Kilise&amp;#039;&amp;#039; (Kirche mit Weintrauben). Der Hauptraum der ersteren hat drei [[Apsis|Apsiden]], an der Decke befindet sich ein Reliefkreuz und an den Wänden ein Kreuzmedaillon zwischen zwei Fischen. In der Üzümlü Kilise sind neben dem namensgebenden Weintraubendekor auch Reste von figürlichen Darstellungen zu sehen, darunter eine Madonna mit Kind sowie über dem Eingang die Erzengel Gabriel und Michael. Im Tal gegenüber befindet sich die stark zerstörte &amp;#039;&amp;#039;Direkli Kilise&amp;#039;&amp;#039; (Säulenkirche).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Wänden der &amp;#039;&amp;#039;Vaftızlı Kilise&amp;#039;&amp;#039; (Taufkirche) im mittleren Tal befinden sich [[Blendnische]]n, an der Rückwand zwei Kreuze. Die inzwischen eingestürzte Geyikli Kilise zwischen erstem und zweitem Tal hatte ein skulptiertes Deckenkreuz und eine angebliche Hirschdarstellung, die in Wirklichkeit wohl ein Lamm zeigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Tal liegt an der Südseite in etwa zehn Metern Höhe in der Wand ein Kloster, dessen kleine Räume mit den engen und verwinkelten Verbindungsgängen ein komplexes Labyrinth bilden. Auf der gegenüberliegenden Seite des Tales liegt eine Moschee mit einem aus dem Fels gearbeiteten [[Tonnengewölbe]]. Die vorgebaute Fassade und das dazugehörige kleine [[Minarett]] sind die einzigen gemauerten Gebäude auf dem gesamten Gelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
ZelveTreppe.JPG|Aufstieg&lt;br /&gt;
ZelveErdbeben.jpg|Vom Erdbeben zerstörte Kirchendecke&lt;br /&gt;
ZelveMoschee.jpg|Moschee&lt;br /&gt;
Zelve Cappadocia.JPG|Höhlen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Peter Daners, Volker Ohl: &amp;#039;&amp;#039;Kappadokien&amp;#039;&amp;#039;. Dumont, 1996, ISBN 3-7701-3256-4&lt;br /&gt;
* Marianne Mehling (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Knaurs Kulturführer in Farbe Türkei&amp;#039;&amp;#039;. Droemer-Knaur, 1987, ISBN 3-426-26293-2&lt;br /&gt;
* Michael Bussmann/Gabriele Tröger: &amp;#039;&amp;#039;Türkei.&amp;#039;&amp;#039; Michael Müller Verlag 2004, ISBN 3-89953-125-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.goreme.com/zelve-open-air-museum.php Zelve Open-Air Museum]&lt;br /&gt;
* [http://www.reiseinfo-tuerkei.de/Urlaubsfotos/Zelve/zelve.htm reiseinfo-türkei &amp;#039;&amp;#039;Zelve&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=38/40/09/N|EW=34/51/51/E|type=landmark|region=TR-50|dim=1000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Provinz Nevşehir]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kappadokien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Byzantinische Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhlenkloster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Atirador</name></author>
	</entry>
</feed>