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	<title>Zelltheorie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T22:54:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zelltheorie&amp;diff=713109&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gustav von Aschenbach: Änderungen von 93.92.116.140 (Diskussion) auf die letzte Version von Plani zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-02-26T07:57:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/93.92.116.140&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/93.92.116.140&quot;&gt;93.92.116.140&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:93.92.116.140&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:93.92.116.140 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Plani&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Plani (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Plani&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zelltheorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der fundamentalen Erkenntnisse auf dem Gebiet der [[Biologie]]. Sie besagt, dass alle [[Pflanzen]] und [[Tiere]] sowie ihre [[Organ (Biologie)|Organe]], so vielgestaltig sie auch sein mögen, stets aus [[Zelle (Biologie)|Zellen]] zusammengesetzt sind. Diese Theorie zeitigte weitreichende Schlüsse: Wachstum ist ein Prozess, bei dem immer mehr Zellen gebildet werden, die stets wieder aus Zellen entstehen. Auch bei der Fortpflanzung spielt die Zelle die wesentliche Rolle. Neue Individuen entstehen stets aus lebenden Zellen durch [[Zellteilung]], niemals kann eine [[Spontanzeugung|Urzeugung]], also die Entstehung von Zellen aus totem Material, beobachtet werden. Die Erkenntnisse der Zelltheorie führten schließlich zu einem Grundsatz der Biologie, der in [[Lateinische Sprache|lateinischer Sprache]] erstmals von [[Rudolf Virchow]] 1855&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Otremba: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Virchow. Begründer der Zellularpathologie. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Echter-Verlag, Würzburg 1991, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; so formuliert wurde: &amp;#039;&amp;#039;omnis cellula e cellula&amp;#039;&amp;#039; (jede Zelle entsteht aus einer Zelle).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Zelltheorie ==&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Zelltheorie ist eng mit der Geschichte der [[Zellbiologie]] (Cytologie) verknüpft. Nach der Erfindung optischer Geräte wie dem [[Mikroskop]] konnte der anatomische Feinbau der Pflanzen untersucht werden. 1665 prägte [[Robert Hooke]] als erster den Begriff Zelle (cellula, Kämmerchen), nachdem er diese im Gewebe des [[Kork]]s beobachtet hatte, später fand er in anderen Pflanzen ähnliche Strukturen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1805 veröffentlichte [[Lorenz Oken]] seine Schrift &amp;#039;&amp;#039;Die Zeugung&amp;#039;&amp;#039;, in der er seine Bläschentheorie vorstellte. Er übersetzte den Begriff &amp;#039;&amp;#039;cellula&amp;#039;&amp;#039; ins Deutsche als &amp;#039;&amp;#039;Zelle&amp;#039;&amp;#039;, und postulierte, dass diese Bläschen mit [[Urschleim]] gefüllt seien. In seinem Lehrbuch &amp;#039;&amp;#039;[[Phytotomie]]&amp;#039;&amp;#039; beschrieb 1830 der Mediziner und Botaniker [[Franz Julius Ferdinand Meyen]] den mikroskopischen Aufbau der Pflanzenorgane aus Zellen. Im selben Jahr veröffentlichte [[Karl Heinrich Baumgärtner]] seine Bildungskugeltheorie, die ebenfalls als Vorläufer der Zelltheorie betrachtet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zelltheorie wurde erstmals im Jahre 1838 von [[Matthias Jacob Schleiden|Matthias Schleiden]] für die Pflanzen formuliert. Im selben Jahr erweiterte [[Theodor Schwann]] diese Aussage auf tierische Organismen. Die wesentliche Gemeinsamkeit aller Lebewesen wurde damit herausgestellt. Diese Beobachtungen wurden in Schwanns „&amp;#039;&amp;#039;Mikroskopische Untersuchungen über die Übereinstimmung in der Struktur und dem Wachstum der Tiere und Pflanzen&amp;#039;&amp;#039;“ zusammengefasst und 1839 veröffentlicht. Schwann formulierte auch die Grundprinzipien der [[Embryologie]], indem er beobachtete, dass ein [[Ei]] eine Einzelzelle ist, die sich schließlich zu einem vollständigen [[Organismus]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theorie wurde in den 1850er Jahren von dem Berliner Arzt [[Rudolf Virchow]] für die Medizin erweitert. 1858 veröffentlichte Virchow seine Theorie der [[Zellularpathologie]], die besagt, dass Krankheiten auf Störungen der Körperzellen basieren. Diese Erkenntnis ist eine der Säulen der heutigen Pathologie. Der Einfluss der Mikroorganismen auf die Entstehung von Krankheiten spielte für Virchow aber noch keine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Arbeiten [[Louis Pasteur]]s wurde die Möglichkeit der Urzeugung (generatio spontanea) endgültig ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zentrale Aussagen ==&lt;br /&gt;
Die heute allgemein akzeptierten Aussagen der Zelltheorie besagen:&lt;br /&gt;
* Alle Organismen bestehen aus einer oder mehreren Zellen.&lt;br /&gt;
* Zellen entstehen stets aus anderen Zellen durch Zellteilung.&lt;br /&gt;
* Alle Zellen sind in ihrem Grundbauplan und biochemisch im Wesentlichen gleich aufgebaut.&lt;br /&gt;
* Die Zelle ist die grundlegende Einheit für die Struktur und Funktion der Organismen.&lt;br /&gt;
* Der grundlegende [[Stoffwechsel|Metabolismus]] findet innerhalb der Zellen statt. &lt;br /&gt;
* [[Gen]]etisches Material und Erbinformationen werden bei der Zellteilung weitergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zellbiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gustav von Aschenbach</name></author>
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