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	<title>Zell-Weierbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zell-Weierbach&amp;diff=180842&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hermann Wider: /* Geologie */</title>
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		<updated>2026-04-04T13:59:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geologie&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Zell-Weierbach&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Offenburg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Zell-Weierbach COA.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/29//N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/59//E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = &lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 180&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 694&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.26&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;geoindex_084720&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3529&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2016-12-21&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 77654&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0781&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zell-Weierbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine ehemals selbständige Gemeinde und heutiger Stadtteil von [[Offenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Zell-Weierbach liegt in der [[Vorbergzone (Oberrheingraben)|Vorbergzone des Schwarzwaldes]], 1 km vom Stadtzentrum von Offenburg entfernt, zwischen den beiden Weinorten [[Rammersweier]] und [[Fessenbach]]. Von dem 7,97 km² großen Stadtteil entfallen 3,55 km² auf Waldgebiet, 1,21 km² auf Äcker und Wiesen und 1,01 km² auf Rebland. 1,83 km² sind bebaut, während 0,37 km² von Gewässern, Sportflächen und Freizeiteinrichtungen eingenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Grenze der Gemarkung verläuft im Norden gegen die Gemarkung [[Rammersweier]], im Osten gegen die Gemeinde [[Durbach]], im Süden gegen die Gemeinde [[Ohlsbach]] und die Gemarkung [[Fessenbach]] und im Westen an die Stadt [[Offenburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;geoindex_084720&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/084720 |titel=Gemarkung Zell-Weierbach (Offenburg) / Baden-Württemberg / Geoindex.io |abruf=2024-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Die große Schwarzwaldrandverwerfung, die den Oberrheingraben mit der Ebene und der Vorbergzone gegen den Grundgebirgsschwarzwald absetzt, quert das Dorf in Nord-Süd-Richtung wenig westlich der Abtsberghalle. Im &amp;#039;&amp;#039;Talbach&amp;#039;&amp;#039; wird sie etwas nach Osten abgelenkt und zieht dann über die &amp;#039;&amp;#039;vordere Katzhalde&amp;#039;&amp;#039; weiter nach Süden. Eine schmale, großenteils unter einer Lehmdecke verborgene Buntsandsteinscholle begleitet vom &amp;#039;&amp;#039;Grenzbächlein&amp;#039;&amp;#039; über die Gewanne &amp;#039;&amp;#039;Rödle&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Steingässle&amp;#039;&amp;#039; bis Fessenbach diese Schwarzwaldrandverwerfung. Der &amp;#039;&amp;#039;Bursche&amp;#039;&amp;#039;l, der &amp;#039;&amp;#039;Abtsberg&amp;#039;&amp;#039; und die Rebhänge überm &amp;#039;&amp;#039;Riedle&amp;#039;&amp;#039; und dem &amp;#039;&amp;#039;Albersbach&amp;#039;&amp;#039; erheben sich bereits im Grundgebirge. Den Untergrund bildet hier der Oberkirchgranit, ein grobkörniger, grauer, rot verwitternder Granit mit dunklen Glimmer- und großen Feldspatkristallen, der grusig verwittert. Am &amp;#039;&amp;#039;Brandeckkopf&amp;#039;&amp;#039; hat sich eine bereits im Erdaltertum ([[Perm (Geologie)|Perm]]) entstandene [[Quarzporphyr]]-Decke vulkanischen Ursprungs erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich der Schwarzwaldrandverwerfung leiten lössbedeckte Hügel zur Rheinebene über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Weyerbach&amp;#039;&amp;#039; wurde 1235 erstmals urkundlich erwähnt. Spätere Namen der Ortschaft lauteten auf &amp;#039;&amp;#039;Wygerbach&amp;#039;&amp;#039; (1289) und &amp;#039;&amp;#039;Wigerbach&amp;#039;&amp;#039; (1447). 1242 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Celle&amp;#039;&amp;#039;, spätere Schreibweisen waren Zell (1367) und Zelle (1400). Im Jahr 1551 wurden Zell, Weierbach und Riedle zusammen mit der [[Ortenau]] [[vorderösterreich]]isch. 1805 wurden diese drei Ortschaften badisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert war Weierbach als Badeort (Stahlbad) in der Region bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1811 wurde der sogenannte Zeller Stab aufgelöst, dem die Gemeinden Zell, Weierbach, Riedle, Fessenbach und Oberrammersweier angehörten. Dies war eine Folge des 1810 von Oberrammersweier eingebrachten Antrags auf Abtrennung vom Zeller Stab. Schließlich wurden am 15. Juli 1820 die drei Gemeinden Zell, Weierbach und Riedle auf deren Antrag unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Zell-Weierbach&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen. Im Jahr 1850 wanderten aufgrund der wirtschaftlichen Notlage in Zell einige Bürger nach [[Missouri]] in die USA aus, in das heutige [[Ste. Genevieve County]], etwa 60 Meilen südlich von [[St. Louis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1971 wurde Zell-Weierbach bei der [[Gebietsreform in Baden-Württemberg]] nach Offenburg eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=500}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Gemarkung von Zell-Weierbach sind drei abgegangene Siedlungen bekannt: Der &amp;#039;&amp;#039;Bühlhof&amp;#039;&amp;#039; südöstlich des Ortes gehörte dem Kloster Allerheiligen und wurde 1672 aufgegeben. Eine weitere, im 19. Jahrhundert  abgegangene Siedlung ist der &amp;#039;&amp;#039;Fritschen-oder Rohrhof&amp;#039;&amp;#039;.  Der Flurname &amp;#039;&amp;#039;Loh&amp;#039;&amp;#039; erinnert an einen ehemaligen Hof des Klosters Allerheiligen. Der Flurname &amp;#039;&amp;#039;Burschel&amp;#039;&amp;#039; (=Burgstelle) weist auf eine abgegangene Wehranlage hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demographie ==&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1814&lt;br /&gt;
|911 (In Zell und Weierbach zusammen)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1913&lt;br /&gt;
|1.737&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1939&lt;br /&gt;
|1.968&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1961&lt;br /&gt;
|2.859&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1970&lt;br /&gt;
|3.360&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2016&lt;br /&gt;
|3.529&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
Die [[Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau im Weingarten und Pfarrkirche St. Philippus und Jacobus|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weingartenkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]] (Pfarr- und Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau im Weingarten, St. Philippus und Jakobus), ein spätgotischer, dreischiffiger Bau, wurde 1396 geweiht. Im 17. Jahrhundert wurde das Langhaus verlängert. 1876/78 folgte nochmals eine Erweiterung und eine neugotische Neugestaltung. Die Taufkapelle und Sakristei gehen auf eine ältere Marienkapelle zurück. Barockes Chorgestühl 1725/26. Der 1954 aus Duisburg erworbene neugotische Hochaltar stammt von dem seinerzeit hochgeschätzten niederrheinischen Sakralbildhauer [[Ferdinand Langenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulmuseum Zell-Weierbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde 1996 gegründet. Es basiert auf der in den 1970er Jahren begonnenen Sammlung des Schulrates Jupp Wunderle. Zu den zu besichtigenden Räumlichkeiten zählen unter anderem eine ehemalige Lehrerwohnung im Schulhaus, eine Nähstube mit zahlreichen Handarbeiten sowie eine Bibliothek mit über 13.000 Schulbüchern aus den letzten drei Jahrhunderten. 2005 wurde das Museum in &amp;#039;&amp;#039;Museum für ehemals Großherzoglich Badische Schulen&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://museum.schule/ Schulmuseum Zell-Weierbach]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Beispiel für die vor dem Ersten Weltkrieg geschätzte [[Heimatschutzstil]]-Architektur. Die im 19. Jahrhundert dominierende [[Historismus|Neostil-Architektur]] und der Jugendstil wurden abgelehnt, aber auf ein Anknüpfen an die regionale Bautradition Wert gelegt. Hier ist es die Kombination von gemauertem Erdgeschoss mit sichtbaren Eckquadern und dekorativem Fachwerkobergeschoss wie in Offenburgs Altstadt häufig anzutreffen. Die Dachhaube über dem Erkerturm und die gotisierenden Fensterrahmungen  könnten auf das Kippenheimer Rathaus anspielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Zeller&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Barfußpfad]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Wanderweg, der zum [[Barfüßigkeit|Barfußgehen]] im Wald motivieren soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zell-weierbach.de/search/results?q=Barfu%C3%9Fpfad Zeller Barfußpfad]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Wolfsgrube&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zell-weierbach.de/freizeit-kultur/sehenswuerdigkeiten/wolfsgrube Wolfsgrube]&amp;lt;/ref&amp;gt; verfügt über ein Freigehege mit Streichelzoo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Brandeckturm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zell-weierbach.de/freizeit-kultur/sehenswuerdigkeiten/brandeckturm Brandeckturm]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Aussichtsturm am Gipfel des 686 Meter hohen [[Brandeckkopf]]es inmitten des Landschaftsschutzgebietes Brandeck. Von der [[Burg Bielenstein]], die im 16. Jahrhundert zerstört wurde, ist heute nichts mehr erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachtenswerter Bestand an Fachwerkbauten des 18. und 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
Die 1923 gegründete Winzergenossenschaft Zell-Weierbach ist bekannt für ihre Weine, insbesondere den Zeller Abtsberg, ein [[Spätburgunder]] Rotwein. Weitere Rebsorten sind: [[Riesling]], [[Müller-Thurgau]] und [[Grauburgunder|Ruländer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeller-abtsberg.de/ Zeller Abtsberg Winzer eG]&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch den Ort verläuft die [[Badische Weinstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.breisgau-schwarzwald.de/badische-weinstrasse.htm Badische Weinstraße - Badischer Wein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Zell-Weierbach führt die [[Kreisstraße]] 5326.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Saint-Jean-de-Losne]], [[Burgund]], [[Frankreich]] (seit August 1964)&lt;br /&gt;
* [[Zell (Missouri)|Zell]], [[Missouri]], [[Vereinigte Staaten]] (seit August 1993)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zell-weierbach.de/gemeinde/partnerschaften/usa Zell meets Zell], abgerufen am 13. Oktober 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zell-weierbach.de/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Offenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4108966-2|VIAF=238398293}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Ortenaukreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ortenaukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Offenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hermann Wider</name></author>
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