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	<title>Zelia Nuttall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:29:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zelia_Nuttall&amp;diff=708566&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Igallards7: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-09-29T04:05:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zelia Nuttall.jpg|mini|Zelia Nuttall]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zelia Maria Magdalena Nuttall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1857]] in [[San Francisco]]; † [[12. April]] [[1933]] in [[Coyoacán]], [[Mexiko]]) war eine [[USA|US-amerikanische]] [[Archäologe|Archäologin]] und [[Anthropologe|Anthropologin]] und als solche Spezialistin für [[präkolumbisch]]e [[Mesoamerika|mesoamerikanische]] [[Manuskript]]e und vor-[[Azteken|aztekische]] Kulturen in Mexiko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Nuttalls Mutter Margareta, eine Bankierstochter, stammte aus Mexiko, ihr Vater, Robert Kennedy Nuttall, aus Irland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anna Reser, Leila McNeill |Titel=Frauen, die die Wissenschaft veränderten |Verlag=Haupt |Ort=Bern |Datum=2022 |ISBN=978-3-258-08258-5 |Seiten=159–163}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wuchs in Frankreich, Italien, Deutschland und England auf und studierte u.&amp;amp;nbsp;a. am [[Bedford College]] in [[London]]. Sie sprach fließend Spanisch und Deutsch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Leila McNeill |url=https://www.smithsonianmag.com/science-nature/archaeologist-who-helped-mexico-find-glory-its-past-180970700/ |titel=The Archaeologist Who Helped Mexico Find Glory in Its Indigenous Past |werk=Smithsonian Magazine |datum=2018-11-05 |sprache=en |abruf=2022-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1876 kehrte sie mit den Eltern in ihre Geburtsstadt San Francisco zurück. 1880 heiratete sie den französischen Anthropologen [[Alphonse Pinart]] (1852–1911), mit dem sie die [[Westindische Inseln|Westindischen Inseln]], Frankreich und Spanien bereiste. Nach ihrer Rückkehr nach San Francisco 1882 wurde die gemeinsame Tochter Nadine geboren. Die Ehe verlief nicht glücklich, das Paar trennte sich 1884 und wurde 1888 geschieden. Zelia bekam das Sorgerecht für ihre Tochter zugesprochen und nahm wieder ihren Mädchennamen an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alfred M. Tozzer |Titel=Zelia Nuttall |Sammelwerk=American Anthropologist |Band=35 |Nummer=3 |Verlag=Wiley |Datum=1933 |Seiten=475-482 |JSTOR=662116}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 reiste sie zusammen mit ihrer Mutter, dem jüngeren Bruder und ihrer Tochter das erste Mal nach Mexiko. Sie blieb dort fünf Monate lang und arbeitete im [[Nationalmuseum für Anthropologie (Mexiko)|Nationalmuseum für Anthropologie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; In [[Teotihuacán]], einer historischen Stätte in der Nähe von [[Mexiko-Stadt]] sammelte sie einige kleine Terrakottaköpfe. Nuttal begann eine vergleichende Studie mit anderen undatierten Köpfen aus ihrer Sammlung, deren Herkunft noch nicht geklärt war. Sie datierte die Herkunft der Artefakte auf die Zeit der spanischen Eroberung und ordnete sie als aztekische Werke und Darstellungen von Toten ein. Zu dieser Thematik veröffentlichte sie ihren ersten Artikel, &amp;#039;&amp;#039;The Terracotta Heads of Teotihuacan&amp;#039;&amp;#039;, der 1886 im &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Archaeology and the History of Fine Arts&amp;#039;&amp;#039; erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Studie wurde [[Frederic Ward Putnam|Frederic W. Putnam]], der zu dieser Zeit Direktor des [[Peabody Museum of Archaeology and Ethnology|Peabody-Museums]] in [[Massachusetts]] war, auf Nutall aufmerksam und ernannte sie zur ehrenamtlichen Sonderassistentin für mexikanische Archäologie an dem Museum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Diese Tätigkeit übte sie insgesamt 47 Jahre aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Ebenfalls aufgrund der Studie über die Terrakottaköpfe erhielt sie ein Stipendium der &amp;#039;&amp;#039;[[American Association for the Advancement of Science]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.britannica.com/biography/Zelia-Maria-Magdalena-Nuttall |titel=Zelia Maria Magdalena Nuttall, American archaeologist |werk=Britannica |sprache=en |abruf=2022-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nuttall 1895 Feather-piece.png|mini|alt=Reproduktion des Kopfschmucks, den Nuttall im Naturhistorischen Museum in Wien entdeckte|Kopfschmuck, den Nuttall im Naturhistorischen Museum in Wien entdeckte]]&lt;br /&gt;
Da Nutall finanziell unabhängig war, ihre Tätigkeit für das Museum ehrenamtlich war und sie nicht einschränkte, und sie zusätzlich von der Zeitungserbin [[Phoebe Hearst]] unterstützt wurde, konnte sie die nächsten 13 Jahre im Ausland leben und arbeiten. Sie forschte, sammelte Manuskripte und Artefakte und besuchte Museen und Sammlungen auf der ganzen Welt. Dabei blieb ihr Hauptthema das Herkunftsland ihrer Mutter, Mexiko.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; So veröffentlichte sie 1891 in einem Sammelband des Peabody-Museums eine Studie zu einem historischen Kopfschmuck, den sie im [[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorischen Museum]] in Wien entdeckt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1886 bis 1899 lebte Nuttall in [[Dresden]] und reiste von dort nach Kalifornien, Italien, Spanien, Schweden, die Schweiz und Russland. 1902 ließ sie sich dauerhaft in Mexiko nieder, von wo aus sie Abstecher in die Vereinigten Staaten und Hawaii, sowie nach Alaska und nach Europa machte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 veröffentlichte sie nach dreizehnjähriger Forschung ihr Hauptwerk: In &amp;#039;&amp;#039;The Fundamental Principles of New and Old World&amp;#039;&amp;#039; zog sie kulturelle Parallelen zwischen den alten Zivilisationen des [[Naher Osten|Nahen Ostens]] und Amerikas. Sie stellte die [[Hypothese]] auf, dass die Zivilisation aus [[Phönizien]] in die westliche Hemisphäre gebracht wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Im Laufe ihrer Karriere schrieb sie in mehr als zwölf Publikationen über alte mexikanische Kalendersysteme und astronomische Methoden, sie untersuchte den mexikanischen Volksglauben und traditionelle Rituale. Aztekische Schriften, die sie in europäischen Museumsvitrinen gefunden hatte, brachte sie durch ihre Texte und Interpretationen der interessierten Öffentlichkeit nahe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Coyoacán bei Mexiko-Stadt erwarb sie die Finca &amp;#039;&amp;#039;Quinta Rosalía&amp;#039;&amp;#039;, deren Wohnhaus an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert von einem Händler namens Alvarado errichtet worden war. Sie benannte es in &amp;#039;&amp;#039;Casa de Alvarado&amp;#039;&amp;#039; um, da sie nach lokaler Tradition (irrtümlich) annahm, der Bauherr sei nicht Händler, sondern der Conquistador [[Pedro de Alvarado]] gewesen.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Die Casa de Alvarado blieb nach Nuttalls Tod in Privatbesitz, beherbergte aber verschiedene öffentliche Einrichtungen, bis sie 1985 von der Stadtverwaltung Mexikos für 193,26 Millionen [[Mexikanischer Peso|Pesos]] erworben wurde. 1997 ging sie als historisches Nationalmonument in den Besitz der mexikanischen Bundesregierung über. Seit 2004 beherbergt die die Nationale [[Phonothek]] Mexikos.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Instituto de Administración y Avalúos de Bienes Nacionales |url=http://www.indaabin.gob.mx/dgpif%5Chistoricos/casa%20de%20alvarado.html |titel=Reseña de Casa de Alvarado |werk=indaabin.gob.mx |sprache=es |offline=ja |abruf=2022-02-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130803163249/http://www.indaabin.gob.mx/dgpif%5Chistoricos/casa%20de%20alvarado.html |archiv-datum=2013-08-03 |archiv-bot=2023-02-19 11:31:26 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie unternahm weiterhin zahlreiche Reisen zu Ausgrabungsstätten und auf der Suche nach altmexikanischen Manuskripten, insbesondere in Privatbibliotheken europäischer Adliger. Es gelang ihr, eine bedeutende [[Mixteken|mixtekische]] Handschrift aufzuspüren, die sich mittlerweile in der Bibliothek des &amp;#039;&amp;#039;Lords Zouche of Haryngworth&amp;#039;&amp;#039; befand. Das Peabody-Museum veröffentlichte diese Handschrift, die heute als &amp;#039;&amp;#039;[[Codex Nuttall]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Codex Zouche-Nuttall&amp;#039;&amp;#039; bekannt ist und sich in der [[British Library]] befindet, als Faksimile-Ausgabe mit einer Einleitung Nuttalls im Jahr 1902. Darüber hinaus veröffentlichte Nuttall zahlreiche Monographien zu ihrem Fachgebiet, die heute als „Klassiker“ gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Terracotta Heads of Teotihuacan.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The American Journal of Archaeology and of the History of the Fine Arts&amp;#039;&amp;#039;, 1886&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Fundamental Principles of Old and New World Civilizations. A Comparative Research Based on a Study of the Ancient Mexican Religious, Sociological, and Calendrical Systems.&amp;#039;&amp;#039; Harvard University, 1901&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Alfred M. Tozzer&lt;br /&gt;
   |Titel=Zelia Nuttall&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=American Anthropologist&lt;br /&gt;
   |Band=Jahrgang 35&lt;br /&gt;
   |Datum=1933&lt;br /&gt;
   |Seiten=475–482&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Nachruf&lt;br /&gt;
   |JSTOR=662116}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.peabody.harvard.edu/archives/Nuttall.html |text=Einführung |wayback=20090211224855}} zu den &amp;#039;&amp;#039;Zelia M. Nuttall Papers, 1896–1912&amp;#039;&amp;#039;, im Peabody Museum der Harvard University&lt;br /&gt;
* [http://www.famsi.org/research/graz/zouche_nuttall/ Online-Faksimile-Ausgabe des Codex-Nuttall], Einleitung und Menüführung in englischer Sprache&lt;br /&gt;
* Marilee Grindle: &amp;#039;&amp;#039;In the shadow of Quetzalcoatl : Zelia Nuttall and the search for Mexico’s ancient civilizations&amp;#039;&amp;#039;, Cambridge, Massachusetts : The Belknap Press of Harvard University Press, 2023, ISBN 978-0-674-27833-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Findagrave|1=199634849}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117588032|LCCN=n84227314|VIAF=34609511}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nuttall, Zelia}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altamerikanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthropologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthropologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Emigrant in Mexiko]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nuttall, Zelia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nuttall, Zelia Maria Magdalena&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Archäologin und Anthropologin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[San Francisco]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Coyoacán]], [[Mexiko]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Igallards7</name></author>
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