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	<title>Zelewo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T14:41:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zelewo&amp;diff=1909633&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Turpit: Wikilink; Originaltitel</title>
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		<updated>2025-12-28T17:10:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink; Originaltitel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Ort in der Woiwodschaft Westpommern siehe [[Żelewo]]}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Zelewo&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Pommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Wejherowo&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Wejherowski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Luzino&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 37&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 26&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 04&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 18&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 371&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 58&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = GWE&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Droga krajowa 6|DK 6]]: [[Stettin]]–[[Danzig]]&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Abzweig: Gościcino&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Schienen1       = [[Bahnstrecke Stargard Szczeciński–Gdańsk|Bahnstrecke Stargard in Pommern–Danzig]]&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Bahnstation:&amp;lt;br /&amp;gt; Gościcino Wejherowskie&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zelewo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Seelau&amp;#039;&amp;#039;, [[Kaschubische Sprache|kaschubisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Zéléwò&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Pommern]] und gehört zur [[Gmina#Gmina wiejska|Landgemeinde]] [[Luzino]] (&amp;#039;&amp;#039;Lusin&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Wejherowski]] (&amp;#039;&amp;#039;Kreis Neustadt in Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Zelewo liegt sechs Kilometer nördlich der polnischen [[Droga krajowa 6|Landesstraße 6]] (ehemalige deutsche [[Reichsstraße 2]], heute auch [[Europastraße 28]]) zwischen den Städten [[Lębork]] (&amp;#039;&amp;#039;Lauenburg in Pommern&amp;#039;&amp;#039;) und [[Wejherowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Neustadt in Westpreußen&amp;#039;&amp;#039;). Bahnstation ist der Ort Gościcino (&amp;#039;&amp;#039;Gossentin&amp;#039;&amp;#039;) an der [[Bahnstrecke Stargard Szczeciński–Gdańsk|Bahnstrecke Stargard–Danzig]] der [[Polnische Staatsbahn|Polnischen Staatsbahn]]. Bis zur [[Ostsee]]küste sind es 22 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1400. In den Gerichtstexten des Gerichtes Lauenburg in Pommern heißt es am 24. Juni 1400&amp;#039;&amp;#039;: „Ztessomir von Tysebelin Matzke von zelow Jerk von zelowe Jan mars von Tyssebelin sint burgen vor pauel helle das her sal eyne frede halden mit rzaucken und dem molner mit synen bruder und sal gericht werden rede di er uff di landscheppen geredt hat“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Dr.G.v. Buchwald |Titel=Die Wachstafeln der Großen königlichen Bibliothek zu Kopenhagen |Sammelwerk=Zeitschrift des Westpreussischen Geschichtsvereins |Band=Heft IV |Verlag=Commissionsverlag TH. Bertling |Ort=Danzig |Datum=1881}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fast zeitgleich 1402, finden sich Hinweise im Komturbuch des Deutschen Ordens über die Rechtsverhältnisse. Der Ort Zelow hatte einen Knecht bzw. einen Dienst (&amp;#039;&amp;#039;Dinst&amp;#039;&amp;#039;) für den deutschen Orden zu stellen. Zudem ist an anderer Stelle die jährliche Abgabe des Dorfes ein Schwein und eine Kuh (&amp;#039;&amp;#039;swin, kue&amp;#039;&amp;#039;) festgehalten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=F. Benninghoven |Titel=Die Kriegsdienste der Komturei Danzig um das Jahr 1400 |Sammelwerk=Acht Jahrhunderte Deutscher Orden in Einzeldarstellungen |Ort=Bad Godesberg |Datum=1947}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Friedrich Lorentz (Slawist)|Friedrich Lorentz]] |Titel=Die Bevölkerung der Kaschubei zur Ordenszeit |Sammelwerk=Zeitschrift des Westpreußischen Geschichtsvereins |Nummer=66 |Ort=Danzig |Datum=1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Damit war es ein Ort, der nach Polnischem Recht behandelt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;historia&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.luzino.pl/06hist/06ze.html |wayback=20160304045230 |text=Website der Gmina Luzino, &amp;#039;&amp;#039;Zelewo&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-06-20 11:35:19 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 22. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann davon ausgegangen werden, dass Zelewo schon früher bestand und nach altem pomoranischen Recht gegründet war. Vermutlich bestand der Ort schon vor der Zugehörigkeit des Gebietes zu Deutschen Ordens mit dem Frieden von Soldin 1309. Von der Administration war der Ort dem Amt Putzig und Lauenburg zugewiesen. Nach dem Zweiten Thorner Frieden von 1466 wurde das Amt getrennt. Zelewo nun zu Putzig gehörig war ein Grenzort des [[Königlich Preußen]]s unter der Polnischen Krone und dem Lehen Lauenburg und Bütow. Diese Grenze hatte in unterschiedlichen staatlichen Zusammenhängen bis 1945 Bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Erste Polnische Teilung|Ersten Polnischen Teilung]] 1772 wurde Pommerellen – später Westpreußen genannt – Brandenburg-Preußen unter Friedrich II. eingegliedert. Dieser Übergang von der Polnischen Adelsrepublik in den Preußisch-Brandenburgischen Zentralstaat ist gut dokumentiert. Am 27. September 1772 huldigten für das Dorf Zelewo dessen Besitzer Michael Zelewski, Melchior Zelewski, Johann Pobłocki, Jakob Tempski, Johann Ustarbowski, wobei nur der Michael Zelewski persönlich auf der Marienburg anwesend war&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Max Bär |Titel=Westpreussen unter Friedrich dem Großen |Sammelwerk=Publikationen aus dem KI. Preussischen Staatsarchiven |Band=Band 84 |Nummer=Band 2 |Verlag=Hirzel |Ort=Leipzig |Datum=1909}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spezial Kontributionskataster von 1773 werden für Zelewo folgende Haushaltsvorstände genannt: Die Adeligen Eigentümer Zelewski, Poblocki, Tempski, den Arrendator Anton Blokovzewski, die Scharwerker Andreas Bork, Martin Bork, Ernst Bork, Jakob Mischk, Johann Bujan, Mathias Bork und der Einlieger und Hufschmied Andreas Bork. In Summe hat das Dorf 41 Einwohner mit 5 Höfen (Vorwerke) und 6 Bauernkaten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Spezial Kontributionskataster Zelau von 1773 |Datum=1773}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Angaben werden durch die Beschreibung bei Goldbeck von 1789 bestätigt. Dort heißt es: 12 Feuerstellen mit 5 adeligen Besitzern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johann Friedrich Goldbeck]] |Titel=Vollständige Topographie des Königreichs Preussen |Band=2 |Ort=Königsberg und Leipzig |Datum=1789}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Einwohnerschaft entwickelt sich wie folgt weiter: 1821 – 61 Personen in 6 Häusern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J.D.F. Rumpf |Titel=Vollständiges topographisches Wörterbuch des preußischen Staates |Band=3 Band S - Z |Ort=Berlin |Datum=1921}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; 1858 – 136 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kraatz&amp;quot;&amp;gt;{{Handbuch Preußischer Staat 1856}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. 126&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Statistisch topographisches Adreß-Handbuch Westpreußen |Verlag=In Commission bei Leon Saunier |Ort=Danzig und Elbing |Datum=1858}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seelau gehörte von 1818 bis 1919 zum [[Kreis Neustadt in Westpreußen]] im [[Preußen|preußischen]] [[Regierungsbezirk Danzig]] der [[Provinz Westpreußen]]. 1880 hatte das Dorf 33 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;historia&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1920 und 1939 war Zelewo Teil der [[Woiwodschaft Pommerellen (1919–1939)|Woiwodschaft Pommerellen]] der [[Zweite Polnische Republik|Zweiten Polnischen Republik]] und die westliche Gemeindegrenze war zugleich die deutsch-polnische Staatsgrenze am [[Polnischer Korridor|Polnischen Korridor]]. Von 1920 bis 1927 gehörte Zelewo zum Powiat Wejherowo, dann von 1927 bis 1939 zum [[Powiat morski]] (Seekreis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Überfall auf Polen]] 1939 wurde Zalewo [[Völkerrecht|völkerrechtswidrig]] vom [[NS-Staat|Deutschen Reich]] annektiert und war dem [[Landkreis Neustadt (Westpr.)|besatzungsamtlichen Landkreis Neustadt in Westpreußen]] im [[Regierungsbezirk Danzig (Danzig-Westpreußen)|neuen Regierungsbezirk Danzig]] im [[Reichsgau Danzig-Westpreußen]] zugeordnet. Zwischen 1940 und 1945 war die Gemeinde Seelau Teil des Amtsbezirks Gossentin (heute polnisch: Gościcino), zu dem auch die Nachbargemeinden [[Bolszewo|Bohlschau]] (Bolszewo), Gohra (Góra), Gossentin, Kamlau (Kęblowo) und Worle (Orle) gehörten. Das zuständige Standesamt war in Kamlau, und das [[Amtsgericht]] in [[Neustadt in Westpreußen]] (Wejherowo).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Zelewo wieder ein Teil der [[Gmina]] [[Luzino]] im Powiat Morski und nach dessen Auflösung 1951 im wiedererrichteten [[Powiat Wejherowski|Powiat Wejherowo]], heute in der [[Woiwodschaft Pommern]] (1975–1998 [[Woiwodschaft Danzig (1975–1998)|Woiwodschaft Danzig]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Ein Kirchengebäude gab es in Zelewo nie. Bis 1919 und vor 1945 gehörte das Dorf Seelau zum [[evangelisch]]en [[Kirchspiel]] [[Bolszewo|Bohlschau]] (heute polnisch: Bolszewo) im [[Kirchenkreis]] [[Neustadt in Westpreußen]] (Wejherowo) – früher im Kirchenkreis [[Tczew|Dirschau]] (Tczew) – der [[Kirchenprovinz (Altpreußische Union)|Kirchenprovinz]] [[Westpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]] (1817–1923, und 1940–1945) und zeitweise der [[Unierte Evangelische Kirche in Polen|Unierten Evangelischen Kirche in Polen]] (1923–1940), sowie zu der auch heute noch bestehenden [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Pfarrei Gohra (Góra) bis 1972 im [[Bistum Pelplin]], heute im [[Dekanat]] [[Luzino]] im [[Erzbistum Danzig]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|polnischen Kirche]]. Hier lebende evangelische Kirchenglieder gehören heute zum Kirchspiel der [[Dreistadt]] ([[Gdańsk]]-[[Gdynia]]-[[Sopot]] (&amp;#039;&amp;#039;Danzig&amp;#039;&amp;#039;-&amp;#039;&amp;#039;Gdingen&amp;#039;&amp;#039;-&amp;#039;&amp;#039;Zoppot&amp;#039;&amp;#039;)) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|polnischen lutherischen Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedwald Moeller: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Westpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Luzino]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1400]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Turpit</name></author>
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