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	<title>Zelów - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T15:22:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zel%C3%B3w&amp;diff=488096&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tilman Berger: /* Geschichte */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zel%C3%B3w&amp;diff=488096&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-03-09T14:16:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle befindet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox Ort in Polen]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Zelów&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Zelów COA.svg|111px|Wappen von Zelów]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Łódź&lt;br /&gt;
| Powiat             = Bełchatowski&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Bełchatowski&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Zelów&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Zelów&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 51&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 28&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 19&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 13&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = {{Metadaten Einwohnerzahl PL-10|1001083-URB}} &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = {{EWD|PL|1001083}}&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 10.8&lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 97-425&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 44&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = EBE&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Bełchatów]]–[[Szadek]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Łódź-Lublinek|Flughafen Łódź]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zelów&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈzɛluf}}] ({{DeS}} &amp;#039;&amp;#039;Zelow&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;small&amp;gt;1943–1945&amp;lt;/small&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Sellau&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Anordnung über Ortsnamenänderung im Reichsgau Wartheland, Nr.62&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Mai 1943&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine Stadt in der [[Woiwodschaft Łódź]] in [[Polen]]. Sie ist Sitz der [[Gmina Zelów|gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde]] mit {{FormatZahl|{{Metadaten Einwohnerzahl PL-10|1001083}} }} Einwohnern (Stand {{EWD|PL|1001083}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt etwa 50 Kilometer südlich der Woiwodschaftshauptstadt [[Łódź]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kościół ewangielicko-reformowany w Zelowie (1803).jpg|mini|Kirche der Böhmischen Brüder aus 1828]]&lt;br /&gt;
[[Datei:KOŚCIÓŁ EWANGELICKO-AUGSBURSKI W ZELOWIE.jpg|mini|Ehemalige lutherische Kirche aus 1934]]&lt;br /&gt;
Die erste feste Siedlung an der Stelle des heutigen Zelów stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt &amp;#039;&amp;#039;Szelyów&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1402. 1412 wurde das Dorf mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Szelena&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, später &amp;#039;&amp;#039;Zeliów&amp;#039;&amp;#039;. Während der [[Teilung Polens|Dritten Teilung Polens]] wurde Zelów 1795 Teil [[Preußen]]s. Am 21. Dezember 1802 erwarben um 100 tschechischsprachige Familien der Nachgeborenen der [[Böhmische Brüder|Böhmischen Brüder]], die nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] nach [[Schlesien]] (besonders nach dem Ersten Schlesischen Krieg) ausgewandert waren, das Gut und dominierten im Ort für über 100 Jahre. Mit der Entstehung des [[Herzogtum Warschau|Herzogtums Warschau]] wurde Zelów Teil desselben und 1815 Teil [[Kongresspolen]]s. Insgesamt lebten damals in Zelów und in der Umgebung ([[Pożdżenice]], Nowa Wola, Ignaców, Weronika, Faustynów, Józefatów, Petronelów, Bujny Szlacheckie) ca. 4000 Tschechen. Die Protestanten wurden formell an die evangelisch-reformierte Kirche angeschlossen. 1817 wurde Jan Fabry aus Ungarn zum ersten Pastor. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stieg die Zahl der anderen Ethnien: Polen, Deutsche, Juden. Nach der Ankunft von Karol Kulhavy entwickelte sich in Faustynów, Pożdżenice und Zelów der Baptismus. An der Wende des 20. Jahrhunderts stieg die Bedeutung des Katholizismus sowie spaltete sich die reformierte Gemeinde zwischen Freien Evangelisch-Reformierten Kirche, Böhmischen und [[Herrnhuter Brüdergemeine]], sowie Methodisten. Damals gab es in Zelów um 2200 Tschechen (außerdem um 800 in der Umgebung), 800 Juden, 500 Polen und 90 Deutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde Zelów Teil Polens. Gleichzeitig zogen einige hundert der Tschechen in die [[Tschechoslowakei]], jedoch blieb Zelów nach den [[Wolhynientschechen]] die zweitgrößte tschechische Gesellschaft Polens. Viel mehr der Tschechen wanderten nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in die Tschechoslowakei aus. Das Stadtrecht erhielt Zelów 1957, drei Jahre, nachdem es als [[Siedlung städtischen Typs]] anerkannt wurde. 1970 errichtete der Staatsbetrieb &amp;#039;&amp;#039;Farna&amp;#039;&amp;#039; Betriebe zur Baumwollverarbeitung im Ort, welche zu den größten Europas wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 wurden die Stadt und die Gemeinde zu einer Verwaltungseinheit zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. März 1998 wurde Zelów von [[Václav Havel]] besucht. Zelów bleibt als das wichtigste Zentrum der tschechischen Minderheit Polens (im Jahr 2011 2831 Personen in ganz Polen) sowie der [[Evangelisch-Reformierte Kirche in Polen|Evangelisch-Reformierten Kirche in Polen]] (Zelów ist mit um 500 Mitgliedern die größte der 8 Pfarreien dieser Kirche). Außer Zelów leben die Tschechen in der Gemeinde Zelów noch in Ignaców und Zelówek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen erhielt Zelów am 21. Juli 1973.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 1993 gibt es eine Städtepartnerschaft zur Stadt [[Neuenhaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.neuenhaus.de/staticsite/staticsite.php?menuid=46&amp;amp;topmenu=10&amp;amp;keepmenu=inactive |wayback=20111016231557 |text=www.neuenhaus.de &amp;#039;&amp;#039;Partnerstädte&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-06-20 12:31:25 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
In Zelów befindet sich heute die größte evangelisch-reformierte Gemeinde Polens mit 500 Mitgliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es den einzigen [[Handglocke]]nchor in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Stadt-und-Land-Gemeinde]] (gmina miejsko-wiejska) Zelów gehören die Stadt selbst und 35 Dörfer mit Schulzenämtern.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Zelów}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
Es gibt ein kleines Geschichtsmuseum in der evangelischen Kirche, über das Václav Havel die Schirmherrschaft übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* die katholische Kirche&lt;br /&gt;
* die Baptisten-Kirche&lt;br /&gt;
* die klassizistische Kirche der Böhmischen Brüder von 1828, die 1971 restauriert wurde&lt;br /&gt;
* das hölzerne Weberhaus aus dem 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Shmuel Baruch Taube]] (1914–2008), polnisch-israelischer Kantor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{SgKP|XIV|566|Zelów}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zelow.pl/ Offizielle Website der Stadt] (polnisch, deutsch, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.zelandia.pl//index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=268&amp;amp;Itemid=71 Kurzer Artikel über die Stadt] (deutsch)&lt;br /&gt;
* [http://www.inne-jezyki.amu.edu.pl/Frontend/Language/Details/19 Artikel über die tschechische Sprache in Polen], darunter von Zelów (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Philipp Lipiński|Titel=Mniejszość czeska w Zelowie. Opracowanie monograficzne (The Monography of Czech Minority in Zelów)|Datum=2013|Ort=Poznań|Sprache=pl|Online=[https://www.academia.edu/7431354/Mniejszo%C5%9B%C4%87_czeska_w_Zelowie._Opracowanie_monograficzne_The_Monography_of_Czech_Minority_in_Zel%C3%B3w_ online]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4243074-4|LCCN=n/88/266260|VIAF=149037071}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zelow}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Łódź]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Zelów]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tilman Berger</name></author>
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