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	<title>Zeitzer Dom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T16:55:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeitzer_Dom&amp;diff=1207994&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chleo: _</title>
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		<updated>2026-03-15T23:41:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;_&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dom Zeitz.jpg|mini|hochkant=1.1|Dom St. Peter und Paul in Zeitz]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dom St. Peter und Paul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Zeitz]] im Süden von [[Sachsen-Anhalt]] war von 968 bis 1029 die [[Kathedrale]] der [[Liste der Bischöfe von Naumburg|Bischöfe]] des [[Bistum Naumburg-Zeitz|Bistums Zeitz]] und nach der Verlegung des Bistumssitzes nach [[Naumburg (Saale)|Naumburg]] [[Kollegiatstift]]skirche. Heute dient der Dom als katholische Pfarrkirche der Stadt und ist eine Station an der [[Straße der Romanik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altar Zeitzer Dom.JPG|mini|Altar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ZeitzDomInnen.JPG|mini|Blick durch den Dom, links und rechts die beiden Orgelemporen]]&lt;br /&gt;
In der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts wurde durch die [[Ottonen]] in Zeitz eine [[Königspfalz]] angelegt, zu der auch die Kirche gehörte, aus der der heutige Dom hervorging. Mit der Gründung des Bistums im Jahr 968 durch das Kaiserpaar [[Adelheid von Burgund|Adelheid]] und [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] wurde mit dem Bau der ersten Domkirche begonnen. Grabungen erbrachten den vagen Nachweis dieser Kirche unter der heutigen Anlage.&lt;br /&gt;
Nach 1028 erfolgte ein Neubau, der um 1100 zum Abschluss kam. Große Teile dieses baugeschichtlich wichtigen Baus sind bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dreischiffige Hallenkrypta mit [[Konche (Architektur)|Koncha]] befindet sich unter dem Chorquadrat und reicht mit ihrer Westwand bis ins Vierungsquadrat hinein. Nach den jüngsten Bauforschungen ist die Krypta gleichzeitig mit der Kirche des mittleren 11. Jahrhunderts entstanden. An den noch heute erkennbaren Vermauerungen besaß sie vier [[Fenster#Bogenfenster|Rundbogenfenster]] und zwei Eingänge. Die heutigen Fenster wurden später eingefügt. Von den acht das Gewölbe tragenden Säulen sind die [[Kapitell]]e der beiden westlichen mit [[Volute]]n verziert. Bisher gibt es keine gesicherten Hinweise darauf, dass die unterschiedlich profilierten Kapitelle der Säulen aus verschiedenen Bauphasen stammen, abgesehen von gotischen Veränderungen an der westlichen Stützenreihe. Möglicherweise stammen die sechs östlichen, schmucklosen Säulen der [[Krypta]] noch aus dem ottonischen Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. und 15. Jahrhundert wurden Umbauten vorgenommen, bei denen aus der [[Romanik|romanischen]] [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] eine [[Gotik|gotische]] [[Hallenkirche]] wurde. Mit der Einführung der [[Reformation]] wurde die Kirche lutherisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Zeitz 1656 Residenz von [[Sachsen-Zeitz]] wurde, ließ Herzog [[Moritz (Sachsen-Zeitz)|Moritz von Sachsen-Zeitz]] den Dom zur Schlosskapelle der [[Schloss Moritzburg (Zeitz)|Moritzburg]] umbauen und die Krypta als fürstliche Grablege herrichten. Dabei wurden die Türme des Doms abgetragen und im Innenraum eine Fürstenloge eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert verlor die Kirche ihre einstige Bedeutung und wurde zeitweise [[profan]], unter anderem als [[Lazarett]] und [[Pferdestall]],&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Gierens: &amp;#039;&amp;#039;Ein bewegtes Jahrtausend.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tag des Herrn (Zeitung)|Tag des Herrn]]&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 13/2024 vom 31. März 2024, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; genutzt. Am 1. Januar 1946 wurde sie von der Stadtverwaltung an die durch [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertriebene]] stark gewachsene katholische Gemeinde verpachtet, da deren bisherige, 1894 erbaute [[St. Peter und Paul (Zeitz)|Pfarrkirche]] im Brückenweg nun zu klein geworden war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ausstellung stellt Geschichte vor Augen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tag des Herrn&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 26/2013 vom 30. Juni 2013, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bauliche Zustand des Doms verschlechterte sich in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR-Zeit]]. In der Nacht vom 10. zum 11. Juni 1982 stürzte der südwestliche [[Vierung]]spfeiler ein, was am gotischen Gewölbe der Kirche erhebliche Schäden anrichtete. Erst nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Deutschen Wiedervereinigung]] wurde die Sanierung des Doms vorangetrieben. Mit der am 13. Dezember 1998 erfolgten [[Altarweihe]], die [[Bischof]] [[Leo Nowak]] vornahm, nahm die katholische Gemeinde sie wieder als Pfarrkirche in Gebrauch.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitzer Katholiken sollen würdige Erben sein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tag des Herrn&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 51/1998 vom 20. Dezember 1998, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur [[Landesgartenschau Zeitz 2004|Landesgartenschau 2004]] wurde die Sanierung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fürstengruft ==&lt;br /&gt;
In der Hallenkrypta des Zeitzer Doms ist seit 1666 das [[Erbbegräbnis]] der wettinischen [[Sekundogenitur]] [[Sachsen-Zeitz]] untergebracht, die den Dom als Hofkirche nutzte. Die Fürstengruft ist ein bedeutendes Denkmal [[Barock|barocker]] [[Bestattungskultur]] in Mitteldeutschland. Die Fürstengruft birgt 13&amp;amp;nbsp;Särge, davon 8&amp;amp;nbsp;Kindersärge, die aus Holz bzw. Blei-Zinn-Legierungen bestehen und deren Wappen, Inschriften und [[Bandelwerk]] erhalten sind. Folgende Mitglieder der herzoglichen Familie wurden hier bestattet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Georg (1665–1666), Sohn von Moritz, Herzog von Sachsen-Zeitz&lt;br /&gt;
* Maria Sophia (1670–1671), Tochter von Moritz, Herzog von Sachsen-Zeitz&lt;br /&gt;
* Magdalena Sybilla (*/† 1672), Tochter von Moritz, Herzog von Sachsen-Zeitz&lt;br /&gt;
* [[Dorothea Maria von Sachsen-Weimar]] (1641–1675), 2. Ehefrau von Moritz, Herzog von Sachsen-Zeitz&lt;br /&gt;
* [[Moritz (Sachsen-Zeitz)|Moritz]] (1619–1681), Herzog von Sachsen-Zeitz&lt;br /&gt;
* [[Sophie Elisabeth von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Wiesenburg]] (1653–1684), 3. Ehefrau von Moritz, Herzog von Sachsen-Zeitz&lt;br /&gt;
* Friedrich Wilhelm (*/† 1690), Erbprinz von Sachsen-Zeitz, Sohn von [[Moritz Wilhelm (Sachsen-Zeitz)|Moritz Wilhelm]], Herzog von Sachsen-Zeitz/Weida&lt;br /&gt;
* Caroline Amalia (1693–1694), Tochter von Moritz Wilhelm, Herzog von Sachsen-Zeitz/Weida&lt;br /&gt;
* Sophie Charlotta (1695–1696), Tochter von Moritz Wilhelm, Herzog von Sachsen-Zeitz/Weida&lt;br /&gt;
* [[Sophie Angelika von Württemberg-Oels]] (1677–1700), 1. Ehefrau von Friedrich Heinrich, Herzog von Sachsen-Zeitz-Pegau-Neustadt&lt;br /&gt;
* Dorothea Charlotte (*/† 1708), Tochter von Friedrich Heinrich, Herzog von Sachsen-Zeitz-Pegau-Neustadt&lt;br /&gt;
* Friedrich August (1700–1710), Erbprinz von Sachsen-Zeitz, Sohn von Moritz Wilhelm, Herzog von Sachsen-Zeitz/Weida&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Heinrich (Sachsen-Zeitz-Pegau-Neustadt)|Friedrich Heinrich]] (1668–1713), Herzog von Sachsen-Zeitz-Pegau-Neustadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;centered&amp;quot; widths=&amp;quot;150&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 ZeitzDomFürstenloge.JPG|Fürstenloge&lt;br /&gt;
 Fürstenloge im Dom zu Zeitz.JPG|Fürstenloge&lt;br /&gt;
 Kanzel Zeitzer Dom.JPG|Kanzel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altarschauwand ===&lt;br /&gt;
Die große Altarschauwand aus Holz stammt von 1671 und ist ein Werk von [[Johann Caspar Sandmann]]. Das Altarblatt zeigt eine [[Kreuzigungsgruppe|Kreuzigung]] von Christian Schäfer, über dem sich ein Jesusmonogramm in geschnitztem Wolkenrahmen befindet. Seitlich sind die Initialen von Herzog Moritz und seiner zweiten Frau als Stifter des Werks zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Übersicht über die Gesamtheit der Ausstattungsstücke des Doms gibt Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch|Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]]. Der Bezirk Halle. Bearbeitet von der Abteilung Forschung des Instituts für Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;. Akademie Verlag, Berlin 1976, S. 530&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
Die prächtige barocke Kanzel mit Aufgang von 1674 ist mit einer üppigen [[Akanthus (Ornament)|Akanthusschnitzerei]] und Engelsflüchten an dem wuchtigen [[Schalldeckel]], der von einem Engel bekrönt ist, versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Die Geschichte der [[Orgel]]n im Zeitzer Dom lässt sich bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Bereits bei dem Dombrand von 1429 scheint ein Instrument existiert zu haben. Urkundlich belegt ist eine Orgel, die in den Jahren 1583 bis 1584 von dem Orgelbauer Georg Koch (Glauchau) umgebaut und erweitert wurde, und vermutlich bereits Mitte des 15. Jahrhunderts gebaut worden war. Anhand eines „Musters“ und Vertragsunterlagen lassen sich bestimmte Rückschlüsse auf die Gestaltung und das Werk ziehen. In die Amtszeit von Heinrich Schütz als Kapellmeister in Zeitz fällt der Bau von zwei kleinen Emporen an den Vierungspfeilern, auf denen jeweils ein neues Orgelgehäuse aufgestellt wurde. Eines blieb leer, in das andere wurde das Orgelwerk der vorhandenen Orgel eingebaut. 1849 bis 1850 baute die Orgelbaufirma Böhme &amp;amp; Winter (Zeitz) eine neue Orgel, in der einiges an Pfeifenmaterial der vorhandenen Orgel wiederverwendet wurde. 1934 erbaute die Harmoniumfabrik Liebig (Zeitz) in dem leeren Orgelgehäuse ein zweimanualiges „Zungenwerk“ ein. 1961 baute der Orgelbauer [[Lothar Heinze]] (Stadtilm) in die beiden Orgelgehäuse ein neues, dreimanualiges Instrument, das jedoch bereits nach kurzer Zeit durch Wassereinbrüche im Dach beschädigt und im Juni 1982 durch den Einsturz eines Pfeilers weitgehend zerstört wurde. Das Instrument wurde in den Jahren 1999 bis 2001 vom [[Hermann Eule Orgelbau Bautzen]] durch einen zweimanualigen Neubau in Anlehnung an das frühbarocke Werk ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführliche Informationen zur [https://www.kath-zeitz.de/index.php4?mm=17&amp;amp;me=107 Geschichte] der Orgeln auf der Website der Domgemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.orgel-information.de/Orgeln/z/za-ze/zeitz_st_peterundpaul.html Orgel in Zeitz], abgerufen am 12. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Orgel Zeitzer Dom.JPG|mini|Orgelgehäuse auf der nördlichen Empore, in dem die Lautsprecher der elektronischen Orgel untergebracht sind]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-spacing:4px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}1. || Bordun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}2. || Principal || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}3. || Gemshorn || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}4. || Gambe || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}5. || Oktave || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}6. || Rohrflöte || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}7. || Quinte || {{0}}3′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}8. || Octave || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}9. || Cornett III {{0}}|| {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Mixtur IV ||  {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Cymbel III || {{0}}1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Trompete || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Unterwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Lieblich Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Viol di Gamba || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Principal || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Salicional || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. || Flaut douce || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. || Gemshorn || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19. || Mixtur III || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20. || Vox humana || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedalwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21. || Violonbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22. || Subbaß || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23. || Octavbaß || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24. || Gedecktbaß || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. || Quintbaß || {{Bruch|5|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 26. || Posaunenbaß  {{0}}|| 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 27. || Trompeta || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Pfeifenorgel befindet sich auf der gegenüberliegenden Empore, in dem stillgelegten Orgelgehäuse, dessen Werk bei dem Pfeilereinsturz beschädigt wurde, eine [[elektronische Orgel]] der Fa. Rodgers mit 16-Kanal-Klangabstrahlung.&amp;lt;ref&amp;gt;Informationen zur [https://www.kath-zeitz.de/index.php4?mm=17&amp;amp;me=108 elektronischen Orgel] auf der Website der Domgemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Instrument war für die Zeit der Restaurierung der Pfeifenorgel angeschafft worden, wird aber weiterhin genutzt. Es hat 43 [[Register (Orgel)|Register]] auf drei Manualen und Pedal.&amp;lt;ref&amp;gt;Nähere Informationen zur [https://www.kath-zeitz.de/bild/upload/dom-2-rodgers_mod_905.pdf Orgel] (PDF; 83&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-spacing:4px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Violone || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prestant || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spitzflöte || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Super Octave {{0}}|| {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fourniture IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bourdon Doux || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geigen Principal {{0}}|| {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bourdon || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Viole Celeste II {{0}}|| {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flauto Traverso || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nazard || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flûte à Bec || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tierce || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Plein Jeu IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Contre Basson || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompette || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hautbois || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clairon || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Chorwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spitzgeigen || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedackt Pommer || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Erzähler Celeste II || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Copula || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octav || {{0}}2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quintflöte || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixture IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cromorne || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedalwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Contre Bourdon {{0}}|| 32′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bourdon Doux || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || {{0}}8′k&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedackt || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Choralbass || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixture IV&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bombarde || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Basson || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompette || {{0}}8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Clairon || {{0}}4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Platte-Agricola.jpg|80px|mini|&amp;lt;small&amp;gt;Ersatz der Grabplatte für Agricola&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
=== Grabmale ===&lt;br /&gt;
Erhalten ist ein Fragment des Grabsteins des ersten Zeitzer Bischofs [[Hugo I. (Zeitz)|Hugo]] sowie Bronzegrabplatten für Bischof [[Johann II. von Schleinitz]] und Georg von Haugwitz. Nur noch die Inschriftrahmen der Grabmale sind für den Probst Reinhold von Weißenbach und den Kanzler Heinrich von Schmidburg überliefert. U.&amp;amp;#8239;a. für den letzten Naumburger Bischof [[Julius von Pflug]] ist ein [[Epitaph]] aufgestellt&amp;lt;ref&amp;gt;https://nat.museum-digital.de/object/171611&amp;lt;/ref&amp;gt;. Schließlich ruht in der Kirche der Vater der Mineralogie und bedeutende sächsische Wissenschaftler [[Georgius Agricola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Dem Zeitzer Dom stehen drei [[Kirchenglocke]]n zur Verfügung, von denen zwei aus historischer Zeit stammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=9tRf51VV5JI youtube.com: Zeitz Dom Plenum]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:center&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Glocke&lt;br /&gt;
! Gussjahr&lt;br /&gt;
! Durchmesser&lt;br /&gt;
! Gewicht&lt;br /&gt;
! [[Schlagton]]&lt;br /&gt;
! Inschrift&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || 1439 || 1460 mm || ≈ 2150&amp;amp;nbsp;kg || e´ +2 || &amp;lt;small&amp;gt;O rex gloriae veni cum pace amen (O König der Ehren, komme mit Frieden Amen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || 1466 || {{0}}880 mm || {{0}}≈ 450 kg ||  a´ +8 || &amp;lt;small&amp;gt;Ave Maria (Gegrüßet seist du, Maria)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || 2001 || {{0}}780 mm || {{0|0≈ }}285 kg || h´ +7 || &amp;lt;small&amp;gt;Ihr Apostel Petrus und Paulus, legt Fürbitte für uns ein; AD MMI&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1439 und 1466 gegossenen Glocken haben seltene, kunsthistorisch bedeutsame [[Glockenritzzeichnung]]en, die in einem Werk der Kunsthistorikerin Ingrid Schulze von 2006 gewürdigt werden&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Schulze: &amp;#039;&amp;#039;Ritzzeichnungen von Laienhand – Zeichnungen mittelalterlicher Bildhauer und Maler? Figürliche Glockenritz-Zeichnungen vom späten 13.Jahrhundert bis zur Zeit um 1500 in Mittel- und Norddeutschland.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2006, ISBN 978-3-939404-95-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* Glocke 1 (1439): Apostel Petrus und Paulus, das Brustbild eines Bischofs und eine große Kreuzigungsgruppe&lt;br /&gt;
* Glocke 2 (1466): Bischof mit Schwert, ein kleines Kruzifix, das Zeitzer Bischofswappen und ein sitzender Affe mit Krug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Schmitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Baugeschichte von Dom St. Peter und Paul, Schloß Moritzburg und Kloster Posa in Zeitz&amp;#039;&amp;#039; (Schriften des Museums Schloß Moritzburg Zeitz). Mitteldeutscher Verlag, Halle 2008.&lt;br /&gt;
* Annett Laube-Rosenpflanzer und Lutz Rosenpflanzer: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen, Klöster, Königshöfe: vorromanische Architektur zwischen Weser und Elbe&amp;#039;&amp;#039;. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2007, S. 105&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varia ==&lt;br /&gt;
Am 19. April 2020 übertrug das Kultur-Hörfunkprogramm des [[Mitteldeutscher Rundfunk|Mitteldeutschen Rundfunks]], [[MDR Kultur]], den katholischen Gottesdienst aus dem Zeitzer Dom per Radioverbreitung und per Internet-Stream als Direktübertragung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/kultur/radio/ipg/sendung-549736_date-2020-04-19_days-true_ipgctx-true_zc-b5d0c249.html |titel=Gottesdienst im Dom St. Peter und Paul Zeitz |werk=MDR Kultur |abruf=2020-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zeitzer Dom}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kath-zeitz.de/index.php4?mm=3 Informationen zum Dom auf der Internetpräsenz der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul Zeitz]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.zeitz.de/Kultur/Staunen/Dom-Kirchen-und-Kl%C3%B6ster/index.php?object=tx,3429.1.1&amp;amp;ModID=9&amp;amp;FID=3429.324.1&amp;amp;NavID=3429.205&amp;amp;La=1&lt;br /&gt;
   |titel=Dom St. Peter und Paul&lt;br /&gt;
   |werk=zeitz.de&lt;br /&gt;
   |abruf=2021-10-21}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.kath-zeitz.de/?mm=1&amp;amp;me=67&amp;amp;mu=43&lt;br /&gt;
   |titel=Kaiser Otto bringt Glocken für Zeitz&lt;br /&gt;
   |hrsg=Katholische Pfarrgemeinde St. Peter &amp;amp; Paul Zeitz&lt;br /&gt;
   |abruf=2021-08-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51/3/2.412/N|EW=12/7/34.986/E|type=landmark|region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4337371-9|LCCN=no2009055426}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zeitz Peter und Paul}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peter-und-Paul-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Zeitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Bistum Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallenkirche in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Vorromanik in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße der Romanik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Zeitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kathedrale in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kollegiatstift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Zeitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chleo</name></author>
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