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	<title>Zeittafel Tibet - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeittafel_Tibet&amp;diff=547089&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2024-05-12T08:44:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeittafel Tibet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gibt in Stichpunkten einen Überblick über die Geschichte [[Tibet]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Frühgeschichte ==&lt;br /&gt;
* vor ca. 160.000 Jahren: der [[fossil]]e [[Xiahe-Unterkiefer]] eines [[Denisova-Mensch]]en ist der älteste Beleg für die Anwesenheit von Individuen der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Homo]]&amp;#039;&amp;#039; in Tibet&lt;br /&gt;
* vor ca. 10.000 Jahren: paläolithische Stätten von &amp;lt;!--chin.--&amp;gt;Duogeze&amp;lt;!--多格则--&amp;gt; ([[Xainza]]) und &amp;lt;!--chin.--&amp;gt;Zhabu &amp;lt;!--扎布--&amp;gt; ([[Rutog]]) in Tibet&amp;lt;ref&amp;gt;Fahu Chen, Frido Welker, Chuan-Chou Shen, […] und [[Jean-Jacques Hublin]]: &amp;#039;&amp;#039;A late Middle Pleistocene Denisovan mandible from the Tibetan Plateau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nature.&amp;#039;&amp;#039; Online-Vorabveröffentlichung vom 1. Mai 2019, [[doi:10.1038/s41586-019-1139-x]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* vor ca. 7000–5000 Jahren: paläolithische Kultur am Südufer des Sees [[Sêrling Co]] in den Kreisen [[Xainza]] und [[Baingoin]]&lt;br /&gt;
* 3200–2000 v. Chr.: [[Neolithikum|neolithische]] [[Kharro-Stätte]] im Stadtbezirk [[Karub (Stadtbezirk)|Karub]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 6.–10. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
* vor 600: Überall im [[Hochland von Tibet|tibetischen Hochland]] kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Königen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot;&amp;gt;Thomas Laird: &amp;#039;&amp;#039;Tibet – Die Geschichte meines Landes. Der Dalai Lama im Gespräch mit Thomas Laird&amp;#039;&amp;#039; (Frankfurt am Main, Scherz 2006), ISBN 3-502-15000-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ältesten [[Tibetische Literatur|tibetischen Schriften]] belegen die Existenz eines Herrscherhauses [[Shang Shung]].&lt;br /&gt;
* ca. 618–649: König [[Songtsen Gampo]] besteigt den [[Yarlung-Dynastie|Yarlung-Thron]] und festigt die erste geschichtlich nachweisbare [[Tibetische Monarchie|Monarchie in Tibet]]. Reichserweiterung nach Westen ([[Guge]]), Nepal und Nordosten (bis zum [[Qinghai-See|Kokonor-See]]). Zeitweilige Ausdehnung auch bis [[Chinesisch-Turkestan]] und auf die heutigen chinesischen Provinzen [[Gansu]] und [[Sichuan]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 635–649: Nachdem die Tibeter einige Grenzstämme zwischen China und Tibet geschlagen haben, welche bis zu diesem Zeitpunkt als Puffer zwischen den beiden Staaten dienten folgen nun kriegerische Auseinandersetzungen mit China. Durch die Heirat von Kaiser Songtsen Gampo mit der chinesischen Prinzessin [[Wen Cheng (Prinzessin)|Wen Cheng]] werden diese beigelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 677: Nach dem Tod Songtsen Gampos folgen weitere kriegerische Auseinandersetzungen mit den Chinesen, wobei es insgesamt zu sechs belegten schriftlichen Verträgen kommt, die wechselnd von China und Tibet gebrochen wurden. Zu dieser Zeit beherrscht Tibet das gesamte [[Tarimbecken]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 747: Der legendäre Inder [[Padmasambhava]] führt den [[Buddhismus]] in seiner [[Tantra|tantrischen]] Form in Tibet ein. Er errichtet in [[Samye]] das erste buddhistische Kloster. Rasche Verbreitung der buddhistischen Lehre (Anhänger formieren sich später zur Schule der [[Nyingmapa]]).&lt;br /&gt;
* 763: Die Tibeter erobern vorübergehend die chinesische Hauptstadt [[Chang’an]] (heute: [[Xi’an]]).&lt;br /&gt;
* 821: [[Thri Relpacen]] unterzeichnet den endgültigen Friedensvertrag mit [[Tang-Dynastie|Tang]]-China, in dem beide Seiten einander als ebenbürtig anerkennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 836–842: Buddhistenverfolgung unter König [[Lang Darma]] und Wiederaufleben der alten schamanistischen [[Bön]]-Religion.&lt;br /&gt;
* 842: Der Mönch [[Lhalung Pelgyi Dorje]] reitet nach [[Lhasa]] und tötet dort Lang Darma mit einem Pfeil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 866: Die letzten Nachkommen Songtsen Gampos wandern nach [[Ngari]] ab und Tibet zerfällt in zwei konkurrierende Reiche. Eine Zeit des Chaos folgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 978: Die ersten buddhistischen Mönche kehren aus den Provinzen [[Kham]] und [[Amdo]] nach [[Zentraltibet]] zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 11.–16. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
* 11. Jahrhundert: Es bilden sich die drei heute noch bestehenden buddhistischen Schulen [[Nyingma]], [[Sakya]] und [[Kagyü]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Um 1050: [[Dromtönpa]] gründet die Schule der [[Kadampa]]. Ihr Sitz ist das 1056 nördlich von Lhasa gegründete [[Radreng (Kloster)|Kloster Radreng]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Um 1060: Entstehung der Schule der [[Kagyüpa]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1073: Gründung des Klosters [[Sangphu Ne&amp;#039;uthog]] ([[Umschrift nach Wylie|tib.]]: &amp;#039;&amp;#039;gsang phu ne&amp;#039;u thog&amp;#039;&amp;#039;), der ältesten Klosterschule Tibets, etwa 20&amp;amp;nbsp;km südlich von Lhasa. Gründung des Klosters [[Sakya-Kloster|Sakya]] in [[Tsang (Provinz)|Tsang]]. Die anfangs noch stark von Lehren der Nyingma-Schule beeinflusste Sakya-Schule war anfangs nur eine unbedeutende buddhistische Schule ihrer Zeit.&lt;br /&gt;
* 1189: Gründung des Klosters [[Tshurphu]] als Basis der Karma Kagyüpa-Schule im zentraltibetischen Raum.&lt;br /&gt;
* 1268: Die Mongolen erobern vollständig das Gebiet des heutigen [[Tibet]], das bis zu diesem Zeitpunkt kein einheitliches Staatsgebilde war. Kublai Khan verleiht den Äbten der [[Sakya-Kloster|Sakya-Klöster]] die Lehnsherrschaft über Tibet (Vizekönigtum).&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1290: Ein tibetischer Aufstand gegen die Fremdherrschaft der Mongolen wird blutig niedergeschlagen, wobei 10.000 Tibeter das Leben verlieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1368: Mit dem Zusammenbruch der [[Yuan-Dynastie|Yuan]] endet die Vorherrschaft der Sakya.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1400–1600: Hochblüte der tibetischen Klosterkultur.&lt;br /&gt;
* 1409: [[Tsongkhapa]] (1357–1419) gründet das Kloster [[Ganden]] (östlich von Lhasa) und die Schule der [[Gelugpa]], die sich bald zum wichtigsten religiösen und politischen Faktor entwickelt.&lt;br /&gt;
* 1445: Errichtung des Klosters [[Trashilhünpo]] in [[Samzhubzê]], späterer Sitz des [[Penchen Lama]].&lt;br /&gt;
* 1447 Der Astronom [[Phugpa Lhündrub Gyatsho]] vollendet sein berühmtes astronomisches Werk &amp;#039;&amp;#039;Padma dkar-po’i zhal lung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1556: Bei den seit 1450 andauernden internen Scharmützeln setzen sich die [[Tsangpa-Dynastie|Fürsten der Provinz Tsang]] mit ihrem Zentrum [[Xigazê]] durch und werden zu den Königen Zentraltibets.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1578: [[Sönam Gyatsho]], der dritte Großabt der Gelugpa, erhält vom mongolischen Herrscher [[Altan Khan]] den Titel „[[Dalai Lama]]“ verliehen. Die Mongolen nehmen die buddhistische Lehre an. Erst nach diesem Treffen wird den beiden Vorgängern von Sönam Gyatsho posthum der Titel „Dalai Lama“ verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 17.–18. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
* 1601: Der [[Yönten Gyatsho|vierte Dalai Lama]] bricht mit einer Abteilung berittener Krieger nach Lhasa auf und wird dort von den Gelugpa im Rahmen einer prunkvollen Zeremonie als vierter Dalai Lama eingesetzt, wodurch erstmals ein Mongole das hohe Amt des Herrschers von Tibet führen durfte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1605: Ein hinter den Kagyüpa stehender Machthaber entsendet eine Streitmacht nach Lhasa um die ostmongolische Kavallerie des vierten Dalai Lama zu vertreiben.&lt;br /&gt;
* 1617: Der heute noch im tibetischen Buddhismus als „großer Fünfter“ bekannte [[Ngawang Lobsang Gyatsho]] (1617–1682) wird geboren und sollte um 1630 das politisch zersplitterte Tibet unter sich vereinen, Institution des Dalai Lama grundlegend reformieren, in Tibet einen [[Hierokratie|hierokratischen]] „Kirchenstaat“ einführen, die Vorherrschaft der Gelugpa durchsetzen und den mächtigen [[Potala-Palast]] in Lhasa, der neuen Hauptstadt Tibets, erbauen lassen. Bis 1959 sollten die Dalai Lamas sowohl die geistigen, als auch die politischen Führer Tibets bleiben.&lt;br /&gt;
* 1642: Im Frühsommer zieht der 5. Dalai Lama in [[Samzhubzê]] ein, das mithilfe der Mongolen erobert wurde und besteigt den Thron das getöteten [[Tsangpa-Dynastie|Königs von Tsang]] Karma [[Tenkyong Wangpo]] (tib.: &amp;#039;&amp;#039;karma bstan skyong dbang po&amp;#039;&amp;#039;; 1606–1643).&lt;br /&gt;
* 1650: Errichtung der Institution des [[Penchen Lama]].&lt;br /&gt;
* 1653: Der 5. Dalai Lama besucht den [[Qing-Dynastie|Qing]]-Hof in China.&lt;br /&gt;
* 1678: Herrschaft des Regenten Desi [[Sanggye Gyatsho]] verheimlicht.&lt;br /&gt;
* 1682: Tod des 5. Dalai Lama Ngawang Lobsang Gyatsho. Regent Desi Sanggye Gyatsho verheimlicht den Tod bis 1696.&lt;br /&gt;
* 1683–1706 6. Dalai Lama [[Tshangyang Gyatsho]].&lt;br /&gt;
* 1697: Inthronisation des 6. Dalai Lama&lt;br /&gt;
* 1705: [[Lhabsang Khan]], Herrscher der Qoshot Mongolen, erobert Lhasa, wobei der Regent Desi Sanggye Gyatsho getötet wird. Lhabsang Khan setzt den 6. Dalai Lama Tshangyang Gyatsho ab und installiert Yeshe Gyatsho (tib.: &amp;#039;&amp;#039;ye shes rgya mtsho&amp;#039;&amp;#039;) als „rechtmäßigen“ 6. Dalai Lama; Tshangyang Gyatsho wird nach China deportiert und stirbt unterwegs.&lt;br /&gt;
* 1709: Die [[Mandschu]] senden den ersten kaiserlichen Repräsentanten nach Lhasa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1717: Einfall der [[Dsungaren]] unter [[Tsewangrabtan|Tshewang Rabten]]. Die Dsungaren erobern Lhasa, töten Lhabsang Khan und errichten eine Terrorherrschaft, plündern und zerstören über 500 [[Nyingma]]-pa Klöster, darunter [[Dorje Drak|Dorje Drag]] und [[Mindrölling]]. [[Tagtsepa]] übernimmt die Leitung der tibetischen Regierung.&lt;br /&gt;
* 1720: Der [[Kelsang Gyatsho (Dalai Lama)|7. Dalai Lama]] wird nach einer militärischen Intervention der Mandschu bzw. Chinas unter [[Kangxi]] mit Unterstützung der Tibeter im Potala-Palast inthronisiert. Tagtsepa wird hingerichtet. Einrichtung einer provisorischen Militärregierung unter chinesischer Führung in Lhasa.&lt;br /&gt;
* 1721 Übernahme der Regierungsmacht in Tibet durch einen Ministerrat (tib.: &amp;#039;&amp;#039;bka&amp;#039; shag&amp;#039;&amp;#039;) unter der Führung [[Khangchenne]]s.&lt;br /&gt;
* 1723: Abzug der chinesischen Garnison aus Lhasa.&lt;br /&gt;
* 1727 Ermordung Khangchennes durch Mitglieder des Ministerrates unter Führung von Ngaphöpa Dorje Gyelpo (tib.: &amp;#039;&amp;#039;nga phod pa rdo rje rgyal po&amp;#039;&amp;#039;) und Lumpane Trashi Gyelpo (tib.: &amp;#039;&amp;#039;lum pa nas bkra shis rgyal po&amp;#039;&amp;#039;). Beginn des tibetischen Bürgerkriegs.&lt;br /&gt;
* 1728 [[Miwang Pholhane Sönam Tobgye]] beendet siegreich den tibetischen Bürgerkrieg. Eine von ihm herbeirufene chinesische Armee rückt in Lhasa ein. Ngaphöpa Dorje Gyelpo und Lumpane Trashi Gyelpo werden hingerichtet. Der 7. Dalai Lama wird für sechs Jahre nach Garthar (tib.: &amp;#039;&amp;#039;mgar thar&amp;#039;&amp;#039;) in der Nähe von [[Lithang]] ins Exil gebracht.&lt;br /&gt;
* 1729 Übernahme der Regierungsgewalt in Tibet durch Miwang Pholhane Sönam Tobgye.&lt;br /&gt;
* 1735 Der 7. Dalai Lama kehrt nach Lhasa zurück.&lt;br /&gt;
* 1747 Tod des Miwang Pholhane Sönam Tobgye. Übernahme der Macht durch seinen Sohn [[Gyurme Namgyel]].&lt;br /&gt;
* 1750 Ermordung Gyurme Namgyels durch die chinesischen Ambane. [[Lobsang Trashi]] organisiert eine Revolte in Lhasa gegen die chinesische Vorherrschaft. Beginn des kurzen Interregnums des Gashi Pandita Gönpo Ngödrub Rabten.&lt;br /&gt;
* 1751 Hinrichtung von Lobsang Trashi. Ankunft einer chinesischen Besatzungstruppe unter General Cereng. Der 7. Dalai übernimmt die Regierungsgewalt in dem neuorganisierten mandschu-chinesischen [[Protektorat]] Tibet.&lt;br /&gt;
* 1751–1910: Die Kaiser der [[mandschu]]-chinesische [[Qing-Dynastie]] üben die [[Suzeränität|Schutzherrschaft]] über die Tibet aus.&lt;br /&gt;
* 1757 Tod des 7. Dalai Lama. Übernahme der Regierungsgewalt durch den 1. Demo-Regenten [[Ngawang Jampel Deleg Gyatsho]].&lt;br /&gt;
* 1777 Tod des 1. Demo-Regenten. Übernahme der Regierungsgewalt durch den 1. Tshemön Ling-Regenten [[Ngawang Tshülthrim]] (tib.: &amp;#039;&amp;#039;tshe smon gling ngag dbang tshul khrims&amp;#039;&amp;#039;; 1721–1791).&lt;br /&gt;
* 1786 Berufung des [[Ngawang Tshülthrim|1. Tshemön Ling-Regenten]] nach Peking.&lt;br /&gt;
* 1788 Erster militärischer Einfall der [[Gurkha]] in Tibet.&lt;br /&gt;
* 1789 Übernahme der Regierungsgewalt durch den 1. Tatshag-Regenten Yeshe Lobsang Tenpe Gönpo (tib.: &amp;#039;&amp;#039;rta tshag ye shes blo bzang bstan pa’i mgon po&amp;#039;&amp;#039;; 1760–1810).&lt;br /&gt;
* 1792: Zur Zeit des [[Jampel Gyatsho|achten Dalai Lama]] wird der zweite militärische Einfall der Gurkha in Tibet mit Hilfe der von Kaiser [[Qianlong]] entsandten chinesischen Armee zurückgeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 19.–21. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
* 1876: Am 27. Mai wird der [[Thubten Gyatsho|13. Dalai Lama]] im südöstlichen Tibet geboren und sollte im Laufe seines Lebens eine Politik der Reformen führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1890: Die Briten handeln mit Vertretern von Mandschu-China, welches die Regierungsgewalt über Tibet beansprucht, einen Vertrag aus und legen die Grenzen zwischen Tibet und [[Sikkim]] im [[Sikkim-Tibet-Vertrag]]&amp;lt;!--Sikkim-Tibet Convention --&amp;gt; fest, wogegen die Tibeter jedoch vorgehen, als sie die neu gesetzten Grenzpfähle herausreißen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1894: Der Statthalter des Chinesischen Kaisers in Tibet ([[Amban]]) wird vom Dalai Lama vertrieben. Mandschu-China bezeichnet diese Aktion als illegale Abspaltung Tibets von China. Da der Dalai Lama in dieser Aktion jedoch von Großbritannien unterstützt wird, kann die Mandschu-Regierung nichts gegen diese Vertreibung des Statthalters unternehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1897: Der Dalai Lama ist sich seiner politischen Macht so sicher, dass er es nicht länger für nötig hält die Repräsentanten des Mandschu-Kaisers bei der Ernennung von Beamten zu konsultieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1902: Der indische Vizekönig [[George Nathaniel Curzon|Curzon]] sieht die [[Britisches Weltreich#„The Great Game“|Interessen Großbritanniens]] bedroht, da er in Tibet russische Truppen und Waffen vermutet. Oberst [[Francis Younghusband]] marschiert in Tibet ein, konnte jedoch niemals etwas dergleichen finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1904: Die Briten marschieren unter dem Deckmantel einer Handelsmission mit 3000 Mann in Tibet ein und treffen auf dem Weg nach Lhasa auf eine schlecht ausgerüstete tibetische Armee, die lediglich 1500 Mann vorweisen kann. Es kommt zu einem [[Massaker]] und die meisten tibetischen Soldaten finden durch die [[Maxim Gun]]s der Briten den Tod. Am 2. August treffen die Briten in Lhasa ein, das zuvor von dem Dalai Lama verlassen wurde, der Richtung Mongolei floh. Im Vertrag von Lhasa, der durch ein Zusatzabkommen von 1907 auch für China verbindlich wird, legt Großbritannien die tibetischen Grenzen fest und beansprucht Handelsprivilegien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905: Im März kommt es zu einem tibetischen Aufstand, bei dem viele Mandschu-Beamte und zwei katholische Priester getötet werden. Als Antwort darauf marschieren 2000 Mandschu-Soldaten in das Gebiet ein, welche tibetische Beamte hinrichten ließen und ein Kloster anzündeten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1906: Mönche in [[Osttibet]], die sich nach einer Belagerung der Mandschu ergeben haben, werden hingerichtet. Chinesische Tempel werden an der Stelle von tibetischen errichtet und die Tibeter müssen nun zum ersten Mal Steuern an Mandschu-China bezahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1908: Im September besucht der Dreizehnte Dalai Lama die Hauptstadt des Manchu Reiches.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1909: Dem Dalai Lama wird zwar die Rückkehr nach Lhasa erlaubt, aber dennoch marschiert [[Zhao Erfeng]] mit 2000 Soldaten dort ein. Tibetische Quellen sprechen von grausamen Gräueltaten dieser Armee auf ihrem Marsch nach Lhasa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1910: Der Dreizehnte Dalai Lama lebt ab März in Indien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1911: Nach dem Sturz der [[Qing-Dynastie]] in China werden die in Tibet stationierten chinesischen Garnisonen geräumt.&lt;br /&gt;
* 1912: Im Februar wird die [[Republik China (1912–1949)|Chinesische Republik]] ausgerufen. Der Dalai Lama proklamiert im Juni die Unabhängigkeit Tibets von China.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1913: Der Dalai Lama kehrt nach 8 Jahren des Exils nach Lhasa zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1914 (3.7.): Mit dem [[Shimla-Konvention|Britisch-Tibetisch-Chinesischen Abkommen]] von [[Shimla]] wird China zwar die Oberhoheit über Tibet zugestanden, dem Staat Tibet („Äußeres Tibet“) aber administrative und kulturelle Souveränität garantiert. Obwohl China diese Konvention nicht ratifiziert, beansprucht es trotzdem die Oberhoheit über Tibet. Großbritannien und Tibet verhandeln ohne Teilnahme Chinas über die Grenze zwischen Indien und Tibet.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv | url=http://orbat.com/site/sinoindianwar/1.htm | wayback=20080226043510 | text=Archivlink}} Sino-Indian War&amp;lt;/ref&amp;gt; Großbritannien erhält zuvor tibetisches Gebiet und gliedert es an Indien an.&lt;br /&gt;
* 1932–1933 [[Qinghai-Tibet-Krieg]]&lt;br /&gt;
* 1939: Im Juli wird [[Tendzin Gyatsho (Dalai Lama)|Tendzin Gyatsho]] (* 6. Juli 1935) von der tibetischen Regierung offiziell als der 14. Dalai Lama bestätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1940: Am 22. Februar wird Tendzin Gyatsho als der 14. Dalai Lama im Alter von 4½ Jahren inthronisiert. Erziehung und Ausbildung erhält er im [[Potala-Palast]] in Lhasa.&lt;br /&gt;
* 1949 (11. August): Der Schweizer Missionar [[Maurice Tornay (Missionar)|Maurice Tornay]] wird an der Grenze zu Tibet ermordet – (1. Okt.): Proklamation der [[Volksrepublik China]]. Die [[Volksbefreiungsarmee|chinesische Volksbefreiungsarmee]] besetzt große Teile der tibetischen Provinz [[Amdo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1950 Im Oktober marschieren 40.000 Soldaten der Volksbefreiungsarmee in Osttibet ein und liquidieren 5000 tibetische Soldaten, woraufhin sich die tibetische Armee ergibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt; (17. Nov.): Angesichts der chinesischen Bedrohung übernimmt der 15-jährige Dalai Lama vorzeitig die Regierungsgeschäfte.&lt;br /&gt;
* 1951 (23. Mai): Die Tibeter unterzeichnen unter Zwang das [[17-Punkte-Abkommen]] mit der Volksrepublik China, das Tibet Autonomie und freie Religionsausübung zusichert. In Tibet werden zunehmend chinesische Zivil- und Militärbehörden eingesetzt. Im Oktober treffen die ersten chinesischen Truppen in Lhasa ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1954: Am 12. September führt der Dalai Lama in Peking erste Gespräche mit [[Mao Zedong]] über eine friedliche Beilegung des Tibet-Konflikts und reist im Juni 1955 ohne eine für beide Seiten zufriedenstellende Einigung erzielt zu haben wieder ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1957–1961: Insgesamt acht kleine [[Guerilla]]-Teams, die von den Amerikanern ausgebildet wurden, werden von der [[CIA]] über Tibet abgesetzt. Diese Bemühungen enden jedoch ohne größere Erfolge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1958: Die Kommunisten übernehmen vollständig die Kontrolle über Kham und Amdo und liefern sich mit den dort lebenden Nomaden einige Gefechte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt; Am 16. Juni 1958 wird [[Chushi Gangdrug]] ausgerufen.&lt;br /&gt;
* 1959: In Lhasa kommt es zum [[Tibetaufstand 1959|Tibetaufstand]], hinter dem China die Machenschaften der CIA vermutet. Nach chinesischen Quellen tötet die Volksbefreiungsarmee 86.000 Tibeter. Der 14. Dalai Lama flieht nach [[Indien]], wo er in [[Dharmshala]] ([[Himachal Pradesh]]) die [[Tibetische Exilregierung]] bildet. Während der Flucht in Lhüntse Dzong und noch einmal in [[Mussoorie]] am 20. Juni erklärt er das „17-Punkte-Abkommen“ mit der Volksrepublik China für ungültig. Dem Dalai Lama folgen bis zum heutigen Tag hunderttausende [[Tibeter]] ins Exil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1960: Die Macht wird von der Volksbefreiungsarmee allmählich an die lokalen Stellen der [[KPCh]] übergeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1962: Der 10. Panchen Lama kritisiert nach einer Inspektionsreise durch Tibet die Misswirtschaft und die destruktive Politik der Volksrepublik China. In dem Glauben, die KPCh wolle sich selbst reformieren, legt er die „70.000-Zeichen-Petition“ vor, in der er die gefundenen Missstände benennt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1963 (10. März): Der 14. Dalai Lama verkündet im indischen Exil eine demokratische Verfassung für Tibet.&lt;br /&gt;
* 1965 (9. Sep.): Gründung des [[Autonomes Gebiet Tibet|Autonomen Gebietes Tibet]]. Die Hälfte des ursprünglichen Staatsgebietes (Amdo und [[Kham]]) wird chinesischen Provinzen angegliedert.&lt;br /&gt;
* 1966–1976: Während der chinesischen „[[Kulturrevolution]]“ werden die meisten Kulturdenkmäler und religiösen Zentren (Klöster, Schulen, Bibliotheken usw.) Tibets zerstört, Mönche und Regimegegner verfolgt, gefoltert und hingerichtet. Während man im Westen von mehr als einer Million tibetischer (Todes-)Opfer ausgeht, gehen andere, die demographische Entwicklung berücksichtigende Schätzungen von bis zu 200.000 Todesopfern aus. Ferner wurden fast alle der ca. 6.000 Klöster zerstört, lediglich acht Klöster blieben unzerstört.&lt;br /&gt;
* Seit 1976: Nach dem Tod Maos übernimmt [[Deng Xiaoping]] die Regierungsgeschäfte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt; Die während und nach der Kulturrevolution von 1966 eingerichteten [[Volkskommune]]n, in denen viele Tibeter zwangsweise leben mussten, werden aufgelöst und die Bewohner können wieder in die Heimat zurückkehren. Unter chinesischer Aufsicht wurde seitdem auch eine Wiederbelebung der tibetisch-buddhistischen Traditionen geduldet. Klöster werden wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
* 1987: Im Juni klagt das US-Repräsentantenhaus China an, Tibet 1950 „überfallen und besetzt zu haben“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1988: Der Dalai Lama erklärt im Juni vor dem [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlament]] in [[Straßburg]], dass er bereit sei, mit China über eine echte Autonomie von Tibet zu verhandeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1989: Am 17. Januar spricht sich der inzwischen freigelassene Panchen Lama für eine Zusammenarbeit mit dem Dalai Lama aus und stirbt fünf Tage später, nach offiziellen Berichten an einem Herzanfall. Am 7. März verhängt [[Hu Jintao]] nach zweitägigen Protesten, bei denen 70 Tibeter getötet werden, das Kriegsrecht. Am 10. Dezember erhält der 14. Dalai Lama den [[Friedensnobelpreis]] unter anderem für seinen gewaltlosen Kampf gegen die Unterdrückung der Tibeter durch die chinesische Regierung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1992 (22. September): Die chinesische Regierung veröffentlicht ein Weißbuch zu Tibet, in dem das Land als [[Ein-China-Politik|untrennbarer Teil Chinas]] bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
* 1995 (15. Mai): Der 14. Dalai Lama erkennt [[Gendün Chökyi Nyima]] als Reinkarnation des 10. Panchen Lama (gest. 1989) an. China reagiert darauf mit der Installation [[Gyeltshen Norbu]]s als 11. Panchen Lama (29. November) und verschleppt Gendün Chökyi Nyima und seine Familie an einen unbekannten Ort.&lt;br /&gt;
* 2002: Erstmals werden wieder Gespräche zwischen der [[Staatsrat der Volksrepublik China|chinesischen Regierung]] und der [[Tibetische Exilregierung|tibetischen Exilregierung]] geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003: Einige tibetische politische Gefangene werden vor Ablauf ihrer Strafe freigelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2006: Am 1. Juni wird die [[Lhasa-Bahn]] fertiggestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laird&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2006: Tote während der [[Zwischenfälle auf dem Nangpa La]]&lt;br /&gt;
* 2008: Auf Gedenkveranstaltungen zum 49. Jahrestag der Aufstände am 10. März 2008 kam es zu [[Tibetische Unruhen 2008|Unruhen in Tibet und seinen Nachbarprovinzen]], die Mitte März niedergeschlagen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Tibet#Geschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Tibetische Monarchie]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Könige von Tibet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.thdl.org/collections/history/timeline_general.html | wayback=20080208100734 | text=thdl.org: The Periodization of Tibetan History: General Chronology}} &lt;br /&gt;
* [http://jean.dif.free.fr/Images/Tibet/Chrono/Chrono.html#Phagmo Chronologie de l’histoire du Tibet et de ses relations avec le reste du monde]&lt;br /&gt;
* [https://freetibet.org/freedom-for-tibet/history-of-tibet/ Tibetan history]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeittafel (Tibet)|Tibet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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