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	<title>Zeiskam - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T15:11:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeiskam&amp;diff=142067&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Orgelputzer: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-03-19T11:34:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Ortsgemeinde in Rheinland-Pfalz. Für das nach dem Ort benannte Adelsgeschlecht siehe [[Zeiskam (Adelsgeschlecht)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Zeiskam 1904 COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/13/22/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/14/49/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Zeiskam in GER.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Germersheim&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Bellheim&lt;br /&gt;
|Höhe              = 214&lt;br /&gt;
|PLZ               = 67378&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06347&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07334036&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE ZSK&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Schubertstraße 18&amp;lt;br /&amp;gt;76756 Bellheim&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.bellheim.de/vg_bellheim/Gemeinden/Zeiskam/ www.bellheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Susanne Lechner&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = FWG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Feldweg bei Zeiskam - geo.hlipp.de - 37273.jpg|mini|Landschaftsbild von Zeiskam]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeiskam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Germersheim]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Bellheim]] an. Zeiskam wird im Pfälzischen Dialekt auch „Zäskäm“ oder „Zäsim“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt in der [[Südpfalz]] zwischen [[Germersheim]] und [[Landau in der Pfalz]]. Zur Gemeinde gehören zusätzlich die Wohnplätze Am Mühlweg, Binsenhof, Im Briefel, Im Häg, Klosterhof, Zeiskamer Mühle und Birkenhof. Im Süden der Gemarkung erstreckt sich der [[Bellheimer Wald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Im Süden der Gemeinde (Zeiskamer Mühle) verläuft der Unterlauf der [[Queich]], die in [[Germersheim]] in den [[Rhein]] mündet. Außerdem fließen durch Zeiskam die Druslach und der [[Hofgraben (Lingenfelder Altrhein)|Hofgraben]], Abzweigungen vom [[Fuchsbach (Queich)|Fuchsbach]], der wiederum eine Ableitung der Queich ist, sowie der von der Haardt kommende [[Hainbach (Woogbach)|Hainbach]]. Um den Fuchsbach rankt sich eine [[Fuchsbach (Queich)#Geschichte|Zeiskamer Legende]], auf die angeblich das charakteristische Bewässerungssystem in Zeiskam zurückzuführen ist. Ganz im Norden reicht die Gemeindegemarkung bis an den [[Bruchbach (Modenbach)|Bruchbach]] heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeiskam Wappen1.JPG|mini|hochkant|Wappen der [[Zeiskam (Adelsgeschlecht)|Herren von Zeiskam]] auf dem Epitaph des [[Wilhelm von Löwenstein]] († 1579), [[St. Ulrich (Deidesheim)|Pfarrkirche St. Ulrich, Deidesheim]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort wurde [[774]] erstmals im [[Lorscher Codex]] als &amp;#039;&amp;#039;Zezzincheim&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd4/0052| titel=Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2112, 29. Dezember 774 – Reg. 1135 | werk=Heidelberger historische Bestände – digital | autor=Minst, Karl Josef [Übers.] | hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg | seiten=46 | abruf=2016-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist Stammsitz der „[[Zeiskam (Adelsgeschlecht)|Edlen von Zeiskam]]“ (960–1604), deren letzter Vertreter Wilhelm Christof hieß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe von Zeiskam stand die [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniterorden]] [[Komturei Heimbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Sütterlin: König Johann, Ritter auf dem Schauplatz Europa. Knecht Verlag, Landau 2003, ISBN 978-3-930927-77-7. S. 64 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde im [[Pfälzischer Bauernkrieg|Pfälzischen Bauernkrieg]] 1525 zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte der Ort zur [[Kurpfalz]] und unterstand dort dem [[Oberamt Germersheim]]. Die Inbesitznahme des [[Linkes Rheinufer|Linken Rheinufers]] durch [[französische Revolution]]struppen beendete die alte Ordnung. Der Ort wurde von 1798 bis 1814 Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend des [[Erstes Kaiserreich|Französischen Kaiserreichs]]. Er wurde Sitz einer [[Mairie]], die dem [[Kanton Germersheim]] des [[Arrondissement de Spire|Arrondissements Speyer]] im [[Département du Mont-Tonnerre|Département Donnersberg]] zugeordnet war. Nach der Niederlage Napoleons fiel auf dem [[Wiener Kongress]] die linksrheinische [[Pfalz (Region)|Pfalz]] 1815 zunächst an [[Kaisertum Österreich|Österreich]] und 1816 aufgrund des [[Vertrag von München (1816)|Vertrags von München]] schließlich an das [[Königreich Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1818 bis 1862 gehörte die Gemeinde dem [[Landkommissariat Germersheim]] an; aus diesem ging das &amp;#039;&amp;#039;Bezirksamt Germersheim&amp;#039;&amp;#039;  hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] war die gesamte Region dem französischen Abschnitt der [[Alliierte Rheinlandbesetzung|Alliierten Rheinlandbesetzung]] zugeordnet. Seit 1939 ist der Ort Bestandteil des [[Landkreis Germersheim|Landkreises Germersheim]].  Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Zeiskam innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] wurde die Gemeinde 1972 in die neu geschaffene [[Verbandsgemeinde Bellheim]] eingegliedert. Im Jahr 2000 wurde Zeiskam Landessieger im Wettbewerb [[Unser Dorf hat Zukunft|Unser Dorf soll schöner werden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Wenn nicht gesondert aufgeführt, ist die Quelle der Daten das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz.&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: [http://www.infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/detailinfo.aspx?topic=4095&amp;amp;key=0733401036&amp;amp;l=3 Zeiskam]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1802 || 1.071&amp;lt;ref name=&amp;quot;verz1863&amp;quot;&amp;gt;Beamtenverzeichniß und Statistik des Königlich Bayerischen Regierungs-Bezirkes der Pfalz, 1863, S. XLIII des Anhangs&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || 1.506&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || 1.703&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1849 || 1.840&amp;lt;ref name=&amp;quot;verz1863&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 || 1.824&amp;lt;ref name=&amp;quot;verz1863&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || 1.769&amp;lt;ref name=&amp;quot;volksz1871&amp;quot;&amp;gt;Ergebnisse der Volkszählung im Königreiche Bayern vom 1. Dezember 1871 nach einzelnen Gemeinden, 1873, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || 1.877&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || 1.892&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || 2.155&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1965 || 1.963&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 1.902&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1975 || 1.854&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || 1.815&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1985 || 1.755&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 1.853&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 2.043&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 2.163&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 2.270&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 2.205&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 2.247&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{EWDJ|DE-RP}} || {{EWZT|DE-RP|07334036}}{{EWR|DE-RP}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeiskam-St Bartholomaeus-14-Hauptaltar-gje.jpg|mini|hochkant|Barocker Hauptaltar in St. Bartholomäus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Stand 30. Juni 2005 waren von den Einwohnern 44,4 % [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelisch]], 34,5 % [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]] und 21,1 % waren [[konfessionslos]] oder gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=30.06.2005&amp;amp;ags=33401036&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733401036 Gemeindestatistik Zeiskam]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anteil der Protestanten und Katholiken an der Gesamtbevölkerung ist seitdem gesunken. Derzeit (Stand 31. Januar 2025) liegt der Anteil der evangelischen Bürger bei 31,7 %, der katholischen bei 29,8 % und der Sonstigen bei 38,5 %&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=31.01.2025&amp;amp;ags=33401036&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733401036 Stadt Zeiskam], abgerufen am 5. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1871 waren von insgesamt 1.769 Einwohnern 1.233 evangelisch (70 %) und 536 katholisch (30 %).&amp;lt;ref name=&amp;quot;volksz1871&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeiskam-120-Ev Kirche+Rathaus-gje.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Zeiskam besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und der [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeisterin]] als Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|FWG]] || style=&amp;quot;width:5em&amp;quot; | [[Wählergruppe|BfZ]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || – || 2 || 10 || 4 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3340103600 |titel=Zeiskam, Gemeinderatswahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Zeiskam |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || – || 3 ||  9 || 4 || 16 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3340103600.html Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 6 || 4 ||  6 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 3 || 4 ||  9 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 3 || 4 ||  9 || – || 16 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;FWG = Freie Wähler Gruppe VG Bellheime e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;BfZ = Bürger für Zeiskam e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Susanne Lechner (FWG) wurde am 24.&amp;amp;nbsp;Juni 2019 Ortsbürgermeisterin von Zeiskam.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ol.wittich.de/titel/104/ausgabe/28/2019/artikel/00000000000016212978-OL-104-2019-28-28-0 |titel=Aus der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates Zeiskam am 24.06.2019 |werk=Amtsblatt Verbandsgemeinde Bellheim, Ausgabe 28/2019 |hrsg=Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen |abruf=2021-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 war sie mit einem Stimmenanteil von 61,11 % gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3340000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Bellheim, Verbandsgemeinde, letzte Ergebniszeile |abruf=2020-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 wurde sie als einzige Bewerberin mit 81,1 % für weitere fünf Jahre in ihrem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3340103600 |titel=Zeiskam, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Zeiskam |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister seit 1800&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; Quelle bis 1974:&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Kling: &amp;#039;&amp;#039;Zeiskam im Wandel der Zeiten: 774–1974.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Bürgermeister&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1797–1812 || Tobias Guth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1813–1839 || Konrad Guth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1839–1843 || Andreas Löffler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1843–1848 || Konrad Frey&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1848–1879 || Jakob Sutter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1879–1885 || Peter Wolf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885–1892 || Adam Bräunig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1892–1895 || Johannes Sutter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1895–1915 || Jakob Bräunig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1915–1919 || Johann Friedrich Guth&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919–1920 || Friedrich Herzog&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1920–1922 || Jakob Seiler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1922–1929 || Fritz Mees&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Bürgermeister&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1929–1933 || Theodor Wolf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933–1934 || Hermann Stubenbordt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1934–1945 || Jakob Sutter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1945–1946 || Theodor Wolf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946–1953 || Otto Wolf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1953–1969 || Arthur Bräunig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1969–1981 || Heinrich Butz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1981–1989 || Emil Först&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989–2009 || Roland Humbert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009–2014 || Peter Herzog (FWG)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014–2019 || Klaus Weiß (SPD)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| seit 2019 || Susanne Lechner (FWG)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; clear:right; margin:0em 0em 1em 1em; border-style:solid; border-width: 1px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#cfcfcf&amp;quot; colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;lt;small&amp;gt;Banner, Wappen und Hissflagge&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | [[Datei:Banner Zeiskam.svg|63px]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Datei:DEU Zeiskam 1904 COA.svg|100px]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; valign=&amp;quot;bottom&amp;quot; | [[Datei:Flagge Zeiskam.svg|100px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung|Wappenbeschreibung]] lautet: „In Silber zwei schräggekreuzte natürliche Zwiebeln mit grünen Röhren, oben bewinkelt von einem schwebenden schwarzen Großbuchstaben Z, unten von einem Dorfzeichen in Form einer von einem goldenen griechischen Kreuz überhöhten blauen Scheibe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht zurück auf ein Siegel aus dem Jahr 1571.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Heinz Debus: &amp;#039;&amp;#039;Das große Wappenbuch der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* Seit 2001 besteht eine Partnerschaft mit [[Roccastrada]] in der Toskana in [[Italien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bellheim.de/vg_bellheim/Gemeinden/Zeiskam/Partnergemeinden/ |titel=Roccastrada |werk=Zeiskam: Partnergemeinden |hrsg=Verbandsgemeinde Bellheim |abruf=2021-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Januar 2008 hat der Gemeinderat von Zeiskam beschlossen, eine weitere Partnerschaft mit [[Monts (Indre-et-Loire)|Monts]] in Frankreich einzugehen. Die feierliche Besieglung dieser Partnerschaft fand am 11. Oktober 2008 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeiskam-260-Kronstr 39-Pfarrhof-gje.jpg|mini|Denkmalgeschützter Pfarrhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Zeiskam}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Ortskern&amp;#039;&amp;#039; ist als [[Gesamtanlage|Denkmalzone]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen außerdem zahlreiche Einzelobjekte, die unter [[Kulturdenkmal|Denkmalschutz]] stehen, darunter die folgenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rathaus, erbaut 1833, zweistöckig, klassizistisch von [[Leo von Klenze]], dem Architekten des Königs [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I. von Bayern]]&lt;br /&gt;
* [[St. Bartholomäus (Zeiskam)|Katholische Kirche St. Bartholomäus]], erbaut 1754/55, zwei Barock-Altäre und eine Rokoko-Kanzel (1838–1844)&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Pfarrkirche (Zeiskam)|Evangelische Kirche]], erbaut 1838/1844 nach Plänen von [[August von Voit]], neuromanisch, wertvolle Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:141102 Komturei-Heimbach-01.jpg|mini|Gotischer Spitzbogen als Reminiszenz an die Komturei Heimbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bierkeller, erbaut 1842, historischer Gewölbekeller zur Einlagerung von Natureis, das zur Bierkühlung verwendet wurde&lt;br /&gt;
* Geburtshaus des napoleonischen Generals [[Jacob-François Marulaz]] (1769–1842) in der Kronstraße 26&lt;br /&gt;
* Gotischer Spitzbogen, Denkmal am Standort der ehemaligen Klosterkirche der Komturei Heimbach (seit Frühjahr 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
Mit den &amp;#039;&amp;#039;Kastanien beim Bahnhof Zeiskam&amp;#039;&amp;#039; existiert innerhalb des Gemeindegebiets [[Liste der Naturdenkmale in Zeiskam|ein Naturdenkmal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunst ===&lt;br /&gt;
Das Künstlergästehaus Gawrisch in der Hauptstraße 14 unterstützt und fördert vorzugsweise osteuropäische Künstler. Das Stipendium setzt eine fundierte abgeschlossene akademische Ausbildung voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
In Zeiskam existieren mehrere kulturell tätige Vereine, unter anderem wurde innerhalb der Gemeinde 1885 der [[Gnadauer Posaunenbund#Vorgeschichte|erste Posaunenchorverein]] Deutschlands gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Gesellschaftsball (1. Samstag im Januar, Veranstalter: Liederkranz-Chöre)&lt;br /&gt;
* Faschingsball (Veranstalter: TB Jahn Zeiskam)&lt;br /&gt;
* Gesellschaftsball (2. Samstag nach Fasching, Veranstalter: Gesangverein Frohsinn)&lt;br /&gt;
* Osterturnier – Judoturnier Altersklasse U11 und U14 (2 Wochen vor Ostern, Veranstalter: 1. Budoclub Zeiskam)&lt;br /&gt;
* Karfreitag Fischessen (Veranstalter: AV Petri Heil Zeiskam)&lt;br /&gt;
* Fußball – Wochenturnier (Veranstalter: TB Jahn Zeiskam)&lt;br /&gt;
* Pfingstturnier mit Springen und Fahren (Veranstalter: Reit- und Fahrverein)&lt;br /&gt;
* Fischerfest (Veranstalter: AV Petri Heil Zeiskam)&lt;br /&gt;
* Wein- und Musikfest (letztes Juni-Wochenende, Veranstalter: Cäcilienverein)&lt;br /&gt;
* Zwewwelfescht (1. August-Wochenende, Veranstalter: Gesangverein Frohsinn)&lt;br /&gt;
* Kirwe (Letztes August-Wochenende, Veranstalter: Gemeinde Zeiskam)&lt;br /&gt;
* Kirwelauf (Kirwemontag, Veranstalter: 1. Budoclub Zeiskam)&lt;br /&gt;
* Tennis – LK-Turnier Valentinscup (Veranstalter: TC 86 Zeiskam e.&amp;amp;nbsp;V.)&lt;br /&gt;
* Wein- und Kelterfest (Letztes September-Wochenende, Veranstalter: Liederkranz-Chöre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 fand außerdem in der Gemeinde die Deutsche Meisterschaft im [[Voltigieren]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zwiebelhoheiten ===&lt;br /&gt;
Erstmals im Jahr 1999, zur 1225-Jahr-Feier, wurde mit Miriam I. eine Zwiebelkönigin gewählt. Seitdem wird im Ein- bis Zwei-Jahres-Rhythmus zum Kirweauftakt eine neue Hoheit gekrönt. Die Hoheiten repräsentieren Zeiskam bundesweit bei Messen, Festumzügen und sogar europaweit in den Partnergemeinden. Seit 2006 wird die Zwiebelkönigin durch eine Zwiebelprinzessin an ihrer Seite unterstützt, damit sie zusammen die inzwischen sehr zahlreichen Termine besser wahrnehmen können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bellheim.de/vg_bellheim/Gemeinden/Zeiskam/Kultur%20&amp;amp;%20Geschichte/ |titel=Zwiebelkönigin |werk=Zeiskam: Kultur &amp;amp; Geschichte |hrsg=Verbandsgemeinde Bellheim |abruf=2021-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.pfalz-express.de/das-geheimnis-ist-gelueftet-sandra-heisst-die-neue-zeiskamer-zwiebelkoenigin/ |titel=Das Geheimnis ist gelüftet: Sandra heißt die neue Zeiskamer Zwiebelkönigin |werk=Pfalz-Express |hrsg=Ahme Licht Verlag GbR, Kandel |datum=2017-08-26 |abruf=2021-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----Ist das ernsthaft als enzyklopädisch relevant anzusehen?&lt;br /&gt;
Die Hoheiten:&lt;br /&gt;
* 1999–2000 Miriam I.&lt;br /&gt;
* 2000–2002 Carolin I.&lt;br /&gt;
* 2002–2004 Tanja I.&lt;br /&gt;
* 2004–2005 Stefanie I.&lt;br /&gt;
* 2005–2006 Anna I.&lt;br /&gt;
* 2006–2007 Zwiebelkönigin Anna I. und Zwiebelprinzessin Lisa I.&lt;br /&gt;
* 2007–2009 Zwiebelkönigin Stefanie II. und Zwiebelprinzessin Katharina I.&lt;br /&gt;
* 2009–2010 Zwiebelkönigin Ronja I. und Zwiebelprinzessin Bianca I.&lt;br /&gt;
* 2010–2011 Zwiebelkönigin Bianca I. und Zwiebelprinzessin Lena I.&lt;br /&gt;
* 2011–2012 Zwiebelkönigin Lena I. und Zwiebelprinzessin Alicia I.&lt;br /&gt;
* 2012–2013 Zwiebelkönigin Alicia I. und Zwiebelprinzessin Laura I.&lt;br /&gt;
* 2013–2014 Zwiebelkönigin Laura I. und Zwiebelprinzessin Michelle I.&lt;br /&gt;
* 2014–2015 Zwiebelkönigin Luisa I. und Zwiebelprinzessin Laura II.&lt;br /&gt;
* 2015–2017 Zwiebelkönigin Melanie I. und Zwiebelprinzessin Svea I.&lt;br /&gt;
* 2017–2019 Zwiebelkönigin Sandra I. und ab 2018 Zwiebelprinzessin Leonie I.&lt;br /&gt;
* seit 2019     Zwiebelkönigin Leonie I.---------&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf Zeiskam - geo.hlipp.de - 37272.jpg|mini|Landwirtschaftlich genutzte Fläche innerhalb von Zeiskam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Zeiskam ist für seinen [[Gemüsebau]] bekannt. Dabei ist traditionell bedeutend vor allem der Anbau von [[Zwiebel]]n. Die landwirtschaftliche Genossenschaft „[[Pfalzmarkt]]“ mit Sitz in [[Mutterstadt]] betreibt in Zeiskam eine Außenstelle. Der Anteil der in der [[Landwirtschaft]] Erwerbstätigen ist rückläufig, dennoch existieren große landwirtschaftliche Betriebe mit insgesamt 499 Hektar Landwirtschaftsfläche, die bis in die Gegenwart zum landwirtschaftlichen Charakter beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden der Gemeinde befindet sich das Gewerbegebiet „In der Sauheide“, in dem sich mehrere Unternehmen angesiedelt haben, darunter verschiedene Transport- und Baustoffunternehmen sowie ein Getränkegroßhandel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Nördlich der Gemeinde verläuft die [[Bundesstraße 272]], die von Landau ([[Bundesautobahn 65|A 65]]) nach Schwegenheim ([[Bundesstraße 9|B 9]]) führt. Entlang des westlichen Siedlungsrandes verläuft die [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 540|Landesstraße&amp;amp;nbsp;540]], die nach Hochstadt und Bellheim führt. Die in der Ortsmitte von ihr abzweigende &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Germersheim#K 1|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;1]]&amp;#039;&amp;#039; führt nach Freimersheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeiskam.JPG|mini|Früherer Bahnhof Zeiskam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeiskam war über die [[Bahnstrecke Germersheim–Landau]] an das Schienennetz angeschlossen. Die Verbindung wurde 1998 jedoch stillgelegt, nachdem bereits 1984 der Personen- und 1991 der Güterverkehr beendet wurde. Seit 2006 wird sie touristisch wieder für [[Eisenbahn-Draisine#Freizeittourismus mit Draisinen|Draisinenverkehr]] genutzt. Im gewöhnlichen Verkehr ist die Gemeinde über die [[Nahverkehr in Landau in der Pfalz#Busverkehr|Buslinie 590]], die eine Verbindung mit Landau und Germersheim herstellt, an das Nahverkehrsnetz angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behörden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde gehört zum Zuständigkeitsbereich des [[Amtsgericht Germersheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Durch Zeiskam verläuft der [[Kraut-und-Rüben-Radweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
Zeiskam verlieh vier Personen die Ehrenbürgerwürde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bellheim.de/vg_bellheim/Gemeinden/Zeiskam/Kultur%20&amp;amp;%20Geschichte/ |titel=Ehrenbürger |werk=Zeiskam: Kultur &amp;amp; Geschichte |hrsg=Verbandsgemeinde Bellheim |abruf=2021-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg]] (1847–1934), Reichspräsident&lt;br /&gt;
* [[Johann Vogel (Lehrer)|Johann Vogel]] (1865–1935), Oberlehrer&lt;br /&gt;
* Roland Humbert (* 1942), Bürgermeister von 1989 bis 2009, verliehen am 14.&amp;amp;nbsp;Januar 2012 für seine Verdienste um die Gemeinde&lt;br /&gt;
* Fritz Riemer (* 1948), Ratsmitglied, 1. Beigeordneter und Landwirtschaftlicher Beauftragter, wurde im Juni 2018 für seine jahrzehntelangen Einsatz um Zeiskam geehrt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-germersheim_artikel,-fritz-riemer-wird-ehrenb%C3%BCrger-_arid,1183626.html |titel=Fritz Riemer wird Ehrenbürger |werk=Die Rheinpfalz |hrsg=Rheinpfalz Verlag und Druckerei GmbH &amp;amp; Co. KG, Ludwigshafen |datum=2018-06-02 |abruf=2021-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Jacob François Marola]], genannt &amp;#039;&amp;#039;Marulaz&amp;#039;&amp;#039; (* 6. November 1769; † 10. Juni 1842 auf Schloss [[Filain (Haute-Saône)|Filain]]), Generalmajor, wurde auf dem [[Arc de Triomphe de l’Étoile]] verewigt&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Humbert]] (1887–1941), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Josef Braun (Politiker, 1889)|Josef Braun]] (1889–1955), Politiker (CDU), Oberbürgermeister von Mannheim, Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Otto Herzog (Politiker, 1900)|Otto Herzog]] (1900–1945), Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Eugen Braun (Politiker)|Eugen Braun]] (1903–1975), Landwirt und Politiker (ZENTRUM, CDU)&lt;br /&gt;
* [[Edith Székely]] (1909–2012), schwedische Psychoanalytikerin deutsch-jüdischer Herkunft&lt;br /&gt;
* [[Klaus Sinn]] (* 1936), deutscher Fußballspieler und -trainer (SV Waldhof Mannheim)&lt;br /&gt;
* [[Klaus Doppler]] (* 1939), deutscher Manager-Trainer, Organisationsberater und Autor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Uschi Eid|Ursula „Uschi“ Eid]] (* 1949), Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen), von 1998 bis 2005 parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, seit 2015 Präsidentin der [[Deutsche Afrika Stiftung|Deutschen Afrika Stiftung]].&lt;br /&gt;
* [[Freddy Heß]] (* 1964), ehemaliger Fußballspieler, trainierte zeitweilig den örtlichen Fußballverein&lt;br /&gt;
* [[Stefan Mees]] (* 1969), Fußballspieler, spielte in seiner Jugend und später als Erwachsener beim TB Jahn Zeiskam&lt;br /&gt;
* Susanne Erdmann, seit 1993 Trägerin des [[Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
* [[Julia Brauweiler]] (* 1985), Springreiterin, wurde 2005 vor Ort deutsche Meisterin der Jungen Reiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kurt Andermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Herren von Zeiskam: Porträt einer Familie des pfälzischen Niederadels.&amp;#039;&amp;#039; In: Historischer Verein der Pfalz: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; 98 Verlag des Historischen Vereins, Speyer 2000, S. 97–118; {{ISSN|0073-2680}}, {{ZDB|502503-5}}.&lt;br /&gt;
* Jakob Kling: &amp;#039;&amp;#039;Zeiskam im Wandel der Zeiten: 774–1974 – Ein Heimatbuch zur 1200-Jahrfeier.&amp;#039;&amp;#039; 1974.&lt;br /&gt;
* Edgar Schnell: &amp;#039;&amp;#039;Zeiskam im Dritten Reich – Dokumentation über die Zeit des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Zeiskam, 1995.&lt;br /&gt;
* Edgar Schnell: &amp;#039;&amp;#039;Zeiskam in Vergangenheit und Gegenwart – ein Porträt in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Zeiskam, 1999.&lt;br /&gt;
* Edgar Schnell: &amp;#039;&amp;#039;Zeiskamer unter Napoleons Fahnen.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Zeiskam, 2009.&lt;br /&gt;
* Edgar Schnell: &amp;#039;&amp;#039;Zeiskamer Zwiebelrevier.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Zeiskam, Neuauflage 2014.&lt;br /&gt;
* Edgar Schnell: &amp;#039;&amp;#039;Zeiskam – Vom Leben in der „guten alten Zeit“.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Gemeinde Zeiskam, 2014.&lt;br /&gt;
* Klaus Sütterlin: &amp;#039;&amp;#039;König Johann, Ritter auf dem Schauplatz Europa.&amp;#039;&amp;#039; Knecht Verlag, Landau 2003, ISBN 978-3-930927-77-7.&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ich bin Johann, Graf von Luxemburg und König von Böhmen. Mein Vater, Heinrich VII, war Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Mit 14 Jahren begegnete ich im August 1310 in der Johanniter-Kommende Heimbach zu Zeiskam bei Speyer zum ersten Mal meiner wunderschönen Braut, Prinzessin Elisabeth von Böhmen&amp;amp;nbsp;…}}&lt;br /&gt;
* Johann Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Johanniter-Comthurei Heimbach und Nachbarorte in vergangenen Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Zeiskam, 1910.&lt;br /&gt;
* [[Johann Weber (Historiker)|Johann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Burg und Kirche zu Zeiskam.&amp;#039;&amp;#039; 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bellheim.de/vg_bellheim/Gemeinden/Zeiskam/ Ortsgemeinde Zeiskam] auf den Seiten der Verbandsgemeinde Bellheim&lt;br /&gt;
* [https://www.suedpfalz-tourismus-vg-bellheim.de/kultur-geschichte/sehenswuerdigkeiten/zeiskam.html Sehenswürdigkeiten in Zeiskam]&lt;br /&gt;
* [https://rhein-neckar-wiki.de/Katholische_Kirche_Zeiskam Katholische Kirche Zeiskam]&lt;br /&gt;
* [http://napoleon-monuments.eu/Napoleon1er/Marulaz.htm Französische Seite zu Jacob-François Marola, dit Marulaz]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33401036}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Germersheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4410001-2|LCCN=n/97/16562|VIAF=159615128}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Germersheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 774]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Orgelputzer</name></author>
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