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	<title>Zeige deine Wunde - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T06:33:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeige_deine_Wunde&amp;diff=765976&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rafael Zink: Linkfix, nicht vorhandene Vorlage entfernt</title>
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		<updated>2024-07-30T14:46:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix, nicht vorhandene Vorlage entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
|bilddatei= &lt;br /&gt;
|   titel = zeige deine Wunde&lt;br /&gt;
|künstler = Joseph Beuys&lt;br /&gt;
|    jahr = 1974–1975, 1980&lt;br /&gt;
| technik = Installation&lt;br /&gt;
|    höhe = &lt;br /&gt;
|  breite = &lt;br /&gt;
|  museum = Lenbachhaus&lt;br /&gt;
|  museen =&lt;br /&gt;
|     ort = München&lt;br /&gt;
|bildlink = https://www.lenbachhaus.de/digital/sammlung-online/detail/zeige-deine-wunde-30011090&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zeige deine Wunde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1974–1975) ist eine [[Installation (Kunst)|Installation]] beziehungsweise ein [[Environment]] des deutschen [[Künstler]]s [[Joseph Beuys]] aus dem Jahr 1976, das sich heute im [[Lenbachhaus]] in München befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Werk ==&lt;br /&gt;
Das Environment selbst besteht aus einem großen, klinisch anmutenden Raum, in dem sich fünf jeweils doppelt auftretende Objekte befinden:&lt;br /&gt;
* Das Hauptobjekt der Installation, bestehend aus zwei Leichenbahren („Betten“) aus der [[Pathologie]], darüber zwei als „Lampen“ bezeichnete Kästen aus verzinktem [[Eisenblech]] mit Glasscheiben, die von innen mit Fett bestrichen sind; unter den Bahren zwei mit Fett gefüllte Zinkblechkästen, die jeweils ein [[Fieberthermometer]] und ein [[Reagenzglas]] mit Vogelschädel enthalten, daneben jeweils ein mit [[Gaze]] abgedecktes Weckglas.&lt;br /&gt;
* Zwei schwarze Schultafeln, von Beuys mit Kreide beschriftet: „zeige deine Wunde“.&lt;br /&gt;
* Zwei Werkzeuge (&amp;#039;&amp;#039;Schepser&amp;#039;&amp;#039;) aus geschmiedetem Eisen mit Holzstiel lehnend an zwei weißen Holztafeln.&lt;br /&gt;
* Zwei [[Feldzeichen]] ([[Gabel (Werkzeug)|Forken]] aus geschmiedetem Eisen mit Holzstiel mit Stofflappen), mit denen Beuys zwei Halbkreise auf die [[Schiefertafel]]n, auf denen die Forken stehen, eingeritzt hatte.&lt;br /&gt;
* Zwei in weiß gestrichenen Holzkästen gerahmte Ausgaben der linksgerichteten italienischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Lotta Continua]]&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;der unendliche Kampf&amp;#039;&amp;#039;, bzw. &amp;#039;&amp;#039;der Kampf geht weiter).&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Werk wurde 1976 von Beuys in Zusammenarbeit mit der Galerie [[Schellmann Art|Schellmann]] &amp;amp; [[Bernd Klüser|Klüser]] im Kunstforum, heute [[Maximiliansforum]], einer seit 1973 unter der Leitung des [[Städtische Galerie im Lenbachhaus|Lenbachhauses]] von unterschiedlichen Ausstellern genutzten Ausstellungsfläche in der Fußgängerunterführung [[Maximilianstraße (München)|Maximilianstraße]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Wiedemann |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/sparopfer-15-maximiliansforum-untergrund-adieu-1.736633 |titel=Untergrund Adieu |hrsg=[[Süddeutsche Zeitung]] |datum=2010-05-17 |zugriff=2017-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgestellt. Das Werk fand zunächst noch wenig Resonanz. Die Fotografin [[Ute Klophaus]] machte einige Bilder der Originalinstallation, die nach einigen Wochen wieder abgebaut und eingelagert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Evelyn Vogel: [https://www.sueddeutsche.de/kultur/damals-und-heute-eine-bahre-fuer-die-kunst-1.2985686 &amp;#039;&amp;#039;Eine Bahre für die Kunst&amp;#039;&amp;#039;], Süddeutsche Zeitung, 10. Mai 2016, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1979 wurde &amp;#039;&amp;#039;zeige deine Wunde&amp;#039;&amp;#039; für 270.000 DM von der Städtischen Galerie im Lenbachhaus angekauft und am 22. und 23. Januar 1980 von Beuys dort installiert. Der geplante Kauf war sehr kontrovers diskutiert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Zeyn |url=https://www.br.de/mediathek/podcast/bayerisches-feuilleton/land-und-leute-der-teuerste-sperrmuell-aller-zeiten-joseph-beuys-im-muenchner-lenbachhaus/1813741 |titel=&amp;quot;Der teuerste Sperrmüll aller Zeiten&amp;quot; - Joseph Beuys im Münchner Lenbachhaus |hrsg=Bayerischer Rundfunk |abruf=6. Januar 2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt; worden und löste, wie viele andere Werke des Künstlers, heftige Kritik und bundesweite Proteste aus. In der [[Polemik]] öffentlicher Stimmen nannte man das Werk „den teuersten Sperrmüll aller Zeiten“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Capital (Deutschland)|Capital]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.capital.de/guide/kunstkompass/100001642.html?eid=100003842 | wayback=20070927012805 | text=Der Capital-Kunstkompass 2004: Die Unsterblichen}}.&amp;#039;&amp;#039; 28. Oktober 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ute Klophaus’ Fotografien dieser Installation verwendete Beuys später auch in einem [[Multiple]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Die [[Boulevardpresse]] titelte seinerzeit abwertend: „Der Mann mit dem Hut zeigt seine Wunden“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Abendzeitung]], 13. Februar 1976; vgl. auch [[Bayerische Staatszeitung]], 26. Oktober 1976; [[Münchner Merkur]], 28. Januar 1980; alle in: Beuys 1980, Bd. 2, o.&amp;amp;nbsp;S.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Feuilleton]]artikel bezeichneten ihn als den „[[Schmerzensmann]] der Kunst“ und thematisierten weniger das Werk selbst als vielmehr die Biografie des Künstlers, nach der er im Krieg selbst Verwundungen erlitten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interpretation ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;zeige deine Wunde&amp;#039;&amp;#039; ist eine Installation, die im Wesentlichen die Therapie und Heilung thematisiert, sowie ein neuzeitliches [[Memento mori]], das auf Krankheit, Schwäche, Alter und Sterblichkeit verweist. Beuys betrachtete den Raum als „Krankenzimmer“, in dem der Betrachter mit der eigenen Vergänglichkeit konfrontiert wird, indem er „seine Wunde“ offenbart und dabei gleichzeitig Heilung erfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Künstler erklärte zu seiner Rauminstallation: „Zeige deine Wunde, weil man die Krankheit offenbaren muß, die man heilen will. Der Raum […] spricht von der Krankheit der Gesellschaft. […] Eine dynamische Entscheidungssituation ist dargestellt.“ Das Kunstwerk bleibe nicht bei der Verwundung stehen; es enthalte darüber hinaus „Andeutungen, daß die Todesstarre überwunden werden kann […]. [E]twas ist angelegt, das, wenn man genau hinhört, einen Ausweg weist.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jost Herbig]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Dinge haben ihre Sprache. Interview mit Josph Beuys.&amp;#039;&amp;#039; In: Süddeutsche Zeitung, 26./27. Januar 1980.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph Beuys: &amp;#039;&amp;#039;zeige deine Wunde.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Schellmann &amp;amp; Klüser, München 1980, ISBN 3-921629-22-5 (Band&amp;amp;nbsp;2 = &amp;#039;&amp;#039;Reaktionen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Gabriele Fecher: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Beuys „Zeige deine Wunde“. Versuch einer Annäherung im Rahmen der Erwachsenenbildung.&amp;#039;&amp;#039; Pädagogische Arbeitsstelle des Deutschen Volkshochschul-Verbandes, Frankfurt am Main 1990, ISBN 978-3-88513-078-9.&lt;br /&gt;
* Eva Huttenlauch: &amp;#039;&amp;#039;JOSEPH BEUYS ZEIGE DEINE WUNDE&amp;#039;&amp;#039;, Schirmer/Mosel, München 2021, ISBN 978-3-8296-0937-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Evelyn Vogel: [https://www.sueddeutsche.de/kultur/damals-und-heute-eine-bahre-fuer-die-kunst-1.2985686 &amp;#039;&amp;#039;Eine Bahre für die Kunst. 40 Jahre nach der Ersteinrichtung von ‚zeige deine Wunde‘ von Beuys reagieren Künstler am gleichen Ort darauf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Mai 2016]&lt;br /&gt;
* Film &amp;#039;&amp;#039;[https://absolutmedien.de/film/491/Zeige+deine+Wunde+-+Kunst+und+Spiritualitaet+bei+Joseph+Beuys Zeige deine Wunde – Kunst und Spiritualität bei Joseph Beuys]&amp;#039;&amp;#039;, von [[Rüdiger Sünner]], 2015, DVD, [[Absolut Medien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4260280-4|LCCN=|NDL=|VIAF=206096744}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstwerk (Installation)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Joseph Beuys]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werk (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skulptur (1976)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rafael Zink</name></author>
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