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	<title>Zehlaubruch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:54:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zehlaubruch&amp;diff=2173246&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-35144-82: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-11-20T10:35:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|NS=54.53|EW=20.92|type=landmark|region=RU-KGD|dim=5000|article=/|map=right|maplevel=adm1st|maptype=relief}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zehlaubruch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Озёрское болото}}, &amp;#039;&amp;#039;Osjorskoje boloto&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Hochmoor]] in der [[Oblast Kaliningrad]] ([[Russland]]), früheres [[Ostpreußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name Zehlau ist erstmals 1383 als Sailawa überliefert und ist prußischen Ursprungs. Ein ähnliches litauisches Wort bedeutet Insel. Die erste Beschreibung des Zehlaubruchs stammt von Kaspar Henneberger aus dem nahen Mühlhausen, der 1595 ein großes Morast oder Gebruch beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurde versucht, das Moor durch Abzugsgräben trockenzulegen. Auch 1930 war geplant, das Zehlaubruch für Torfabbau zu nutzen.&amp;lt;ref name =&amp;quot;Guttzeit&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Emil Johannes Guttzeit|Titel=Natangen: Landschaft und Geschichte : gesammelte Beiträge|Datum=1977|Kapitel=Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Das Zehlaubruch&amp;#039;&amp;#039; |Seiten=13-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einziges noch wachsendes Hochmoor auf dem damaligen Territorium Deutschlands stand das Zehlaubruch seit 1910 unter Naturschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Albinus: &amp;#039;&amp;#039;Königsberg Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 war das Moor jahrzehntelang Teil eines militärischen Sperrgebietes. Sein heutiger Schutzstatus ist unklar. In Karten aus den 1980er-Jahren ist es als &amp;#039;&amp;#039;Osjorski [[sapowednik]]&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sowjetische Generalstabskarte]] 1:100.000. Blatt N-34-54, Ausgabe 1986&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Anordnung der Russischen Regierung von 1994 zur Einrichtung von Naturschutzgebieten und Nationalparks im Zeitraum bis 2005 ist das Moor als &amp;#039;&amp;#039;Sapowednik Prawdinski&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;bru&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://russia.bestpravo.ru/fed1994/data03/tex14115.htm | wayback=20151103164151 | text=Anordnung Nr. 572-R}} der Russischen Regierung vom 23. April 1994 (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; in einer 2001 folgenden Verfügung für den Zeitraum bis 2010 dagegen nicht mehr aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bru&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Das Moor entstand aus einem kleinen Torfmoosmoor, das seit etwa 6000 Jahren wächst, weil Nässe durch den Untergrund aus Ton und Lehm nicht abfließen kann. Die Oberfläche ist [[Bult-Schlenken-Komplex|Bulten und Schlenken]] geprägt. Über 250 Blänken in Form von Wasseransammlungen und Teichen verschiedener Größe wurden gezählt. Die Teiche trocknen im Sommer nicht aus, weil ihre Sohle aus einer Letteschicht besteht. Einige Teiche haben sogar baumbestandene Inseln, worauf sich möglicherweise der Name bezieht.&amp;lt;ref name =&amp;quot;Guttzeit&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Größe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 196-01491, Grünbaum.jpg|mini|Luftbildkarte mit &amp;#039;&amp;#039;Zehlau-Bruch&amp;#039;&amp;#039; in der unteren Hälfte und Frisching &amp;#039;&amp;#039;(Staatsforst [[Tumanowka (Kaliningrad, Gwardeisk)|Gauleden]])&amp;#039;&amp;#039; oben, 30er oder 40er Jahre]]&lt;br /&gt;
Südlich von [[Oserki (Kaliningrad, Gwardeisk)|Oserki]] (bis 1946 &amp;#039;&amp;#039;Groß Lindenau&amp;#039;&amp;#039;) gelegen, ist das Hochmoor im Westen, Norden und Osten vom Forst &amp;#039;&amp;#039;Frisching&amp;#039;&amp;#039; (oder Frisching-Forst, russisch {{lang|ru|Озёрский лес}}, &amp;#039;&amp;#039;Osjorski les&amp;#039;&amp;#039;) umgeben. Das Gebiet gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Wehlau]], heute ist es Teil des [[Rajon Prawdinsk|Rajons Prawdinsk]] (ehemals &amp;#039;&amp;#039;Friedland&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Moor ist etwa 23&amp;amp;nbsp;km² (2300&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]]) groß. Mehr als 40 Wasserflächen machen etwa acht Hektar aus. Das Moor erhebt sich aus der Ebene bis zu einer Höhe von 8,6&amp;amp;nbsp;m über dem Untergrund und 38,6&amp;amp;nbsp;m [[Höhe über dem Meeresspiegel|über dem Meeresspiegel]]. Entwässert wird es vor allem von der [[Prochladnaja]] (Frisching) zum [[Frisches Haff|Frischen Haff]] in westlicher Richtung, außerdem nach Norden über die Bäche Baidukowka &amp;#039;&amp;#039;(Gilge)&amp;#039;&amp;#039; und Gwardeiskaja &amp;#039;&amp;#039;(Kuhfließ)&amp;#039;&amp;#039; zum [[Pregel]] sowie nach Südosten über die Saprudnaja &amp;#039;&amp;#039;(Schwöne)&amp;#039;&amp;#039; zur [[Alle (Fluss)|Alle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://a-krasnikov.livejournal.com/9995.html Exkursion ins Zehlaubruch], August 2009 (russisch, Fotos)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle| autor=Reichsamt für Landesaufnahme| hrsg=Institut für Geographie und Geologie, Universität Greifswald| url=https://geogreif.uni-greifswald.de/geogreif?map=search&amp;amp;map_id=12273| format=image/jpeg| sprache=de| titel=Meßtischblatt 1491 Grünbaum| datum=1922| zugriff=2012-09-30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7749100-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moorgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oblast Kaliningrad)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ostpreußen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-35144-82</name></author>
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