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	<title>Zedrachbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zedrachbaum&amp;diff=1700234&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Special Circumstances: Die letzte Textänderung von ~2026-24917-62 wurde verworfen: Hier nicht relevant</title>
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		<updated>2026-04-23T02:42:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-24917-62&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-24917-62&quot;&gt;~2026-24917-62&lt;/a&gt; wurde verworfen: Hier nicht relevant&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Zedrachbaum&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Melia azedarach&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Melia&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Melia (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Melieae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Melioideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Mahagonigewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Meliaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Seifenbaumartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Sapindales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Melia azederach - Jardin des Plantes de Paris.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Zedrachbaum (&amp;#039;&amp;#039;Melia azedarach&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zedrachbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Indischer Zederachbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Melia azedarach&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Persischer Flieder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Westindischer Flieder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chinesischer Holunder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Paternosterbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Melia (Gattung)|Melia]]&amp;#039;&amp;#039; in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Mahagonigewächse]] (Meliaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cinamomo-corteza-2.jpg|mini|Borke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Melia azederach2.jpg|mini|Zweig mit gefiederten Laubblättern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Melia azederach4.jpg|mini|Ausschnitt eines Blütenstandes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Melia azedarach &amp;#039;Floribunda&amp;#039; (Scott Zona) 001.jpg|mini|Früchte des [[Kultivar]]s ‚Floribunda‘]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Zedrachbaum ist ein kleiner bis mittelgroßer sommer- bis [[Immergrüne Pflanze|halbimmergrüner]], recht schnellwüchsiger [[Baum]], der meist Wuchshöhen von 6 bis 15 Metern, in China auch bis 20 Metern erreicht und [[Brusthöhendurchmesser]] von 30 bis 60 Zentimetern erreicht. In [[Indien]] wurde ein maximaler Stammdurchmesser von 84 Zentimetern gemessen und auf [[Hawaii]] eine Höhe von beinahe 23 Metern und einem 1,7 Meter dicken Stamm. In Australien erreicht er noch höhere Wuchshöhen und soll über 40 Meter hoch werden. Selten wächst er nur als Strauch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FEIS&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;CABI&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stamm ist kurz und die Krone breit, rundlich und dicht beastet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL328&amp;quot;&amp;gt;Schütt et al.: &amp;#039;&amp;#039;Bäume der Tropen.&amp;#039;&amp;#039; S. 328.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ältere Exemplare haben eine rot- oder dunkelbraune bis gräuliche, mehr oder weniger rissige Stamm[[borke]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL330&amp;quot;&amp;gt;Schütt et al.: &amp;#039;&amp;#039;Bäume der Tropen.&amp;#039;&amp;#039; S. 330.&amp;lt;/ref&amp;gt; Charakteristisch sind knollenartige Auswüchse an der Basis älterer Stämme und die intensive [[Wurzelbrut]]-Bildung. Die Art bildet eine schwach ausgeprägte [[Pfahlwurzel]] mit zahlreichen raschwachsenden und kräftigen Seitenwurzeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL328&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Holz hat einen schmalen, gelblich weißen [[Splintholz|Splint]] und einen hell- bis rotbraunen [[Kernholz|Kern]]. Die Jahresringe sind gut sichtbar und werden bis zu 3 Zentimeter breit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL330&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rinde der Zweige ist zuerst grün und mit [[Trichom#Typen|Sternhaaren]] besetzt und wird später fast kahl oder kahl sowie rötlich-braun mit zahlreichen Korkporen ([[Lentizelle]]n). Innere Rindenschichten haben eine gelbbraune Farbe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL330&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Phyllotaxis|wechselständig]] (siehe Entwicklung) am Zweig angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Der Blattstiel ist relativ lang. Die Blattspreite ist doppelt unpaarig und teilweise dreifach gefiedert. Die Fieder[[blättchen]] stehen in großer Zahl paarweise an den etwa 8 Zentimeter langen Blattachsen zweiter oder dritter Ordnung. Die Fiederblättchen sind kurz gestielt. Das kahle und dünnledrige Blättchen ist bei einer Länge von 2,5 bis 6,5 Zentimetern sowie einer Breite von 1,5 bis 3 Zentimetern eiförmig bis elliptisch, seltener verkehrt-eiförmig, die Spitze ist zugespitzt bis geschwänzt, die Basis ist abgerundet bis keilförmig. Der Rand ist mehr oder weniger gesägt bis gekerbt, seltener sind die Fiederblättchen ganzrandig oder gelappt. Die Oberseite ist dunkelgrün und die Unterseite meist etwas heller.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL329&amp;quot;&amp;gt;Schütt et al.: &amp;#039;&amp;#039;Bäume der Tropen.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;329.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der Mittelrippe gehen auf jeder Seite 12 bis 16 Seitenrippen aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Nebenblatt|Nebenblätter]] fehlen. Beim Zerreiben verbreiten die Blättchen einen stechenden Geruch. Die Laubblätter werden meistens zu Beginn des Winters abgeworfen. Sie treiben meist im März, kurz vor der Blüte, neu aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL329&amp;quot; /&amp;gt; Die Herbstfärbung ist gelb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Zedrachbaum blüht nach drei bis vier Jahren das erste Mal. Die Blütenzeit reicht von März bis Mai.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL329&amp;quot; /&amp;gt; In achselständigen, 10 bis 25 Zentimeter langen [[Rispe|rispigen]] [[Blütenstand|Blütenständen]] sind viele Blüten locker angeordnet. Die Blütenstiele sind relativ dick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angenehm duftenden [[Blüte]]n sind [[radiärsymmetrisch]] und fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Die meist zwittrigen oder männlichen, kurz gestielten Blüten sind etwa 10 Millimeter lang und 15 bis 19 Millimeter breit. Die fünf kleinen, grünlichen bis bräunlichen, feinhaarigen und spitzen [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind etwa 1,5–2 Millimeter lang. Die fünf weißen, weiß-hellpurpur oder -fliederfarbenen bis etwas -purpurroten [[Kronblatt|Kronblätter]] sind etwa 10 Millimeter lang, verkehrt-eilanzettlich und ausladenden. Die Staubfäden der zehn bis zwölf [[Staubblatt|Staubblätter]] sind zu einer 8 Millimeter langen, engen, rötlichen bis dunkelvioletten oder violetten, manchmal weißen, rippigen und oben gezähnten Röhre verwachsen, die aufrechten Staubbeutel sind pfeilförmig und sitzen innen, oben. Der auf einem [[Diskus (Botanik)|Diskus]] stehende, oberständige [[Stempel (Botanik)|Stempel]] ist blassgrün und besteht aus einem drei- bis sechskammerigen [[Fruchtknoten]], einem langen, dicken, eingeschlossenen [[Griffel (Botanik)|Griffel]] und einer drei- bis sechslappige, keulenförmigen [[Narbe (Botanik)|Narbe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL329&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die giftigen und bei Reife gelblich-beigen bis gelben, rundlichen, mehrsamigen, dünnfleischigen, -schaligen, glatten [[Steinfrucht|Steinfrüchte]] sind etwas ledrig und etwa 12–18 (bis 50) Millimeter groß. Sie enthalten einen harten, gerippten und bräunlichen Steinkern mit oben einer runden Grube und unten einer kleinen Vertiefung, mit drei bis sechs dunkelbraunen bis schwarzen, bis 4–8 Millimeter langen, leicht abgeflachten Samen. Sie haben eine [[Tausendkornmasse]] von 75–250&amp;lt;ref&amp;gt;PROSEA&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!--550 bis 930 Quelle?--&amp;gt; Gramm. Die Früchte reifen im September und Oktober, bleiben den Winter über am Baum ([[Wintersteher]]), wo sie oft bis zur nächsten Blüte verbleiben können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FEIS&amp;quot;&amp;gt;[https://www.fs.usda.gov/database/feis/plants/tree/melaze/all.html &amp;#039;&amp;#039;Melia azedarach&amp;#039;&amp;#039;] bei USDA Fire Effects Information System (FEIS).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL329&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 28.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die [[Keimung]] erfolgt epigäisch, je Steinkern entwickeln sich drei bis vier Keimlinge. Die Keimlinge haben zwei [[sukkulente]], längliche [[Keimblatt|Keimblätter]] mit einer Länge von 9 bis 14 Millimetern. Die [[Primärblatt|Primärblätter]] stehen gegen- oder fast gegenständig und sind zunächst dreilappig. Erst die danach folgenden Blätter sind gefiedert und stehen wechselständig. Im ersten Jahr erreichen die Sämlinge eine maximale Höhe von etwa 25 Zentimetern, im zweiten Jahr unter natürlichen Bedingungen eine Wuchshöhe von 90 Zentimetern. Bei Pflege können sie im zweiten Jahr eine Wuchshöhe von 1,5 bis 2,4 Metern erreichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL330&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standortansprüche ==&lt;br /&gt;
Das natürliche Verbreitungsgebiet von &amp;#039;&amp;#039;Melia azedarach&amp;#039;&amp;#039; ist [[Südasien|Süd-]] und [[Südostasien]], wobei die Grenzen nicht bekannt sind. Man findet den Zedrachbaum in Indien und [[Myanmar]]. In China kommt er häufig im Flach- und Hügelland südlich des [[Gelber Fluss|Gelben Flusses]] vor, weiters in den Provinzen [[Hebei]], [[Hainan]], [[Yunnan]], [[Gansu]], im östlichen [[Sichuan]]. &amp;#039;&amp;#039;Melia azedarach&amp;#039;&amp;#039; kommt in [[Taiwan (Insel)|Taiwan]] vor. Im [[Himalaya]] wächst &amp;#039;&amp;#039;Melia azedarach&amp;#039;&amp;#039; bis in Höhenlagen von 2000 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL328&amp;quot;/&amp;gt; Weitere Vorkommen gibt es in [[Japan]], [[Sri Lanka]], [[Nepal]], [[Thailand]], [[Vietnam]], [[Indonesien]], [[Papua-Neuguinea]], auf den [[Philippinen]], in Australien und auf den [[Salomonen]]. In Europa, Afrika, den USA, in Mexiko, im tropischen Südamerika, auf den [[Westindische Inseln|Westindischen Inseln]] und auf [[Galápagos-Inseln|Galapagos]] wurde er eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;{{GRIN|ID=23936|WissName=Melia azedarach|Zugriff=4. Juli 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den USA ist er in [[Texas]] und [[Florida]] bis [[Oklahoma]] und Südost-[[Virginia]] häufig aus Kultur verwildert. Auf [[Hawaii]] wird er bis in Höhenlagen von 2750 Metern kultiviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL328&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zedrachbaum gedeiht am besten in feucht-warmem [[Klima]] und ist als junger Baum empfindlich gegen Trockenheit, Winterkälte und Beschattung. Ältere Bäume in den USA konnten jedoch Kältegrade von −8 bis −18&amp;amp;nbsp;°C überstehen. Sein natürliches [[Verbreitungsgebiet|Areal]] erstreckt sich über Gebiete mit einem jährlichen Niederschlag von 600 bis 1000 Millimeter. Er wächst auf sauren und neutralen [[Boden (Bodenkunde)|Böden]], verträgt aber auch alkalische Böden mit einem Salzgehalt bis zu 0,46 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL330&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Die häufigsten Schadinsekten sind [[Spinnmilben]] und [[Pflanzenläuse|Läuse]]. Die [[Milben]]art &amp;#039;&amp;#039;[[Phyllocoptruta oleivora]]&amp;#039;&amp;#039; saugt an Blättern und stört das Wachstum des Zedrachbaums. Schaden können auch mehrere Pilzarten anrichten, so verursacht &amp;#039;&amp;#039;[[Phyllactinia guttata]]&amp;#039;&amp;#039; mehltauartige Schädigungen. &amp;#039;&amp;#039;[[Nectria galligena]]&amp;#039;&amp;#039; ist der Auslöser eines [[Baumkrebs]]es, der als Schießscheiben-Krebs bezeichnet wird. &amp;#039;&amp;#039;[[Fomes meliae]]&amp;#039;&amp;#039; aus der Gattung der [[Zunderschwämme]] befällt das Holz und zerstört es.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL330&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung|Erstveröffentlichung]] von &amp;#039;&amp;#039;Melia azedarach&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1753 durch [[Carl von Linné]]. Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;azedarach&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vom persischen „azad dirakht“ ab, was „prächtiger Baum“ bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL328&amp;quot;/&amp;gt; Eine andere Deutung geht von einer Ableitung vom lateinischen Wort „cedrus“, die Zeder, aus, die mit dem Zedrachbaum das duftende Holz gemeinsam hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Genaust: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-16-7, S. 89–90 (Nachdruck von 1996).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe und Giftigkeit ==&lt;br /&gt;
Alle Pflanzenteile werden als giftig eingestuft, besonders die Früchte. Die Hauptwirkstoffe der Rinde sind [[Saponine]], [[Bitterstoff]]e wie [[Mangrovin]], [[Catechin]], [[Vanillinsäure]], 0,02 % [[ätherische Öle]], etwa 0,04 % [[Alkaloide]], darunter Azaridin und Paraisin und tetracyclische [[Terpene#Triterpene|Triterpene]] wie Kulinon, Kulacton und Kulolacton. Die Früchte enthalten die Triterpene Melianon und Meliantriol, das fraßabschreckend auf Heuschrecken wirkt, sowie toxische Bitterstoffe wie das Bakayanin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gift&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor = Roth, Daunderer, Kormann| Titel = Giftpflanzen, Pflanzengifte| Verlag = Nikol| Auflage = 4.  | Ort = Hamburg | Jahr = 1994| ISBN = 3-933203-31-7| Seiten = 491}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiftungen treten hauptsächlich nach übermäßigem Genuss der Früchte auf. Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, starker Durst, kalte Schweißausbrüche und Krämpfe. In Extremfällen soll der Verzehr von sechs bis acht Früchten zum Tod führen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gift&amp;quot;/&amp;gt; Todesfälle sind auch bei Schweinen und Ziegen vorgekommen, Rinder und Vögel scheinen kaum geschädigt zu werden, auf Singvögel haben die Beeren eine narkotische Wirkung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL332&amp;quot;&amp;gt;Schütt et al.: &amp;#039;&amp;#039;Bäume der Tropen.&amp;#039;&amp;#039; S. 332.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Er ist aufgrund der schönen Blüten und der leuchtend gelben Früchte ein beliebtes [[Ziergehölz]] und wird in vielen warm-gemäßigten bis tropischen Gebieten der Erde kultiviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL328&amp;quot; /&amp;gt; Da er leicht verwildert, ist sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet unsicher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt; Den Namen „Paternosterbaum“ verdankt er dem Umstand, dass aus seinen Steinkernen [[Rosenkranz|Rosenkränze]] hergestellt werden, eine Tradition, die von südeuropäischen Klöstern ausgegangen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL332&amp;quot; /&amp;gt; Aus ihnen werden auch Schmuckketten hergestellt. Da die Samen giftig sind, werden dadurch besonders Kinder gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gift&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Bedeutung hat der Zedrachbaum als weltweit kultivierter schattenspendender Park- und Straßenbaum und als Ziergehölz, wobei er als Einzelbaum oder in kleinen Gruppen angepflanzt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL331&amp;quot;&amp;gt;Schütt et al.: &amp;#039;&amp;#039;Bäume der Tropen.&amp;#039;&amp;#039; S. 331.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kernholz]] ist dauerhaft und lässt sich gut bearbeiten. Aus dem Holz werden Möbel, Spielsachen, Kisten, landwirtschaftliche Geräte und Werkzeugstiele hergestellt. Weiter wird das Holz als Brennholz und in Indien zur Papierherstellung genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL331&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samen enthalten bis zu 42 % Öl, das als Schmiermittel und für die Farben- und Seifenerzeugung genutzt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gift&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL331&amp;quot;/&amp;gt; Die Borke enthält zu 7 %  [[Tannine]], die zusammen mit anderen Inhaltsstoffen (Chuanliansa, Kulacton, Methylkulonat und Julolacton) gewonnen werden. Blätter und getrocknete Früchte haben [[Insektizid|insektizide]] Wirkung und werden zum Schutz von eingelagerten [[Textilie]]n verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EdL331&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor = Schütt, Weisgerber, Schuck, Lang, Stimm, Roloff| Titel = Enzyklopädie der Laubbäume| Verlag = Nikol| Ort = Hamburg| Jahr = 2006| ISBN = 3-937872-39-6|Seiten=327–332}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Margot Spohn, Roland Spohn | Titel=Kosmos-Baumführer Europa | TitelErg=680 Bäume, 2600 Zeichnungen | Verlag=Franckh-Kosmos Verlags-Gmbh &amp;amp; Co. KG | Ort=Stuttgart | Jahr=2014 | ISBN=978-3-440-14647-7 | Seiten=164 | Online=[https://books.google.de/books?id=WKziBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA164&amp;amp;dq=Indischer+Zederachbaum Google Books] }}&lt;br /&gt;
* B. T. Styles, F. White: &amp;#039;&amp;#039;Flora of Tropical East Africa – Meliaceae.&amp;#039;&amp;#039; Balkema, 1991, ISBN 90-6191-356-X, S. 22 f.&lt;br /&gt;
* Dida Syamsuwida,  Endah Retno Palupi, Iskandar Zulkarnaen Siregar, Andry Indrawan: &amp;#039;&amp;#039;Flower Initiation, Morphology, and Developmental Stages of Flowering-Fruiting of Mindi (Melia azedarach L).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jurnal Manajemen Hutan Tropika (Journal of Tropical Forest Management).&amp;#039;&amp;#039; 18(1), 2012, S. 10–17, [[doi:10.7226/jmht.18.1.10]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Melia azedarach|Zedrachbaum (&amp;#039;&amp;#039;Melia azedarach&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Paternosterbaum}}&lt;br /&gt;
* [https://www.baumkunde.de/Melia_azedarach/ &amp;#039;&amp;#039;Paternosterbaum&amp;#039;&amp;#039;] bei Baumkunde.&lt;br /&gt;
* [https://www.cabi.org/isc/datasheet/33144 &amp;#039;&amp;#039;Melia azedarach&amp;#039;&amp;#039;] bei CABI Invasive Species Compendium.&lt;br /&gt;
* [http://www.fleppc.org/ID_book/melia%20azederach.pdf &amp;#039;&amp;#039;Melia azedarach&amp;#039;&amp;#039;] (PDF), Florida Exotic Pest Plant Council: FLEPPC.&lt;br /&gt;
* [https://www.actaplantarum.org/galleria_flora/galleria1.php?aid=4424 &amp;#039;&amp;#039;Melia azedarach&amp;#039;&amp;#039;] bei Acta Plantarum (Bilder)&lt;br /&gt;
* [http://www.issg.org/database/species/ecology.asp?si=636&amp;amp;fr=1&amp;amp;sts= &amp;#039;&amp;#039;Melia azedarach&amp;#039;&amp;#039;] bei IUCN/SSC Invasive Species Specialist Group (ISSG).&lt;br /&gt;
* [https://prosea.prota4u.org/view.aspx?id=3028 &amp;#039;&amp;#039;Melia azedarach&amp;#039;&amp;#039;] bei PROSEA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=20400345|WissName=Melia azedarach|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FoC&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hua Peng, David J. Mabberley: &amp;#039;&amp;#039;Melia Linnaeus.&amp;#039;&amp;#039; In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora of China&amp;#039;&amp;#039;, Volume 11 – &amp;#039;&amp;#039;Oxalidaceae through Aceraceae&amp;#039;&amp;#039;, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2008, ISBN 978-1-930723-73-3: [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200012507 &amp;#039;&amp;#039;Melia azedarach Linnaeus.&amp;#039;&amp;#039;, S. 130 - textgleich online wie gedrucktes Werk].&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4147678-5|REMARK=Ansetzungsform GND „Chinabaum“.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mahagonigewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Special Circumstances</name></author>
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