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	<title>Zechstein (Radebeul) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:40:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zechstein_(Radebeul)&amp;diff=1351470&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-16T23:31:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das ehemalige Weingut &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zechstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit Weinbergs- und Waldbesitz liegt auf [[Zitzschewig]]er Flur in der sächsischen Stadt [[Radebeul]], in der [[Barkengasse]] 17. Das heutige zweistöckige Herrenhaus entstand 1852 anstelle eines bereits 1706 erwähnten Vorgängergebäudes. Der oberhalb gelegene Weinberg &amp;#039;&amp;#039;Zechstein&amp;#039;&amp;#039; gehört zur Weinbau-Einzellage [[Radebeuler Johannisberg]] innerhalb der Großlage [[Lößnitz (Großlage)|Radebeuler Lößnitz]]. Der Zechstein liegt im [[Kulturlandschaftsschutz|Denkmalschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;denkmaltopo&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|978-3-86729-004-3|Seiten=74 sowie beiliegende Karte}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Liste der Denkmale der Kulturgeschichte in Radebeul|Denkmalschutz bestand schon zu DDR-Zeiten]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Zechstein.jpg|mini|Zechstein: Herrenhaus mit Weinbergen, gleich rechts davon liegt das [[Hohenhaus (Radebeul)|Hohenhaus]]. Links sind die ersten Schilder des Weinlehrpfads zu erkennen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb im Weinberg liegt die Erhebung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zechstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|210|DE-NHN}}, {{Coordinate |name=Zechstein |text=Lage |NS=51/07/26.86/N |EW=13/36/36.93/E |type=landmark |region=DE-SN}}), bei der am Weg &amp;#039;&amp;#039;Am Zechstein&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Zechstein-Aussicht&amp;#039;&amp;#039; liegt, ein traditioneller Aussichtspunkt über diesen Teil der [[Lößnitz (Landschaft)|Lößnitz]]. In der Nähe befindet sich das Flächennaturdenkmal [[Zechstein Radebeul]] (MEI 054).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Zechstein nah.jpg|mini|Zechstein: Herrenhaus]]&lt;br /&gt;
Das mit Flügelbau sowie Einfriedungsmauer und Toranlage denkmalgeschützte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Sachsen|08950585||Zusatz=Weingut Zechstein|Abruf=2021-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] des Weinguts Zechstein, dessen heutiger Name seit etwa der Mitte des 19. Jahrhunderts bezeugt ist, ist ein stattliches, dreigeschossiges Gebäude durch ein hohes Sockelgeschoss zur Talseite, auf der Bergseite jedoch ist es durch den Berganstieg nur zweigeschossig. Das Gebäude hat in der Talansicht eine Breite von sieben Fensterachsen und ist drei Achsen tief. Das Dach ist ein flachgeneigtes, ziegelgedecktes [[Walmdach]] ohne Dachausbauten. Das Gebäude ist schlicht verputzt, die Geschosse werden durch ein dazwischenliegendes [[Gesims]] gegliedert. In der Talansicht befindet sich darüber hinaus ein breiter [[Söller]] auf [[Pfeiler]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der denkmalgeschützte Flügelbau ist zweigeschossig mit [[Krüppelwalm]]dach mit einer Ziegeldeckung. Das ehemalige Kutscherhaus ist wie das Haupthaus restauriert, der rechte Flügelbau war dagegen im Jahr 2013 noch bis zum untersten Stockwerk abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Anwesen liegt direkt auf der anderen Straßenseite vom [[Hohenhaus (Radebeul)|Hohenhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:04172-Zitzschewig-1903-Ortsansicht von Westen-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|mini|links|Zitzschewig (1903): Weingut Zechstein in der Bildmitte oben, rechts daneben das [[Hohenhaus (Radebeul)|Hohenhaus]]. Halb links steht die [[Villa Dankbarkeit]], ganz links die [[Krapenburg]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Zechstein rechtes NG.jpg|mini|Rechter Gebäudeflügel (2013)]]&lt;br /&gt;
Das Weingut existierte bereits im 17. Jahrhundert. Im Jahr 1699 beginnt die urkundlich bezeugte Besitzerfolge mit dem kursächsischen Steuersekretär Johann Michael Findekeller, der zu jener Zeit auch im Besitz der [[Bischofspresse]] war. 1706 wurde ein Weinbergsgebäude an der Stelle des heutigen Herrenhauses beschrieben. Ab 1795 war es im Besitz des Reichsgrafen [[Friedrich Magnus I. zu Solms-Wildenfels]] (1743–1801), Herr über die reichsunmittelbare [[Herrschaft Wildenfels]] im westlichen Erzgebirge. Die heutigen Nebengebäude stammen etwa von 1800. Die Witwe des 1801 verstorbenen Reichsgrafen behielt den Besitz bis 1825. Seine letzten Lebensjahre soll der 1850 gestorbene &amp;#039;&amp;#039;Raugraf&amp;#039;&amp;#039; [[August Josef Ludwig von Wackerbarth]] auf dem &amp;#039;&amp;#039;Weingut Zechstein&amp;#039;&amp;#039; verbracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofmann berichtete noch 1853 im &amp;#039;&amp;#039;Meißner Niederland&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Julius Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Das Meißner Niederland in seinen Naturschönheiten und Merkwürdigkeiten oder das sächsische Italien in den Meißner und Dresdner Gegenden mit ihren Ortschaften. Ein Volksbuch für Natur und Vaterlandsfreunde topographisch historisch und poetisch dargestellt&amp;#039;&amp;#039;. Louis Mosche, Meißen 1853, S. 692. ([http://books.google.de/books?id=CJMAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=%22Mei%C3%9Fner+Niederland%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=jsaz4AAk1c&amp;amp;sig=yl7wF287IrA4ni5q_qF8tR4jHpg&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=VBHgTNeBNcPJswbLzcXHCw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CBcQ6AEwAA Online-Version])&amp;lt;/ref&amp;gt; dass der oberhalb gelegene Weinberg &amp;#039;&amp;#039;Zechstein&amp;#039;&amp;#039; einem Kaufmann Schmidt gehöre, vorher jedoch dem Bürstenbindermeister und „weitberühmten Magnetiseur Meißner aus Meißen“&amp;lt;ref&amp;gt;E. G. Gersdorf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Repertorium der gesammten deutschen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; 4. Band. F.&amp;amp;nbsp;A. Brockhaus, Leipzig 1835, S. 631 ([https://books.google.de/books?id=uuoEAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA631&amp;amp;lpg=PA631&amp;amp;dq=Magnetiseur+Mei%C3%9Fner+aus+Mei%C3%9Fen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=YqOWztcBLU&amp;amp;sig=RX1J0wl5JR-lVPLZjFn8u_rI12E&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj58Ii_05vOAhXBbxQKHaz_A5gQ6AEILzAC#v=onepage&amp;amp;q=Magnetiseur%20Mei%C3%9Fner%20aus%20Mei%C3%9Fen&amp;amp;f=false Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie noch früher einem Hauptmann von Wiluki gehört habe. Das „lange kasernenartige Wohngebäude“ auf dem vormaligen &amp;#039;&amp;#039;Auenmüller’schen Berg&amp;#039;&amp;#039; gehöre einem Herrn Baum aus Naundorf, der den „wahrhaft graziöse[n] Bau“ wegen Baufälligkeit nach und nach abtrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Donath dagegen schreibt, dass bereits 1852 das heutige Herrenhaus durch Heinrich Friedrich Laßius (Ferdinand Lasius)&amp;lt;ref name=&amp;quot;donath&amp;quot; /&amp;gt; umgebaut wurde, der das heutige Fassadenbild herstellen ließ. 1892 musste der Weinbau wegen der [[Reblauskatastrophe in der Lößnitz|Reblauskatastrophe]] eingestellt werden. 1910 erfolgten weitere Anbauten. 1918 ging der Besitz an Ernst Böhm über, der auf dem etwa 6&amp;amp;nbsp;Hektar großen Anwesen Landwirtschaft betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1946 rebte das &amp;#039;&amp;#039;Landesweingut [[Paulsberg (Lößnitz)|Paulsberg]]&amp;#039;&amp;#039; die brachliegenden Rebflächen wieder auf. Nachdem 1970 die &amp;#039;&amp;#039;VEG [[Weinbau Radebeul]]&amp;#039;&amp;#039; die Bewirtschaftung aufgegeben hatte, übernahmen nebenberufliche Winzer den Weinbau. 1973 übersiedelte die betagte Eigentümerin Charlotte Böhm nach Westdeutschland, während die Gebäude immer mehr verfielen. Diese wurden durch die &amp;#039;&amp;#039;Gebäudewirtschaft Radebeul&amp;#039;&amp;#039; verwaltet und aufgrund des schlechten Bauzustandes bis 1988 leergezogen. Danach wurden die Fenster vermauert und das Dach blieb undicht. 1979 verstarb die Besitzerin und hinterließ das Anwesen ihren Erben in Westdeutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2003 ist das Anwesen wieder in privater Hand und wurde seitdem von seinem Besitzer saniert, einem Angehörigen der Familie [[Hessen-Philippsthal-Barchfeld]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;donath&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|978-3-941595-09-5|Seiten=112–114}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der aus beruflichen Gründen nach Radebeul kam. Es ist unter anderem Sitz der &amp;#039;&amp;#039;Prinz von Hessen GmbH&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://maps.google.de/maps?ie=utf-8&amp;amp;oe=utf-8&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;q=prinz+hessen+radebeul&amp;amp;fb=1&amp;amp;view=text&amp;amp;latlng=12143932080194494373&amp;amp;output=html Prinz von Hessen GmbH]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zechsteinweg: Lehrpfad des sächsischen Weinbaus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Zechstein Zechsteinweg.jpg|mini|Zechsteinweg (Weinlehrpfad) nach Westen, unterhalb des Herrenhauses Zechstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Radebeul Hohenhaus vom Zechsteinweg Weinlehrpfad 01.JPG|mini|Zechsteinweg (Weinlehrpfad) nach Osten, Blick auf [[Hohenhaus (Radebeul)|Hohenhaus]]]]&lt;br /&gt;
Der unterhalb des Zechsteins ({{Höhe|210|DE-NHN}}) entlangführende &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zechsteinweg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine alte Berggasse, die früher unter anderem den Namen &amp;#039;&amp;#039;Obere Berggasse&amp;#039;&amp;#039; trug. Die Gasse beginnt an der Barkengasse unterhalb des Herrenhauses Zechstein und damit auf Höhe des Hohenhauses. Sie verläuft auf etwa {{Höhe|150}} Höhe quer zum abfallenden Weinberg nach etwa Nordwesten und mündet nach 370&amp;amp;nbsp;Metern Luftlinie in den Langenbergweg. 1924 erhielt sie den amtlichen Namen &amp;#039;&amp;#039;Zechsteinweg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zechsteinweg ist der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lehrpfad des sächsischen Weinbaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;[[Weinlehrpfad]]&amp;#039;&amp;#039;. Entlang des Weges werden alle im oberen Elbtal angebauten Rebsorten mit kurz gefasster Charakteristik und ihren Anbauansprüchen dargestellt. Am 15. Juni 2008 fand dort die &amp;#039;&amp;#039;1. Internationale Weltmeisterschaft im Weinkorkenweitwurf&amp;#039;&amp;#039; statt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ahgz.de/regional-und-lokal/Weltmeisterschaft-Weinkorkenweitwurf,242008,8069131149.html |text=Weltmeisterschaft im Weinkorkenweitwurf. |wayback=20161020012616}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die unter anderem vom Winzer des Weinguts im [[Meinholdsches Turmhaus|Meinholdschen Turmhaus]] veranstaltet wurde, der den Weinberg gepachtet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-938460-05-9}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-941595-09-5}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-86729-004-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Zechstein (Radebeul)|Zechstein|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschefotothek.de/obj30137021.html Bilder zum Zechstein] bei der [[Deutsche Fotothek|Deutschen Fotothek]]&lt;br /&gt;
* [http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=d60e626c-401d-4d29-bd61-4a47c8d2b913 Blick von der Zechstein-Aussicht]&lt;br /&gt;
* [https://genealogy.euweb.cz/solms/solms11.html Genealogie von FRIEDRICH MAGNUS I Graf zu Solms-Wildenfels]&lt;br /&gt;
* [http://www.zechstein-radebeul.de/ &amp;#039;&amp;#039;5 Sterne-Ferienwohnung Weingut Zechstein&amp;#039;&amp;#039;] mit zahlreichen Fotos des 2007 sanierten Kutscherhauses (linkes Nebengebäude in der Ansicht vom Tal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/07/18.30/N |EW=13/36/37.40/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal der Kulturgeschichte (Kreis Dresden-Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauensemble in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Weingut (Radebeul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrenhaus in Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1700er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Weinberglandschaft Radebeul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zitzschewig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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