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	<title>Zeche Vondern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Vondern&amp;diff=385540&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cihad G.: Korrekter</title>
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		<updated>2024-10-05T11:20:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrekter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=Zeche vondern 1908.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=Blick auf die Zeche um 1908,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ansichtskarte]] Nr. 23328 von [[Reinicke &amp;amp; Rubin]]&lt;br /&gt;
 |NAME=Zeche Vondern&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=Steinkohle&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF6=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE= bis zu 2285&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1902&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1932&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=Zusammenlegung mit Zeche Jacobi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT1=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE1=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME2=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT2=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE2=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE2=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME3=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT3=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE3=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE3=&lt;br /&gt;
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 |ROHSTOFFGEHALT4=&lt;br /&gt;
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 |LAGERNAME6=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT6=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT6=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE6=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE6=&lt;br /&gt;
 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG= max. 685.074&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51/29/47/N&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=6/54/15/E&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Oberhausen&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Oberhausen&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Oberhausen&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Vondern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Bergwerk|Steinkohlenbergwerk]] in [[Oberhausen]]-[[Osterfeld (Oberhausen)|Osterfeld]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Die Zeche Vondern war die jüngste Zeche im Steinkohlenfeld [[Zeche Oberhausen#Grubenfeld und Geologie|Oberhausen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Das Bergwerk ist benannt nach dem adeligen Haus Vondern in Oberhausen-Osterfeld.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Auf dem Gelände, auf dem später die [[Tagesanlagen]] des Bergwerks standen, wurde bereits im Jahr 1863 begonnen, die Zeche Herzog von Arenberg zu erstellen. Im Jahr 1865 wurde dieses erfolglose Bauvorhaben beendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Planung ===&lt;br /&gt;
Die Schachtanlage war zunächst als Wetterschachtanlage für die [[Zeche Oberhausen]] der [[Gutehoffnungshütte]] konzipiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Grund hierfür war die ungünstige Bewetterung der Zeche Oberhausen und die dadurch erhöhte Schlagwettergefahr. Als günstigster [[Schachtansatzpunkt|Standort]] für den [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] wurde durch den [[Markscheider]] ein Grundstück in der unmittelbaren Nähe der [[Burg Vondern]] in Osterfeld ermittelt. Aufgrund eines Vorstandsbeschlusses wurde für den Schacht ein [[Schachtscheibe|Schachtdurchmesser]] von fünf Metern gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Errichtung des Bergwerks ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1898 wurde in der Nähe der [[Burg Vondern]] mit den [[Abteufen|Teufarbeiten]] für den Schacht 1 begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Oberhausen 3&amp;#039;&amp;#039; und sollte erst die Zeche Oberhausen mit frischen Wettern versorgen, bevor hier eine eigenständige Anlage entstand. Der Schacht wurde im [[Senkschachtverfahren]] erstellt. Die Teufarbeiten verliefen recht zügig und ohne nennenswerte Komplikationen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im darauffolgenden Jahr erreichte der Schacht bei einer [[Teufe]] von 167 Metern das Karbon. Im Jahr 1900 wurde bei einer Teufe von 199 Metern (-&amp;amp;nbsp;160&amp;amp;nbsp;m [[Normalnull|NN]]) die [[Wettersohle]] nach Süden angesetzt. Noch im gleichen Jahr wurde bei einer Teufe von 220 Metern (−181&amp;amp;nbsp;m NN) die 1. Sohle, die als Wettersohle nach Norden dienen sollte, angesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Bis zum Jahresende 1900 erreichte der Schacht bereits eine Teufe von 310 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Bei einer Teufe von 311 Metern (-&amp;amp;nbsp;272&amp;amp;nbsp;m NN) wurde die 2. Sohle angesetzt. Im Jahr 1902 wurde bei einer Teufe von 411 Metern (-&amp;amp;nbsp;372&amp;amp;nbsp;m NN) die 3. Sohle, auch 420-Meter-Sohle genannt, angesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Noch im selben Jahr wurde über einen [[Querschlag]] die wettertechnische Verbindung mit der 6. Sohle der Zeche Oberhausen hergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht Oberhausen 3 wurde als Wetterschacht in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht versorgte nun das nördliche Baufeld der Zeche Oberhausen mit frischen [[Wetter (Bergbau)|Wettern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Lagerstätte]]naufschluss ergab, dass das Weiterführen der Anlage als selbständige Förderschachtanlage wirtschaftlich sinnvoller wäre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Der Vorstand der GHH beschloss, nun den Schacht in &amp;#039;&amp;#039;Vondern 1&amp;#039;&amp;#039; umzubenennen und anschließend das Bergwerk zu einer [[Doppelschachtanlage]] auszubauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ersten Betriebsjahre ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1903 wurde die Anlage als selbstständiges Bergwerk in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Noch im selben Jahr wurde begonnen, den Schacht&amp;amp;nbsp;2 direkt neben Schacht&amp;amp;nbsp;1 abzuteufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr wurde anstelle der Teufausrüstung eine [[Fördermaschine]] installiert und in Betrieb genommen. Die Fördermaschine wurde mittels Dampfkraft angetrieben und hatte als [[Seilträger]] eine [[Seilkorb|Trommel]] mit einem Durchmesser von 7,5 Metern. Mit dieser Fördermaschine konnte von allen drei [[Sohle (Bergbau)|Sohlen]] im Zweikorbbetrieb [[Schachtförderung|gefördert]] werden. Bereits im zweiten Quartal des Jahres 1903 wurden die ersten Kohlen gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1904 wurde der Schacht 1 tiefer geteuft und bei einer Teufe von 500 Metern (-&amp;amp;nbsp;461&amp;amp;nbsp;m NN) die 4. Sohle angesetzt. Im Schacht 2 erreichte man noch im selben Jahr bei einer Teufe von 167 Metern das Karbon. Außerdem wurde ein Durchschlag zur 3. Sohle erstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Schacht 1 wurde als zweite Fördermaschine eine Dampffördermaschine mit [[Treibscheibe]] eingebaut. Diese [[Treibscheibenförderung]] reichte jedoch nur bis zur 2. Sohle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1905 wurde der Schacht 2 in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht wurde mit einer [[Trommelfördermaschine]] ausgerüstet, die einen Trommeldurchmesser von 6,4 Metern hatte. Als zweite Förderanlage wurde eine Fördermaschine mit Treibscheibe installiert. Schacht 2 wurde nun Hauptförderschacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Als Abwetterschacht diente Schacht 1.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Damit die [[Abwetter]] über den Schacht aus den [[Grubenbau]]en abgesaugt werden konnten, wurden zwei [[Grubenlüfter]] neben dem Schacht 1 installiert. Die Grubenlüfter wurden mittels Dampfkraft angetrieben und konnten zusammen pro Minute 13.000&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; Abwetter aus den Grubenbauen absaugen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Das Bergwerk hatte insgesamt fünf Fördermaschinen. Pro Schacht eine Haupt- und eine Nebenfördermaschine und zusätzlich für den Schacht 1 eine Hilfsfördermaschine, die als Zubringermaschine für die Hauptfördermaschine des Schachtes 1 diente. Des Weiteren war eine [[Kaue]] vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Für die [[Streckenförderung]] wurden 29 [[Grubenpferd]]e eingesetzt. Die relativ geringe Anzahl an eingesetzten Grubenpferden lag an den kurzen Wegen zwischen der Ladestelle und dem [[Füllort]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Zeche Vondern keine eigene [[Wasserhaltung (Bergbau)|Wasserhaltung]] betrieb, mussten die [[Grubenwasser|Grubenwässer]] anderweitig entfernt werden. Die Zechen Oberhausen und Vondern waren untertägig über zwei Sohlen miteinander verbunden. Da es in den beiden Baufeldern nur relativ geringe Zuflüsse von Grubenwasser gab, konnten die Zechen über eine zentrale Wasserhaltung auf der Zeche Oberhausen entwässert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Da sich die Grubenwässer der beiden Bergwerke nicht miteinander vertrugen und beim Vermischen [[Schwerspat]] ausflockten und die Pumpen verstopften, mussten beide Bergwerke allerdings eine eigene [[Sumpfstrecke]] betreiben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1906 wurde auf der 3. Sohle ein Durchschlag mit der Zeche Oberhausen erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Anfang 1907 wurde auf der Anlage eine [[Kokerei]] in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Die Anlage bestand aus einer [[Koksbatterie]] mit 60 Öfen und zusätzlichen Nebengewinnungsanlagen für die Produktion von [[Teer]] und [[Ammoniak]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1909 wurde die Kokerei um eine weitere Koksbatterie mit ebenfalls 60 Regenerativöfen erweitert. Die Kokerei erzeugte pro [[Tag#Kalendertag|Kalendertag]] zwischen 580 und 600 Tonnen [[Koks]]. Das von der Kokerei erzeugte [[Kokereigas]] wurde in zwei Koksofengasmaschinen, die in einem eigens dafür erstellten Kraftwerk standen, genutzt. Mit diesen Koksofengasmaschinen wurden zwei [[Drehstromgenerator]]en mit einer [[Elektrische Leistung|Leistung]] von jeweils 1000 [[Watt (Einheit)|kW]] angetrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Die so erzeugte elektrische Energie wurde in das Ringnetz der GHH eingespeist. Im Jahr 1909 kam es in der Jahresmitte zu einem [[Grubenbrand]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Der Brand ereignete sich auf der 2. Sohle des Bergwerks.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Der Brand konnte von der [[Grubenwehr]] zwar nicht gelöscht wurden, wurde aber durch das Stellen mehrerer [[Damm (Bergbau)#Branddamm|Branddämme]] unter Kontrolle gebracht. Menschen kamen bei diesem Grubenbrand nicht zu Schaden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau der Schachtanlage ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1910 wurde begonnen, das [[Grubenfeld]] Neu-Oberhausen auf der zweiten und der 3. Sohle [[Ausrichtung (Bergbau)|auszurichten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Hierfür wurden [[Strecke (Bergbau)|Strecken]] aufgefahren, um die 3000 Meter nördlich geplante [[Zeche Jacobi]] zu erschließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr wurde der Schacht 2 bis zur 4. Sohle tiefer geteuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1912 wurde mit der in [[Klosterhardt]] entstehenden Zeche Jacobi ein [[Tag (Bergbau)|untertägiger]] [[Durchschlag (Bergbau)|Durchschlag]] zur Optimierung der [[Bewetterung|Wetterführung]] erstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr wurde eine Brikettfabrik fertiggestellt. Ob diese Brikettfabrik jemals in Betrieb ging, ist nicht bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Um die [[Streckenförderung]] zu verbessern, wurde auf der 3. und auf der 4. Sohle die Förderung mittels [[Grubenpferd]]en umgestellt auf Lokförderung. Hierfür wurden fünf druckluftgetriebene [[Grubenbahn|Lokomotiven]] eingesetzt. Die nötige Druckluft wurde von einer übertägig aufgestellten [[Kompressor|Hochdruckkompressoranlage]] erzeugt und in das untertägige Rohrleitungsnetz gespeist. Im Juli des Jahres 1913 erfolgte auf der 3. Sohle der Zeche Vondern die Verbindung mit der 2. Sohle der Zeche Jacobi. Dies war die zweite Verbindung zwischen den beiden Bergwerken. Während des Ersten Weltkrieges konnte der Ausbau der Zeche Vondern weiter fortgeführt wurden. Seit dem Mai des Jahres 1915 wurden keine Grubenpferde mehr eingesetzt. Im darauffolgenden Jahr wurde auf der Kokerei eine Anlage zur Benzolerzeugung in Betrieb genommen. Nach dem Ersten Weltkrieg war die Lage auf der Zeche Vondern aufgrund der politischen Verhältnisse zunächst schwierig. Ab dem Jahr 1921 normalisierten sich auch hier wieder die Verhältnisse. In den [[Streb (Bergbau)|Streben]] wurden die [[Flöz]]e manuell mittels [[Abbauhammer]] in [[Verhieb]] genommen. Bei sehr harten Kohlen wurden [[Schrämmaschine]]n zur Unterstützung der Arbeit eingesetzt. Die Förderung erfolgte mittels [[Schüttelrutsche]] und [[Förderband|Gummigurtförderbändern]] bis zur Ladestelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1926 wurde der Schacht 2 in einer Teufe von 662 Metern mit der 5. Sohle durchschlägig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die letzten Jahre bis zur Stilllegung ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Weltwirtschaftskrise]] führte die Gutehoffnungshütte umfangreiche Rationalisierungsmaßnahmen für ihre Förderanlagen im Oberhausener Gebiet durch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Oktober des Jahres 1930 wurde die Kokerei stillgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Aufgrund des schlechten Kohleabsatzes in den Jahren 1930 und 1931 wurden zunächst [[Kurzarbeit|Feierschichten]] verfahren, um die Förderung zumindest etwas an den Kohlenabsatz anzupassen. Als diese Maßnahme nicht mehr ausreichte, sah sich die Unternehmensleitung gezwungen, weitere Rationalisierungen einzuführen. Dies führte zu dem Entschluss, die Zeche Vondern und die Zeche Jacobi zu einem [[Verbundbergwerk]] zusammenzuführen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Am 15. Januar des Jahres 1932 wurde die Förderung auf dem Baufeld Vondern eingestellt. Zum 1. Februar wurde das Baufeld Vondern zur Zeche Jacobi zugeschlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Die im Baufeld Vondern abgebauten Kohlen wurden untertägig zur Zeche Jacobi gefördert und dort zu Tage gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Die meisten Tagesanlagen wurden abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Die beiden Vondernschächte blieben zunächst noch für die [[Seilfahrt]] und die Materialförderung offen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Ab dem 1. Oktober des Jahres 1932 wurde die reguläre Seilfahrt in den Schächten des Baufeldes Vondern eingestellt. Die Schächte bleiben noch für die Bewetterung geöffnet. Im Jahr 1956 wurde das [[Fördergerüst]] über dem Schacht 1 abgerissen, da der Schacht keine weitere Aufgaben mehr hatte. Außerdem wurde ein neuer Grubenlüfter installiert. Der Schacht erhielt eine luftdichte Schachthalle. Im Jahr 1965 wurden die beiden Schächte Vondern 1 und Vondern 2 mit Waschbergen und Kies [[Schachtverwahrung|verfüllt]]. Die noch verbliebenen Gebäude wurden abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung und Belegschaft ==&lt;br /&gt;
Die ersten bekannten Förder- und Belegschaftszahlen stammen aus dem Jahr 1903, damals wurden mit 182 [[Bergmann|Bergleuten]] eine Förderung von 57.394 Tonnen [[Steinkohle]] erbracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1905 wurden von 1000 Bergleuten rund 275.000 Tonnen Steinkohle gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1910 wurden mit 2189 Bergleuten 570.482 Tonnen Steinkohle gefördert. Im Jahr 1913 wurde mit 2103 Bergleuten die maximale Förderung des Bergwerks erbracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Die Förderung lag in diesem Jahr bei 685.074 Tonnen Steinkohle. Im Jahr 1915 wurden von 1955 Bergleuten 430.636 Tonnen Steinkohle gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Ersten Weltkrieg sank die Belegschaftszahl im Jahr 1916 auf 1358 Bergleute. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges wurden verstärkt auch Kriegsgefangene für den Arbeitseinsatz unter Tage eingesetzt und somit die Belegschaftsstärke auf 1750 Mann erhöht. Im letzten Kriegsjahr wurden rund 499.000 Tonnen Steinkohle gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1920 wurden von 1802 Bergleuten 358.479 Tonnen Steinkohle gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1925 wurden von 2285 Bergleuten rund 548.000 Tonnen Steinkohle gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Die letzten bekannten Förder- und Belegschaftszahlen des Bergwerks stammen aus dem Jahr 1930, es wurden mit 1634 Bergleuten 476.072 Tonnen Steinkohle gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Heute ist von der Zeche Vondern kein Gebäude mehr erhalten. Seit dem 1. August des Jahres 1974 verläuft über den ehemaligen Zechenplatz die [[Bundesautobahn 42|A 42]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;[[Brache Vondern]]&amp;#039;&amp;#039; gehört zur [[Route der Industriekultur]] und wurde 2008 künstlerisch neu gestaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Der Artikel wird z.Z. noch ergänzt und weiter überarbeitet. Bitte die Einzelnachweise nicht umbenennen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;[[Joachim Huske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum&amp;#039;&amp;#039; 144). 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster KG, Königstein i. Taunus, 1994, ISBN 3-7845-6992-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;Fr. Frölich: &amp;#039;&amp;#039;Die Gutehoffnungshütte Oberhausen.&amp;#039;&amp;#039; Zweites Buch, Die Werke der Gutehoffnungshütte nach dem Stande des Jahres 1910. Zur Erinnerung an das 100-jährige Bestehen 1810-1910&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;Fritz Pamp: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeche Vondern&amp;#039;&amp;#039;. In: Osterfelder Bürgerring. (Hrsg.): Der Kickenberg, Osterfelder Heimatblatt. Nr. 18, Walter Perspektiven GmbH, Oberhausen März 2011, {{ISSN|1864-7294}}, S. 4–6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;Fritz Pamp: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeche Jacobi; Ihre Entwicklung bis zum Abschluß des ersten Tarifvertrages 1919&amp;#039;&amp;#039;. In: Osterfelder Bürgerring. (Hrsg.): Der Kickenberg, Osterfelder Heimatblatt. Nr. 22, Walter Perspektiven GmbH, Oberhausen März 2012, {{ISSN|1864-7294}}, S. 4–6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot;&amp;gt;[http://www.metropoleruhr.de/freizeit-sport/natur-erleben/route-industrienatur/brache-vondern.html Metropoleruhr zur Brache Vondern] (abgerufen am 21. Dezember 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot;&amp;gt;Günter Streich, Corneel Voigt: &amp;#039;&amp;#039;Zechen Dominanten im Revier.&amp;#039;&amp;#039; 2. erweiterte und überarbeitete Auflage, Verlag Beleke KG, Nobel-Verlag GmbH, Essen 1999, ISBN 3-922785-58-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenzeche in Oberhausen|Vondern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Oberhausen|Vondern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haniel (Unternehmerfamilie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cihad G.</name></author>
	</entry>
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