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	<title>Zeche Verlorener Sohn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T23:24:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Verlorener_Sohn&amp;diff=721332&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Vorlagenfehler behoben</title>
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		<updated>2023-07-03T19:54:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenfehler behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=Verladerampe Zeche verlorener Sohn.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=&amp;lt;br /&amp;gt;Verladerampe zwischen Stollenmundloch und Sieberei&lt;br /&gt;
 |NAME=Zeche Verlorener Sohn&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=Verlohrner&amp;amp;nbsp;Sohn&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=Steinkohle&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF6=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1839&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1926&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=Silberbank&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1=2 m&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT1=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE1=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME2=Grosse Nebenbank&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT2=82 cm&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT2=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE2=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE2=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME3=Sonnenschein&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT3=3 m&lt;br /&gt;
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 |GRÖSSTE_TIEFE3=&lt;br /&gt;
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 |GESAMTLÄNGE6=&lt;br /&gt;
 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51/24/38/N&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7/09/15/&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Hattingen-Winz-Baak&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Hattingen&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Ennepe-Ruhr-Kreis&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreis&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Verlorener Sohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Verlohrner Sohn&amp;#039;&amp;#039;) war eine [[Kleinzeche]] im [[Hattingen|Hattinger]] Ortsteil [[Winz-Baak]] und im [[Bochum]]er Stadtteil [[Linden (Bochum)|Linden]]. Der letzte sichtbare Rest der bis zu 260&amp;amp;nbsp;m tiefen [[Schachtanlage]] bildet das Mauerwerk der Verladerampe, über die 1 Million Tonnen Kohle verladen wurde. Man findet sie noch heute auf der Straße „In der Aar“ (bis in die 1960er Jahre hieß diese „Am verlorenen Sohn“). In unmittelbarer Nachbarschaft liegt nördlich das [[Grubenfeld]] der Kleinzeche [[Zeche Nordpol|Nordpol]] an der Surenfeldstraße in Linden sowie ca. 300&amp;amp;nbsp;m westlich das der Kleinzeche &amp;#039;&amp;#039;Ruhrtal&amp;#039;&amp;#039; und weiter das der [[Zeche Vereinigte Dahlhauser Tiefbau]]. In ihrer Blütezeit waren bis zu 250 [[Bergmann|Kumpel]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Abbauphase ==&lt;br /&gt;
Bereits im 18. Jahrhundert urkundlich erwähnt, war die Anlage zumindest von 1839 bis 1924 in Betrieb. Sie wurde am 1. Mai 1906 offiziell in Betrieb genommen und bestand aus zwei [[Stollen (Bergbau)|Stollen]]. Die Abnahme der ersten Kohlenverladung durch die [[Bergbehörde]] erfolgte am 6. November 1906. Da sich der [[Abbau (Bergbau)|Abbau]] nicht rentierte, wurde der Betrieb über der [[Sohle (Bergbau)#Sohle als Niveau|Stollensohle]] im Jahr 1912 stillgelegt und man versuchte es in tiefer gelegenen Schichten. Hierzu wurde ein [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] zu der in 125&amp;amp;nbsp;m [[Teufe]] gelegenen [[Wettersohle#Zählweise|Tiefbausohle]] geschlagen. 1913 gehörte die Zeche zur Bergbaugesellschaft mit beschränkter Haftung Vereinigtes Glückauf. Man begann mit dem [[Abteufen]] eines [[Schachtförderung|Hauptförderschachtes]]. Auf einer [[Sohle (Bergbau)|Sohle]] bei 55&amp;amp;nbsp;m wurden ab diesem Jahr in drei Flözen [[Steinkohle#Einteilung|Fett-, Ess- und Magerkohlen]] abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnend von der verbliebenen Verladerampe befinden sich diese Flöze und somit auch das Abbaugebiet parallel zu den Straßen Im Langen Siepen und Bachstraße in nordöstlicher Richtung. Sie queren die Dahlhauser Straße zwischen den Häusern Nr. 87 und 99. Dort befanden sich eine Maschinenkammer und ein [[Gesenk (Bergbau)|Gesenk]]. Laut Gutachten des Bergamtes Gelsenkirchen vom 17. November 1913 hat im Flöz Silberbank kein starker Abbau stattgefunden. Zwischen den anderen beiden Flözen gab es mindestens fünf [[Aufbruch (Bergbau)|Aufbrüche]] und eine [[Richtstrecke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Stollen und den Teilsohlen aus sind gemäß Gutachten folgende drei Flöze, vom [[Hangendes|Hangenden]] zum [[Liegendes|Liegenden]] gerechnet, gebaut worden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Flöz &amp;#039;&amp;#039;Silberbank,&amp;#039;&amp;#039; Mächtigkeit 2&amp;amp;nbsp;m Kohle, in den Jahren 1908–1910 sowohl über als auch unter der Stollensohle mit [[Bergeversatz]]&lt;br /&gt;
# Flöz &amp;#039;&amp;#039;Große Nebenbank,&amp;#039;&amp;#039; Mächtigkeit 0,82&amp;amp;nbsp;m Kohle, in den Jahren 1908 und 1909 über der Stollensohle mit Bergeversatz&lt;br /&gt;
# Flöz &amp;#039;&amp;#039;Sonnenschein,&amp;#039;&amp;#039; Mächtigkeit 3&amp;amp;nbsp;m Kohle, in den Jahren 1909–1911 über und unter der Stollensohle bis zur 2. Teilsohle mit Bergeversatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die geförderte Tonnenzahl jedoch ständig abnahm, wurde die Zeche vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweite Abbauphase ==&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg versuchte man es erneut mit dem Kohlenabbau. In den 1920er Jahren erhielt die Zeche einen modernen [[Grubenausbau|Ausbau]] mit [[Kohlenwäsche|Wäschen]], Kohlenturm und weiteren [[Tagesanlagen|Übertageanlagen]]. Somit verfügte sie über ein Bürogebäude sowie [[Waschkaue]], [[Lampenstube]], [[Brikettfabrik]], Sieberei, Pferdestall und Magazin. Über die Verladerampe und die Brücke zur Sieberei fuhr eine kleine Lokomotive, denn einen Benzollokomotivschuppen gab es nördlich der Rampe auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit erhielt die Zeche Verlorener Sohn auch einen Anschluss an die [[Mittlere Ruhrtalbahn]] zwischen Hattingen und [[Dahlhausen (Bochum)|Dahlhausen]], das damals noch kommunal eigenständig war. Die Anbindung erfolgte in Richtung Westen über das nahegelegene [[Wasserwerk]] zum Gleisanschluss der [[Zeche Vereinigte Dahlhauser Tiefbau|Zeche Dahlhauser Tiefbau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konkurs ==&lt;br /&gt;
Im Oktober 1924 meldete der Betreiber [[Insolvenz|Konkurs]] an. Danach wurde nach Überlieferungen auf den Winz-Baaker Ruhrhöhen noch bis ca. 1926 weiter gefördert. Im Sommer 1929 wurden alle Gebäude abgerissen und die Gleise für den Anschluss an die Mittlere Ruhrtalbahn entfernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während und nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Kohleabbau in den Feldern von Verlorener Sohn weiterhin „schwarz“ betrieben. Die Steine des [[Mundloch|Stollenmundlochs]] wurden in der Nachkriegszeit für die Reparatur einer nahegelegenen Scheune verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Steinkohle]] (DSK) hat später die Zeche frei von jeglicher Belastung übernommen, so dass für zukünftig erforderliche Sicherungsmaßnahmen der Grundstückseigentümer aufkommen muss. Die durch den Abbau verursachten und entstandenen [[Bergschaden|Bergschäden]] wurden nämlich im Rahmen eines Konkursverfahrens im Jahre 1924 mit Amtsgerichtsbeschluss vom 6. November 1926 abschließend abgegolten. Im Rahmen einer Versteigerung hat die Bergbau AG Baak im Jahre 1925 das Grubenfeld der Zeche Verlorener Sohn übernommen. Heute gehört es zum Stillstandsbereich [[Zeche Pörtingsiepen|Pörtingsiepen]]/[[Zeche Carl Funke|Carl Funke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tagesbrüche ==&lt;br /&gt;
Ein Großteil der Flöze wurde nicht [[Versatz (Bergbau)|verfüllt]], sodass es ab den 1950er Jahren zu größeren [[Tagesbruch|Tagesbrüchen]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* So entkam im Jahre 1955 ein Kind mit seinem Roller nur knapp einem Unglück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Später ist ein Traktor beim Pflügen bis zur Hälfte in einem Tagesbruch verschwunden und musste mit einem Kran herausgehoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 12. Februar 1970 ereignete sich nördlich der Straße Im Langen Siepen auf der Dahlhauser Straße der größte Tagesbruch Hattingens, der mit einer Tiefe von 80&amp;amp;nbsp;m auch einer der größten im ganzen Ruhrgebiet war. Der betreffende Fernsehbericht der Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[Hier und heute]]&amp;#039;&amp;#039; befindet sich im Archiv des [[Westdeutscher Rundfunk Köln|Westdeutschen Rundfunks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Gegen 18:45 bildete sich in Höhe der Dahlhauser Straße 87 von der Straßenmitte aus ein Krater von ca. 15&amp;amp;nbsp;m Durchmesser. Nur mit einem geglückten Manöver des Busfahrers entging der Linienbus 59 (heute 359) mit 31 Fahrgästen einer Katastrophe. Ein 15&amp;amp;nbsp;m hoher Stromgittermast verschwand spurlos in der Tiefe. Später sackte laut Zeitungsbericht der [[Westdeutsche Allgemeine Zeitung|Westdeutschen Allgemeinen Zeitung]] vom 5. Februar 2000 auch noch ein Transformatorenhäuschen ab. Der Transformator konnte nicht mehr gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Der Tagesbruch wurde mit einer großen Betonplatte abgedeckt, für die mehr als 130&amp;amp;nbsp;m³ Beton verbaut wurden. Das Gebiet wird bis heute regelmäßig vom zuständigen Bergamt Gelsenkirchen untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Die blauen Bücher&amp;#039;&amp;#039;). 4. Auflage, unveränderter Nachdruck der 3. Auflage 1990. Langewiesche, Königstein im Taunus 1994, ISBN 3-7845-6992-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/ob1287.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Zeche Verlohrner (Verlorener) Sohn] (abgerufen am 16. November 2012)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/kh1289.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Historische Karte um 1840] (abgerufen am 16. November 2012)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/kg1289.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Karte der Situation um 2000] (abgerufen am 16. November 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegte Kohlenzeche in Bochum|Verlorener Sohn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Ennepe-Ruhr-Kreis|Verlorener Sohn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenzeche in Hattingen|Verlorener Sohn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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