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	<title>Zeche St. Peter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_St._Peter&amp;diff=2859713&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Vorlagenfehler behoben</title>
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		<updated>2023-06-28T20:04:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenfehler behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=&lt;br /&gt;
 |NAME=Zeche St. Peter&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=Zeche St. Peter am Schlebusch&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=Steinkohle&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF6=&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE= max. 38&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1645&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1888&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=Zeche Vereinigte Trappe&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1= Flöz St. Peter&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1= 33 Zoll&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT1=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE1=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME2=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT2=&lt;br /&gt;
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 |GRÖSSTE_TIEFE2=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE2=&lt;br /&gt;
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 |LAGERMÄCHTIGKEIT3=&lt;br /&gt;
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 |GESAMTLÄNGE3=&lt;br /&gt;
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 |GRÖSSTE_TIEFE5=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE5=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME6=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT6=&lt;br /&gt;
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 |GRÖSSTE_TIEFE6=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE6=&lt;br /&gt;
 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG= bis zu 6438&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51.363743&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7.336528&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Schlebusch&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Wetter&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Ennepe-Ruhr-Kreis&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreis&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland NRW Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche St. Peter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Wetter (Ruhr)|Wetter-Schlebusch]] ist ein ehemaliges [[Bergwerk|Steinkohlenbergwerk]]. Das Bergwerk war auch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Zeche St. Peter am Schlebusch&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Das Bergwerk befand sich gemäß der [[Niemeyersche Karte|Niemeyerschen Karte]] in der Nähe von Gut Steinhausen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Es ist das älteste nachgewiesene Bergwerk im Schlebuscher Revier.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Anfänge ===&lt;br /&gt;
Am 20. Januar des Jahres 1645 wurde ein [[Muthzettel|Mutschein]] für ein [[Grubenfeld]] eingereicht. Im Anschluss daran wurde das Bergwerk in Betrieb genommen. Am 22. April des Jahres 1649 erfolgte die Belehnung eines [[Längenfeld (Bergbau)|Längenfeldes]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Belehnung war das Bergwerk fast 100 Jahre mit einigen Unterbrechungen in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Am 5. April des Jahres 1652 wurde die Belehnung bestätigt. Ab dem Jahr 1700 war das Bergwerk im Bereich der heutigen Schlebuscher Straße Ecke Kalte Welt in Betrieb. Am 3. August des Jahres 1739 wurde das Bergwerk [[Vermessung|vermessen]]. Das Bergwerk [[Abbau (Bergbau)|baute]] im gleichen [[Flöz]] wie die [[Zeche St. Paul]] ab, jedoch in einem anderen Flügel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1754 waren als [[Gewerke (Bergbau)|Gewerken]] des Bergwerks Steinhaus und Erbengemeinschaft Dröghorn eingetragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; [[Schichtmeister]] war, gemäß den Akten des Amtes Wetter, Peter Siepmann. Er arbeitete Untertage mit und war im Schreiben nicht erfahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; In den Jahren 1758 und 1759 waren der Oberste und der Unterste Schacht in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1766 wurde das Bergwerk amtlich [[Vermessung|vermessen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1773 wurde das Bergwerk [[Bergbehörde|bergbehördlich]] [[Befahrung|befahren]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Am 30. Juni des Jahres 1784 wurde das Bergwerk durch den Leiter des märkischen Bergamtsbezirkes, den [[Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein|Freiherrn vom Stein]] befahren. Die Zeche St. Peter war eines von 63 Bergwerken, welches vom Stein auf seiner Reise durch das märkische Bergrevier befuhr. Zu diesem Zeitpunkt war ein Förderschacht mit einer [[Teufe]] von 40 [[Lachter]]n vorhanden. Vom Stein machte in seinem Protokoll Angaben über den Zustand des Bergwerks. Insbesondere merkte er in seinem Protokoll an, mit welchen Schwierigkeiten das Bergwerk zu kämpfen hatte. So war das [[Hangendes|Hangende]] teilweise sehr schlecht und zerdrückte die [[Grubenausbau#Holz|Zimmerung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der weitere Ausbau und Betrieb ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1787 wurde ein gemeinsamer [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] mit der Nachbarzeche St. Paul betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Dieser Stollen war komplett im festen Stein aufgefahren worden und verlief unmittelbar unter Gut Steinhausen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; In diesem Jahr wurde die Zeche St. Peter in der [[Niemeyersche Karte|Niemeyerschen Karte]] aufgeführt. Im Jahr 1788 wurde von der [[Zeche Trappe]] ausgehend ein [[Querschlag]] zur Zeche St. Peter angesetzt. Durch diesen Querschlag erreichte das Bergwerk eine [[Abbauhöhe|Mehrteufe]] von 16 Lachtern gegenüber dem eigenen Stollen. Im Jahr 1796 wurde im Bereich der Schächte 1 und 4 abgebaut. Im Jahr 1800 wurde an den Schächten Neuer Steinhaus und Hinderkotte (Schacht 1) abgebaut. Im Jahr 1801 wurde eine Betriebsgemeinschaft mit der Zeche St. Paul unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Vereinigte St. Peter &amp;amp; St. Pauls Schacht&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Zweck dieser Betriebsgemeinschaft war das [[Abteufen]] des [[Schacht (Bergbau)|Vereinigungsschachtes]]. Noch im selben Jahr wurde mit den Teufarbeiten begonnen und im Jahr 1803 wurde der Vereinigungsschacht in Betrieb genommen. Der Schacht hatte eine [[Teufe]] von 33 3/8 [[Lachter]]n und war mit einem [[Göpel]] ausgerüstet. Im Jahr 1805 waren der Schacht Neuer Steinhaus und der Vereinigungsschacht in [[Schachtförderung|Förderung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1807 ereignete sich auf der Zeche St. Peter eine [[Schlagwetterexplosion]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1810 waren die Schächte Abendstern und Behrenbruch und der Vereinigungsschacht in Betrieb. Zu diesem Zeitpunkt war der Schacht Abendstern mit einem Göpel ausgerüstet. Im Jahr 1815 waren die Schächte Abendstern und Hoffnung in Betrieb. Im Jahr 1820 waren die Schächte Carl und Hoffnung in Betrieb. Im Jahr 1824 wurde mit dem Abteufen des [[seiger]]en Schachtes Constanz begonnen. Da dieser Schacht ursprünglich ein [[Lichtloch]] des [[Schlebuscher Erbstollen]]s war, mussten die [[Gewerke (Bergbau)|Gewerken]] der Zeche St. Peter an die Gewerken des Schlebuscher Erbstollens eine Nutzungsgebühr entrichten. Im Jahr 1825 waren die Schächte Carl und Hoffnung in Betrieb. Im Jahr darauf wurde der Schacht Constanz in Betrieb genommen. Der Schacht war mit einem Pferdegöpel ausgerüstet. Im Jahr 1827 wurde das Grubenfeld des Bergwerks durch den Schlebuscher Erbstollen [[Lösen (Bergbau)|gelöst]], dadurch konnte eine tiefere Lösung erreicht werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Bewetterung]] der [[Grubenbau]]e war mittlerweile so schlecht geworden, dass sich ständig [[Schlagwetter]] bildeten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr wurden auf dem Bergwerk [[Grubenlampe#Sicherheitsgrubenlampen|Sicherheitslampen]] eingeführt, die Zeche St. Peter war somit die erste Zeche, auf der Sicherheitslampen verwendet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Um die Bewetterung zu verbessern, wurden weitere Maßnahmen auf dem Bergwerk eingeführt. So wurde die Zahl der [[Aufhauen|Überhauen]] verringert und mehr Verbindungen zu höheren Grubenbauen erstellt. Weitere Maßnahmen waren das Verspritzen von Wasser und das Einbringen von salzigsauren Dämpfen. Allerdings waren diese Maßnahmen nur von geringer Wirkung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 reichte der Schacht Constanz bis zur [[Sohle (Bergbau)#Sohle als Niveau|Erbstollensohle]] des Schlebuscher Erbstollens. Die Sohle lag bei einer Teufe von 145 Metern. Im Jahr 1830 waren die Schächte Carl, Constanz und Hoffnung sowie der Vereinigungsschacht in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr darauf wurde das Bergwerk über die [[Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn]] mit den Hammerwerken und Werkstätten im Ennepetal verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1833 wurde der Schacht Constanz mit einer [[Fördermaschine#Dampfmaschinen|Dampffördermaschine]] ausgerüstet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; In den Jahren 1835 bis 1840 waren die Schächte Carl und Constanz in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1839 fanden auf dem Bergwerk keine [[Ausrichtung (Bergbau)|Ausrichtungsarbeiten]] mehr statt. Es wurde ein Hilfsort zur Wetterverbindung der oberen und unteren Blumendahler Sohle [[Ausrichtung (Bergbau)|ausgerichtet]]. Diese [[Sohle (Bergbau)|Sohle]] befand sich in der stehenden [[Flöz]]lagerung elf [[Lachter]] oberhalb von Ort 3. Über diese Grubenbaue sollte eine Verbindung mit dem Schacht Hoffnung erstellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Im November des Jahres 1843 wurde der Schacht Constanz, gegen Entrichtung einer Fördergebühr von 1/15 der Förderung, auch von der Zeche St. Paul benutzt. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Bergwerk auch &amp;#039;&amp;#039;Zeche St. Peter &amp;amp; St. Paul&amp;#039;&amp;#039; genannt. Im Jahr 1845 war nur Schacht Constanz in Betrieb. Ab dem Jahr 1847 ging der Absatz der Zeche St. Peter deutlich zurück, Grund hierfür war, dass das Bergwerk in Konkurrenz zur Zeche Trappe lag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem Bergwerk wurde in dem Zeitraum von 1830 bis 1847 ein Gewinn von 60.000 Reichstalern erwirtschaftet. Der Grund für diese [[Ausbeute (Bergbau)|Ausbeute]] war das zu dieser Zeit in [[Verhieb]] befindliche Flöz, das bei einer [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] von 0,85 Metern gute [[Stückkohle]] hergab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die letzten Jahre ===&lt;br /&gt;
Am 9. Dezember des Jahres 1850 wurde das [[Geviertfeld]] St. Peter Nebenflöz [[Verleihung (Bergbau)|verliehen]]. In diesem Jahr war Schacht Constanz weiterhin in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1855 gehörte das Bergwerk zum Märkischen Bergamtsbezirk und dort zum Geschworenenrevier Schlebusch. Abgebaut wurde im Flöz St. Peter,&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Flöze&amp;quot; /&amp;gt; dieses Flöz hatte eine Mächtigkeit von 33 [[Zoll (Einheit)|Zoll]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt; In den folgenden Jahren wurde ein Vertrag mit der Zeche Freier Vogel geschlossen. Aufgrund dieses Vertrages sollte das Grubenfeld von Freier Vogel von St. Peter gelöst werden und die Kohlenförderung von Freier Vogel übernommen werden. Im Jahr 1857 wurde dieser Vertrag umgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot; /&amp;gt; In diesem Jahr wurde das Grubenfeld der [[Zeche Freier Vogel]] gelöst. Noch im selben Jahr wurde die Förderung der Zeche Freier Vogel übernommen. Da die [[Zeche St. Paul]] in [[Fristen (Bergbau)|Fristen]] gelegt worden war, wurden ab diesem Jahr keine Kohlen der Zeche St. Paul mehr am Schacht Constanz gefördert. Im Jahr 1865 wurde das Bergwerk durch den Dreckbänker Erbstollen gelöst. Im Jahr 1874 baute die Zeche St. Peter, aufgrund eines Vertrages mit der Zeche St. Paul, im Feld der Zeche St. Paul.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Bedingt durch den fehlenden Absatz geriet das Bergwerk ab dem Jahr 1875 immer mehr in Schwierigkeiten. Hinzu kam die sehr große Konkurrenz durch die [[Zeche Vereinigte Trappe]]. Dies führte letztendlich dazu, dass es immer öfter zu Betriebseinstellungen kam.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1875 waren die Schächte Carl und Heinrich in Betrieb. Im Oktober desselben Jahres wurde das Feld St. Paul stillgelegt und der Abbau darin beendet. Am 18. Dezember des Jahres 1883 wurde die Zeche St. Peter stillgelegt. Im Jahr 1885 wurde das Bergwerk wieder in Betrieb genommen und im Jahr 1888 endgültig stillgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1893 wurde die [[Berechtsame]] von der Zeche Vereinigte Trappe übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Das Grubenfeld der ehemaligen Zeche St. Paul wurde ab diesem Zeitpunkt von der Zeche Vereinigte Trappe für einige Jahre im geringen Umfang in Betrieb genommen. Im Jahr 1899 wurde das Grubenfeld komplett von der Zeche Vereinigte Trappe erworben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung und Belegschaft ==&lt;br /&gt;
Auf dem Bergwerk wurde stückreiche Schmiedekohle abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Die ersten Belegschaftszahlen des Bergwerks stammen aus dem Jahr 1754, damals wurden zehn [[Bergmann|Bergleute]] auf dem Bergwerk beschäftigt. Die ersten bekannten Förderzahlen des Bergwerks stammen aus dem Jahr 1830, damals wurden 90.575 [[Scheffel (Maßeinheit)|Scheffel]] [[Steinkohle]] gefördert. Im Jahr 1833 waren 33 Mitarbeiter auf dem Bergwerk beschäftigt. Im Jahr 1835 wurden 59.487 Scheffel Steinkohle gefördert. Im Jahr 1840 wurden 14.429 ¼ [[Preußische Tonne|preußische Tonnen]] Steinkohle gefördert. Im Jahr 1845 waren zwischen 24 und 32 Bergleute auf dem Bergwerk beschäftigt, die eine Förderung von 79.320 Scheffel Steinkohle erbrachten. Im Jahr 1847 wurden von 20 bis 25 Bergleuten 70.920  Scheffel Steinkohle gefördert. Im Jahr 1855 wurden mit 36 Beschäftigten 24.527 ½ preußische Tonnen Steinkohle gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1866 wurde mit 30 Beschäftigten eine Förderung von 5700 Tonnen Steinkohle erbracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1870 wurden von 38 Beschäftigten 6438 Tonnen Steinkohle gefördert. Die letzten Belegschaftszahlen des Bergwerks stammen aus dem Jahr 1880, es waren 31 Mitarbeiter auf dem Bergwerk beschäftigt, die eine Förderung von 5043 Tonnen Steinkohle erbrachten. Im Jahr 1885 wurden 4386 Tonnen Steinkohle gefördert. Die letzten Förderzahlen des Bergwerks stammen aus dem Jahr 1887, es wurden 3807 Tonnen Steinkohle gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Joachim Huske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum.&amp;#039;&amp;#039; 144). 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kurt Pfläging: &amp;#039;&amp;#039;Steins Reise durch den Kohlenbergbau an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Geiger Verlag, Horb am Neckar 1999, ISBN 3-89570-529-2.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster KG, Königstein i. Taunus 1994, ISBN 3-7845-6992-7.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gustav Adolf Wüstenfeld: &amp;#039;&amp;#039;Schlebuscher Revier Bergbau in Wetter.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Adolf Wüstenfeld-Verlag, Wetter-Wengern 1983, ISBN 3-922014-05-4.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gustav Adolf Wüstenfeld: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des Kohlenbergbaus.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Adolf Wüstenfeld-Verlag, Wetter-Wengern 1985, ISBN 3-922014-04-6.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ludwig Jacobi|Ludwig Herrmann Wilhelm Jacobi]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Berg-, Hütten- und Gewerbewesen des Regierungs-Bezirks Arnsberg in statistischer Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Julius Bädeker, Iserlohn 1857.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Stadt Wetter [Ruhr], Stadtmarketing für Wetter e.V.&lt;br /&gt;
 |Titel=Wandern in Wetter Bergbau Rundwege&lt;br /&gt;
 |TitelErg=Schlebuscher Weg (BW 1) mit Wegbeschreibung und Wanderkarte&lt;br /&gt;
 |Ort=Wetter (Ruhr)&lt;br /&gt;
 |Datum=2007}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ministerium für Handel und Gewerbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Berg-, Hütten-, und Salinen-Wesen im preussischen Staate.&amp;#039;&amp;#039; Sechster Band, Verlag der königlichen geheimen Ober-Hofdruckerei (R. Decker), Berlin 1858&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/ob1002.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: &amp;#039;&amp;#039;Zeche St. Peter&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 14. Januar 2013)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/kh1001.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: &amp;#039;&amp;#039;Historische Karte um 1840&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 14. Januar 2013)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/kg1001.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: &amp;#039;&amp;#039;Karte der Situation um 2000&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 14. Januar 2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;ANM&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Flöze&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach neuesten Erkenntnissen handelt es sich bei den Flözen St. Paul und St. Peter um dasselbe Flöz. (Quelle: Kurt Pfläging: &amp;#039;&amp;#039;Steins Reise durch den Kohlenbergbau an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Ennepe-Ruhr-Kreis|St. Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenzeche in Wetter (Ruhr)|St. Peter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Wetter (Ruhr))]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
	</entry>
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