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	<title>Zeche Scholven - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dk1909: gr</title>
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		<updated>2026-04-03T14:10:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=&lt;br /&gt;
 |NAME=Zeche Scholven&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=Steinkohle&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1911&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1963&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=Industriefläche, Kulturdenkmal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1=&lt;br /&gt;
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 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51.59699&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7.0034&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Scholven&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Gelsenkirchen&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Gelsenkirchen&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Scholven&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Bergwerk#Steinkohlenbergwerk|Steinkohlenbergwerk]] in [[Gelsenkirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Preußen|preußische Staat]] erwarb zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehrere große [[Bergwerkseigentum|Grubenfeldbesitze]] im Bereich des nördlichen Ruhrgebietes sowie südlichen Münsterlandes und gründete die &amp;#039;&amp;#039;Bergwerks-AG Recklinghausen&amp;#039;&amp;#039;. Die Aktienmehrheit befand sich in Staatsbesitz und gelangte 1905 zur ebenfalls staatseigenen [[Hibernia AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 erfolgte die [[Konsolidation (Bergbau)|Konsolidierung]] des &amp;#039;&amp;#039;Steinkohlenbergwerks Zweckel&amp;#039;&amp;#039;. Diese begann in [[Gelsenkirchen-Scholven|Scholven]] mit dem [[Abteufen]] der [[Doppelschachtanlage]] &amp;#039;&amp;#039;Berlin&amp;#039;&amp;#039; und in [[Gladbeck|Zweckel]] mit der Abteufung der Doppelschachtanlage [[Zeche Zweckel|Potsdam]]. 1910 folgte die Umbenennung der beiden Schachtanlagen in [[Gelsenkirchen-Scholven|Scholven]] und Zweckel. Mit der Benennung des Bergwerks Zweckel als Berginspektion 5. 1911 ging die Zeche Scholven in Förderung. Ab 1913 wurde auf Scholven 1/2 eine [[Kokerei]] betrieben. Die Zeche entwickelte sich vielversprechend und förderte bald 700.000 Tonnen [[Gasflammkohle]] jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 erfolgte die vollständige Integration der Bergwerks-AG Recklinghausen in die Hibernia AG. Die Berginspektion wurde wieder in Bergwerk Zweckel umbenannt, und die beiden Zechen als einzelne Werksdirektionen weiterbetrieben. Bereits 1928 folgte aus Rationalisierungsgründen die erneute Zusammenfassung der beiden Zechen. Es wurde ein untertägiger Verbund zur Schachtanlage Zweckel 1/2 hergestellt. 1929 wurde die Schachtanlage Zweckel aus der [[Schachtförderung|Förderung]] genommen und als zweite Grubenabteilung der Zeche Scholven weiterbetrieben. 1928 folgte der Ausbau der [[Kokerei]] zur Zentralkokerei. Ferner ging auf dem Zechengelände ein [[Stickstoff]]werk und ein [[Kohlekraftwerk]] eines Konsortiums mehrerer rheinisch-westfälischer Betreibergesellschaften in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund bestehender Überkapazitäten musste infolge der [[Weltwirtschaftskrise]] das Stickstoffwerk stillgelegt werden. Die Anlagen wurden 1935/36 zu einem [[Hydrierwerk]] umgebaut. Verarbeitet wurden dort leichtflüchtige [[Gasflammkohle]] der Zechen Scholven und Nordstern. Am 7. Juli 1936 gelang der [[Hydrierwerk Scholven|Hydrierwerk Scholven AG]], ebenfalls ein Tochterunternehmen der Hibernia AG, erstmals die Herstellung von Benzin aus [[Steinkohleteer]], drei Wochen später dann aus Steinkohle.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Birkenfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Der synthetische Treibstoff, 1933–1945. Ein Beitrag zur nationalsozialistischen Wirtschafts- und Rüstungspolitik.&amp;#039;&amp;#039; Musterschmidt-Verlag, 1964, S. 49 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gelsenzentrum.de/scholven_chemie_hydrierwerk.htm#aufgebaut | titel=GELSENZENTRUM Gelsenkirchen - Hydrierwerke Scholven AG |titelerg= | autor= | hrsg= | werk=gelsenzentrum.de | seiten= | datum= | archiv-url= | archiv-datum= | zugriff=2015-03-02 | sprache= | format= | kommentar= | zitat= | offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung der Zeche Scholven erreichte zu dieser Zeit fast 1 Mio. t Kohle jährlich bei einer [[Koks]]erzeugung von 1 Mio. t. In den Jahren 1944 und 1945 waren die Zeche und das Hydrierwerk Scholven zentrale Ziele der alliierten [[Luftangriffe auf das Ruhrgebiet]]. Infolge der Bombenschäden musste Ende 1944 die Förderung der Scholven-Schachtanlage eingestellt und auf die [[Zeche Zweckel]] rückverlagert werden. Anfang 1945 musste auch die Zentralkokerei wegen zu hoher Zerstörungen außer Betrieb genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langwierigen Wiederaufbauarbeiten konnte im Jahr 1950 ein Kokereineubau in Betrieb gehen. 1951 folgte die Rückverlagerung der Förderung von Zweckel nach Scholven. 1952 wurden die kohlechemischen Werke nebst Kraftwerk an die [[VEBA AG]] abgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stilllegung ==&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch der [[Kohlekrise]] fasste die Hibernia AG den Beschluss, die Förderung der ehemaligen Berginspektionszechen zusammenzufassen, und auf wenige Anlagen zu beschränken. Als leistungsfähige Anlagen sollten die Zechen [[Zeche Rheinbaben|Rheinbaben]] und [[Zeche Westerholt|Westerholt]] nebst der Zentralkokerei [[Gelsenkirchen-Hassel|Hassel]] bestehen bleiben. Daher ging 1960 die Zentralkokerei Scholven außer Betrieb. Für 1963 wurde die Stilllegung der Gesamtförderung der Zeche Scholven beschlossen, und am 23. Februar des Jahres vollzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgenutzung und heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
In den Folgejahren wurden die Scholvenschächte [[Schachtverwahrung|verfüllt]] und die [[Tagesanlagen]] zum Teil abgebrochen. Die Schachtanlage Zweckel wurde zur Wasserhaltung eingerichtet und ist heute als Denkmal (Maschinenhalle Zweckel) erhalten. Das [[Kesselhaus]] wird von [[Uniper]] zur [[Fernwärme]]- und [[Dampferzeuger|Dampferzeugung]] genutzt. Das restliche Gelände wird von der Ineos Phenol Chemie genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Scholvengelände wurde 1965 im südöstlichen Teil durch einen Neubau der Zentralkokerei überbaut. Diese wurde in die [[Ruhrkohle AG]] übernommen und dort bis 1991 betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nordöstlichen Teil befinden sich noch heute einige Verwaltungsgebäude, das Kessel- sowie das Maschinenhaus. Die Anlagen wurden von der Hibernia AG weiter zur Stromerzeugung genutzt und später in nördlicher Richtung ausgeweitet. In den Jahren 1968 bis 1971 gingen die nahezu baugleichen Blöcke B–E in Betrieb. 1974 und 1975 folgten die Blöcke G und H (50 % Anteil RWE Power), 1979 der Block F und Ende 1985 das Fernwärmekraftwerk Buer (FWK). Heute wird das [[Kraftwerk Scholven]] von Uniper betrieben. Die Blöcke D – F wurden 2016 stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Halde Oberscholven]] wurde begrünt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 6. erweiterte und aktualisierte Auflage, Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster KG, Königstein i. Taunus, 2006, ISBN 3784569943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4750687-8|VIAF=248743639}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Gelsenkirchen|Scholven]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenzeche in Gelsenkirchen|Scholven]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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