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	<title>Zeche Niederberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Niederberg&amp;diff=381162&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-24T06:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
| BILD= Neukirchen-Vluyn, Schachtanlage Niederberg 1-2, 2018-08 CN-01.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG1= Heutiger Zustand (2018) der brachliegenden, größtenteils denkmalgeschützten Übertagebauten der Schachtanlage 1/2 aus der neu angelegten Parkanlage an der Dickschenheide&lt;br /&gt;
| NAME= Bergwerk Niederberg&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
| ROHSTOFF1= Steinkohle&lt;br /&gt;
| UNTERNEHMEN= Niederrheinische Bergwerks AG&lt;br /&gt;
| BESCHÄFTIGTE= bis zu 4940&lt;br /&gt;
| ABBAUTECHNIK= Strebbau&lt;br /&gt;
| FLÄCHE=&lt;br /&gt;
| BETRIEBSJAHRE_VON= 1911&lt;br /&gt;
| BETRIEBSJAHRE_BIS= 2001&lt;br /&gt;
| NACHFOLGENUTZUNG= Bergwerk West&lt;br /&gt;
| LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
| LAGERMÄCHTIGKEIT1=&lt;br /&gt;
| ROHSTOFFGEHALT1=&lt;br /&gt;
| GRÖSSTE_TIEFE=&lt;br /&gt;
| GESAMTLÄNGE1=&lt;br /&gt;
| ABRAUM=&lt;br /&gt;
| FÖRDERUNG= max. 2.916.580&lt;br /&gt;
| FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
| ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT =&lt;br /&gt;
| MINERALIEN=&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD= 51/26/37&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD= 6/33/16&lt;br /&gt;
| REGION-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
| STANDORT= Neukirchen-Vluyn&lt;br /&gt;
| GEMEINDE= Neukirchen-Vluyn&lt;br /&gt;
| NUTS3_1= Wesel&lt;br /&gt;
| NUTS3_BEZEICHNUNG= Kreis&lt;br /&gt;
| REVIER= Niederrhein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Niederberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergwerk Niederberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; ist ein ehemaliges [[Bergwerk|Steinkohlenbergwerk]] in [[Neukirchen-Vluyn]]. Das Bergwerk wurde zunächst unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Niederrheinische Bergwerksgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; geführt. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Bergwerk dann umbenannt in Zeche Niederberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Die Zeche Niederberg bildete zusammen mit der [[Zeche Friedrich Heinrich]] die westliche Grenze für den Steinkohlenbergbau im [[Ruhrgebiet]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Der neue Name des Bergwerks wurde aus dem Namen der ersten Gesellschaft &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nieder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;rheinische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;werksgesellschaft gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Anfänge ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1855 wurde das [[Grubenfeld]] Verein an die Bohrgesellschaft Verein [[Verleihung (Bergbau)|verliehen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Das Grubenfeld hatte eine Größe von 61,5&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Durch die Verleihung des Feldes Verein war der Grundstein für das Bergwerk gelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1872 kaufte die [[Bergrechtliche Gewerkschaft|Gewerkschaft]] Verein das Grubenfeld. Diese Gewerkschaft war eine tausendteilige Gewerkschaft neuen Rechts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zur „Gewerkschaft neuen Rechts“ gemäß dem [[Berggesetz#Entstehung|Allgemeine Berggesetz für die Preußischen Staaten]] vom 24. Juni 1865 siehe [[Wilhelm Turnau]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Bergwerkseigentum&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Bergrecht]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 18 (1877), S. 291–354, hier S. 309–316.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Kux|Anteilseigner]] dieser Gewerkschaft waren überwiegend Bauern aus der Umgebung. Außerdem waren Pastoren, Advokaten, kleine Kaufleute und Apotheker an der Gewerkschaft beteiligt. Allerdings reichten die Finanzen der Anteilseigner nicht aus, um mit dem Bau des Bergwerks zu beginnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1873 und 1874 wurde das Feld Verein geteilt in die Felder Norddeutschland, Süddeutschland, Ernst Moritz Arndt und Großherzog von Baden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Für die Felder wurden eigenständige Gewerkschaften mit dem Namen der Felder gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Jede der Gewerkschaften war mit 1000 Kuxen gegründet worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Das Feld Norddeutschland ging 1907 in den Besitz der Familie Krupp über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1911 schlossen sich die Gewerkschaften Süddeutschland, Ernst Moritz Arndt und Großherzog von Baden zusammen und gründeten am 16. September desselben Jahres die Niederrheinische Bergwerks-Gesellschaft mbH in Neukirchen Kreis Moers. Das Stammkapital der neugegründeten Gesellschaft lag bei 30.000 Mark. Zeitgleich mit der Gründung der Gesellschaft wurden eine Betriebsgemeinschaft und ein Überlassungsvertrag abgeschlossen. Zweck dieses Vertrages war die Ausbeutung der Grubenfelder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Die gesamte Berechtsame umfasste eine Fläche von 49,1&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912 wurde mit den [[Abteufen|Teufarbeiten]] für den [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] 1 (gen. &amp;#039;&amp;#039;Moers&amp;#039;&amp;#039; 1) begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht wurde im Nordteil des Feldes in Vluyn [[Schachtansatzpunkt|angesetzt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Zum Anfang des darauffolgenden Jahres wurde mit den Teufarbeiten für den Schacht Moers 2 begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht 2 wurde neben Schacht 1 angesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr trat die Niederrheinische Bergwerks-Gesellschaft mbH dem [[Rheinisch-Westfälisches Kohlen-Syndikat|Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikat]] bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abteufen der Schächte wurde im oberen Teil das [[Gefrierverfahren]] angewendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Zum Abdichten der Schächte wurde eine zweite [[Tübbing]]säule zwischen [[Bauwerksabdichtung#Spezielle Abdichtungen|Pikotaringen]] eingebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Diese doppelte Tübbingsäule war erforderlich geworden, da es in der ersten Tübbingsäule zu Rissbildungen gekommen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1914 erreichte der Schacht bei einer Teufe von 228 Metern das Karbon.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Bedingt durch den Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] benötigten die Abteufarbeiten mehr Zeit als geplant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1915 wurde im Schacht 1 bei einer Teufe von 387 Metern (−357&amp;amp;nbsp;m [[Normalnull|NN]]) die 1. Sohle angesetzt. Im Jahr darauf erreichte der Schacht 2 das Karbon. Im selben Jahr wurde im Schacht 1 bei einer Teufe von 470 Metern (−440&amp;amp;nbsp;m NN) die 2. Sohle angesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1917 wurde mit der [[Schachtförderung|Förderung]] begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die ersten Betriebsjahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederrheinische Bergwerks-AG 1929 1000 RM.jpg|miniatur|rechts|Aktie über 1000 RM der Niederrheinischen Bergwerks-AG vom Februar 1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neukirchen-Vluyn, Siedlungen Niederberg, Alte Kolonie, 2014-09 CN-07.jpg|mini|Denkmalgeschützte Alte Kolonie der [[Siedlungen der Zeche Niederberg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] konnten die [[Tagesanlagen]] des Bergwerks nur mit Verzögerungen erbaut werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich das Bergwerk zügig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1919 wurde der Schacht 2 bis zur 2. Sohle in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1920 wurden die letzten Tagesanlagen fertiggestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1922 wurde die Gesellschaftsform des Unternehmens erneut geändert. Am 21. Dezember wurde die Niederrheinische Bergwerks-Aktiengesellschaft mit Sitz in Neukirchen im Kreis Moers gegründet. Mit Wirkung vom 1. Januar des darauffolgenden Jahres wurde die Niederrheinische Bergwerks-Gesellschaft mbH in die Niederrheinische Bergwerks-Aktiengesellschaft überführt. Der Gründungsvertrag für die neue Bergwerks-Aktiengesellschaft wurde am 24. Februar desselben Jahres abgeschlossen. Die Bergwerks-Aktiengesellschaft besaß ein Grundkapital von 105.000.000 Mark.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Schacht 2 erhielt im selben Jahr ein in Fachwerkbauweise erbautes, eingeschossiges deutsches Strebengerüst. Das [[Fördergerüst]] hatte eine Höhe von 36 Metern bis zur [[Seilscheibenbühne]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im August 1924 wurde eine [[Brikettfabrik]] in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923#Hyperinflation des Jahres 1923|Hyperinflation 1923]] wurde das Grundkapital am 27. November desselben Jahres auf 8.000.000 Reichsmark umgestellt. Ab demselben Jahr wurde der überschüssige im [[Zechenkraftwerk]] erzeugte elektrische Strom in das Netz der RWE eingespeist. Im Jahr 1928 wurde die Niederrheinische Bergwerks-Aktiengesellschaft in den [[Michelwerke (Montanunternehmen)|Michel-Konzern]] aus Halle an der Saale eingegliedert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1931 wurden für die [[Streckenförderung]] [[Förderwagen (Bergbau)#Großförderwagen|Großraum-Förderwagen]] eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Die zunächst nur [[Esskohle]] fördernde Zeche war in ihren Anfangsjahren wegen des angespannten Absatzmarktes in wirtschaftlicher Bedrängnis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1931 wurden an 67 Tagen [[Kurzarbeit|Feierschichten]] verfahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1932 ging man zu dem selbst entwickelten [[Versatz (Bergbau)|Versatzverfahren]] „Niederrhein“ über. Bei diesem Verfahren wurden eigene [[Bergematerial|Berge]] für den Vollversatz genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr wurde der Betrieb vorübergehend eingestellt. Am 5. September konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin wurde der Feldesbesitz in westlicher Richtung vergrößert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; So erwarb das Bergwerk im Jahr 1936 die Felder Vluyn, Vluyn 2 und Heinrich von der Zeche Friedrich Heinrich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; In den 1940er Jahren wurde die Mechanisierung der [[Gewinnung (Bergbau)|Kohlengewinnung]] forciert. So wurde auf dem Bergwerk in dieser Zeit eine Kohlengewinnungsmaschine für [[Mächtigkeit (Geologie)|geringmächtige]] [[Flöz]]e eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1946 umfasste die Berechtsame eine Fläche von 55,7&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, die Hauptfördersohle war die 2. Sohle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 wurden die Teufarbeiten an Schacht 2 wieder aufgenommen und der Schacht wurde tiefer geteuft. Im darauffolgenden Jahr wurde im Schacht 2 bei einer Teufe von 630 Metern (−598&amp;amp;nbsp;m NN) die 3. Sohle angesetzt. Diese Sohle wurde auch als 600 Metersohle (600 mS) bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr wurde das Feld Georg erworben. Dieses Feld hatte eine Größe von 14,7&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;. Durch den Kauf des Feldes umfasste die gesamte Berechtsame nun eine Fläche von 70,4&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1952 wurde im Schacht 2 bei einer Teufe von 780 Metern (−750&amp;amp;nbsp;m NN) die 4. Sohle angesetzt. Diese Sohle wurde auch als 780 Metersohle (780 mS) bezeichnet. Im selben Jahr wurden die Teufarbeiten an Schacht 1 wieder aufgenommen und der Schacht wurde tiefer geteuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 wurde eine Kohlenwäsche für Anthrazitkohle in Betrieb genommen. Die Kohlen wurden über den Schacht 2 gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht 1 wurde im selben Jahr bis zur 4. Sohle in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Am 17. Dezember desselben Jahres schloss die Niederrheinische Bergwerks-Aktiengesellschaft einen Organ-, Gewinn- und Verlustübernahmevertrag mit der Michel-Verwaltungs GBR ab. Dieser Vertrag sah zugleich eine [[Dividendengarantie]] für die freien Aktionäre vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1954  begann der Übergang auf den [[Abbau (Bergbau)|Abbau]] der [[Anthrazitkohle|Anthrazit]]-Vorräte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr wurden die Teufarbeiten für den Schacht 3 begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht wurde im Südfeld in der Nähe von Kapellen angesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Die ersten Tagesanlagen ([[Kaue]], [[Lampenstube]] und Werkstatt) wurden bereits im selben Jahr erbaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem wurde [[Tag (Bergbau)|über Tage]] mit dem Bau eines weiteren Zechenkraftwerks begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die weiteren Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederberg 4 Förderturm 2022.jpg|mini|links|Niederberg 4, Fördergerüst und Schachthalle, 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 wurde im Schacht 3 die [[Wettersohle]] angesetzt. Im Jahr darauf wurde auf der 2. Sohle ein [[Durchschlag (Bergbau)|Durchschlag]] zwischen dem Schacht 3 und dem Baufeld 1/2 erstellt. Noch im selben Jahr wurde der Schacht in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht wurde als Wetterschacht und für die [[Seilfahrt]] und die Materialförderung genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 kam es auf dem Bergwerk zu einer [[Schlagwetterexplosion]], hierbei wurden acht [[Bergmann|Bergleute]] getötet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1959 wurde mit den Teufarbeiten für den Schacht 4 begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht wurde in Kempen-[[Tönisberg]] angesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht wurde im oberen Bereich im [[Gefrierverfahren]] erstellt. Der Betriebsteil von Schacht 4 wurde als Außenschachtanlage mit Kaue und weiteren Tagesanlagen ausgestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1963 wurde der Schacht 4 in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Für die an Schacht 4 beschäftigten Mitarbeiter wurde in Tönisberg eine Bergarbeitersiedlung erbaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 wurde mit den Teufarbeiten für den Zentralförderschacht 5 begonnen. Der Schacht wurde 300 Meter nördlich der Schachtanlage 1/2 angesetzt. Im Jahr 1966 wurde der Zentralförderschacht 5 mit der 4. Sohle durchschlägig. Im Jahr darauf wurde der Zentralförderschacht 5 als Wetterschacht in Betrieb genommen. Im selben Jahr kam es zu zwei [[Bruch (Bergbau)|Strebbrüchen]], bei denen jeweils fünf Bergleute getötet wurden. Außerdem wurden in diesem Jahr die Teufarbeiten an Schacht 3 wieder aufgenommen und der Schacht wurde tiefer geteuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde die [[RAG AG|Ruhrkohle AG]] gegründet und die Niederrheinische Bergwerks-Aktiengesellschaft wurde in die neugegründete Ruhrkohle AG eingegliedert. Das Bergwerk wurde der „Bergbau AG Niederrhein“ angegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr wurde mit der Montage eines neuen [[Grubenlüfter]]s begonnen. Der Lüfter war in der Lage, 12.000 Kubikmeter [[Abwetter]] pro Minute aus dem [[Grubengebäude]] abzusaugen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem wurde der Wetterschacht 3 bis zur 3. Sohle in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1969 wurde der Zentralförderschacht 5 in Förderung genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem wurde der neue Grubenlüfter in Betrieb genommen. Er ersetzte den alten Lüfter, der seit 1954 in Betrieb gewesen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr wurde das Bergwerk umbenannt von Niederrheinische Bergwerks-Aktiengesellschaft in Zeche Niederberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1973 war Niederberg die letzte Hausbrandzeche der Ruhrkohle AG mit der einzigen verbliebenen [[Brikettfabrik]]. Um die Förderung auf Niederberg voll auslasten zu können, entschied sich die [[Ruhrkohle AG]] die Anthrazitzechen im Essener Süden (hier speziell das Verbundbergwerk Carl Funke / Pörtingssiepen) außer Betrieb zu nehmen. Diese Entscheidung sicherte einstweilen das Fortbestehen von Niederberg. Im Jahr 1974 wurde ein neuer Landabsatz in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 waren auf dem Bergwerk drei Hauptfördersohlen vorhanden, dieses waren die 1. Sohle, die 3. Sohle und die 4. Sohle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1977 wurde im Schacht 5 die zweite Förderung eingerichtet. Der Schacht war nun mit zwei Vierseilförderanlagen ausgestattet. Im selben Jahr wurde die Kohlenförderung an Schacht 1 eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Der Schacht wurde weiter für die Materialförderung und die Seilfahrt genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Untertagebereich wurden für die [[Streckenförderung|Förderung]] auf den [[Sohle (Bergbau)|Fördersohlen]] [[Grubenbahn|Diesellokomotiven]] verwendet. Die Förderung erfolgte in Förderwagen mit einem Fassungsvermögen von 2400 Litern und in Förderwagen mit einem Fassungsvermögen von 5000 Litern. In den [[Abbaustrecke]]n erfolgte die Kohlenförderung über Gummigurtbänder, der Materialtransport wurde mittels [[Einschienenhängebahn]]en und Flurförderbahnen getätigt. Die Förderung in den [[Streb (Bergbau)|Streben]] erfolgte mittels [[Panzerförderer]]. In den Streben wurden [[Walzenschrämlader|Doppelwalzenschrämlader]] oder [[Kohlenhobel]] für die Gewinnung eingesetzt. Als [[Grubenausbau|Ausbau]] wurden in den Streben Schreitausbau verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 wurde mit den Aufschlussarbeiten im Nordfeld begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Um den Schacht 1 für seine neue Aufgabe besser nutzen zu können, wurde ab dem Jahr 1985 mit der Modernisierung der Förderanlagen begonnen. Der Schacht erhielt ein neues Fördergerüst und eine neue Fördermaschine.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1986 wurde auf der 4. Sohle eine untertägige Verbindung mit der benachbarten [[Zeche Friedrich Heinrich]] [[Streckenauffahrung|aufgefahren]]. Im Jahr darauf wurde auf der 4. Sohle ein Durchschlag mit der Zeche Friedrich Heinrich erstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Dadurch wurde nun das Grubengebäude von Niederberg an den bestehenden Wetterverbund zwischen den Bergwerken Rheinland, Friedrich Heinrich und Walsum angeschlossen. Durch den Anschluss an diese Verbindung war das Teufen eines weiteren Wetterschachtes nicht mehr erforderlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot; /&amp;gt; In diesem Jahr wurde auch mit dem Aufschluss der 5. Sohle begonnen. Diese Sohle befand sich in einer Teufe von 1162 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem wurden in 1987 die Umbauarbeiten an Schacht 1 fertiggestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Die Schächte 3 und 4 wurden nun nur noch zur [[Bewetterung]] der Außenfelder betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die letzten Jahre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiki niederberg-07.07.2004.jpg|mini|Zugang zur Schachtanlage Niederberg vor dem Abbruch im Juli 2004]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1988 hatte das Grubenfeld der Zeche Niederberg eine Fläche von 120&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; 1990 wurden die drei Betriebsführungsgesellschaften der RAG in zwei neu gegründete Gesellschaften verschmolzen. Die Zeche Niederrhein wurde in die Ruhrkohle Niederrhein AG eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr erreichte der [[Förderberg|Gesteinsberg]] von der 4. Sohle die 5. Sohle. Im Jahr 1992 wurde mit der [[Ausrichtung (Bergbau)|Ausrichtung]] der 5. Sohle begonnen. Im Jahr darauf wurden die Teufarbeiten am Schacht 1 wieder aufgenommen und der Schacht wurde tiefer geteuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 wurde die [[Brikett]]fabrik stillgelegt. Am 13. August des Jahres 1999 wurde bei Reparaturarbeiten an einer [[Dieselkatze|Dieselzuglaufkatze]] [[Methan]] oder [[Kohlenstaub]] entzündet. Hierbei wurden drei Bergleute getötet. Am 28. Dezember des Jahres 2001 wurde die Förderung auf der Zeche Niederberg eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Rahmen der politisch beschlossenen Förderanpassung wurde im Jahr 2002 die Zeche Niederberg mit der Zeche Friedrich Heinrich zum [[Bergwerk West]] zusammengeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung und Belegschaft ==&lt;br /&gt;
Die ersten Belegschaftszahlen des Bergwerks stammen aus dem Jahr 1912, in diesem Jahr waren 39 Mitarbeiter auf dem Bergwerk beschäftigt. Die ersten Förderzahlen des Bergwerks stammen aus dem Jahr 1917, in diesem Jahr wurden mit 329 Beschäftigten 7443 Tonnen [[Steinkohle]] gefördert. Im Jahr 1920 wurde mit 906 Beschäftigten eine Förderung von 140.456 Tonnen Steinkohle erbracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1925 stieg die Förderung an auf rund 387.000 Tonnen Steinkohle, die Belegschaftsstärke lag in diesem Jahr bei 1310 Mitarbeitern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 lag die Belegschaftsstärke bei 1795 Beschäftigten, die Förderung betrug 582.000 Tonnen Steinkohle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1935 lag die Förderung bei 622.638 Tonnen Steinkohle, die Belegschaftsstärke lag bei 1281 Beschäftigten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; 1940 stieg die Förderung auf rund 964.000 Tonnen Steinkohle, die Belegschaftsstärke lag bei 1870 Beschäftigten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1945 sank die Förderung auf rund 307.000 Tonnen Steinkohle, die Belegschaftsstärke lag bei 1515 Beschäftigten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 stieg die Förderung wieder an auf 905.312 Tonnen Steinkohle, die Belegschaftsstärke lag bei 3041 Beschäftigten. Im Jahr 1955 überschritt die Förderung erstmals die Marke von einer Million Tonnen. In diesem Jahr wurde mit 4323 Beschäftigten eine Förderung 1.397.669 Tonnen Steinkohle erbracht. Im Jahr 1960 stieg die Förderung auf 2.039.945 Tonnen Steinkohle, die Belegschaftsstärke lag bei 4940 Beschäftigten. Im Jahr 1969 wurde mit 4778 Beschäftigten eine Förderung von 2.736.376 Tonnen Steinkohle erbracht. Im Jahr 1975 wurde die maximale Förderung des Bergwerks erzielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; In diesem Jahr wurde eine Förderung von 2.916.580 Tonnen Steinkohle erbracht, die Belegschaftsstärke lag bei 4403 Beschäftigten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 wurde mit 4284 Beschäftigten eine Förderung von 2.789.235 Tonnen Steinkohle erbracht. Im Jahr 1985 wurde eine Förderung von 2.772.195 Tonnen Steinkohle erbracht, die Belegschaftsstärke lag bei 4139 Beschäftigten. Im Jahr 1990 lag die Förderung bei 2.559.721 Tonnen, die Belegschaftsstärke lag bei 3613 Beschäftigten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1998 wurden mit 2705 Beschäftigten eine Förderung von 2.153.731 Tonnen Steinkohle erbracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 2000 waren noch 1964 Mitarbeiter auf dem Bergwerk beschäftigt, es wurden 1.998.000 Tonnen Steinkohle gefördert. Dies sind die letzten bekannten Förder- und Belegschaftszahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nieder4.jpg|miniatur|Schachtanlage Niederberg 4 in Tönisberg. (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 wurden die Tagesanlagen der Zeche Niederberg 3 komplett abgebrochen. Von 2003 bis 2005 wurden die Tagesanlagen der Zeche Niederberg 1/2/5 komplett abgebrochen, mit Ausnahme der Fördergerüste 1 und 2 sowie des Maschinenhauses (Energiezentrale) und des Gebäudes der ehemaligen Grubenwehr, an dem die Gasabsaugung angebracht ist. Diese sollen als [[Industriedenkmal]]e erhalten werden. Zusätzlich steht noch das Doppelgebäude der Fördermaschinen von Schacht 1, das Fördermaschinenhaus von Schacht 2, die Torhäuser der alten Zecheneinfahrt, das Magazin-Hochregallager mit den dazugehörenden Büros und der als Verwaltungsgebäude genutzte Ohlmannshof in dem u.&amp;amp;nbsp;a. die Büros der Werksdirektion, der Stabsstelle und der Markscheiderei untergebracht waren. (Stand: 17. August 2015) Die [[Schachtanlage Niederberg IV|Schachtanlage Niederberg 4]] in Tönisberg ist nach wie vor vollständig erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rheinische Post]] / Grenzland-Kurier (23. August 2014, Seite C5): [https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen/zeche-alles-noch-mal-auf-anfang_aid-20167709 Zeche: Alles noch mal auf Anfang]&amp;lt;/ref&amp;gt; Über den weiteren Umgang mit dem Baudenkmal wird (Stand März 2015) in einem denkmalrechtlichen Verfahren entschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rheinische Post / Grenzland-Kurier vom 24. Februar 2015, Seite C6: &amp;#039;&amp;#039;Minister entscheidet: Zeche ist ein Denkmal&amp;#039;&amp;#039; (gemeint ist Landesbauminister [[Michael Groschek]]). Kurzfassung des Artikels [https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen/schacht-der-zeche-niederberg-ist-jetzt-ein-denkmal_aid-21585763  hier]&amp;lt;/ref&amp;gt; Neuere Planungen sehen vor, Teile der Anlage Niederberg 1 im Zuge der Entwicklung des sogenannten Kreativreviers abzubrechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.neukirchen-vluyn.de/pressemeldungen/zeche-niederberg-so-geht-es-weiter |titel=Zeche Niederberg: So geht es weiter {{!}} Stadt Neukirchen-Vluyn |abruf=2026-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bergwerk beginnt und endet der [[Bergbauwanderweg Niederrhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Bergwerk Niederberg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.route-industriekultur.ruhr/standorte-der-route/themenrouten/17-rheinische-bergbauroute/ Beschreibung aller Standorte auf dieser Themenroute] als Teil der [[Route der Industriekultur]]&lt;br /&gt;
* [http://www.foerdergerueste.de/zeche_niederberg/niederberg-aktuell.htm Die Zeche Niederberg in Neukirchen-Vluyn - Damals und Heute]&lt;br /&gt;
* http://www.moderne-regional.de/foerdergeruest-niederberg-4/ (Beitrag zum Fördergerüst, mit historischen Fotos)&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/044407|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=Niederrheinische Bergwerksgesellschaft GmbH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;[[Joachim Huske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum&amp;#039;&amp;#039; 144) 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster KG, Königstein i. Taunus 1994, ISBN 3-7845-6992-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Gebhardt: &amp;#039;&amp;#039;Ruhrbergbau. Geschichte, Aufbau und Verflechtung seiner Gesellschaften und Organisationen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Glückauf GmbH, Essen 1957&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;[[Walter Buschmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Zechen und Kokereien im rheinischen Steinkohlenbergbau, Aachener Revier und westliches Ruhrgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Gebr. Mann Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-7861-1963-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;Günter Streich, Corneel Voigt: &amp;#039;&amp;#039;Zechen Dominanten im Revier.&amp;#039;&amp;#039; 2. erweiterte und überarbeitete Auflage, Verlag Beleke KG, Nobel-Verlag GmbH, Essen 1999, ISBN 3-922785-58-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot;&amp;gt;Joachim Huske: &amp;#039;&amp;#039;Der Steinkohlenbergbau im Ruhrrevier von seinen Anfängen bis zum Jahr 2000.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Regio-Verlag Peter Voß, Werne 2001, ISBN 3-929158-12-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot;&amp;gt;Karl-Heinz Stenmans: &amp;#039;&amp;#039;Beendigung des Steinkohlenbergbaus am linken Niederrhein&amp;#039;&amp;#039;. In: Gesamtverband Steinkohle e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): Steinkohle 2013. together concept Werbeagentur GmbH, Herne und Essen 2013, {{ISSN|0343-7981}}, S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot;&amp;gt;RAG Deutsche Steinkohle AG (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Bergbau in Kamp-Lintfort. Der verlässliche Partner. Die Chronik&amp;#039;&amp;#039;. Heining &amp;amp; Müller, Mülheim an der Ruhr 2006, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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