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	<title>Zeche Mont Cenis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Mont_Cenis&amp;diff=52569&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Literaturverzeichnis ergänzt und sortiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Mont_Cenis&amp;diff=52569&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-03T08:06:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literaturverzeichnis ergänzt und sortiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=Germany coal mine Mont Cenis Herne 1977.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=Mont Cenis 1/3 in Herne-Sodingen 1977, links die [[Bergehalde]]&lt;br /&gt;
 |NAME=&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=[[Steinkohle]]&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF6=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=[[Untertagebau]]&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1871&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1978&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=Akademie Mont-Cenis, [[Energiepark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT1= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=1220&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE1=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME2=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT2= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE2= &lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE2=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME3=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT3= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE3= &lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE3=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME4=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT4= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE4= &lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE4=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME5=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT5= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE5= &lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE5=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME6=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT6=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT6= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE6= &lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE6=&lt;br /&gt;
 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=1.082.474 (1975)&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51.540643&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7.256643&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Sodingen&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Herne&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=[[Herne]]&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Mont Cenis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Steinkohle]]n-[[Bergwerk]] in [[Herne]]-[[Sodingen (Herne)|Sodingen]]. Auf einer ihrer beiden Betriebsanlagen wurden ein moderner [[Energiepark]] und der Neubau der [[Fortbildungsakademie des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen|Fortbildungsakademie des Landes Nordrhein-Westfalen]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Ein Jahr nach dem [[Abteufen]] des ersten [[Schacht (Bergbau)|Schachts]] &amp;#039;&amp;#039;Alexandrine&amp;#039;&amp;#039; 1871 wurden die [[Grubenfeld]]er an den Bergingenieur &amp;#039;&amp;#039;Joseph Pierre Monin&amp;#039;&amp;#039; aus Marseille und den [[Rentier (Person)|Rentier]] &amp;#039;&amp;#039;François Auguste Viviers&amp;#039;&amp;#039; aus Lyon verkauft. In das Jahr 1872 fiel die Gründung der [[Bergrechtliche Gewerkschaft|bergrechtlichen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaft der Steinkohlenzeche Mont-Cenis, Sodingen in Westfalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]] am 27. Juli. Die Namensgebung erfolgte in Gedenken an und aus Begeisterung für eine technische Meisterleistung dieser Zeit, die Inbetriebnahme des über 13 Kilometer langen [[Mont-Cenis-Eisenbahntunnel]]s durch das [[Mont Cenis|gleichnamige französisch-italienische Massiv]] am 17. September 1871.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helling01&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Petra Helling |Titel=Fortbildungsakademie in Herne |Sammelwerk=IBA Emscherpark |Reihe=Bauwelt |Band=29 |Datum=1999 |ISSN=0931-6590 |Seiten=1608–1613}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später wurde mit Schacht Alexandrine das Steinkohlengebirge erreicht; die Kohlenförderung begann im Jahre 1875. Durch im weiteren Betrieb möglicherweise nicht mehr ausreichende [[Bewetterung|Wetterführung]] wurde 1884 das Abteufen eines dem Schacht 1 beigeordneten [[Wetterschacht]]es nötig, der zudem 1889 mit einem eisernen [[Förderturm|Fördergerüst]] ausgestattet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893 wurden eine Kohlenseparation und eine [[Kohlenwäsche]] gebaut. 1897 konnte die [[Schachtförderung|Kohlenförderung]] durch den 1895 begonnenen Schacht 2 &amp;#039;&amp;#039;Carl&amp;#039;&amp;#039;, ca. 1&amp;amp;nbsp;km östlich des Schachts 1 gelegen, aufgenommen werden. Ein &amp;#039;&amp;#039;Carl&amp;#039;&amp;#039; zugeordneter, mit Ventilatoranschluss versehener Wetterschacht wurde 1900 fertiggestellt, der 1901 mit einem Kompressor ausgerüstet wurde. Die erste unterirdische [[Wasserhaltung (Bergbau)|Wasserhaltung]] mit Druckluftantrieb auf der 3. Sohle des Schachts 1 nahm 1902 den Betrieb auf. 1903 wurde die [[Witten]]er [[Zeche Vereinigte Bommerbänker Tiefbau]] übernommen; sie wurde drei Jahre später stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein 1905 in Angriff genommener weiterer Schacht wurde 1909 in Betrieb genommen. Die bestehende Kohlenwäsche und -separation wurde 1905 durch eine [[Kokerei]] mit Nebenproduktgewinnung ergänzt, deren erste Batterie im gleichen Jahr in Betrieb ging. Ein zur Wasserversorgung der Zeche dienender Wasserturm auf dem [[Beimberg]] im [[Volkspark Sodingen]] wurde 1912 fertiggestellt. 1917 übernahm der [[Hermann Röchling|Röchling]]-Konzern die Zeche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer schweren [[Schlagwetterexplosion]] am 20. Juni 1921 starben 85 und bei einem Steinfall im gleichen Jahr 3 Bergleute.&amp;lt;ref name =&amp;quot;hdh&amp;quot;&amp;gt;[https://herne-damals-heute.de/bergbauindustrie/krisen-und-wandel/grubenungluecke-in-herne-und-wanne-eickel/ https://herne-damals-heute.de/bergbauindustrie/krisen-und-wandel/grubenungluecke-in-herne-und-wanne-eickel/] herne-damals-heute.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 wurde durch den Bau einer zum Hafen der [[Zeche Friedrich der Große]] führenden [[Industriestammgleis|Anschlussbahn]] die Verkehrsanbindung verbessert. 1926 forderte eine Explosion auf der [[Kokerei]] 5 Todesopfer. 1927 wurde ein Hochdruckkesselhaus inklusive neuer Kraftzentrale errichtet und ein Jahr später das auf dem Zechengelände liegende [[Glück-Auf-Stadion]] für den [[SV Sodingen]]. Schacht 4 wurde 1930 begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere schwere [[Grubenunglück]]e ereigneten sich 1931 (19 Todesopfer) und 1935 (7 Todesopfer).&amp;lt;ref name =&amp;quot;hdh&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Harpener Bergbau AG]] übernahm die Zeche 1936, 1939 dann die [[Zeche Vereinigte Constantin der Große|Gewerkschaft Vereinigte Constantin der Große]], die 1940 eine Verbindungsbahn Mont Cenis–Constantin folgen ließ. 1945 war der Betrieb zeitweilig eingestellt. Eine vierte Koksofenbatterie ging 1948 in Betrieb, 1958 wurde der Schacht 4 bis zur 8. Sohle und 1963 der Schacht 3 bis zur 1100-Meter-Sohle abgeteuft; 1960 wurde in Schacht 1 eine [[Gefäßförderung|Skipförderung]] eingebaut. Die Kokerei der Zeche wurde 1961 stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 forderte ein [[Grubenbrand]] neun Todesopfer.&amp;lt;ref name =&amp;quot;hdh&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 72-jähriger Betriebszeit wurde der Schacht 2 1969 [[Abwerfen|abgeworfen]] und zur Sicherung [[Schachtverwahrung|verfüllt]]; 1970 wurde Schacht 1 bis zur 1300-Meter-Sohle tiefer geteuft. 1972 sah die Zeche dann die Umstellung auf Bandförderung und den [[Durchschlag (Bergbau)|Durchschlag]] eines [[Förderberg]]es zur [[Zeche Friedrich der Große]] und anschließend, 1973, die Übernahme der Kohlenförderung durch &amp;#039;&amp;#039;Friedrich der Große&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Zechen, &amp;#039;&amp;#039;Friedrich der Große&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mont Cenis&amp;#039;&amp;#039;, wurden 1978 stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Dezember 2000 geriet beim verfüllten Schacht 1 austretendes Grubengas in Brand, Grund waren Schweißarbeiten an der Schachtabdeckung. Mit Hilfe von Grubenwehren und eingeleiteten Stickstoff zur Stickung und Kühlung gelang es den Brand zu löschen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=dpa |Titel=Feuer fraß sich in den Schacht hinein|Sammelwerk=[[Ibbenbürener Volkszeitung]] |Nummer=286 |Datum=2000-12-08 |Seiten=um1 |Online=https://archiv.ivz-aktuell.de/ausgabe/25621 |Abruf=2025-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Germany coal mine Mont Cenis Schacht 1.jpg|Standort von Schacht&amp;amp;nbsp;1, dahinter der Energiepark&lt;br /&gt;
 Germany coal mine Mont Cenis Schacht 1 Plakette.jpg|Die Schachtdaten von Schacht&amp;amp;nbsp;1&lt;br /&gt;
 Germany coal mine Mont Cenis Schacht 3.jpg|Lage des ehemaligen Schachtes&amp;amp;nbsp;3&lt;br /&gt;
 Germany coal mine Mont Cenis Schaechte 2&amp;amp;2a.jpg|Die Anlage der ehemaligen Schächte&amp;amp;nbsp;2 und 4&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeche hatte in ihrer größten Ausbaustufe zwei Schachtanlagen. Die Anlage 1/3 befand sich an der Mont-Cenis-Straße zwischen Kantstraße und Kirchstraße, die Anlage 2/4 befand sich etwa 1&amp;amp;nbsp;km östlich davon, nordöstlich der Kreuzung der Mont-Cenis-Straße mit der heutigen Sodinger Straße. Die Anlage 1/3 besaß einen Gleisanschluss an den heute ebenfalls stillgelegten Rangierbahnhof Herne der [[Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft|Köln-Mindener Eisenbahn]]. Beide Schachtanlagen waren untereinander durch ein Eisenbahngleis verbunden. Außerdem bestand eine Eisenbahnanbindung an den Kanalhafen der Zeche Friedrich der Große (Schacht 3/4) am [[Rhein-Herne-Kanal]]. Diese Trasse entspricht bis zur Schadeburgstraße dem heutigen Verlauf der Sodinger Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betriebliche Entwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Germany coal mine Mont Cenis Herne 1978.jpg|mini|Die verbundene Zeche Friedrich der Große mit Schacht 6 im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Erreichen der Kohleflöze traf man auf [[Gaskohle]] anstelle von [[Fettkohle]], die man wegen entsprechender Funde auf den Nachbarzechen erwartet hatte. Dies und die zahlreichen geologischen Störungen hemmten die wirtschaftliche Entwicklung bis 1890.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Abteufen]] von Schacht 2 im Ostfeld besserte sich die Lage, da dort die [[Störung (Geologie)|Störungen]] nicht so gravierend waren. Unmittelbar neben den Schächten 1 und 2 wurden Wetterschächte abgeteuft, sie dienten zur [[Bewetterung]] der [[Grubenbau]]e und der Abführung der reichlich anfallenden [[Grubengas]]e. Gleichzeitig begann in unmittelbarer Nähe der Schachtanlagen ein reger Wohnungsbau für die [[Bergmann|Bergleute]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 wurde durch Weiterteufen von Schacht 1 die 4. Sohle erschlossen; dort lagerte [[Fettkohle]]. Damit verbreiterte sich das Angebot an Kohlesorten und die erste Batterie der [[Kokerei]] konnte in Betrieb genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1921 ereignete sich ein schweres Unglück, ein [[Schießhauer]] hatte verbotenerweise mit [[Dynamit]] in der Kohle gesprengt und so eine [[Schlagwetter]]explosion ausgelöst, die 85 Bergleute das Leben kostete. 1922 erreichte die Belegschaftszahl mit 5.990 Mann einen Höhepunkt. Zwischen 1927 und 1929 wurden jeweils über 1 Million Jahrestonnen Kohle gefördert. Mit der [[Weltwirtschaftskrise]] reduzierte sich die Zahl der Beschäftigten auf ein Drittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] konnte die Förderung bei ca. 800.000 Tonnen gehalten werden, erst 1945 kam sie fast zum Erliegen. Danach verbesserte sich die Förderung stetig bis zu einem ersten Nachkriegs-Höhepunkt von 708.000 Tonnen im Jahre 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 begann die Absatzkrise des deutschen Steinkohlenbergbaus ([[Kohlekrise]]). Es gab die ersten [[Feierschicht]]en. Im Dezember 1960 entstand beim [[Auffahrung|Auffahren]] der 8. Sohle ein [[Grubenbrand]] im Ostfeld. Daraufhin wurden sämtliche Aktivitäten in den östlichen Abteilungen eingestellt. Die Verkleinerung des Grubenfeldes führte zu vermehrten Arbeiten in den verbliebenen westlichen Abteilungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 wurde die 1300-Meter-Sohle aufgefahren ({{Höhe|-1220|DE-NN|link=true}}), die tiefste [[Sohle (Bergbau)|Hauptfördersohle]] im Ruhrbergbau. Ab April 1973 wurde die gesamte Kohlengewinnung von Mont Cenis untertägig zur [[Zeche Friedrich der Große]] transportiert und im Schacht 6 ausgebracht. 1975 erreichte Mont Cenis eine Jahresleistung von 1.082.474 Tonnen und mit 4.383 Tonnen die höchste durchschnittliche Förderleistung pro Tag. Die Untertageleistung betrug 4,912 Tonnen je Mann und Schicht.&lt;br /&gt;
[[Datei:Germany coal mine Mont Cenis Herne 1977.jpg|mini|Mont-Cenis mit der Bergehalde (1977)]]&lt;br /&gt;
Am 31. März 1978 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Verbundanlage Friedrich der Große - Mont Cenis&amp;#039;&amp;#039; stillgelegt. Die Bergleute wurden auf andere Schachtanlagen der [[Ruhrkohle AG]] verlegt, gingen in die [[Anpassung (Montanindustrie)|Anpassung]] oder fanden Arbeitsplätze in anderen Branchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Gebäude wurden 1980 abgerissen und im selben Jahr die übrigen Schächte [[Schachtverwahrung|verfüllt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helling01&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Entwicklungsgesellschaft Mont-Cenis: Mont-Cenis. Fortbildungsakademie Herne. Stadtteilzentrum Herne-Sodingen. 1 Megawatt Solarkraftwerk der Stadtwerke. Herne 1998 (Broschüre)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Entwicklungsgesellschaft Mont-Cenis: ... auf Mont-Cenis. Damals (Broschürensammlung o.&amp;amp;nbsp;J.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bergematerial der Halde wurde zur Einebnung gleichmäßig auf dem Gelände der Anlage 1/3 verteilt. Das ist heute noch erkennbar an der Geländestufe von der Kantstraße aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übersicht der Schächte ===&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten|einzig=0|section=Übersicht der Schächte|text=der Schächte}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Schacht&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Lage&lt;br /&gt;
! abgeteuft&lt;br /&gt;
! in Betrieb&lt;br /&gt;
! außer Betrieb&lt;br /&gt;
! abgeworfen&lt;br /&gt;
! Status&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Alexandrine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| {{Coordinate |text=DMS|NS=51.540643|EW=7.256643|type=landmark|dim=20|region=DE-NW| name=Zeche Mont Cenis, Schacht 1}}&amp;lt;!-- Schachtplakette: R=2587225 H=5712545 Teufe=1322,80m d=6,26m --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1871–1875&lt;br /&gt;
| 1875&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 1980&lt;br /&gt;
| verfüllt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wetterschacht 1a&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{Coordinate |text=DMS|NS=51.540711|EW=7.257034|type=landmark|dim=20|region=DE-NW| name=Zeche Mont Cenis, Wetterschacht 1a}}&amp;lt;!-- Schachtplakette: R=2587252,00 H=5712553,00 d=2,50m --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1886&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 1946&lt;br /&gt;
| verfüllt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Carl&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| {{Coordinate |text=DMS|NS=51.542462|EW=7.267202|type=landmark|dim=20|region=DE-NW| name=Zeche Mont Cenis, Schacht 2}}&amp;lt;!-- Schachtplakette: R=2587954,00 H=5712760,00 d=5,10m --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1895&lt;br /&gt;
| 1897&lt;br /&gt;
| 1966&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| verfüllt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wetterschacht 2a&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{Coordinate |text=DMS|NS=51.542244|EW=7.267412|type=landmark|dim=20|region=DE-NW| name=Zeche Mont Cenis, Wetterschacht 2a }}&amp;lt;!-- Schachtplakette: R=2587969,00 H=5712736,00 d=3,50m --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1900&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1946&lt;br /&gt;
|verfüllt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|{{Coordinate |text=DMS|NS=51.54123|EW=7.25601|type=landmark|dim=20|region=DE-NW| name=Zeche Mont Cenis, Schacht 3}}&amp;lt;!-- Schachtplakette: fehlt --&amp;gt;, (neben Schacht 1)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1907&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1980&lt;br /&gt;
|verfüllt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| {{Coordinate |text=DMS|NS=51.54348|EW=7.26956|type=landmark|dim=40|region=DE-NW| name=Zeche Mont Cenis, Schacht 4}}, (neben Schacht 2)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1931&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1980&lt;br /&gt;
|verfüllt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|{{Coordinate |text=DMS|NS=51.54744|EW=7.24845|type=landmark|dim=30|region=DE-NW| name=Zeche Mont Cenis, Schacht 5}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| Fragmente sind heute noch vorhanden.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wurde Schacht 6 der [[Zeche Lothringen]] in Bochum nach deren Stilllegung im Jahre 1968 als Wetterschacht weiterbetrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie ===&lt;br /&gt;
Die Lagerstätte der Zeche Mont Cenis liegt in einer beim Abteufen der Schächte nicht erwarteten Zone mit Sprüngen und Verwerfungen. Von Süden nach Norden abfallend liegen die steinkohleführenden Schichten unter einem im Süden 170&amp;amp;nbsp;m und nach Norden bis 260&amp;amp;nbsp;m starken Deckgebirge. Von West nach Ost gibt es drei etwa von Nordwest nach Südost verlaufende große Sprünge, an denen die kohleführenden Schichten um mehrere hundert Meter vertikal versetzt sind. Man kann sich das Gebirge V-förmig eingeschnitten vorstellen, bei dem der vom V eingeschlossene Teil eingesunken ist. Im Westen liegt der Sekundus-Sprung mit einem vertikalen Versatz von 640&amp;amp;nbsp;m, in der Mitte verläuft der Mont-Cenis-Sprung. Am östlichen Rand der Grubenfelder verläuft der Tertius-Sprung, hinter dem die [[Flöz]]e 910&amp;amp;nbsp;m höher weitergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sind in dem eingebrochenen Bereich Kohleflöze unter dem Deckgebirge erhalten geblieben, die außerhalb des Einbruchs vor der Ablagerung der Deckschichten schon abgetragen waren. Daraus ergibt sich die Vielfalt der Kohlesorten in dieser Lagerstätte. Oben liegen die jüngeren Schichten, deren [[Inkohlung]]sprozess noch nicht so weit fortschritten war, mit gasreichen [[Kohle]]sorten. Darunter liegen die gasärmeren Kohleflöze, die in den benachbarten Zechen weniger tief liegend ausgebeutet werden konnten. In diesem Einbruch liegen die einzelnen Flöze nicht grade, sondern sind vielfach gefaltet, einzelne Bruchschollen sind sogar schuppenartig übereinander geschoben. Das hat die Kohlegewinnung stark erschwert.&lt;br /&gt;
Es konnten folgende Kohlesorten abgebaut werden:&lt;br /&gt;
* Gasflammkohle:  1 Flöz;&lt;br /&gt;
* Gaskohle:      16 Flöze;&lt;br /&gt;
* Fettkohle:     20 Flöze;&lt;br /&gt;
* [[Esskohle]]:       5 Flöze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiser-Wilhelm-Turm (Wasserturm) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mont Cenis Kaiser-Wilhelm-Turm 1.jpg|mini|hochkant|Der ehemalige [[Wasserturm]] und heutige Aussichtsturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mont Cenis Kaiser-Wilhelm-Turm 3.jpg|mini|hochkant|links|Treppenhaus des Turms]]&lt;br /&gt;
Der Kaiser-Wilhelm-Turm wurde 1912/1913 auf dem Beimberg, gleich oberhalb der Schachtanlage 2/4 errichtet. {{Coordinate|name=Kaiser-Wilhelm-Turm (Aussichtsturm)|text=ICON2|NS=51/32/21.3/N|EW=7/16/9.8/E|type=landmark|region=DE-NW}} Das Gelände war 1910 vom [[Amt Sodingen]] erworben worden um auf der bewaldeten Anhöhe einen Park einzurichten, der ab 1913 Kaiser-Wilhelm-Park, ab 1919 Volkspark genannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hildebrandt01&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred Hildebrandt [Bearb.] |Hrsg=Stadt Herne, Der Oberbürgermeister |Titel=Herne - von Ackerstraße bis Zur-Nieden-Straße: Stadtgeschichte im Spiegel der Straßennamen |Reihe=Veröffentlichungen des Stadtarchivs Herne |BandReihe=1 |Ort=Herne |Datum=1997 |Kommentar=Eintrag: &amp;#039;&amp;#039;Am Volkspark&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Zeche Mont Cenis die Anhöhe zur Aufstellung eines eisernen Wasserturms nutzen wollte, wurde auf Anregung des Sodinger Amtmanns das Bauwerk für den Hochbehälter mit einem Aussichtsturm kombiniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hendrich01&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jörn-Hanno Hendrich |Titel=Alfred Fischer-Essen: 1881–1950; ein Architekt für die Industrie |Verlag=Hochschulbibliothek Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen |Ort=Aachen |Datum=2012 |DNB=1022617729}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Das Amt beteiligte sich finanziell an der Errichtung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel&amp;quot; /&amp;gt; Der Entwurf des Turmes stammt vom Architekten und Direktor der [[Folkwang Universität der Künste|Essener Handwerker- und Kunstgewerbeschule]] [[Alfred Fischer (Architekt, 1881)|Alfred Fischer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hendrich01&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm wurde im Rahmen eines Volksfestes zum 25. Thronjubiläum des [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|namensgebenden]] Monarchen im Juli 1913 eingeweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel&amp;quot;&amp;gt;Die Daten stammen von der Tafel am Fuß des Turms zur Station 18 des &amp;#039;&amp;#039;wasser&amp;lt;nowiki&amp;gt;)&amp;lt;/nowiki&amp;gt;xkurs herne&amp;#039;&amp;#039;, Stadt Herne, 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in Eisenbeton errichtete Turm ist 31,5&amp;amp;nbsp;m hoch und enthielt zwei Wasserbehälter von 350 und 80&amp;amp;nbsp;m³ Inhalt für die Versorgung der Schachtanlagen. In den 1930er Jahren wurde er dafür nicht mehr benötigt, es blieb seine Funktion als Aussichtsturm. Von den Fenstern der achteckigen, kupfergedeckten Kuppel aus hat man eine gute Aussicht auf den Herner Stadtteil Sodingen, auf [[Recklinghausen]], [[Castrop-Rauxel]] und das [[Emscher]]tal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tafel&amp;quot; /&amp;gt; Seit Januar 2016 ist der Turm selbst auch Teil der [[Route der Industriekultur]] in der [[Route der Industriekultur – Wasser: Werke, Türme und Turbinen|Themenroute 28 - Wasser: Werke, Türme und Turbinen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ausblicke vom Turm &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Mont Cenis Kaiser-Wilhelm-Turm 4.jpg|Blick nach Nordwesten: links die [[Halde Hoppenbruch]], in der Mitte die [[Kraftwerk Scholven|Kraftwerke in Scholven]] und rechts die [[Halde Hoheward|Hohewardhalde]]&lt;br /&gt;
 Mont Cenis Kaiser-Wilhelm-Turm 7.jpg|Im Norden die Chemieanlagen von [[Rütgers Chemicals|Rütgers]],  die Lambertuskirche in [[Henrichenburg]], dahinter das [[Kraftwerk Datteln]]&lt;br /&gt;
 Mont Cenis Kaiser-Wilhelm-Turm E.jpg|Im Nordosten Teile von [[Castrop-Rauxel|Castrop]], das [[Kraftwerk Knepper]] in [[Dortmund]] und die Kraftwerke am [[Datteln-Hamm-Kanal]]&lt;br /&gt;
 Mont Cenis Kaiser-Wilhelm-Turm 5.jpg|Im Osten Castrop mit der Kirche St. Lambertus, der [[Lutherkirche (Castrop-Rauxel)|Lutherkirche]] und dem Schachtgerüst von [[Zeche Erin|Erin]], oben rechts angeschnitten: Erin Schacht 3&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akademie Mont-Cenis {{Anker|Akademie}} ==&lt;br /&gt;
Das in Partnerschaft vom deutschen Architekturbüro HHS Planer + Architekten AG und vom französischen Architekturbüro [[Jourda &amp;amp; Perraudin]] (Francoise Helene Jourda und Gilles Perraudin) geplante Gebäude ist von einer gläsernen Klimahülle umschlossen, die ein [[mediterran]]es [[Klima]], ähnlich dem in [[Nizza]], erzeugt. Dieses ist durchschnittlich 5&amp;amp;nbsp;°C wärmer als die Außentemperatur. Eine computergesteuerte Lüftung ermöglicht einen Wärmeaustausch ohne zusätzlich benötigte [[Energie]]. Wasserspiele, Erdkanäle und große Tore verhindern im Sommer ein Überhitzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;&amp;gt;Entwicklungsgesellschaft Mont-Cenis: ... auf Mont-Cenis. Die Architektur (Broschürensammlung o.&amp;amp;nbsp;J.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude hat eine 176 Meter lange, 72 Meter breite und 15 Meter hohe Glashülle wird von einem Holzfachwerk getragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.baukunst-nrw.de/objekte/Akademie-Mont-Cenis--306.htm Akademie Mont-Cenis] [[baukunst-nrw]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Akademie Mont-Cenis.jpg|780|Akademie Mont Cenis: Fortbildungsakademie des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen neben dem Standort von Schacht 3}}&lt;br /&gt;
Daneben ist die Solaranlage (siehe Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Energiepark&amp;#039;&amp;#039;) auf dem Dach, die die zurzeit größte gebäudeintegrierte Anlage ihrer Art ist, in Wolkenform variierend dicht installiert, was ebenfalls zu einer Abschattung führt (und die farbigen Effekte beim Betrachten eines Luftbildes erklärt).&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/mont-cenis.html (Private Internetseite -  abgerufen am 7. Oktober 2010; Update unbekannt)&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben reflektieren weiße, verstellbare Fensterbretter einfallendes Tageslicht in die eigentlichen Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren des aus Glas und 56 Fichtenstämmen errichteten Gebäudes befinden sich in kleinen Gebäudegruppen die Büros der Stadtverwaltung, eine Stadtteil-Bibliothek, ein Café, ein Mehrzweckraum (Bürgersaal) sowie die [[Fortbildungsakademie des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen|Fortbildungsakademie des Landes Nordrhein-Westfalen]] mit Hotelzimmern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot; /&amp;gt; Wasserspiele, Palmen und Brücken über Bassins betonen den mediterranen Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mont Cenis ist als sogenannter &amp;#039;&amp;#039;Produktionscluster&amp;#039;&amp;#039; gedacht, der einen [[Gewerbe]]park, Grünanlagen und den Neubau von Wohnhäusern in sich vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energiepark ===&lt;br /&gt;
Nach der Stilllegung Ende der [[1980er]] entschied sich die [[Landesregierung von Nordrhein-Westfalen|Regierung von Nordrhein-Westfalen]] für den Bau des Energieparks auf dem Gelände der Schächte 1/3. Dieses sollte gewerblich genutzt werden; die Stadt [[Herne]] ergriff die Initiative und schrieb einen Wettbewerb aus. Die Idee für den Energiepark hatte das deutsche Architekturbüro HHS Planer + Architekten AG unter [[Manfred Hegger]], das den Wettbewerb schließlich gewann und den Park errichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Energiepark stellt den [[Elektrischer Strom|Strom]] und die Wärme für das gesamte Gelände sowie benachbarte Gebäude mithilfe von [[Methan]]-[[Gas]] und [[Solarenergie]] her. Die Überschüsse werden ins örtliche Netz eingespeist. Drei große Module bilden den Energiepark Mont-Cenis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Solarstromkraftwerk: Stromgewinnung durch polykristalline Solarzellen auf dem Dach und in den Wänden der Akademie&lt;br /&gt;
# Blockheizkraftwerk: Strom- und Wärmegewinnung durch Verbrennung von aufgefangenem, sonst entweichenden Grubengas&lt;br /&gt;
# Batteriespeicheranlage: Speicherung des Solarstroms, Spitzenlastreduktion, Notstromversorgung&amp;lt;ref&amp;gt;Entwicklungsgesellschaft Mont-Cenis: ... auf Mont-Cenis. Der Energiepark (Broschürensammlung o.&amp;amp;nbsp;J.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 10.000&amp;amp;nbsp;m² Fläche ist die Solaranlage im Dach der Akademie Mont-Cenis das zurzeit größte gebäudeintegrierte Solarkraftwerk der Welt. Die 3185 Module erzeugen bis zu 1&amp;amp;nbsp;MW Leistung bzw. 750.000 kWh pro Jahr. Das Blockheizkraftwerk erzeugt etwa 9.000 MWh Strom pro Jahr. Mit der durch das Blockheizkraftwerk erzeugten Wärme werden die Gebäude innerhalb der Mikroklimahülle (Akademie, Hotel, Bibliothek etc.), das Krankenhaus sowie die im Zuge des Projekts entstandenen (Wohn-)Neubauten in unmittelbarer Umgebung (Nahwärmenetz) beheizt. Betreiber des Energieparks sind die Stadtwerke Herne.&amp;lt;ref&amp;gt;Gebäudemanagement Herne: {{Webarchiv|url=http://www.akademie-mont-cenis.de/ |wayback=20040616030323 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-04-23 19:34:43 InternetArchiveBot }} (Rubrik Architektur / Energiepark - abgerufen am 8. Oktober 2010; Update unbekannt)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Akademie Mont-Cenis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Akademie Mont-Cenis view inside 1.jpg|Blick in das Akademiegebäude - im Dach die [[Solarzellen]]&lt;br /&gt;
 Akademie Mont-Cenis view inside 2.jpg|Akademie: Konstruktion aus Holz und Glas&lt;br /&gt;
 Ruhrgebiet herne MontCenis.jpg|Unter dem Glasdach in einem mediterranen Klima befinden sich diverse öffentliche Einrichtungen wie eine Bibliothek, Bürgersaal und ein Cafe&lt;br /&gt;
 Akademie Mont-Cenis Prigann 3.jpg|Stelenfeld von [[Herman Prigann]] nördlich des Gebäudes&lt;br /&gt;
 Akademie Mont-Cenis-Sonnenuntergang-2016.jpg|Sonnenuntergang mit Reflexionen an der Glasfassade an der Süd-West-Front&lt;br /&gt;
 Akademie Mont-Cenis-Sonnenuntergang-2016-02.jpg|Innen und Außen setzen sich nahtlos fort und sind nur durch Glas voneinander getrennt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ÖPNV-Anbindung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt {{nowrap|(Mo–Fr)}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Bogestra/HCR|311}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Bogestra/HCR|321}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Bogestra/HCR|324}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf Bogestra/HCR|NE31}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Joachim Huske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 1997.&amp;#039;&amp;#039; Bochum 1998, ISBN 3-921533-62-7.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Viehweger: &amp;#039;&amp;#039;Spur der Kohle: Europa in Herne und Wanne-Eickel&amp;#039;&amp;#039;. Frischtexte Verlag, Herne 2000, ISBN 978-3-933059-03-1.&lt;br /&gt;
* Francoise-Helene Jourda, [[Manfred Hegger]]: &amp;#039;&amp;#039;Mont-Cenis. Lebendige Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Müller und Busmann, Wuppertal 2003, ISBN 3-928766-48-1.&lt;br /&gt;
* Initiative Gedenkort Bochum-Bergen, Gesellschaft Bochum-Donezk e.V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Als die Holzschuhe zerbrachen, ging ich barfuß“. NS-Zwangsarbeit auf den Zechen Constantin und Mont Cenis in Bochum und Herne&amp;#039;&amp;#039;. Klartext Verlag, Essen 2025, ISBN 978-3-8375-2743-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.route-industriekultur.ruhr/standorte-der-route/themenrouten/28-wasser-werke-tuerme-und-turbinen/ Beschreibung aller Standorte auf dieser Themenroute] als Teil der [[Route der Industriekultur]]&lt;br /&gt;
* [https://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/Mont-Cenis Herner Zechen: Zeche Mont Cenis] bei herne.de  (zuletzt abgerufen am 13. November 2012)&lt;br /&gt;
* [http://www.bkherne.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=303&amp;amp;Itemid=265 Berufskolleg Herne: Mont Cenis] (zuletzt abgerufen am 13. November 2012)&lt;br /&gt;
* [http://www.akademie-mont-cenis.de/ Website der Akademie Mont-Cenis]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/042744|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Herne|Mont Cenis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenzeche in Herne|Mont-Cenis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Herne)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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