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	<title>Zeche Martha - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T10:31:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2024-08-08T19:26:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=Witten Haus Auf der Marta 1.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=ehemaliges Maschinenhaus, 2013&lt;br /&gt;
 |NAME=Zeche Martha&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=Steinkohle&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF6=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=ca. 115&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1832&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1861&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=Vereinigung mit der Zeche Nachtigall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT1=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE1=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME2=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT2=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE2=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE2=&lt;br /&gt;
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 |GRÖSSTE_TIEFE3=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE3=&lt;br /&gt;
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 |LAGERMÄCHTIGKEIT5=&lt;br /&gt;
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 |GRÖSSTE_TIEFE5=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE5=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME6=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT6=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT6=&lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE6=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE6=&lt;br /&gt;
 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=ca. 200.000&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51.4249&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7.3086&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=[[Bommern]]&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=[[Witten]]&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Ennepe-Ruhr-Kreis&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreis&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Witten Haus Auf der Marta 2.jpg|mini|Ehemaliges [[Steiger (Bergbau)|Steigerhaus]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Martha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Bergwerk|Steinkohlenbergwerk]] in [[Bommern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Grubenfeld]] des Bergwerks befand sich westlich vom Nordausgang des [[Muttenbach (Ruhr)|Muttentales]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Die Zeche Martha gehörte zum [[Bergrevier|Geschworenenrevier]] Hardenstein des Märkischen Bergamtsbezirks.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt; Heute ist das ehemalige Bergwerk Teil des [[Bergbauwanderweg Muttental|Bergbauwanderweges Muttental]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Anfänge ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Zeche Martha begann 1782 mit der [[Mutung]] von Kohlevorkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Zu diesem Zeitpunkt waren die Kohlenvorräte oberhalb der Talsohle bereits in einem erheblichen Umfang [[Abbau (Bergbau)|abgebaut]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Das Bergwerk war anschließend zwischen dem Muttental und der späteren [[Ruhrtalbahn]] in Betrieb. Noch im selben Jahr wurde das Bergwerk in der [[Niemeyersche Karte|Niemeyerschen Karte]] aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1794 wurde die Abbaugenehmigung, die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Belehnung&amp;#039;&amp;#039;, erteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Ab dem Jahr 1796 lag das Bergwerk für mehrere Jahre still.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam es zu Grenzstreitigkeiten mit den [[Gewerke (Bergbau)|Gewerken]] der [[Zeche Nachtigall (Witten)|Zeche Nachtigall]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Am 23. Oktober des Jahres 1837 wurde ein [[Längenfeld (Bergbau)|Längenfeld]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; an Mitglieder der Familien Küper, Oberste Frielinghaus und Berger [[Verleihung (Bergbau)|verliehen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Zu diesem Zeitpunkt war das Flöz Geitling oberhalb der [[Sohle (Bergbau)#Sohle als Niveau|Stollensohle]] bereits abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Aus diesem Grund ließen die Gewerken von Martha an der heutigen Herbeder Straße, westlich der heutigen Wirtschaft Kesper, nach der Kohlenbank&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Hartmann.&amp;quot; /&amp;gt; suchen. Bei den [[Schürfarbeit]]en kam es zu Problemen mit einströmendem [[Grundwasser]]. Der Wasserzufluss war so stark, dass die Arbeiter das Wasser mit [[Handpumpe]]n kaum abpumpen konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übergang zum Tiefbau ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1832 begann man mit den [[Abteufen|Teufarbeiten]] für den Schacht Brassert. Der [[Schacht (Bergbau)|Schacht]] wurde [[tonnlägig]] abgeteuft. Der Schacht wurde zur gleichen Zeit mit dem bis heute erhaltenen kombinierten [[Schachthaus]] und Maschinengebäude ausgestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Im Juli des Jahres 1846 wurde das Bergwerk erneut in Betrieb genommen. Zweck dieser Inbetriebnahme war der Übergang zum [[Tiefbau (Bergbau)|Tiefbau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Damit man auch unterhalb des Ruhrwasserspiegels abbauen konnte, begann man im selben Jahr mit den Arbeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Bereich der Einmündung des Muttenbachs ins Ruhrtal wurde ein querschlägiger&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Förderv.&amp;quot; /&amp;gt; [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] angesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem wurde der Schacht Brassert weitergeteuft. Der Schacht war zuvor wegen eines Wassereinbruchs [[Stundung (Bergbau)|gestundet]] worden und sollte nun als Kunstschacht genutzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem der querschlägige Stollen etwa 60 Meter [[Streckenauffahrung|aufgefahren]] worden war, stieß man auf alte [[Grubenbau]]e.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem man auf das Flöz&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Koetter.&amp;quot; /&amp;gt; gestoßen war, wurde an dieser Stelle ein Haspelkammer eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Im Flöz wurde der Schacht Brassert weiter tonnlägig abgeteuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der weitere Betrieb ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1847 wurde mit dem Abbau begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Januar des Jahres 1848 erreichte der Schacht Brassert eine Teufe von 90 Metern. Die abgebauten Kohlen wurden über ein Gleis mittels [[Haspel (Bergbau)|Handhaspel]] [[Schachtförderung|hochgefördert]]. Anschließend wurden sie über den Stollen weiter nach [[Tag (Bergbau)|über Tage]] gefördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Von dort wurden sie über ein Gleis durch die Ruhrwiesen bis zur [[Kohlenniederlage]] an der [[Burgruine Hardenstein]] transportiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Noch im selben Jahr wurde das Bergwerk aufgrund von Absatzmangel stillgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Januar des Jahres 1851 wurde das Bergwerk wieder in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; In diesem Jahr wurde auch Schacht Brassert wieder in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Von der untertägigen Haspelkammer wurde ein [[Aufhauen]] aufgefahren,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; das nach über Tage [[Durchschlag (Bergbau)|durchschlägig]] war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Über Tage wurde ein Kesselhaus mit einem 25 Meter hohen Schornstein errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Es wurde eine [[Dampfmaschine]] installiert, die zur [[Wasserhaltung (Bergbau)|Wasserhaltung]] und als [[Fördermaschine]] genutzt werden sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Die Maschine hatte eine [[Leistung (Physik)|Nutzleistung]] von 20,8 [[Pferdestärke|PS]] und machte 18 [[Hub (Mechanik)|Hübe]] pro Minute. Im November desselben Jahres wurde die Maschine in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem wurde eine untertägige Verbindung zur [[Zeche Widerlage]] erstellt. Über den Widerlagestollen wurden anschließend Teile des Abbaus von Martha gefördert. Im Jahr 1852 erreichte der Schacht Brassert eine flache Teufe von 170 [[Lachter]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1853 wurde bereits eine flache Teufe von 240 Lachtern erreicht. Bereits durch die [[Vorrichtung (Bergbau)|Vorrichtungsarbeiten]] wurde eine annehmbare Kohleförderung erzielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr wurden nahe der [[Mundloch|Stollenmundlöcher]] ein Bethaus und eine [[Bergschmiede|Schmiede]] errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; In der Schmiede wurden von bis zu sechs [[Bergschmied]]en das [[Gezähe]] und die Geräte der [[Bergmann|Bergleute]] instand gesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr darauf hatte der Schacht Brassert bereits eine flache Teufe von 296 Lachtern. Im Jahr 1855 erreichte der Schacht Brassert eine flache Teufe von 315 Lachtern, die seigere Teufe betrug somit 120 Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im selben Jahr wurde aus dieser Teufe im Schacht Brassert gefördert. Der Schacht hatte eine Neigung von 15,95 bis 24,2 [[Gon]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt; Für die Förderung war der Schacht mit Fördergestellen ausgerüstet, auf denen zwei [[Hunt]]e Platz hatten. Aufgrund zunehmender Wasserzuflüsse war die alte [[Wasserhaltungsmaschine]] den Anforderungen nicht mehr gerecht und musste durch eine stärkere Maschine ersetzt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Für die Wasserhaltung wurde noch im selben Jahr eine neue, direkt wirkende Hochdruckdampfmaschine installiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt; Diese Maschine hatte eine Leistung von 100 PS und wurde im Schachtgebäude aufgestellt. Die alte Wasserhaltungsmaschine wurde weiter als Fördermaschine genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Gegen Ende desselben Jahres [[Bruch (Bergbau)|brach]] der Schacht Brassert zusammen und musste zunächst aufgegeben werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Hinzu kamen noch Probleme mit dem Flöz. Dieses war in Richtung Westen in drei Bänke aufgespalten. Während anfangs nur eine schmale Gesteinsschicht von etwa neun Zentimetern das Flöz in zwei Teile spaltete, war der [[Zwischenmittel|Bergepacken]] mittlerweile über einen Meter mächtig. Dies führte dazu, dass nur die Oberbank mit 58 Zentimeter Mächtigkeit gewonnen werden konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die letzten Jahre ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1856 wurde der Schacht Brassert wieder [[Aufwältigung|aufgewältigt]]. Bis zum Ort No. 26 wurden die [[Stoß (Bergbau)|Schachtstöße]] durch eine [[Schachtausbau#Schachtmauerung|Schachtmauerung]] gesichert. Der untere Teil des Schachtes bis zum Ort No. 28 blieb jedoch unzugänglich. Grund hierfür war das gestiegene [[Grubenwasser]]. Es wurde versucht, das Wasser durch die eigene Wasserhaltungsmaschine zu heben. Eine weitere Möglichkeit war das [[Lösen (Bergbau)|Lösen]] des Wassers über die IV. und die V. Sohle der [[Zeche Nachtigall Tiefbau]]. Durch einen Durchschlag mit diesen beiden Sohlen erhofften sich die Gewerken von Martha, den tieferen Teil der Grube wieder trockenlegen zu können, um die dort angesetzten Örter wieder mit Bergleuten belegen zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Am 18. März des Jahres 1856 wurde ein Lösungsvertrag mit der Zeche Nachtigall Tiefbau geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Dieser Lösungsvertrag sah vor, dass zwischen den beiden Bergwerken mehrere untertägige Verbindungen erstellt werden sollten. Außerdem wurde vereinbart, den zwischen beiden Bergwerken bestehenden [[Sicherheitspfeiler]] gemeinsam abzubauen. Zunächst wurden auf der 3. und der 4. Sohle der Zeche Nachtigall die [[Richtstrecke]]n im Flöz Geitling bis in das Grubenfeld der Zeche Martha weiter aufgefahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1857 erfolgte der Durchschlag zwischen beiden Bergwerken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Ab April desselben Jahres wurde die Wasserhaltung von den Pumpen im Schacht Herkules übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Nun wurden die unteren Grubenbaue von Martha [[Sümpfen|gesümpft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Auf Martha wurden noch im selben Jahr die Wasserhaltungsmaschine außer Betrieb genommen und begonnen, die Pumpen auszubauen. Der Schacht Brassert konnte in diesem Jahr bis unterhalb der V. Tiefbausohle von Nachtigall wieder [[Aufwältigung|aufgewältigt]] werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot; /&amp;gt; Die große Wasserhaltungsdampfmaschine wurde anschließend an die [[Zeche Frischauf]] verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1860 wurde im Bereich der 7. Sohle abgebaut. Noch im selben Jahr erfolgte der Zusammenschluss mit der Nachbarzeche Nachtigall.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1861 wurde die Förderung im Schacht Brassert dauerhaft beendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Noch im selben Jahr wurde &amp;#039;&amp;#039;Zeche Martha&amp;#039;&amp;#039; mit dem Nachbar-Bergwerk [[Zeche Nachtigall (Witten)|Nachtigall]] vereint.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung und Belegschaft ==&lt;br /&gt;
Die ersten Förder- und Belegschaftszahlen stammen aus dem Jahr 1847, in diesem Jahr wurden 10.349 [[Scheffel (Maßeinheit)|Scheffel]] [[Steinkohle]] gefördert. Die Belegschaftsstärke schwankte in diesem Jahr zwischen vier und 27 Beschäftigten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahr 1855 stieg die [[Jahresförderung]] auf 20.000&amp;amp;nbsp;t Steinkohle und die Grube hatte 115 Beschäftigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Abgebaut wurden hochwertige [[Esskohle]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt; Vom Sommer 1859 bis zum Sommer 1860 wurde eine Förderung von 120.334 [[Preußische Tonne|preußische Tonnen]] Steinkohle erbracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Davon waren 89.141 preußische Tonnen melierte&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Traut.&amp;quot; /&amp;gt; Kohlen, der Rest war [[Kohlengrus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Dies sind die letzten Förder- und Belegschaftszahlen der Zeche Martha.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachnutzung ==&lt;br /&gt;
Seit 1884 werden die früheren [[Tagesanlagen|Übertage-Anlagen]], also besagtes Schachthaus samt Maschinengebäude, als Wohngebäude genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Das Gebäudeensemble ist bis heute erhalten und gehört unter der Adresse „Auf der Martha 1“ zu den Sehenswürdigkeiten des Bergbauwanderweges Muttental.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;[[Joachim Huske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum&amp;#039;&amp;#039; 144) 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster, Königstein i. Taunus 1994, ISBN 3-7845-6992-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Koetter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bergbau im Muttental.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Druckstatt Wöhrle, Witten 2001, ISBN 3-00-008659-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Koetter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von Flözen, Stollen und Schächten im Muttental.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, Klartext Verlag, Essen 2007, ISBN 978-3-89861-612-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;R. v. Carnall (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Berg-, Hütten-, und Salinen-Wesen im preussischen Staate.&amp;#039;&amp;#039; Zweiter Band, Verlag von [[Wilhelm Ludwig Hertz|Wilhelm Hertz]], Berlin 1855&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot;&amp;gt;[[Ludwig Jacobi|Ludwig Herrmann Wilhelm Jacobi]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Berg-, Hütten- und Gewerbewesen des Regierungs-Bezirks Arnsberg in statistischer Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von [[Julius Theodor Baedeker|Julius Bädeker]], Iserlohn 1857.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot;&amp;gt;R. v. Carnall (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Berg-, Hütten-, und Salinen-Wesen im preussischen Staate.&amp;#039;&amp;#039; Fünfter Band, Verlag von Wilhelm Hertz, Berlin 1858&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot;&amp;gt;Ministerium für Handel und Gewerbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für das Berg-, Hütten-, und Salinen-Wesen im preussischen Staate.&amp;#039;&amp;#039; Sechster Band, Verlag der königlichen geheimen Ober-Hofdruckerei (R. Decker), Berlin 1858&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot;&amp;gt;Stadtmarketing Witten (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bergbau - Rundweg Muttental&amp;#039;&amp;#039;, Witten 2011, S. 22&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Auf der Marta (Witten)|Auf der Marta}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/ob1250.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Zeche Martha] (abgerufen am 18. März 2014)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/kh1114.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Historische Karte um 1840] (abgerufen am 18. März 2014)&lt;br /&gt;
* [http://www.ruhrkohlenrevier.de/kg1114.html Der frühe Bergbau an der Ruhr: Karte der Situation um 2000] (abgerufen am 18. März 2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;ANM&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Förderv.&amp;quot;&amp;gt;Als querschlägig wird die Richtung bezeichnet, die horizontal quer zur Längsachse der [[Lagerstätte]] verläuft. (Quelle: Förderverein Rammelsberger Bergbaumuseum Goslar e.V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Erzabbau im Rammelsberg.&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Hartmann.&amp;quot;&amp;gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kohlenbank&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung für den kohleführenden Teil eines [[Flöz|Kohlenflözes]]. (Quelle: Carl Friedrich Alexander Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Vademecum für den praktischen Bergmann.&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Koetter.&amp;quot;&amp;gt;Das Flöz hatte hier eine [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] von 1,7 Metern und [[Fallen (Geologie)|fiel]] etwa 15,4 [[Gon]] in nördlicher Richtung unter das Ruhrtal ab. (Quelle: Gerhard Koetter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bergbau im Muttental.&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref group=&amp;quot;ANM&amp;quot; name=&amp;quot;Anm. Traut.&amp;quot;&amp;gt;Als &amp;#039;&amp;#039;melierte Kohle&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Förderkohle&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man Kohle, die unsortiert gefördert wurde. (Quelle: Ludwig Traut: &amp;#039;&amp;#039;Materiallehre.&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Ennepe-Ruhr-Kreis|Martha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenzeche in Witten|Martha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Witten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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