<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zeche_Kaiserstuhl</id>
	<title>Zeche Kaiserstuhl - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zeche_Kaiserstuhl"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Kaiserstuhl&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T08:10:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Kaiserstuhl&amp;diff=210184&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WalterNeumann: /* Nachnutzung */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Kaiserstuhl&amp;diff=210184&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-03-31T20:23:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachnutzung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=Zeche kaiserstuhl tagesanlagen 2004 wikipedia.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=Verbliebene Tagesanlagen der Zeche Kaiserstuhl&amp;lt;br /&amp;gt;Stand: Oktober 2004&lt;br /&gt;
 |NAME=Zeche Kaiserstuhl&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=[[Zeche Westphalia]]&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=Steinkohle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=[[Hoesch Bergwerks AG]]&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=6687 (1953)&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=Tiefbau&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1853&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1966&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=Spaßbad, Einkaufszentrum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT1= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE1=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME2=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT2= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE2= &lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE2=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME3=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT3= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE3= &lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE3=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME4=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT4= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE4= &lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE4=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME5=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT5= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE5= &lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE5=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME6=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT6=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT6= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE6= &lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE6=&lt;br /&gt;
 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=838936,25&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=6711490&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=Steinkohle&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51.53&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7.47126&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Glückaufstraße, Innenstadt-Nord&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=Dortmund&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Dortmund&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Kaiserstuhl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Steinkohle]]n-[[Bergwerk]] in [[Dortmund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Zeche Kaiserstuhl begann 1853 mit dem [[Teufe|Abteufen]] des [[Schacht (Bergbau)|Schachtes]] 1 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Zeche Westphalia&amp;#039;&amp;#039;, denn ursprünglich befand sich die Zeche im Besitz der [[Bergrechtliche Gewerkschaft|bergrechtlichen Gewerkschaft]] &amp;#039;&amp;#039;Vereinigte Westphalia&amp;#039;&amp;#039; und wurde erst später, 1899, zum Kern des [[Bergwerkseigentum]]s der [[Hoesch AG|Eisen- und Stahlwerk Hoesch AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 wurden die Zechen Kaiserstuhl 1 und Kaiserstuhl 2 sowie das [[Verbundbergwerk]] [[Zeche Fürst Leopold]] / [[Zeche Baldur]] in Dorsten aus der Hoesch-AG ausgegliedert und in der „Hoesch Bergwerks AG“ neu zusammengefasst. 1953 wurden die [[Schachtanlage]]n Kaiserstuhl 1 und Kaiserstuhl 2 auf der 7. Sohle miteinander verbunden und 1955 auf Kaiserstuhl-Ost ein neuer [[Förderturm]] mit [[Gefäßförderung]] errichtet. Damit wurde auf der Anlage Kaiserstuhl 2 die gesamte Förderung beider Zechen zu Tage [[Schachtförderung|gefördert]] und [[Kohlenwäsche|aufbereitet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der 1957 einsetzenden [[Kohlekrise|Kohlenkrise]] erfolgte 1959/1960 eine Teilstilllegung der Zeche Kaiserstuhl. Die endgültige Stilllegung erfolgte trotz überdurchschnittlicher Schichtleistungen am 30. Juni 1966. 1969–70 wurden die Gebäude und Schächte von Kaiserstuhl 1 (West) abgerissen, um für das erste WEZ und Tropamare Platz zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle drei Schächte der Zeche Kaiserstuhl 2 (Ost) wurden im Sommer 2004 standfest [[Schachtverwahrung|verfüllt]], mit [[Protegohaube]]n versehen und umzäunt. Gleichzeitig wurden die letzten Reste der [[Hängebank|Rasenhängebank]] und des [[Wagenumlauf]]s entfernt. Bis dahin waren die Schächte nur locker verfüllt und mit Spundbohlen abgedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kokerei ===&lt;br /&gt;
Auf der Zeche Kaiserstuhl baute Franz Brunck (1837–1895) die weltweit erste großtechnische Benzolgewinnungsanlage aus Koksofengas,&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Grosskinsky (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Kokereiwesens&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2. Knapp, Düsseldorf 1958, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der später die zur Zeche gehörige [[Kokerei Kaiserstuhl]] hervorging und die [[Hoesch-Benzin GmbH]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unglücksfälle ===&lt;br /&gt;
Die Zeche Kaiserstuhl wurde wiederholt von [[Grubenunglück]]en heimgesucht. Das schwerste davon war die [[Schlagwetterexplosion]] auf Schacht I am 19. August 1893; es starben 62 [[Bergmann|Bergleute]]. Am 22. Dezember 1897 ereignete sich auf Kaiserstuhl II erneut eine Schlagwetterexplosion; diesmal starben 20 Bergleute. Die nächste Schlagwetterexplosion mit 8 Todesopfern ereignete sich am 20. Februar 1917, am 8. August 1920 kamen bei einem [[Seilfahrt]]unglück 31 Kumpel ums Leben. Durch Kohlenfall auf Kaiserstuhl II starben 3 Bergleute am 6. August 1932 und am 16. Januar 1943 waren durch einen Grubenbrand auf Kaiserstuhl I 28 Todesopfer zu beklagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;K+F&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Evelyn Kroker, Michael Farrenkopf|Titel=Grubenunglücke im deutschsprachigen Raum – Katalog der Bergwerke, Opfer, Ursachen und Quellen|Hrsg= |Verlag=Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums Bochum|Ort=Bochum|Datum=1999|Auflage= 2., überarbeitete und erweiterte Auflage|ISBN=3-921533-68-6|Seiten=138}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Grabmal befindet sich auf dem [[Ostenfriedhof Dortmund]], wo die Opfer bestattet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachnutzung ==&lt;br /&gt;
Der Betonförderturm auf Kaiserstuhl 2 (Ost), mit dem einer der Schächte überbaut war, wurde Mitte der 1990er Jahre zusammen mit anderen [[Tagesanlagen]] des Bergwerks und weiten Teilen der sogenannten „Alten Hütte“ abgerissen, an deren Stelle jetzt eine Feuerbeschichtungsanlage steht. Die verbliebenen Reste der Tagesanlagen, unter anderem [[Kaue|Schwarzkaue]], [[Markenkontrolle]], Lohnhalle und Verwaltung, wurden im Mai 2006 abgerissen, so z.&amp;amp;nbsp;B. die Schwarzkaue am 17. Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tropa Mare 1979.jpg|mini|Freizeitbad Tropa Mare]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1973 bis etwa 1984 befand sich an der Stelle der Kaue von Kaiserstuhl 1 das [[Freizeitbad]] &amp;#039;&amp;#039;Tropa Mare&amp;#039;&amp;#039;, das nach einer Chlorfreisetzung geschlossen wurde. Hier befand sich bis zum Jahre 2008 das Westfalen-Einkaufszentrum (WEZ). Es ist mittlerweile abgebrochen und ein neues WEZ an gleicher Stelle wurde 2009 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr. Vergangenheit und Zukunft einer Schlüsseltechnologie. Mit einem Katalog der „Lebensgeschichten“ von 477 Zechen.&amp;#039;&amp;#039; 6., um einen Exkurs nach S. 216 erweiterte und in energiepolitischen Teilen aktualisierte Auflage der 5., völlig neu bearbeiteten und erweiterten Auflage 2003, aktualisiert von Christiane Syré und Hans-Curt Köster. Langewiesche Köster, Königstein im Taunus 2008, ISBN 978-3-7845-6994-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.foerdergerueste.de/kaiserstuhl.htm |titel=Zeitleiste Zeche Kaiserstuhl |zugriff=2010-04-18}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/kulturatlas/Panorama?0=183273 360°-Panoramabild vom Grabmal für die Bergleute der Zeche Kaiserstuhl] im Kulturatlas Westfalen (benötigt [[Adobe Flash|Flash-Player]])&lt;br /&gt;
* http://ruhrzechenaus.de/dortmund/do-kaiserstuhl.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Dortmund|Kaiserstuhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenzeche in Dortmund|Kaiserstuhl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WalterNeumann</name></author>
	</entry>
</feed>