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	<title>Zeche Julius Philipp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Julius_Philipp&amp;diff=500607&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-28T13:35:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=Malakoff01.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=&amp;lt;br /&amp;gt;Der Malakow-Turm der Zeche Julius Philipp&lt;br /&gt;
 |NAME=Zeche Julius Philipp&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=Steinkohle&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=1.153 (1900)&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1863&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1908&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=Industriedenkmal, Museum&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51/26/56.041804/N&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7/14/7.491789/E&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=[[Wiemelhausen]]&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Bochum&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Julius Philipp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Steinkohle]]n-[[Bergwerk]] im [[Bochum]]er Stadtteil [[Wiemelhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Julius Philipp Erbstollen ==&lt;br /&gt;
Die Zeche geht auf [[Julius Philipp Heintzmann]] zurück, nach dem der [[Zeche Julius Philipp Erbstollen|Julius-Philipp-Erbstollen]] benannt wurde, der 1783 im [[Lottental]] zur [[Lösen (Bergbau)|Wasserlösung]] mehrerer [[Flöz]]e [[Mutung|gemutet]] wurde. Bis zur [[Verleihung (Bergbau)|Verleihung]] des [[Stollen (Bergbau)#Erbstollen|Erbstollens]] [[Schurf|erschürfte]] die [[bergrechtliche Gewerkschaft|Gewerkschaft]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Philipp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; noch die drei Flöze &amp;#039;&amp;#039;Mathildenglück&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Otto&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dicker Michel&amp;#039;&amp;#039;. 1838 erfolgte endlich die Verleihung des Erbstollens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeche Glücksburg ==&lt;br /&gt;
Die erste [[Mutung|Muthung]] ist von 1766 auf ein [[Flöz]], das früher unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Alte Mißgunst&amp;#039;&amp;#039; gebaut worden war. 1767 wurde die Anlage eines Tiefen [[Stollen (Bergbau)|Stollens]], des &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;neuen Glücksburger Stollens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genehmigt. 1834 wurde die [[Zeche Glücksburg (Bochum)|Zeche Glücksburg]] mit der &amp;#039;&amp;#039;Zeche Gute und Neue Hoffnung&amp;#039;&amp;#039; zur Zeche &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vereinigte Glücksburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Konsolidation (Bergbau)|konsolidiert]]. Dieser Gewerkschaft wurde für den &amp;#039;&amp;#039;neuen Glücksburger Stollen&amp;#039;&amp;#039; sodann auch das [[Erbstollengerechtigkeit|Erbstollenrecht]] [[Verleihung (Bergbau)|verliehen]]. Diese Bergwerke lagen im [[Lottenbach (Oelbach)|Lottental]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bleidick&amp;quot;&amp;gt; {{Internetquelle |autor=Dietmar Bleidick |url=https://www.route-industriekultur.ruhr/wp-content/uploads/2023/03/2021_TR_29_Bochum_RIK.pdf |titel=Bochum: Industriekultur im Herzen des Reviers |werk=route.industriekultur. |hrsg=Regionalverband Ruhrgebiet |datum=2021 |abruf=2023-03-15}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844 wurden der Gewerkschaft auch zur Hälfte des [[Egmont Erbstollen]]s verliehen, der 1848 mit der [[Zeche]] vereinigt wurde. Der neue Name war nun wieder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Glücksburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinigung ==&lt;br /&gt;
Erst 1863 wurde durch Konsolidation mit der [[bergrechtliche Gewerkschaft|Gewerkschaft]] der &amp;#039;&amp;#039;Zeche Glücksburg&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Julius Philipp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Die alten [[Schacht (Bergbau)|Schächte]] von &amp;#039;&amp;#039;Glücksburg&amp;#039;&amp;#039;, Schacht &amp;#039;&amp;#039;Heintzmann&amp;#039;&amp;#039; und Schacht &amp;#039;&amp;#039;Anna&amp;#039;&amp;#039;, wurden Förderschächte des Bergwerks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historie ==&lt;br /&gt;
Schon 1869 besaß sie einen eigenen Bahnanschluss zum 3 km entfernten [[Bahnstrecke Essen-Überruhr–Bochum-Langendreer|Bahnhof Laer]] der [[Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft|Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft]] (BME); die Strecke dient heute als Fußweg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Gerhard Knospe | Titel=Werkeisenbahnen im deutschen Steinkohlenbergbau und seine Dampflokomotiven, Teil 1 - Daten, Fakten, Quellen | Auflage=1 | Verlag=Selbstverlag | Ort=Heiligenhaus | Datum=2018 | ISBN=978-3-9819784-0-7 | Seiten=561}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gefördert wurden [[Hausbrand (Brennstoff)|Hausbrand]]- und [[Koks]]kohlen. Zur Herstellung von Koks besaß die Zeche 50 Koksöfen. Der bis heute erhalten gebliebene [[Malakow-Turm]] wurde 1877 über dem neuen Förderschacht errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bleidick&amp;quot; /&amp;gt; Die älteren Schächte blieben weiterhin als Wetterschächte erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz schlechter Aufschlüsse in der 4. [[Wettersohle#Zählweise|Tiefbausohle]] wurden noch um 1900 die [[Tagesanlagen|Übertageanlagen]] erneuert. Es wurde eine neue [[Fördermaschine]] mit eisernem [[Fördergerüst|Schachtgerüst]] über Schacht II sowie eine neue [[Kohlenwäsche|Wäsche]] und [[Brikett]]fabrik errichtet. 1904 wurde das [[Grubenfeld]] von der [[Arenberg Bergbau|Arenberg’sche Actiengesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb]] übernommen. Die Schächte wurden weiter genutzt, jedoch die [[Schachtförderung|Förderung]] 1905 eingestellt, da die neuen Eigentümer nicht an der Kohlenförderung, sondern an ihrer Verkaufsbeteiligung im Kohlensyndikat interessiert waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bleidick&amp;quot; /&amp;gt; In dieser ersten großen Stilllegungsphase des Ruhrbergbaus nach der Jahrhundertwende mussten sich viele Wiemelhauser Bergleute einen neuen Job suche, da auch andere Bergwerke in der Umgebung schlossen. In den 1920er-Jahren wurden die Tagesanlagen der Zeche Julius Philipp abgerissen. Der Malakowturm diente bis 1962 als Wetterschacht der [[Zeche Prinz Regent]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bleidick&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Nach einem entsprechenden Aufruf der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Bauwelt (Zeitschrift)|Bauwelt]]&amp;#039;&amp;#039; 1969 wurde der Malakow-Turm im Jahr 1973 durch die [[Ruhr-Universität Bochum]] im Zuge der Rettungsmaßnahmen von Industriedenkmalen übernommen. Er wurde 1987 unter Denkmalschutz gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geoinfo.bochum.de/61/Webdaten/Denkmalliste/Begruendung/A004.pdf Denkmalliste der Stadt Bochum mit Beschreibung des Objekts]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Turm ist einer von vierzehn erhaltenen Malakowtürmen, davon vier auf Bochumer Stadtgebiet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bleidick&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befindet sich in dem Malakowturm das Institut für Medizingeschichte der [[Ruhr-Universität Bochum]] mit einer sehenswerten [[Medizinhistorische Sammlung der Ruhr-Universität Bochum|medizinhistorischen Sammlung]]. Dafür wurde der Turm 1989/90 umgebaut. Die Sammlung wurde zum 25. Jubiläum der Ruhr-Universität eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Straße Eichenweg ist noch das Maschinenhaus aus dem Jahr 1855 von Schacht Anna der Zeche Glücksburg vorhanden und steht ebenfalls unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geoinfo.bochum.de/61/Webdaten/Denkmalliste/Begruendung/A346.pdf Denkmalliste der Stadt Bochum mit Beschreibung des Objekts]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde mittlerweile zu einem Wohnhaus umgebaut. Es befindet sich (Stand 2022) in einem desolaten Zustand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bochum_Malakoffturm.jpg|Malakow-Turm&lt;br /&gt;
Zeche Lottental01.jpg|Schacht Anna&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Huske: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 1997&amp;#039;&amp;#039;, Bochum 1998, ISBN 3921533627 (3. Auflage: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005&amp;#039;&amp;#039;. Deutsches Bergbau-Museum, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9)&lt;br /&gt;
* Alexander Kierdorf, Uta Hassler: &amp;#039;&amp;#039;Denkmale des Industriezeitalters. Von der Geschichte des Umgangs mit Industriekultur.&amp;#039;&amp;#039; 2000. S. 185–186&lt;br /&gt;
* Mechthild Muerköster (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Der Malakowturm Julius Philipp in Bochum-Wiemelhausen: Restaurierung und Ausbau des Industriedenkmals für die medizinhistorische Sammlung und das Institut für Geschichte der Medizin der Ruhr-Universität Bochum&amp;#039;&amp;#039;.  Essen: Klartext, 1990, ISBN 3-88474-150-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Zeche Julius-Philipp}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Dietmar Bleidick |url=https://www.route-industriekultur.ruhr/wp-content/uploads/2023/03/2021_TR_29_Bochum_RIK.pdf |titel=Bochum: Industriekultur im Herzen des Reviers |werk=route.industriekultur. |hrsg=Regionalverband Ruhrgebiet |datum=2021 |abruf=2023-03-15}}&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/bochum_de/albums/72157714104482743/page3 Die Zeche Julius Phillip in dem Album &amp;quot;Zechen in Bochum&amp;quot;], aufgerufen am 16. März 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 16: Westfälische Bergbauroute&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 29: Bochum – Industriekultur im Herzen des Reviers&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegte Kohlenzeche in Bochum|Julius Philipp, Zeche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Bochum)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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