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	<title>Zeche Ickern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T16:12:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Ickern&amp;diff=420760&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: Vorlagenfehler behoben</title>
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		<updated>2023-06-20T19:38:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenfehler behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
 |BILD=&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=&lt;br /&gt;
 |NAME=Zeche Ickern&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF1=[[Steinkohle]]&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF3=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF4=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF6=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |UNTERNEHMEN=&lt;br /&gt;
 |BESCHÄFTIGTE=&lt;br /&gt;
 |ABBAUTECHNIK=[[Untertagebau]]&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_VON=1912&lt;br /&gt;
 |BETRIEBSJAHRE_BIS=1973&lt;br /&gt;
 |NACHFOLGENUTZUNG=Schacht 3/4 als Außenanlage von [[Zeche Minister Achenbach]] bis 1992&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME1=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT1=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT1= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE=&lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE1=&lt;br /&gt;
 |LAGERNAME2=&lt;br /&gt;
 |LAGERMÄCHTIGKEIT2=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT2= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE2= &lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE2=&lt;br /&gt;
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 |GRÖSSTE_TIEFE4= &lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE4=&lt;br /&gt;
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 |LAGERMÄCHTIGKEIT5=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT5= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE5= &lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE5=&lt;br /&gt;
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 |LAGERMÄCHTIGKEIT6=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFFGEHALT6= &lt;br /&gt;
 |GRÖSSTE_TIEFE6= &lt;br /&gt;
 |GESAMTLÄNGE6=&lt;br /&gt;
 |ABRAUM=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNG=&lt;br /&gt;
 |FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT=&lt;br /&gt;
 |MINERALIEN=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=51.59415&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=7.35565&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-NW&lt;br /&gt;
 |STANDORT=Ickern&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=[[Castrop-Rauxel]]&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE2=[[Waltrop]]&lt;br /&gt;
 |NUTS3_1=Kreis Recklinghausen&lt;br /&gt;
 |NUTS3_BEZEICHNUNG=Kreis&lt;br /&gt;
 |REVIER=[[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
 |POSKARTE= Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Ickern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Steinkohle]]n-[[Bergwerk]] in [[Castrop-Rauxel]] und [[Waltrop]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1871 wurde die &amp;#039;&amp;#039;[[Zeche Victor|Gewerkschaft Victor]]&amp;#039;&amp;#039; in Rauxel gegründet, die unter der Führung von [[Friedrich Grillo]] und [[Ernst Waldthausen]] einen umfangreichen [[Bergwerkseigentum|Grubenfeldbesitz]] zwischen [[Rauxel]], [[Ickern]], [[Henrichenburg]] und Waltrop erwarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1905 wurden die um Ickern herum gelegenen [[Grubenfeld]]er &amp;quot;Ickern&amp;quot; und &amp;quot;Ickern Fortsetzung&amp;quot; in die [[Abbau (Bergbau)#Abbauplanung|Abbauplanung]] der Zeche Victor einbezogen. Umfangreiche Aufschlussarbeiten von der Förderschachtanlage &amp;#039;&amp;#039;Victor 3/4&amp;#039;&amp;#039; ergaben, dass die Einrichtung einer eigenständigen Förderanlage sinnvoll war. 1908 wurde die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[bergrechtliche Gewerkschaft|Gewerkschaft]] Ickern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gegründet, an der die Gewerkschaft Victor die [[Kux]]enmehrheit hielt. 1910 ging die &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaft Ickern&amp;#039;&amp;#039; in den Besitz des &amp;#039;&amp;#039;Lothringer Hüttenvereins Aumetz-Friede AG&amp;#039;&amp;#039; über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr wurde mit dem [[Abteufen]] des [[Schacht (Bergbau)|Schachtes]] 1 begonnen ({{Coordinate |text=DMS|NS=51.59415|EW=7.35565|type=landmark|dim=30|region=DE-NW| name=Zeche Ickern, Schacht 1}}). Bedingt durch günstige Verhältnisse konnte der Schacht bereits 1912 in [[Schachtförderung|Förderung]] gehen. Der 1911 neben Schacht 1 begonnene Schacht 2 ging 1914 in Betrieb ({{Coordinate |text=DMS|NS=51.5947|EW=7.3566|type=landmark|dim=30|region=DE-NW| name=Zeche Ickern, Schacht 2}}). Er wurde zunächst nur als [[Bewetterung|Wetterschacht]] eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbau der [[Tagesanlagen]] der &amp;#039;&amp;#039;Zeche Ickern 1/2&amp;#039;&amp;#039; erfolgte nach neuartigen technischen Aspekten. So wurde auf den Einsatz von [[Fördermaschine#Dampfmaschinen|Dampffördermaschinen]] verzichtet. Jede Antriebsmaschine wurde elektrisch gespeist. Dadurch entfiel beispielsweise die Errichtung eines großen [[Kesselhaus]]es auf dem Zechengelände. Weiterhin wurde wegen der hohen [[Kokerei]]kapazität der [[Zeche Victor]] auf den Bau einer eigenständigen Kokerei auf &amp;#039;&amp;#039;Ickern&amp;#039;&amp;#039; verzichtet. Die Förderung der Zeche entwickelte sich stetig und erreichte bald den Grenzwert von 1 Million Tonnen  pro Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurden die Besitzverhältnisse neugeordnet, da der &amp;#039;&amp;#039;Lothringer Hüttenverein&amp;#039;&amp;#039; aufgrund der neuen politischen Situation zu erlöschen drohte. [[Peter Klöckner]] löste den &amp;#039;&amp;#039;Lothringer Hüttenverein&amp;#039;&amp;#039; 1922 auf und übernahm sowohl die &amp;#039;&amp;#039;Zeche Victor&amp;#039;&amp;#039; als auch die &amp;#039;&amp;#039;Zeche Ickern&amp;#039;&amp;#039; sowie einige weitere Bergwerksbetriebe in die [[Klöckner-Werke]] AG. Der &amp;#039;&amp;#039;Förderverbund Victor-Ickern&amp;#039;&amp;#039; wurde eingerichtet, nachdem die Zechen schon seit 1917 durch eine gemeinsame Geschäftsführung verbunden waren. 1923 erfolgte die einjährige Besetzung der Schachtanlage &amp;#039;&amp;#039;Ickern 1/2&amp;#039;&amp;#039; durch französische Besatzungstruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde am südlichen Stadtrand von [[Waltrop]] der Schacht &amp;#039;&amp;#039;Ickern 3&amp;#039;&amp;#039; abgeteuft, er diente zunächst als [[Seilfahrt]]- und Wetterschacht und ging 1942 in Betrieb ({{Coordinate |text=DMS|NS=51.6067|EW=7.3899|type=landmark|dim=30|region=DE-NW| name=Zeche Ickern, Schacht 3}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Zeche Victor im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schwere Bombenschäden erlitten hatte, wurde der Förderverbund aufgelöst. Dies geschah unter anderem wegen der zunächst fraglichen Wiederaufbausituation der Förderstandorte Victor 1/2 und 3/4. Im Rahmen der Entflechtung der Klöckner-Werke wurden die beiden Zechen &amp;#039;&amp;#039;Victor&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ickern&amp;#039;&amp;#039; in eine eigene Betriebsführungs-Aktiengesellschaft überführt. Parallel zum Wiederaufbau der Victor-Schächte erfolgte der Ausbau der Schachtanlage &amp;#039;&amp;#039;Ickern 1/2&amp;#039;&amp;#039; zur modernen Anschluss-Förderanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schacht &amp;#039;&amp;#039;Ickern 2&amp;#039;&amp;#039; erhielt ein neues vollwandiges [[Förderturm|Strebengerüst]] zur Aufnahme einer Großraum-[[Gefäßförderung]]. Diese Gefäßförderung war über lange Zeit die größte im [[Ruhrrevier]]. 1949 bis 1951 wurde ebenfalls bei Waltrop der Schacht &amp;#039;&amp;#039;Ickern 4&amp;#039;&amp;#039; niedergebracht ({{Coordinate |text=DMS|NS=51.608026|EW=7.376826|type=landmark|dim=20|region=DE-NW| name=Zeche Ickern, Schacht 4}}&amp;lt;!-- Schachtplakette: R=2595421,50 H=5720191,60 d=6,00m --&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Zeitpunkt betrug die Förderung der &amp;#039;&amp;#039;Zeche Ickern&amp;#039;&amp;#039; 1,1 Millionen Tonnen Fett- und Gaskohle bei 2.900 Beschäftigten. 1953 wurden die Zechen &amp;#039;&amp;#039;Victor&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ickern&amp;#039;&amp;#039; wieder in den Besitz der Klöckner-Werke zurückgeführt. 1955 wurde Schacht &amp;#039;&amp;#039;Ickern 3&amp;#039;&amp;#039; zum zentralen Materialschacht ausgebaut. Im Rahmen der einsetzenden [[Kohlekrise]] wurde der Förderverbund Victor-Ickern wieder eingesetzt. Dies geschah 1962 zunächst unter vorläufiger Einstellung der Förderung auf &amp;#039;&amp;#039;Ickern&amp;#039;&amp;#039; und Konzentration auf &amp;#039;&amp;#039;Victor 3/4&amp;#039;&amp;#039;. Nach Eingang der Zechen &amp;#039;&amp;#039;Victor-Ickern&amp;#039;&amp;#039; in die [[Ruhrkohle AG]] 1968 wurde die [[Schachtförderung|Förderung]] zunehmend auf die Anlage &amp;#039;&amp;#039;Ickern 1/2&amp;#039;&amp;#039; mit der leistungsfähigen [[Gefäßförderung|Gefäßförderanlage]] verlagert. 1970 förderten die beiden Zechen zusammen 2,23 Millionen Tonnen Kohle jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stilllegung ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Gesamtanpassungsplanes für den Ruhrbergbau wurde beschlossen, die &amp;#039;&amp;#039;Zeche Victor-Ickern&amp;#039;&amp;#039; zugunsten des Ausbaus der benachbarten Schachtanlagen aus der Förderung zu nehmen. Die bauwürdigen Restfelder im nördlichen Feldesbereich der &amp;#039;&amp;#039;Zeche Ickern&amp;#039;&amp;#039; wurden zum weiteren Aufschluss der Nachbarzeche [[Zeche Minister Achenbach|Minister Achenbach]] in [[Brambauer|Lünen-Brambauer]] zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. September 1973 wurde die letzte Förderschicht auf &amp;#039;&amp;#039;Ickern 1/2&amp;#039;&amp;#039; und auf &amp;#039;&amp;#039;Victor 3/4&amp;#039;&amp;#039; gefahren. Die Schächte &amp;#039;&amp;#039;Ickern 1/2&amp;#039;&amp;#039; wurden [[Schachtverwahrung|verfüllt]]. &amp;#039;&amp;#039;Ickern 3&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ickern 4&amp;#039;&amp;#039; wurden als Außenanlage von der Zeche Minister Achenbach übernommen. Die großen Fördergefäße des Schachtes Ickern 2 wurden an das [[Bergwerk Ibbenbüren]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Die [[Tagesanlagen]] wurden nahezu restlos abgebrochen, ebenfalls die beiden Ickern-Außenschächte nach Stilllegung von &amp;#039;&amp;#039;Minister Achenbach&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1992. In einem erhaltenen [[Kaue]]ngebäude auf &amp;#039;&amp;#039;Ickern 1/2&amp;#039;&amp;#039; befindet sich heute das AGORA Kulturzentrum. Erwähnenswert ist die hölzerne Gedenktafel vor dem Eingang. Die Namen der im Ersten Weltkrieg gefallenen Bergleute dieser Zeche sind in diese Holztafel geschnitzt. Davor steht eine hölzerne Hand mit einem Schwert. Die anfangs dort angebrachten Hakenkreuze wurden 1946 entfernt. Bis 1974 stand diese Tafel in der ehemaligen Lohnhalle, nach dem Abbruch von Ickern 1/2 begann eine Odyssee mit verschiedenen Aufbewahrungsorten. Durch Privatinitiative wurde die Tafel restauriert und in der Nähe des ursprünglichen Ortes aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tilo Cramm: &amp;#039;&amp;#039;Bergbau ist nicht eines Mannes Sache. Das Bergwerk Victor-Ickern in Castrop-Rauxel.&amp;#039;&amp;#039; Klartext-Verlag, Essen 2001, ISBN 3-88474-928-5.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr.&amp;#039;&amp;#039; 6. erweiterte und aktualisierte Auflage, Verlag Karl Robert Langewiesche, Nachfolger Hans Köster KG, Königstein i. Taunus, 2006, ISBN 3784569943&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://www.victor-ickern.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4621807-5|VIAF=247837606}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Castrop-Rauxel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Waltrop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Kreis Recklinghausen|Ickern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenzeche im Kreis Recklinghausen|Ickern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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