<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zeche_Hugo</id>
	<title>Zeche Hugo - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Zeche_Hugo"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Hugo&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T06:28:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Hugo&amp;diff=375315&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Zeche_Hugo&amp;diff=375315&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-13T18:31:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bergwerk&lt;br /&gt;
|BILD= Hugo K V.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG1= &amp;lt;br /&amp;gt;Zeche Hugo 2/5/8, Kauengebäude und Verwaltungsgebäude (2010)&lt;br /&gt;
|NAME= Zeche Hugo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF1= Steinkohle&lt;br /&gt;
|ROHSTOFF2= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF3= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF4= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF5= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF6= &lt;br /&gt;
|UNTERNEHMEN= &lt;br /&gt;
|BESCHÄFTIGTE= ca. 5000&lt;br /&gt;
|ABBAUTECHNIK= &lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_VON= 1875&lt;br /&gt;
|BETRIEBSJAHRE_BIS= 1997&lt;br /&gt;
|NACHFOLGENUTZUNG= Verbund mit [[Zeche Ewald]] zum Bergwerk Ewald-Hugo&lt;br /&gt;
|LAGERNAME1= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT1= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT1= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE1= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME2= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT2= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT2= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE2= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE2= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME3= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT3= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT3= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE3= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE3= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME4= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT4= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT4= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE4= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE4= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME5= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT5= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT5= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE5= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE5= &lt;br /&gt;
|LAGERNAME6= &lt;br /&gt;
|LAGERMÄCHTIGKEIT6= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFFGEHALT6= &lt;br /&gt;
|GRÖSSTE_TIEFE6= &lt;br /&gt;
|GESAMTLÄNGE6= &lt;br /&gt;
|ABRAUM= &lt;br /&gt;
|FÖRDERUNG= ca. 3,5 Mio.&lt;br /&gt;
|FÖRDERUNGGESAMT= &lt;br /&gt;
|ROHSTOFF_FÖRDERUNGGESAMT= &lt;br /&gt;
|MINERALIEN= &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51/34/8/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 7/2/3/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
|STANDORT= Buer&lt;br /&gt;
|GEMEINDE= Gelsenkirchen&lt;br /&gt;
|NUTS3_1= Gelsenkirchen&lt;br /&gt;
|NUTS3_BEZEICHNUNG= Kreisfreie Stadt&lt;br /&gt;
|REVIER= [[Ruhrrevier]]&lt;br /&gt;
|POSKARTE= Deutschland_NRW_Ruhrgebiet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hugo Schacht2.jpg|mini|rechts|Stahlkastenfördergerüst von 1974 über Schacht 2]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeche Hugo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Steinkohlenbergbau|Steinkohlebergwerk]] in [[Gelsenkirchen-Buer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 1870–1914 ===&lt;br /&gt;
In den Jahren 1870 bis 1872 wurden diverse [[Mutung|Mutungsbohrungen]] westlich von Buer fündig. Unter Leitung des Essener Kaufmanns Hugo Honigmann wurde durch Anteilseigner aus Essen, Mülheim an der Ruhr und Buer am 24. März 1873 die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaft des Steinkohlenbergwerks Hugo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gegründet und am 2. April 1874 bergrechtlich genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 wurde an der Landstraße nach Horst mit dem [[Abteufen]] des ersten [[Schacht (Bergbau)|Schachtes]] begonnen. 1875 konnte dieser in Betrieb gehen. Er wurde mit dem ersten eisernen [[Fördergerüst]] der Bauart &amp;#039;&amp;#039;Promnitz&amp;#039;&amp;#039; (später meist als „[[Fördergerüst#Deutsches Strebengerüst|Deutsches Strebengerüst]]“ bezeichnet) in Deutschland ausgestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr&amp;#039;&amp;#039; (Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Die Blauen Bücher&amp;#039;&amp;#039;). Verlag Langewiesche Nachfolger, Königstein im Taunus, 6. Aufl. 2008, S. 235.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen technischer Schwierigkeiten bei der Inbetriebnahme des Schachtes wurde bald der Zufluss ausländischen Kapitals notwendig. Aus diesem Grunde wurde die [[bergrechtliche Gewerkschaft]] Hugo 1881 in eine [[Aktiengesellschaft]] umgewandelt, an der der international agierende Montankonzern [[Harpener Bergbau AG]] die Aktienmehrheit hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1881 bis 1885 wurde am Brößweg der Schacht 2 abgeteuft und als Förderschacht eingerichtet. Dieser Schacht wurde mit einem [[Tomson-Bock]] ausgestattet. Im Südfeld folgte nun von 1891 bis 1895 der Schacht 3. 1899 wurde das Fördergerüst über Schacht 1 zu einem Doppelstrebengerüst umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Konzentration der [[Schachtförderung|Förderung]] auf die Schachtanlagen 1 und 2 wurden diese mit der Zeit zu Doppelschachtanlagen ausgebaut. Es wurden niedergebracht:&lt;br /&gt;
* von 1899 bis 1902 neben Schacht 1 der Schacht 4. Er erhielt einen Tomson-Bock als Fördereinrichtung. 1908 das Fördergerüst über Schacht 1 durch einen Tomson-Bock ersetzt.&lt;br /&gt;
* von 1905 bis 1909 neben Schacht 2 der Schacht 5. Hier wurde ebenfalls ein Tomson-Bock errichtet, der letzte, der im Bergwerksbesitz der Harpen AG errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 erhielt die Schachtanlage 2/5 zusätzlich eine [[Kokerei]]. Eine 1914 auf Schacht 1/4 angeblasene Kokerei musste kurz danach wieder außer Betrieb genommen werden. Die [[Abbau (Bergbau)|Abbaubetriebe]] wurden nach und nach modernisiert. Es wurden verstärkt [[Schüttelrutsche]]nförderungen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1914–1960 ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] führte die Harpen AG mehrere Zusammenfassungsmaßnahmen durch. 1928 folgte die Außerbetriebnahme der Förderschachtanlage 3. Sie wurde als [[Seilfahrt]]- und Wetterschachtanlage fortbetrieben. 1930 wurde ferner die Kokerei Hugo 2/5 stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1934 wurde wegen der geänderten politischen Rahmenbedingungen wieder der Ausbau der Zeche in Angriff genommen. Die [[Kohlenwäsche|Aufbereitungsanlagen]] Schacht 2/5 wurden umfangreich erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der östliche und nördliche [[Grubenfeld]]bereich wurde nach und nach durch Seilfahrtschachtanlagen aufgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Von 1934 bis 1936 wurde Schacht Hugo 6 niedergebracht. Dieser Schacht wurde später Hugo-Ost genannt.&lt;br /&gt;
* 1940 folgte an der Grenze zu [[Gelsenkirchen-Scholven|Scholven]] der Schacht 7, genannt Hugo-Nord. Dieser ging 1944 in Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 erlitt die Schachtanlage 2/5 schwere Bombenschäden. Die Förderung musste auf die Schachtanlage 1/4 verlagert werden. Nach Behebung der Kriegsschäden und Ausstattung des Schachtes 2 mit [[Gefäßförderung]] wurde 1947 die [[Schachtförderung|Förderung]] nach Hugo 2/5 zurückverlegt. Die Schachtanlage 1/4 stellte endgültig die Förderung ein. Gleichzeitig wurde aber auf 1/4 eine neue [[Kokerei]] mit 140 [[Koks]]öfen in Betrieb genommen. 1952 wurde die Zeche Hugo gemäß Beschluss des Alliierten Kontrollrates aus der Harpen AG ausgegliedert und der [[Essener Steinkohlenbergwerke AG]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1954 wurde die Anlage 2/5 umfassend ausgebaut. Die neuen Gebäude wurden durch den Architekten [[Fritz Schupp]] gestaltet. 1957 bis 1960 wurde auf 2/5 der neue Förderschacht 8 niedergebracht, welcher mit Großraumwagenförderung die Hauptförderung übernahm. Neben ihm wurde eine neue Aufbereitung errichtet. Dieses Ensemble ist ebenfalls durch Schupp gestaltet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1960–1997 ===&lt;br /&gt;
1967 wurde der nicht mehr benötigte Schacht&amp;amp;nbsp;3 [[Schachtverwahrung|verfüllt]]. 1968 ging die Zeche Hugo in die neu gegründete [[Ruhrkohle AG]] ein. Das Kraftwerk Hugo&amp;amp;nbsp;2/5/8 wurde von der Steinkohlen Elektrizität AG &amp;#039;&amp;#039;([[STEAG]])&amp;#039;&amp;#039; übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 konnte die Zeche viele der im Rahmen des Gesamtanpassungsplans der Ruhrkohle freigesetzten [[Bergmann|Bergleute]] der ehemaligen [[Zeche Graf Moltke]] übernehmen. Es wurden weitere Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Die Gefäßförderkapazität des Schachtes Hugo&amp;amp;nbsp;2 wurde vergrößert. Dazu erhielt der Schacht 1974 ein neues Stahlkastengerüst mit Vierseilförderung, um die Förderung in 30-t-Gefäßen zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1973 wurde verstärkt der Abbau der Flammkohlenvorräte der ehemaligen [[Zeche Graf Bismarck]] in Angriff genommen. Dazu musste das Südfeld wettertechnisch besser erschlossen werden. Daher wurde von 1974 bis 1979 der Schacht Hugo&amp;amp;nbsp;9 als reiner Wetterschacht abgeteuft. Dem gleichen Zweck diente der auf dem Gelände der [[Zeche Graf Bismarck|Zeche Bismarck&amp;amp;nbsp;II]] niedergebrachte Schacht Emschermulde&amp;amp;nbsp;2, abgekürzt EMU&amp;amp;nbsp;2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 wurde die Kokerei&amp;amp;nbsp;1/4 endgültig stillgelegt. Die Schächte&amp;amp;nbsp;1/4 wurden mit kleineren Förderanlagen ausgestattet. Die Förderung 1980 betrug 3,5 Mio.&amp;amp;nbsp;t [[Fettkohle|Fett-]], Gas- und Gasflammkohle bei 5000 Beschäftigten. 1986 wurde der Schacht&amp;amp;nbsp;5 mit einer [[Fördermaschine#Aufstellungsort|Turmfördermaschine]] ausgestattet, um als zentraler [[Seilfahrt]] und Materialschacht dienen zu können. Am 1. Januar 1993 wurde die Zeche Hugo gemäß den Beschlüssen der [[Jahrhundertvertrag|Kohlerunde]] mit der [[Zeche Consolidation]] und [[Zeche Nordstern|Nordstern]] zum Bergwerk Hugo/Consolidation zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1996 kam es zu einem Grubenbrand in 1170 Metern Tiefe. Hierbei gerieten Transportbänder, Kabelstränge und Explosionssperren in Brand. Dadurch wurden höhere Mengen Dioxin freigesetzt. Dutzende Bergleute erlitten Hautinfekte, Atemwegsentzündungen und anderen Vergiftungserscheinungen. Danach wurden hohe Dioxin-Werte gemessen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.focus.de/magazin/archiv/gelsenkirchen-gift-schleicht-aus-zeche-hugo_aid_160448.html Gift schleicht aus Zeche „Hugo“, Focus, 50, 1996]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stilllegung ==&lt;br /&gt;
Am 1. April 1997 erfolgte der [[Verbundbergwerk|Verbund]] mit dem Bergwerk [[Zeche Ewald|Ewald]]/[[Zeche Schlägel &amp;amp; Eisen|Schlägel &amp;amp; Eisen]] zum Bergwerk Ewald-Hugo. Die Förderung des Baufelds Hugo wurde ab Januar 1998 nach Ewald in Herten verlagert. Dieses Bergwerk wurde am 30. April 2000 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bw Hugo1.jpg|Kraftwerk und Kohlenaufbereitung, März 2003&lt;br /&gt;
Bw Hugo2.jpg|Blick von der Halde auf das Bergwerk im März 2003, links im Hintergrund das Kohlekraftwerk Scholven&lt;br /&gt;
Bw Hugo3.jpg|Schachtanlage Hugo 1/4 mit Gasabsaugeanlage, März 2003&lt;br /&gt;
Grubengas Hugo.jpg|Grubengasgewinnungs- und -verwertungsanlage an den stillgelegten Schächten Hugo 1/4 in Gelsenkirchen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Die verbliebenen Schächte wurden zwischen 1997 und 2001 verfüllt, nachdem Pläne für ein [[Schaubergwerk|Besucherbergwerk]], das über die Schächte 5 und 8 hätte betrieben werden können, 2001 aus Kostengründen endgültig aufgegeben worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;WAZ, Lokales Buer: &amp;#039;&amp;#039;Schicht am Schacht: Bergleute haben den Kampf verloren&amp;#039;&amp;#039;, 28. April 2000; WAZ, Lokales Buer: &amp;#039;&amp;#039;Hugo wird ein Deckel verpasst&amp;#039;&amp;#039;, 28. April 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss erfolgte der fast restlose Abbruch der Tagesanlagen aller Schachtanlagen, auch der umfangreichen [[Fritz Schupp|Schupp]]&amp;#039;schen Gebäude auf Hugo 2/5/8 und Gebäuden aus der [[Gründerzeit]], der mit der Sprengung des Kraftwerks auf Hugo 2/5/8 seinen Abschluss fand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zeche-hugo.com/99348.html |titel=Bergbau - Zeche Hugo - Schalker Knappen - das kleine Museum - Gelsenkirchen - Schalke 04 |abruf=2019-08-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Initiative von ehemaligen [[Bergmann|Bergleuten]] und Nicht-Bergleuten ist es zu verdanken, dass Fördergerüst und Fördermaschine von Schacht Hugo 2 nicht abgebrochen wurden. Sie wurden 2005 von der Stadt [[Gelsenkirchen]] übernommen und werden als Museum eingerichtet. Klaus Herzmanatus, letzter Betriebsratsvorsitzender des Bergwerks Hugo, ist Geschäftsführer und Motor des Trägervereins Hugo Schacht 2 e.&amp;amp;nbsp;V. Der Aktionskreis zum Erhalt des Schachts hat mittlerweile eine Stärke von knapp 50 Personen. Der Trägerverein unterhält zusammen mit dem Geschichtskreis Hugo/Schüngelberg &amp;#039;&amp;#039;das kleine Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.gelsenkirchen.de/de/kultur/museen_und_dauerausstellungen/das_kleine_museum___zeche_hugo/index.aspx kleines Museum]&amp;#039;&amp;#039; auf gelsenkirchen.de, abgerufen am 14. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;, hier gibt es Bergbau- und Heimatgeschichte zu erleben, sowie die Verbindung des [[FC Schalke 04]] zu den Knappen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bw Hugo4.jpg|mini|Ehemaliges Bahnwärtergebäude an der Hugo-Bahn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hugo-I.jpg|mini|links|Markenkontrolle Hugo 1/4]]&lt;br /&gt;
Ebenfalls ist die [[Markenkontrolle]] Hugo 1/4 erhalten, die heute Gastronomie beherbergt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hugoeins.de/ Restaurant hugoeins.de], abgerufen am 9. Dezember 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die alte Direktion und einige Beamtenhäuser an der Horster Straße zeugen von der bergbaulichen Vergangenheit. Des Weiteren sind in der Umgebung immer wieder ausgemusterte [[Förderwagen (Bergbau)|Förderwagen]] in Vorgärten und auch aufgestellte [[Seilscheibe]]n an der Horster Straße (Ecke Horster-/Hugostraße) zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenschächte Nord, Ost, 9, EMU 2 wurden ebenfalls verfüllt – sie werden aktuell teilweise zur Grubengasnutzung verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage 1/4 wird [[Grubengas]] über Schachtleitungen abgesaugt und zur Stromerzeugung genutzt. Die Grubengasgewinnungsanlage besteht aus Gassaugern (Drehkolbengebläse) und die Verwertungsanlage aus [[Gasmotor]]en mit angekuppelten Stromgeneratoren. Die Komponenten sind in Container untergebracht und der Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist. Auf dem Gelände des Nebenanlagen Hugo Ost und Hugo 9 sind ebenfalls Grubengasgewinnungsanlagen aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schrankenwärterhäuschen der [[Werksbahn|Zechenbahn]] &amp;#039;&amp;#039;Hugo-Bahn&amp;#039;&amp;#039; an der Horster Straße blieb durch den Einsatz von Alfred Konter (1929–2017)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gelsenkirchener-geschichten.de/wiki/Alfred_Konter Alfred Konter] auf gelsenkirchener-geschichten, abgerufen am 9. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; erhalten. Der im Volksmund als &amp;#039;&amp;#039;Don Alfredo&amp;#039;&amp;#039; bekannte ehemalige Bedienstete der Hugo-Bahn weigerte sich, das Gebäude beim Anrollen des Abrissbaggers zu verlassen. Letztendlich konnte er den Abriss verhindern; das Häuschen wird jetzt vom [[Regionalverband Ruhr]] verwaltet. Alfred Konter hatte hier Erinnerungsstücke ausgestellt. Die Trasse der Hugo-Bahn ist [[Liste von Fahrradwegen auf stillgelegten Bahntrassen|zum Bahnradweg]] umgebaut worden und führt an dem Schrankenwärterhäuschen vorbei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ruhrgebiet-industriekultur.de/hugobahn/ &amp;#039;&amp;#039;Radfahren auf der Hugo-Bahn&amp;#039;&amp;#039;] auf ruhrgebiet-industriekultur.de, abgerufen am 14. Januar 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 2022 wurden Pläne zur Neugestaltung der Umgebung bekannt; das Gebäude wird hiervon unberührt bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Heselmann: [https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/gelsenkirchen-neuer-park-entsteht-am-bahnwaerterhaeuschen-id234383053.html &amp;#039;&amp;#039;Neuer Park entsteht am Bahnwärterhäuschen&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Westdeutsche Allgemeine Zeitung|WAZ]]-Gelsenkirchen, 24. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Siedlung Schüngelberg]] ist Teil der [[Route der Industriekultur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schachtkoordinaten ==&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten|einzig=0|section=Schachtkoordinaten|text=der Schächte}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo 1/4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*{{Coordinate |text=DMS |NS=51/33/47.57/N |EW=7/02/41.94/E |type=landmark |region=DE-NW|name=Zeche Hugo 1}} (Zeche Hugo 1)&lt;br /&gt;
*{{Coordinate |text=DMS |NS=51/33/49.41/N |EW=7/02/41.99/E |type=landmark |region=DE-NW|name=Zeche Hugo 4}} (Zeche Hugo 4)&lt;br /&gt;
*{{Coordinate |text=DMS |NS=51/33/49.7/N |EW=7/02/40.32/E |type=landmark |region=DE-NW|name=Grubengasanlage Zeche Hugo 1/4}} (Grubengasanlage Zeche Hugo 1/4)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo 2/5/8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*{{Coordinate |text=DMS |NS=51/34/08.3/N |EW=7/02/04.6/E |type=landmark |region=DE-NW|name=Zeche Hugo 2}} (Zeche Hugo 2)&lt;br /&gt;
*{{Coordinate |text=DMS |NS=51/34/09.35/N |EW=7/02/09.6/E |type=landmark |region=DE-NW|name=Zeche Hugo 5}} (Zeche Hugo 5)&lt;br /&gt;
*{{Coordinate |text=DMS |NS=51/34/12.8/N |EW=7/02/15.4/E |type=landmark |region=DE-NW|name=Zeche Hugo 8}} (Zeche Hugo 8)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo 3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*{{Coordinate |text=DMS |NS=51/32/43.714/N |EW=7/03/8.14/E |type=landmark |region=DE-NW|name=Zeche Hugo 3}} (Zeche Hugo 3)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Ost / Hugo 6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*{{Coordinate |text=DMS |NS=51/34/56.65/N |EW=7/05/1.27/E |type=landmark |region=DE-NW|name=Zeche Hugo Ost}} (Zeche Hugo Ost)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo Nord / Hugo 7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*{{Coordinate |text=DMS |NS=51/34/57.2/N |EW=7/01/6/E |type=landmark |region=DE-NW|name=Zeche Hugo Nord}} (Zeche Hugo Nord)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hugo 9&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*{{Coordinate |text=DMS |NS=51/33/6.87/N |EW=7/03/45.89/E |type=landmark |region=DE-NW|name=Zeche Hugo 9}} (Zeche Hugo 9)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Emschermulde 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*{{Coordinate |text=DMS |NS=51/32/59.96/N |EW=7/05/28.83/E |type=landmark |region=DE-NW|name=Schacht EMU 2}} (Schacht EMU 2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Zechen an der Ruhr. Vergangenheit und Zukunft einer Schlüsseltechnologie. Mit einem Katalog der „Lebensgeschichten“ von 477 Zechen&amp;#039;&amp;#039; (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Die Blauen Bücher&amp;#039;&amp;#039;). Verlag Langewiesche Nachfolger, Königstein im Taunus, 6., um einen Exkurs nach S. 216 erweiterte und in energiepolitischen Teilen aktualisierte Auflage 2008, ISBN 978-3-7845-6994-9, S. 235–237.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Thomas Parent&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Ruhrgebiet: vom ›goldenen‹ Mittelalter zur Industriekultur&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=DuMont&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7701-3159-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{RIK|16|11664}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeche-hugo.com/960/index.html Trägerverein Hugo Schacht 2]&lt;br /&gt;
* [http://www.lostareas.de/Bergbau/Hugo/Zeche_Hugo.htm Bildergalerie Hugo 2/5/8 2004 auf LostAreas]&lt;br /&gt;
* [https://www.gelsenkirchener-geschichten.de/wiki/Zeche_Hugo Zeche Hugo auf gelsenkirchener-geschichten] ([[Regiowiki]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 16: Westfälische Bergbauroute&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 30: Gelsenkirchen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlenzeche in Gelsenkirchen|Hugo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk in Gelsenkirchen|Hugo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Gelsenkirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Gelsenkirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
</feed>